ri mm C^S^Ä £.LCC{ \ O ö e r 93 e r s e i d) n i attec f)icr Mt>-- tuit> frei? ttMc&feirtcn i nebft einer i&re* DvU^entf imb ®ebrau$ee/ 3ol>. Ctemena %Wavtevftt<$ 9 U$ ^rjOiafpnaU tRön^ritifU in $$nn Ißite RAR ° 'NE £5»nn, gebrueft Oei 3ef>. J?riö. a&$&o*en, UnimfUat* • $5ud>Drucfer. 1792. /f3j? 3Dur#fucf>i t>*$ fcofbe 9tei$ Der b\mU dcfc^tnucf ten jfrnuter, VU ein »erlie&ter Jßeff mit frören perlen ttMt; 3&r n>ert)rt aße$ fefcon unO fce$ t>erfc|)tct>en fmfce«, Unt> fcen ju reiben ©c&alf |ict$ graben, nie ergründen. : 18* ' ttt JDftn #otf)ittöi$tÖ{l = 2)urd>faud>ttsflm güiftcn uöö iperra, £) C C t tt grjfcifc&ofen su $6(n, &** &eif* romifcfcen 3?eirf)* turd; Stafim 6rjfatij(ecn imb Äurförfieri/ jefcornen iegatm t>eö (jeif. en ffinigL ^rinj«« öon Ungarn unt>S5o&men, €t|&er jo gc n j« Deff erreui), #er|03en *>cn Surgunöien im& iotfctüigen, % |b. in i n i jl r « t o rn bcö #ocbnmjltt't{)um$ in $reuf?cn, JW c i fi * r n ße utf^en Orbeue; in £>t>utfcf)j unb SSclföen iatöm, Si[tf>efen ju ÜKtinfler, in SBeffpfoalen unb ju gngern ^erjagen, (trafen ju £at>ö6urg imfc> Sprol :c. Burggrafen |U StromSevg , jjerrn $u Obcnftrcjc»/ Borfeto&e, SSertI) , $xeübentf)al , un& (Sulen&erj, $c. je, ic. SDurc&tauc&tigfieif 2&urfur|? r gnaöigfter Surft und ^err! Suet furfBrflKcfce Sutcftfaut&t fiÄtteit fcurd) tie £rricf)tun| fcec fcieftgen tlnitferfttdt in $d$ftfeero ianben in furjer 3*it fe&c tief 4c|>te, ws&re Jtuffldrunj fcer&reitet; £6$|f* fciefel&en fafeen aud), fraß für fca* SPobf «nfc £ci( £o#|?fcero Untertanen in 33etr«d)t 1« ££>e((Ien, fce* Siafcrungs* unfc> tfefunfc* $eit*|Tan&e*, noc^ nie geforgt »orten wäre; ÜEucr furfürfH. ©urc&laucöt »anMe« nun £5d)(fter0 93ftterforge ba^tn / unt) WW f Ö9ten/ fcafs *u# fcierin für fcen Sauer unt) >J 1 1 1906 »örger feärgti; 6is jum Srf.cn bes Staat* aeforjt ^urte. £u*t futftufd, ©urcfcfoüäjt fauften in tiefer S&jt$t einen, eini^ SERor* gm großen i>Ia$, f4)ufm fcenfeföen ju einen* prächtigen &otamf<$en ©arten um, ecridjter teu in fcemfei&en auf eigene 5?t>jren, außer fcen jum totaniföen ©arten gelangen war* men $fUroien|äufern , ein geräumige* (Se> fcäufce fiir t>ic Anatomie, unb gaben ifcn Öer tlnimftät jum ©ejtyenfe* 3$ fcatte nun &ier eine gewiinföte n #^fliS(Ät® M bei Nr ^Äri^iÄiiMed ; 6otön:f*en ©Sttcrf* buvtl? Uriferf*e(W &t$ ^Sfrifnmung ber tyä$i? s« R$< ftfcr D'ieto beigetragen) tjrife' t>urd; " tteö ■ um»6* ' li^u fc^fafe £>etacnfmren in t-t? %§nU fi$^&erlefiingert fmvt^/ ' : W* ; freigegeben $a^fcmt*w<|>t > meine , nlfr i# »crimen Satren 3«$rtn f$on 3efc5>a(fte Stnntnifit ju mvei* lern, unb faßte nun fcen (Jntfcfjfuß, ein feit verriebenen Säfcrm mit fcieto 5ft'% «n& 3?ad)forf$en gemachte* 93efjsicf)nig unb S5e* fdjrci&ung aßer um £o$|töero SX*ji&en}|taW wac&fentw Sttjnripflanjm- |um ianbesrop&t Sfm*innösi9 $u machen, (Euer ftufücflf. 2)urc!}faud)t wage id/s, biefe, meine eife tfr&eit, (feien e* auci) nur fd)vt>a$e JtnfanGöjtige / tt>d$e auf ianlctroofy arteten) ate ben erjfen S&eiC b^ e |ri9ffi^W# i^ÄMJBi ^aunif^tt Jl #ocjg$betcj jim?ti$ttUn<£dtmtfty?tt t&axUn* .-, &*{$$& u %%t\ iarfavfti, Stott&toilf&t täte» Imb ©iaafem^ri^eSemt^ung, ^uf* nefcmen, ttefcmw, tmt> fcie £ufö tmfc €tfer, mit ttefr urcö(auffet mi$> in tiner iauffo&ne untcrflüßm »erben, worin mir jefce ©etegenfceit brauchbar unt> nü§(i4> \\x fein, erwfinfc^t fein foß Cuet farfuttfL £>urcf)fau# »C*f*fftfc SBor&enc&t, ^/Vn Um aw&timUUn großen Saugen, fcen &ie Ärittterfimbe t^fid) in güUe Der» SCr^te fowo&t «f* Oefonomen fcfcaft tuiD tan lietet, Biefcö ju fagen, würbe wa&re £Bsrts t>erfwenbun9 fein; nur fd)a£>e, tag öwfr Cefcä$c eft c&ne ifcre S5efttmmun8 $u errei^ ü)m tin&efannt ba&in weifen imb »ermoto ten, weif man mit ber alten, nur auf t>ie dunere ©effatt ber 9Jfton|en gegründete SRe* i&oDe, wobei WÄn ftd> eine ^flan^e, «inpe- fennen }u lernen, muß jeigen, unb nen* tun (äffen, tmb wofcei man feine tyflanjeiw fenntniß nicfrt 6erict)tigen nocfr erweiiereifc taiitt/ feiet: hq# meiften* jufrie&en ift, ofcns. 25 o t b c r i cö t (5$ mit einem n'd)t;acu j. S. t>em itnneifcfjett fitii eßgefflein ßrigencmmcnm ©ejMjiififfem fcefamit gemalt ju |afcen, welkes uns ba^ :getoip grsfe ajergmlgen unb ben 3iu$en ge* %v(il}ii f bäj? «lön.fcwojl jeben in ber Srdu* ierfnnbe eingefallenen genfer unb ^rrung entbtcfw'«/ ölß and) jVbe gefundene unbefann* te Vfianje felfrft o|ne Jf^ätftf fennen unb mit feiner ^Benennung richtig Beffimmen fann* Sie duferft Keine Sfnja&f flffemfttifc&er Sotanifer in fciefiger ©egenb/ wnt> bie feit einigelt Saferen von \>m feieren Srimetto fllffenen oft geäußerte BBünfdje: bie iinfyev mifc&en 2lr§neipfton|en nac^ linneifcf>em ©fr (lein in einem befonbern 93änbd)en ju fce* |tje»> jtnD tie Urfac^en, welche mieb Der? teiWi fcafcen, biefe gfora, welche tef) ($on UHa&g'efoiifcett jum Drud fertig fcatre, aU ludnOeren «nb in jrcei una&fcangige äßeflt 33 c v b e v i d) t. jtt trennt, rowon bitftz u\h S#eU ßffe gur är|tiei./ liftb to jmeite bie }U¥ Öe&mfi^ mie gvfcörigen ^jUn^en enthalten wirb. 3:1) 6in ber §$cinun&, äfetr£ais.pt t-em gntjwecfo immei; nai^i* &u Summen, wentt man eine 9QB t (fe n fc^-af t , bie jum SBofel bes IjRenföen MtrÄjt^ \o öiel af« mojticf^ tm* cingefienf! jti foi(tat/ weiin ein (e&eu ful) ben iöm bc^lidjen S$wl wo&lfett affen rann , c(me ge* nöt^iget ju fein, bat ifnn gfti^gtUtige jttjei^ maf fo tgeuer tintermifd>t im (Sanjen mit faufen ju wilßen , unb fceffe fcierbwi'd; ein SRfiiH gefunben jti &aben , bfir$ ben an* Wimtm großen SZiißen ber 9>ftän|en / bie iufl unb t^en £ang §11 biefer fo ri&tyigcti af* nü^ichrii ©ijFenfc&aft,, «nb mit tiefem bte Spanien; 33 o r fr e t* i d) f . qjftonienfenntniff fel&ff $u aer&rciten*— 3$ fcabe fcaa Jinneifdje ©epualpflem ato fca* feid>te(te un^ fajl «ffcntfealöe» angenommene fceifce&aften, «nfc mit fcer feiten Äfofie, Da feie erfte Stoffe feine Brjneipflanjen enfc id(t, angefangen; irf> fcerfyratf) in Der 2ln* funfcigung eine grftörung t>eö SinneijVf)en ©ijiem* un& Neffen ßfafftficatien, man ttirt mit aber liefen tUdgang &e|to efcer »er; $e&en, fca eine* fyetto fcer Snfcatt, welchen iü) fees£af§en nidpt gern oerffümmefa m*e$>* 9 te, wüfli* fe$* Sogen ü&er Da* »erftw ct)*ne SUp&a&et enteilt, un& icJ) fit anbeten t&eitt in einigen fcefon&em Sogen, o&tw&* (en man fte auc^> in t>erfd;ie£enen 5Iupa^ gen flnfret, fügtic&et nachtragen famu-- Stiftungen unb gtiefte neuerer Söerfe (a( i# feftnec angefügt, weit man fle unter t>en jejt u&li$en Jinneifc&en Benennungen bi$t n*$ftt#en unb fmDen fann; i$ fanD es t$ feienlicljer t'mi$t altere Sotanifer, totU $e in Witt Sp&nbm finfc), wnfc sft 311t* Stiftungen fyabtn, anäufii&ren, tt>ei( ffe $ft san$ öecf^)iet>ene &amate sefei:äuc4)lid;e Flamen fabtn, roefcf)e ?cjt reicht ju Srrutti gen cerfeiten fonnen, wmn fte ni$t mit fceti jfjt Ü6(id;en iinneifcfjen SUmtn t)er* flti^er; werben* SCuger fcen fijlematifd)en 3? SCctcn fcaö \$ mei* pn$ für nifyt Sotanifere bie 23ef$rei&untige «nb ®t\m\t far.n i# Bürgen, ba icf) bie 6efcf)rie&enen Vflanjcii ötte fel&ff ^efe&en, tmb meiflens Den ff&en* ♦m OriainaUn treu a&fjefc^iftert fea&c^ 925a* öie oft etwa* ttmtrdtiflge S?e* ftym&wng be$ SRuijenö xmi fllt(rau$t* 6e# triit, 33 o t h t x i dj t trift / Berufe i$ mn$ auf beö grofen 33o> tanifevö £crm Sfcr&arb met>t3imfcfc>e , bosamfi&c, unt> ofrwomtfc&e 25emer* £jwgeit , wo er Behauptet, ba^ gforen, um gemeinnityg ju fein, weitläufiger ge; fc^rie&en werben muften; ic$ fca& fcier^u bec* £errn StturrAt;, Sergius, imb iöf c Pe SftateriaSEKebifa, unb einige große feltne $3er> fc geprüfter SK4nner, welche ni$t jeber 6e* jtgen fann, ju £ttfe genommen, unb au* tiefen, Da icf) fe(&ß fein Sfrjt &in, treu ausgesogen, wfy jebesmal bie ©tctle tm& ©eiten^l be* abgeführten, um i>on jebem 93erbad)t frei ju fein, anzeigt. Weine Sl&jtoljt, warum id) bie wefentlid; nfielic&m tmb fcf)äbli^en, in tm Kräutern tterOorge* nen Gräfte befannt $u machen fucfjte, Ware, tfyrite um baburd) eine Pflanjenfennt* nip&egier&e |tt erregen, tytiit um &u fcewei* fen, wu fc^dblic^ oft unb jwetfwibrig &ei ni o t b e t t c& t mrf)t ' genug, ober gac unrecht erfanntm Äranf&eiten Dec eigenmächtige ©e&raucfc Cef trauter oftnr gtiiteffiwg bes tfr^tes feie; tmfr wie VDcnig ©fauöen bic oft fo fe$r geprifeneB fogenannten UnttttrfaßMttcI ttcebienen. £tid[}t t)ie ^ffic^fen eine* angefr^fften ft$i rere &Ä&enmic& ju Dfef« Streit aufgefordert, fonfcern es i(! nur bie grud)t bei 4 aSerwenbung jener teeren müßigen ßtun&en, beren e* fft tmferem gei(f(ic^en Staube fe&r flfcfe giefct, wefcfje ict> fd)on wiefe %ahu burrf> ber 31ätur# gefd)irf)te , «nb öorjügfi^) öiefem meinem iieMingsfa^e gewibmet (>atte* $$ genefj fcier&ei t>k gefragte enge grcunbfqjaft bes (jiejtgen ©ff^nt(i<^en fef;rersf ber SSotöttif uv.\> V&iftoCogie be* #errn ®ft*etmmer&fffcfi von ©inetti, weffen geprüften SRann**/ unb gewis gef$if teften Sirjteö münblid*en litt* terric&t in öiefem J$ö#e i$ mir t urcf> ben tag; 2 IL Äfofle. I. Örbnung. Tabernamoniani Icon. 382. Ejcsd. 2Uatf= terb. 2. Cl). f. /o^. VeroBica. Blakw. Herb. tab. 143. Gärtner de Sem. &frnffi. pl. tom. z. pag. 25?* tab. 34, Veronica officinalis. Lueder Äufttf. /. 26. Habitus, ober «ugere^efd?reibnncf-. Qhfe nietri^e ^ffanjje' f)at eine außiaurenDe fricchenDe SÖur^el, unD ttele auf Dem Ö5oben (ieaenDe affige Stengel, tuclche ftd? nur an Den (£nDen aufrief ten ; Die glatter flehen roechfelrcetfe ;u groeien ge^en einanDer über, au£ Deren SBinfeCn einfache Öeftren blaßblaucr Blumen entfpungen. Wohnort. 55ei SBitterfchüd, auch jjwif&en £nDemd> unD £anr»$borf fcäuflg; fohft faff aüent» ^*Cb?n auf troefnen Riefen, ^ei^cn, unD in SöalDem. 2Mui)e$eit. 3umti$. ^ammlun^e^cit unb <ßebräticl>. S»^ b\e ftpotb-fen »erDen am befren Die iBrengef mü Den 55latte?p.t>or oDenn cer ibliifje im 3imiu^ unD 3u« Itus gcfarrrnelt ; iretl aber Dicfe vftanje rpentg^ flüchnae $heiU tat, fann fte auch in Den folgen« Sen Monaten aefammelt roerDen. £ie V lätfer Sahen frifä) einen fchwachen , holfamifchen , g# troefnei aber faß feinen ($erud) : Die frifefcen Qihtr 1er haben fo, wie Der mir Gaffer Ben $ut anrief* neten flattern gemachte &ufgu§ einen bitteren, ttr betonte ctmaS ähnlichen, gufammenjiehcnDen C M fd)macf. (£beDem reurbe Der £f>renpmfj tre= gen Der aelinDe betpegenDen, erßfnenDcn, ftorfen« ten, unD ben Öluörrurf beferberenben 5Birfurig fcet »erfdnebenen ©ruflbefchroerDen , j, Sb. iptufcr= fr , £u ien , -:nD €n«Vcüftigteit fcen £d;n>cci>e unö 83erj4>leimun$ fcr>r gepritfen. £err von £aU II. ÄfofiV. I. Crbnung* 3 JJafffr rö&mt Den £(>renpreiß tn @ticffluf en , lirib <£copo(i orDnete Den '£)ampf ösii Dem mit etroaä ^ilijj fcermifci>ten -^efoft Duret) einen %ttdp* ter in Den S9?unfc *u sieben einem j&rauFen mit Öeiti befren Erfolg , Der Den Dem in Der i'ufrr5,)re angekauften £ci)le!m ju etfncfeu fcfemie. 3*$unÖ »erben Die getrocfiieten glatter- meifNnä als SDee gebraucht. 2?on Ktn SUinetfräften beä £&ren- preig fan n man meftrereö naeblefcn m §ran= fenä Veronica theizans, unD $rof. £©fmann Dill", da infafo VeronLse. C, imerF. X>te ätse folqenbe, r>ier a\id) tpttb noacbfe.jDe £|>renpretgarten flnö bem-ofpeineffen an Gräften unb fösenC4>aften 9 &efiyj gleicf), un& tonnen anfiatt Dejjen a,epraüc&t werten. 2s Veronica Chamjedrys. reftpret£ : mit 2Mut£mtrauben äuö ben'öekeri ber Ören^el ; ey förmigen, ftktf *feny $cyäkntai , run$lid}tm Jölittcrn , unb xuf 51V0 leiten bcl)xartcm Brendel. Link Sp. pl. i~. 2(pörf). Teacrii fnnrü b?rba. propinj flauer ©amanDer. 3<^ f,,f,?r Qte- manber Kleiner ©amanber ^BiefengamanDer* ©d;aaffraut. 38i(Ö ©amanDerlein. C Bauh. pin. 2^9, Chamseärys fpuria. rotun- difo ii. Tragi. Biß. I. 203. Cha- aedrys. fadem, hon. '380. Ejnsd. £raurer&. 2. €£. 103. Teucrium minus tertiam. - Acta med. Berolin. Dec. 1. FoL IL N. /. Teucrium fjpuriam offtein. • '. 5t 3 25e» 4 . IL &fafie* I. örttumj. 25ef4>r. $>ie perennirenfce SBurael freist nie» fcrige fcbroacfre Stengel, weiche an $mei ©eiten mit feinen töeiffen paaren befe^t flnt>; fcie SStäi* ler fte&en gegen einander über , unb f?nt> ein toe- iiig paarig , runMicb, unfc trumpf ge$a&nt, autf i&ren ©infcln entfprtngen einöle $5(umentrauben mit fcb&nen großen (afurfetauen Blumen. Wohnort, hinter ^oppeWöorf roacfcfenöe ^ftanje l>at eine au£t>aurenbe fried;enbe 58ur$ef; weiften* aufwfcte attentyatecn vau^e Stengel, mit gegen IT. Pfaffe. I £>r{mung* 5 $egen einander über f?ef)enDen , ungeftielten , fcer$= formig* fadenförmigen gejäfonten flattern, au£ Deren «ffiinfeln $iemlid) getränkte 25lumentrauben *ntfpringen, Don grojjen ()o$biauen 23iumen , mit Dunfclblauen SiDern , unb raupen, oft fünffpaltt» aen Äclcfccn, Deren fünfter Wappen aßjcit Heiner YPo^nert. Q5ci ©Wborf äiemltd; $äuf!g; fonft auf 2Siefen unb ©ra$pla§en- Älufcescit. 3uniu$ , 3utiu$ unb Äuguft ©ammluncfejeti: unb <9ebniud?. 5Bie bei Den beiDen vorigen — 9?acb aemaefcten ©erfinden foll tiefe Clrt Den gemeinen (£f>renpreif? an Äräf» len übertreffen , unb $u Beförderung beä ©c&wei» feä unb getinbem Abgang Deö J&arn« bei fcerfd;ie» Denen Sufäljen *>or$ügüeb Dienen. ÜJ. @. @He= bitfd) t-aflcbert, Da£ er tiefe ^Man^e auf Dem Sanbe, t*o fie f)äuftg genug tt>dd>ft, bei t>erfd;ie* Denen Jftranfbcttcn alä %%tt mit meiern SiU^en gcbraud)t babe. £>iefe ^renpreißarten roaren in Vorigen Reiten M £bee in allgemeinem @ebraud>, roober fie aud; Den fftamen: ££tiropatfä?er <£l)cc, erhalten baben; pe finD aber je^unD fcom auöfäri* Dtfcfcen $&ee, melletgf auö blofem £ang $um fremDen, oSllig »erbrungen woiDcn. ©er freraDe Sftee wirb »on einigen Beriten wegen feiner Sßet* fdlfdntng Durcfc Die gefärbten unD gefraußlcn ©umac^bfätrer für ungefunb gebalten; roir fca* fcen Dagegen eine äRenge einbeimifdjer *Pflan$en, $. 25. Spiraea hyperieifolia , Chenopodium bptrys vacciniura vitis idea , Primula veris offie. Monar* da dydiraa unb fiftulofa , Mentha piperita, Me- li fla officinaüs unD mehrere, welche un$ einen »iet rcefolfeilercn, gefünDeren unD angenehmeren Sfjee wfc&affcn fonnen. 4, Veronicabeccabunga. Bac^burttfem mit^iumentrauben an ben leiten fcer &tm$d% fc 3 (Ucfccn, 6 II. tffofiV* I. ör&ming* fiaä)c:x, cyninbcn^Uttcvn , unb fricdpenbem Stengel. Linn. Sp, pl, 16. 2(potf). Beccabungss herba. C. Bauh. piri.252. Anagallis aquatica major, minorque ioiio fubrotundo. Dod. pempt. 893. Anagaliis aquatiea. - Lob. Icon. d66. Anagallis aqnatJca. Tabevn. Icon. ?ig. ejusd. Äranrerb. 2. l£l). 41Ö. Jjernia, feu Anagallis aquatica. Blakiü. Herb. t. 48- 3$efd)r. ®iefe frieefoenre £?ajTcrp flanke bat eine auöbaurenbe 5Bur*el , unD gegen einander über ffeftcnbe eoninbe, jlumpfe, tiefe, fe&r faf* ti$c , furjgeftielte blattet, cuiä beren 3ßinfefn fange, einfache 33tumcntraubcn Heiner, blagblatter SMumen entfpringen. Xüofynort. 3n ^)eppe(öborf am Anfang ber •S?ad)e; auf Dem StBege nad) ©uäborf; fonft faff aüentfcalbcn in S&ädjcn unö £eid;en. 25lu&e5eit. 3uniuö, 3u!iuä. @4tmmlun^6$ett. £>iefe $fT«n*e fcerftert t>urd)S troefnen aöe Kräften, unö mufj ba[;cr *u jebeSmaUgcm ©ebraud? frtfd) gefammlei rrerben. <£te gefcert $u öen qnrifcorl>iitif$en fangen; Der frifdb auggeprcfjte arbut , Sßerftepf« Hing Der (ringen>cjbe, unb $ur SMtUreinigung ent* töefcejr allein, .ober aueb oft in SBerbinbung mit Voffcifratit, 35itierHce, untf anberen Krautern, um boren aUjugroge ©ctydrfe ju milbern, ge- braucht. 5. Vefonica Anagallis aquatica. XCG{Y<:r£auä/yäi; miri&i&t^ejuröitbcn ein top. 6ei* II, ÄfofiK I. ötbnmig. 7 leiten ber 'Stengel; lan$cnformictert , fäcten- artigen 2M*ttem, unb aufrechtem &tmgel. f.inn. Sp. pl. 16. C. Bank. pin. 252. Anagallis aquatica ma- jor fotio obiongo. Tragi Hiß. 118. Sium non odoratum. ' Tahern. Icon. 719. ejusd. 2\rlllterb. 2. H\). 416. Ber >.la major. Lueder Huft$. I. 31. 9Sa\\tv$r. Dicfe ^fUn^e ijt koriger Qai\% äf)n* lief) , au§er Oag i()re 23lätter fjptfctg, Die Stengel me&t aufrecht , unD i^re Blumen r6tf>Itc^> ftnö. ©ie 2*lübe$ett, (äamraluna^eit unD Öel>raucj> t|t ttie bei fcoriser. Gratiola. ©na&cnfraut. €?4emnge£eitit3etc&0rt. ©er funftM' (ige j?eicl) ^at an feiner ®runbfldc^e $n?ei dlebmbiähfyen ; bie rostige Slumenfrone tyat t>ier StaubfdDen, fceren 5tt>een untere ofine ©touWeutel unt> alfo unfruchtbar ftnb; bie }ttmfd<$uge ©aamenfapfei (>at siele Heim ©aamen* 6. Gratiola officinaliS. (^erneutes törmbenFraur : mit tfeiriclten Tblumtn, unb f&ge$*fynicten, Unjenformigen flattern. Linn. Sp. pl. 2+. 2ipot!). Gratiola herba. Prox>irt5. ©Über, roeiger Glutin, purgier» fraut. ©otic* (3nat>. Shunt ®ergfamfel. £iö* gatte. ©ottc* £uffe. ©rajete. £ecfentfop. 2lr* men CföannSfraüt. 51 4 C. £tfwÄ. 8 II. ÄteffW I. Örbmmg* C. Bank. pin. 27p. Gratiola centauroides, l)od, pempt. 358. Lob. hiß. 238. Ejusd. Iccn. 4.35. Gratiola, feil gratia Del. Tabemcem. Icon. 36?, Ejusd. 2&vaiiterbue^3 €l). 87. Gratiola. Blackw, herb. T. j,ii. Gzrt. de fem. & fru&. pl. T. L pag°, 350% Tab. 53. 25cfct>r. £>ie baucr&afte fried>ent)e , (jeglie* berie weifte SSUtrjel treibt einfache, aufregte, $laU U t>terecfi0e , gcgCteDeiric einen, auefo eft anDcrt» falben ©cfcufc froren &tenge(, mit ae^cn einanDer über ffebenben, una.e(Tte!ten, lanaenförmigen, fl* Ser.arti^ « gejäbnten, mit brei *orraa.enben Rippen *erfel)enen blättern, auö beten obern SB in fein cinjele lange (Stiele mit einer weiften, petfc&far» fcigen §5lunu entfpringen. ypo^rtort. J?ier feiten, t<$ fanb fie nur $\X)i* f#en SKoosborf unO Alfter in Der ©egenö be# Sauerbrunnen^ an einer feuchten SBrefc; fonjl Wirt) fie in ©arten (100 fie imgre^en gut ausmalt) gebogen h unt) burd) Die Söuraef fünfte ^ermc(>rK 25l»bc$ett 3uniuö unb Zuliüt. &aminlun$e$tit. £>aS Äraut bitfei ^flan«* je roirfc tor unb in Der 33(ö^c , unb Die SBurgef im J&erbfl unb $rfi()lin$e gefammeli ; fcciD.e fyaben frifd) unb aetroefnet ttinen @erurf), aber einen febr bitteren , ecfelen, etrpaö £ufammen$ie$enben &ej$macf. £)a£ txorfne $)uf»er in- Die D?afe ae* ^09'en Di-rtirfacht nebfi einem liefen einen (Torfen Q£ßuf von ©d>feim ; cö rourDc ebenem in ftaru nicjfigen 3$H&fgJßt&ci'!l, in SfPafterfud >i ; " , unb nuber Sie SB ärmer, ben SdjJcj/ii ber g5e aufgulefen unü ab^ufu^ren 0t ü toiclem 9fot$en $e* frrausi;fc. IL Äfaffe. h Örbntma* 9 fcraucfrf. Einige ^eifpiefc, »0 eä gegen basJ faf* fe gic&cr unö Die SBärmer getutet bat, finDet man in Jj>rn J&ofr. 3$a\bing. neuen VClCL$a$* 2$anb 4. f. 450. «nb ^. 6. f 289. 35ß$ .Kraut unt> Die Sßurjef ftriö frifd) ein fefcr flavfeä ^purgier« unD SSrec&mitfef , unD mögen bcfonöerö bei gart* tifycn unö reizbaren ^erfonen, unt) bei fcerLe^ten €ingcn>ei&en mit üieler Söorjtdpt gebraud;: rcer* Den, weil naefe 25oerI?e ißt QJebraud) fonfi leidet tföiiä) fenn fart. "Die 58ur|d, tt>eld;e Diel (!dr« fer q!ö Die flauer rß, unt) nebft Der abfübrens Den ilraft, and) flarfenDe beftjt , fett naefc einigen. JBerfucfoen Der 3pef*afuaw&e jiemtie^ aßnltcfe fenn. 2)ie parifer StbfranDIungen melDe», Da$ baö $ts(* Der bauen in Der 9tu$r gute $&ivtuti§ getrau ()a* be, unb rounfefoen, Dapöon Diefer SBurjei in SRucf* ftdbt i&rer fcicitcicfct no$ nid)t genug entbreftet (Sigenfcfcaften genauere Unterfud?ungen Don prafs Jtfc&en Sichten gemacht roürfcen. Verbena. (gtfenfraut CStotimgafc £)er £e(* fcöt fünf 3d&# fie / t-eren einer rote abgebrochen if! ; eine trichterförmige gebrummte SSfumenfrone mtfe fünfteiliger jiemficl) gleicher $ftüni)ung, «nfr ^n>?en ober fcier in t)er 9{6&re gefrummte ©taubfäDen, 7* Verbena officinalis. <&emtinc& i£i* fenfnutt: mit vier Staubfiben; fadenförmi- gen, in&ifpenraac^fen&enaMumen^rcn, unt* cinfsdKm Stengel. Lkw Sp. pt. 29«. 2(p»ti). Verbena herba. Prolins. €ifen??aut. €iftn$ath €iferi$* Sta&ifraut. C. Banh. pin. %6p. Verben* communis flor^ c3eruIeo ° Voi, io IL Äf«jfe. h Örfcmung, Dcd. pempt. 130. Verbena. Lob. Jean. 534. Verbena communis, & facra f*&a. Taherv&m. Jcon. 1^2. Ejusd. Äraurcrb. I &l). 300. Verbena re£ta. <§P. F. Hoffman. enbu4> ftirß 3a£r 1791. ta&. 2. Vtrbtna otficinslis* £>cfd>r £>er einfache, fciereeftge, jroeen rtgen s l>flanje i(t tn mage- re gegen cinanDer über fce&enDe rutbenfärmtge gmeige jert&tÜt , weiche mit runjlicfoten gegen einander jle&enöen , tief eingcfdjnittenen fliellofen Sbirittcrn b-efc^t finö ; am £nfce De$ Stengels unD ber Stüciae cntfprtngen mehrere, Dünne, lange unD lodere 2Humenhuncr;en. Wohnort. An allen Sßegen ; an Den i?äU= fern in Dörfern , auf altem ©(fcutt , unö unge* bauten Orten. 25l&£e$eit. 3uliu$, augufl. Bammlun06$ctt. Triefe ¥ flanje t)at feinen ©erud) noch bcfonOern (^efcb.macf , efceDcm tr- m r = fcen i^r »tele aberglaubifcben Kräfte beigelegt; (in ton Dem .Kraut mit Der iXofentDurj t radix rho« diaj gemachter tlmfd^lag rourDe rotDer Die b*flig 5 flen Xopffcfemergen gerühmt. 3'c^unö ifl fic in Der SUjnei fa|l ganj auffer ©ebrauci;. Untnevf. X>tefe ^flan^e gebt in $$etracf>t fcer Slnjabl unö 2$ejcfeaifenbeit il>rer StaubfaDen fcon Den übrigen Wirten Des €ifenfrai!tS afe, unD $ctyprte eigentlich $ur Dierjc^nten klaffe. Salvia. IL Äfofi*. L OrDnting. ix Salvia. (Stilb t\J. t&Cittvn^eZ. SDie reifenförmige 33fumen* frone enty< |«>een vj taubfaDen mit einem gabelförmigen Qucrjlucr , Dejfen untere %ty\t le eine SDrufe, Die obern bie ©taubfeeutef tragen ; Die vier ©aamcn liegen im offenen B. Salvia officinalts. Gemeine &a\bey, mit lanjen förmig e.yWmberi, un^ert^eiUen , fein CcrVrbren flattern.; in 2(cl;rcn ts>ad?fen= bcrilMumen, und fpiT$i$en2&eldyen. Linn.Sp. 2ipot\). Salviae herbs, flores, femina. pvovin$. ©arten ©albei). £Me<5*lber;. ©pu fcige oDer freu$ kalbet). C. Bauh. pin. 23?. Salvia major; falvia mi- nor ; aurita ; & non aurita. Tabetncem. Icon. 370. Ejusd. Ärduterb. % (Li). 93. Salvia major. 25efd>r. QiQfe nie&rige Dauerhafte ©taube f)<\t &ie(e i)6i^ige Stengel ntff fang gezielten, n>ci* 4en, run$fid)ten , roeijjfid) grünen flattern; tb* re biauröt(;{id)e oöer n>ei(fe Blumen fttjen an Den ßnDen t)er giueige in Idngüdjten locfern &ef>ren. XDo^nort. ©te rcirD in Den ©arten ge?,os gen , un\) Durd) Den ©«amen oDer Durd) s I$erle= gung Der SKurjeln &erme&ri. 2>ie fcerfcbieDene Benennungen, j. 55. grejje, Heine, breitblätfri; ge, fc^malblattrtgc^ gefrämjte , ^eo^rte €a(bet> beDeuten immer Die gemeine Laiben, unD ftno nur SlbdnDcrungen, Die jld> beim &uefäen oft reie» Der Vertieren. ÄlatJc$etr. 3uniu$, 3'u(iu^. &a\nnu 12 IL .Stoffe* I. öcbtttins* öann?ilnn06$eit. SMe glatter werben im *8lai , Sit gHitmeh im 3uniu$ unb 3u(iu$ , imt> tue ®aamen im Sluguft gebammelt. Stile ^l^ciie bicfcr $flaüfte, befonberä Die glätter, wetdje auci) im meinen (Sebraucbc fhib, baben einen ffar= ten, fcl>r g ni)üi-J baffen ©eiucf), unb einen bitte« ren , fcfoarfcn , fanipferarttejen @tfd)matf. £>ie frifd^cn glätter fonnen Der bem ©cbratidj gewafet)* en »erben , »eil ber fti.Mße f Ic6ertci>fc Ueberjuj ber glatter öiclcn ©taub unb Unfauberfcii enr. $a(t; fle werben meifrenä in Slufguöen alä ein ncr&er|täifer.be$ , unb ber gaulmfj wiberflebeube* Stiftet gebraucht. £)er Salbcöfaft mit Jp6nU ber* mifcfct, befördert ben Sluäwitrf; als Sbee i\i fie bei gelingen itatarrfcen, unö alä ©urgclwajTer bei ber OK rtnbfdule , ber falfckcn braune unb bei $c> fefrwoüenen ©rufen befc $> wären i\\ nfiffen Umfragen unb labern gc* trauitt. 25*i grfebwcüenen Ö&renbrufen wirb ein llmfd;(ag ton ©«lbei>bl*ttern unb ^rennejfein fnfd) jufammen jerfroijen a'.ä ein feefonberä gu- te^ Berr^eitungönitttel gerühmt 9. Salvia SCLAREA« ttfn*F*tcu'crFrtcn, ian0li<^ren,^aÄ» rieten, fa0enartig= ifc$ai)nten ^Mietern , unb gefärbten , l)ol>le$t, fpt gieren fecef blättern» treibe Unger ßn& als Der 2&cldj. £ttt«. iS>. f /. 3*- 2(pe*t^» Hormtni fativi, five fclare« florefi foli«. C. Bauh. pin. 228* Hormirmm , fclarea di- ctum, Dod. pempt. 2g2. Sclarea» centrum galli. l*ob. hon. 556* Sclarea, centrum galli. Täter* IL ürafle, J. Örfenting. 13 Tabemcem. Ico;:. 273. Ejusd. Äranterb. 2 vC(). 97. Sclarea. Blackw. herb. t. 122. IScfdyv. 2>icfe tyfanje ift ^»eija^rig , f?e $at einen groijen , tiefen , aufregten , »iefö|ligen ©tamm ; ber^formig ; ct>runDe, fjJi^ige, run^!tc^= fe, filzige , fpir 2 Bef.acfte, unten oft 7 biö « g a lange, Dtcfe unD gefrielte , oben (licHcofe gegen einanDer «Ver ffe&enöe Q^fatfcr; an Der Bpifce Der Cteneel (leben lange &ef)ren ton 35lumenn>'irtein großer, tDeigfic^ter, ober bfaöblauer Blumen mit rot&ügen ober Häufigen "SecfMättcrn. XOofynort. <5ie rotrD in Den ©arten auä Dem ©aamen «exogen. 2o\udc$cit. 3m gleiten 3af;re im 3umu$ unD 3"uiau. ÖÄmmiimgsjeir. Sitte Zhcile tiefer ^fTanje $aben einen DurcfcöringenDen (larfcn ( 5 Jentci), unD einen bitteren unangenehmen genmrabaften ©e= fd>macf. (Sie nwrDe ebeDem alä ffarfenD unD frampfftiflenD in bifferifc&en Bufaücn , im roeiffen gluf, bei unterbliebener monatlicher Steinigung, unD bei 3)?uttcrbefd;n)crDen; unD äufferlidj citf ein reiniaenDeä Mittel in SBunDen unD @efcfon>ören gebraucht. 9?atf> Linnei mat. mei. N. jg % foH jlc Parfep feyn al$ Die gemeine \Ealbe9, ©ritte i4 III. fffitfe. h Ordnung. \^*** ritte f (affc Tiit jnm Staubfäden« rrjle (brdriting. f Jj.it einem Staü&n^ge. Valeriana, $5a {D rta n. (jfottnrtgeterttiseicbeft, £)ec $e(d> fefrtt; Die obere, fünffpaltige 'ric^terförmi* ge 33Iumenfrone fyat eine am SnDe einerfett* (äefertge Wofor* ; ittetftene Drei gtaubfdOen, einen Staubtveg, titiö einen einzigen nuu flene mit einer @aamencfone tterfefcenetf ©aamen, 10. Valeriana officinalis. (pffkinellcr jj&alfcrian: mir Blumen , ofe brn Ötatibfaöen gaben, ifob lau icr gefiederten £>laitem. Lina. Sp. pl. 45. Zipotl)- Valeriana vulgaris , minoris , five Sylveftris radix. provin$. SSÜber, gemeiner ^«lörian, ^e;$= frafcrtan. JUfccnbaiDrian. 5lugennnu$. zi)?xi$,H- tturj. C. Bauh. pin. 164. Valeriana paluftris five Äylveftris majori Fuchßi hiß. p.. 85?. PIiu germanicum. Tragi hiß. L 6i. Valeriana vulgaris. I ob. obj. .111. Valeriana Sylveftris. Taberttcem. Icon. 445. Ejusd. 2U«uterb. 1. <£!>. 46$. Phu vulgare. Blakw III. Äfoffe. I Örtmung, 15 i'fikw. herb. T. 271. Lueder £uft g. I. 65. Offtcinetter ^afDrian. 25efd?r. £)!e ausDauernDe3Burgel biefeü flau* &enartigen ©etodefcfeö treibt aufrechte , fcebe , in jumpficbtcn öegcnDen oft 5 biö 6 <&d)\it) r;ot>e, gefTreifte (Btengd , meldte mit lauter gcfteDerten, paarrceife geejen einander über |rciScnben grofjcn ^lottern &efe$t ftnD ; am £nDe Der Stengel (leb* en Die rötblicfcroeijTe ficine Blumen in DolDendftn« liefcen SXifpen. <£ä gtebt eine £lbdnt>erung mit feineren £3UW!ern, tt>ele Deö C. ^7/2. pin. 164, Valeriana Sylveitris major moistuna iji. Wohnort. £tm SHfcein in Der (Gronau * gnji- fd>en (Sopeßberg unD SRufferiDorf im S©alÖ, fonjf faji aßentbalben auf fdjattid)ten 5?ergen unö (^e^ bufdjen , aud; an feuchten unD fumpftgen Orten. 26lut)e$eit. 3uniuö unt) 3uf;u$. e>ammiun#e$eit. 3>ti Clpot^cfen braudjen nid}{« Don Diefer spflan^e , alü Die Spur^eln , fie finD aafertd), auöroenDig brdun(id), inwendig rceif, Sie Jpaitptrüiirjeln feiten Dtcfcr atö ein - $tngtr; fte müjsen aletd) nach Dem SSinter im »Ü?er$ oDer Sprit, fo balD Die 2Bur$elfeime jlcb jeigen, aug> gegraben roerDen, roeil Die in 35[dttet unD£ten= gel, oDer aar in $5(ütf>en getriebene 2Bur$e(n, (nK-fd;e man alöDann ■jroar bequemer pnDen fann) febr unfrdftjg finb ; fie roerfcen tvei;l gereinigt, unD im ©Ratten getreefnet, »oben man fie für Die Hatten hüten mtt§, unD weil Die flöcbrigem »irffamen Streite |U*b allmdlia öertieren, loerDen fie in roc&f termeebten ©Idfern aan$ unD unge* -fJojTen anfbero^vt f unö äße 3a£r frifefc ange^ febaft. £eim (£infamni!en Der 9Bur$efn l)at man beobachtet, Daj} Die SBur^efn ber in feinstem üti&. fumpfigem 35oDen »acbfenDcr^anjen gtofer, Die in troefenem unD (lemid;tem &oDen aber fldrtef Von i6 III. ÄfoflV. I. Örbttuna, fcon ©erucfc unD Gräften fint> / t>af;cr Der 23erg3 fcalDrian jum Srsneigcbraud) fcorge^ogen rcirD ; fre fjaben einen eignen, balfamifcr/en, fJarfen , ntd)t angenehmen/ Der Spica ceitica,, tmo Der Serpentaria virginiafta a&nlid>en ©erud), (weis- ser (eueren fre au et) mit Kämpfer Derfegt an SBirfung g(eici) ifl) unD einen fd;arfen unD bit= teren ©efebmaef; fie beft^en fTü^tt^e unt) o^tic^e Sfccüe, Die mit fijeen , (tf&tgen, uno gummäfen Reifen tterbunDcn ftnD / Diefe mac&en jie Dermo* ge Der flarf berocgenöcn itnö reijenDen Äräftctl $u etnem befenDcrtf frampfftiüenDen, nerfcen|Hr* fenDen , <5d)tt>c:£ unD Jjarn treibenDen tylitul f welcbeö Die Erfahrungen tinD 23eobad;tungen äN lerer , unD neuerer Cter^tc befratigen, unD n>erDen wegen obiger #c|ianDtbei(e fconüaüd) bei Rvänu pfen , wnö Sßcröenfranfbeifen, befonDerä bei Der Sali flickt, auci) bei SH&eumaiiömcn , i'abmungen, SUtgcnfranffreiten, »«fferigeh. ©efcbroulflen unD »iDer \^ie Türmer angctpenDty ^ctfpiele, wo fie in btefen Kränkelten mit Dem gröffen 3hujcn rof. CD? u r« rai) unD <£pic(ma nn Mat. ijied. aud) in Den €5cbrifren Der Ferren t?on 6 1 6 r f , Völler, Scopol i unD £iffot au^fü(>rlic|> angezeigt. Bemerkungen älterer prartifdjer ülerjte tTen Der ^raft Der 55alDrtam»ur$e( bei epikptifeben tycv» Jenen fann man weitläufig nacfcfe&eu in Der Hift. de l'Academie des Scierxes 1766/ p. 430. 3n Den <öd;>n>eDifd;en neuen Si&jjanMungcn 1789- Q5anDio 4 •n t ,/2>en i6|Ten 3u(iu$ 1789 übernahm id) ein jun» a,eä >DtäDd>en tön ämoif 3af)ren JBrigitta $nDer* fontf Softer, fie war in Die unglacftic&jfe Sage »erfeit, III. Äfofie. I. ÖAniiHj. 17 frcrfejt, f f Dag fte weDer geben noc|> f?e&en fonn* {e, fonbern frefranbig fajj , Die Ante gegen taä Äinn , unD Die £acfen gegen ben Jpmöern gfcjo* gen, Jtepf unD SXucfen fforf fcorwartä gelegen/ Die Singen gefefefoffen , Die Armen (farf gebogen, fo, Öag Die öanbe, Die mir Dem SDaumeu ein* wart* gefcblojjen waren, rreu$»eife aber Den lagen. Stuf Dtefe £lrt fajj fte in bcjranoiar wegungen borwarzi unD rücfwärirf , gleicfof a!$ wenn pc mit Dem ganzen Körper unb Daö mit folget (SSewält, ba§ fie mit Ötucfen gegen Daö SSettbret fcfcfug , aU Wie mit Der geraden Sauft. Stile 25tegungämu£r>ln beä jftörperö t)aüen «Ifo Dabei ein f>< tänbtgeä lieber« gewiebr, Die ÄuSffrecfängätmtäfeh liefen ftd> a bei aber niebttf nebmen, un" wurden me&rmat im Sage mit foleber $eftigfett autfgeftretft, Da§ fte wie t>on Springfebern aufgeworfen , bod> m Die Stift fubr, unfc baä $©et, Drei, big c %l nacbeinanber, allezeit aber in berfetben unD immer auf Diefclbe ©teile niederfiel , a fte färdbterftd) feforte unD jammerte, jjcfc ber| te Die gepüf&erte *albrianwur$el , unD lief? 9011 einer Un&e ein £e?oft macben , welche ^ofte i(r tägliche* @eträ«f mar, nad; unD nad> berme rte tob Die £>oft$, fo, Dag fte taglid) je&n fris swälf £Uüntd)cn nabm, unD c lieg Die Patientin nod> adn $age in« unterbrodjen Den $talbrtan fortbrau^en, wäfcrenö »e(d)er geil fie fu1> taglid) bewerte, unb wiebef geben unö vcDen tonnte, aud> fo fortbauerte, öaj? id) fte Den igten 6ept» gan* gefunb *u tbren <£U lern nad; SBenrieröfcurg jurueffd^iefe« fonnte, wo fte jejt nod) gefunb Übt, unD fcon tr>rer vorigen Kranfbeit feine ©pur mefcr übrig* i)at". Qtu4> eine fd>mere, fo frampftgte Jiranfbett, ba§ Der SKunb be$ $ranfen fa|t ganj gefcfcloiFen war, £ betlte 18 III. Älnfle, I. Ordnung. tyilie er dur<$ ein parfcö £>eroft Der 9ftß>jFf«!ti nmrjei , t&elcbeö man in ©cfcroeD. neuen 'Ml)!. 1790. 23. 11. <Ö. 216. nacblefen form, genier fann man t>on Der^Bufuna De*r§?dDrianrcurjel bei 9?eröen*ufaüen unD .Krämpfen, nad;lefen : @4infn« lunrj auaerlefcncr Qibbandlttneten für praFti* fdyc 2icr$tc , 1. 55am>, 2. ©t. ©. 145- und £r. £ofr. Q>al Dinger *eue$ ü)?agaj. 93anD 7. <ö. J02. unD 378, wo fec in ©erbinDung mitüBttriol* fdure $11 geblauten gerühmt rcirD. II. Valeriana Phu. <3artenbalbr\ani mit %VD\ttcrblumen , bic drei @t4t?b faden fyt* ben, und $an$en nidyt gefiederten SPur$elblat; tern. Lm«. £]p. p/. ^5. 2(pott). Valeriana majoris, five hortenfis, five Phu Radix. \>vovu\$. ©rofjer Q3atDrian. ©artenbafDrian. 5Bclfd)er ^alDrian. 3t6mtfd;er Q5alDrian. ($ro§e 5lt>eriatfömurjc(. ©pitfrourjel. ©pe&wwrjel. 3©Ü* der DcarDeÖ. C. BtfWÄ. p/M. /&/. Valeriana hortenfis. Lob. hon. 314. Valeriana major Phu. Dod. pempt. 34p. Tabernoem. Icon. 164.. Ejusd. 2U\?uterb:*dj 1. r. Die perennirende SBur^el diefer $flan|e ift Diefer afa Der vorigen, unD nicht ■ :r $aferid)t; der Stengel ift glatt, »ter biä fänf €>d>ub !>oct> ;- die ©urjelbldtfer find gan$, nidit gefieDert , länaiieb et)runD, unD lang» aeflelt; die ©tengelb'attcr qcgen über jtebenfc , gefieDert; die n^ffen QMumcn fielen an Den £nden Der ©be« ren ä&W in D;d;ten $fterpp(Den. III. ÄfaflV, I. Orbnung* i$ ■ YOofynovt Jpic unfc ba in fumpfiafen ©es ftnfcen ; fte mirö aucf) tri fc>en ©arten gebogen. J&Htyesett, 3uniu$, 3u(iu£. Ö«tnmhimta$cit. S3on biefer $flan$e wer« t-en atui> nur t>ie 9Bur|c(n gebraucht, uno e&en fo, »ie bie 5Bur$efn fces officinelfcn 25a(Drian$ gefammlet tjnfc fcba.nbtlf:, welchen f?e auc$> an SBirfung unD €igenfcbaften jiemiid) äbnlicb j&nt>; fceif |te aber feltener n?s(D u>ad)fen A unb Die in ben @5n>äciti;cilt0c?u *oten£ei, imS> £tieid?b reiten klittern. /,mw: 6)7, ^/. ^ 33on fciefer Pflanje rourfre e&eöem t>er 8aa* men in Den bpütfeefen gebraucht/ ;e^unö $ er a&er gan§ auger ©ebrauefj. Crocus. ©afratn C?'od t pempt* 213. © a Leb. %o III. Stlaftt. I. örbmtng. Loh, Icon. 13p. Ejusd. Obferv. dp. Croeus montanus autumnalis. Tdbern. Icon. 633. Croeus. idem 634. Ejusd. ikttfuterfe. 2. €1). 344. Croeus, & Cro- eus florens; Rothii 2{b$)£nM. 18. Crecus autumnalis. €»4?fAnF bükrftyc S^or*. N. 104. Croeus fativus. ferner <2>eFo?t pfl. /. iab. 12. Croeus fa- tivus auturnnaiis. • £u*cr £uf?£. £<«ib"i. e. 73. 25ef<$r. &ie runDlicfce 3roiebel tff fo bief Wie tint fleine 53aumnu(j , unD nut einer &afevi= gen grauen Sporfc|>eiu, iinD fcernacfc Die fefemafen linienf&rmigen glätter, welche Den ganjen hinter Durd> ^rün bleiben. Wohnort, ©iefe ^flanje »äcfcfr $ier nid;t fcilD, fte l)«lt aber naefc meinen eigenen gemäss ten Söerfucfcen Die (trengße SBinterfalt au$ , unD fente mit Kielern Diufjen in ©arten unD Geifern gebogen merDen. £>ie %vt fte anzubauen unD 31s fcefcanDeln, roirD im 3ten ?j>eit Diefer glora Don ten &fonomifd)en ^flan^en folgen. 2Slufye$tit. 6eptcmber, £>ftcbcr. e> n>trD im ©epfember unD Of- teber von Der Q5lumc niebttf M Die Drei Farben mit einem Keinen ^t>eil Deä ©riffelä , woran fte fcefeffiget ftnD, gefammett, tvelcfce* Der eigent!id;e ©afran ift. £>ie Örjneifraften De* <£>afran3 juiD erbiijenD, retljenD, unD auftofenD ; er tturD wegen feinen ftädjügen betdubenDen Reifen in Serbin« fcung mit Dem $?o&nfafte gebraucht, auef) Dient *r jur ©ef&rDerung Der monatlichen Reinigung; er III. ÄfaflW *• Ör&tt«ttä* 21 et mug aber «1$ ein er&iljenbeä Mittel in SCnfefc- wng &er SRenge un& betf Äorpertf mit $8orft4t gebraucht »erben. SfmnerF. SinnauS t)*t biefen JJerbjrero* cu$ unt> Den S»^^ n d^ cr ocu?J atö &&äH&erun$crt &er£>unben ; |ie fönten in ftnfebung ber fcerfd)ie- fecnen glatter, ©efraft unb gar&e ber filmten» frone, Söifijejeit unb meiern €igenf^aften, jebe eine eigene 2lrt fct;n. Iris. e$XQtftlüU. eutf<$e @ct>t*ert* lilte: mir bärtigen ^Mumenfronen, viclhlnmi* gern @ten#el, bereu untere Blumen ejeftiel* jiri&. Linn. Sp. pl. 55. 2(potIj. Iridis neßratis radix. prorin?. Q5faue Wie. 53faue ed>*ertfi(te. J&tmmelfd)n»crtef. ©ilgenftymertel. ©d?n>erre(nwr}. Lueder 2Luft$. I. 83- Äeutfc&e ec&tt>ertliue. C, Bauh, pin. 30. Iris vulgaris germanica, feu Sylveftris. Fuchs 31?. Iris germanica. Lob. Ieon. 5p. Iris noftras vulgaris. Cattu epit. 2. Iris fylveftris major. # 3 ftta-*.- ' 0.2 III. Äfojfe* I f ©rbming* Tabsvn. Icon. 64S. Ejasd. 2\r autcrb. 2. C^. 360. Iris fy.veftris. Blakte/,, herb. t. 144. 2$efd>r. 3Me frie$enbe , fnotic^fe , autfbau« renbe ££ur$el treibt aufredete glatte ©tengel , unD fd)n>ertf6rmigc platte flauer, rceicfcc fordet «($ ber ©tengcl finD ; jeber (Stengel tragt meifiensJ brei blaue mit purpurfarbigen ftbern burd>ftoe^aUntf fcerfe&ene SMumen. Wohnort. 3"c6 fanb fie, aber in aßen 3: frei* fen Hemer aufbeut ©racfcenfelä , nid)t fefcr bod) ober bem Sufje Des ^eratf in einer nacb Dlc&n* fcorf $u gelegenen gfad>e" im ©ebüfdje ; fte rotrb £ter meijcenä in t)en ©arten gelegen, unb buxfyi Seriegen t>er &öur$el oermebrt. 25lfiJK3ciC. 8K<*9 ""Ö 3uniu$. Süfitmiuitgejcitl ®ie ©urjein , ti>efd?c auf* ferlid? run&Iiebt,; bräunlich, innerlidj roeif? jinb / ittujjen im 'griitjjaorc, ebe fie Klafter unö Sien» gel treibet, auigVgra&en werben. Tcv aus Den frm;Kr 3 ^Burgeln ausgepreßte (£aft ifl fcftr fdjarf, eljebem tourbe er uir Sbfü&rung befl SÖaffer* bei S8ajferfäd)tigeh gebrandet, fteutjutage werben bic frifdben jfi>urielr»felln'er gebraucht, fonbern, nadj» t)rai fie JXurcfcg $roxfnen il)re att$ü große ©cfcärfe verloren Imbcii , tonnen ft'e a$£ ein dufl6fcnt>etf S?ittic4 aebrai:d;t werben. Tic langlfdjien 3Bur* $eln werben fo, wie biebcr^or^trner@cn fie an ©eruejj anö (#efd)tnad? unb übrigen (Ei g en f et) a f t e 1 1 f e & r ..-. b iiti cb ß n ; Den itiii* fcern, weiche Sa^ne ber>rnmen, fe'fcr oft, aber auc§) fel)r ' uiu-fdyt; *um jiauen ahge^iigt, weit fie nod? immer fc otel (tefeaffe baben, biefd;mäd;» liefen Äinöeni f4(abU(| fct>n ISnte. » 15, Iris III. Äfaffe. I. Örtmung. 23 1$. Iris pseudacorus. Xüaffer &d)vocrt* litte : mir tingebarten 25lurnenFronen, bereu innere >Mdt?er Heiner als bie Warben jfnb , unb J^vücrrfonnigen flattern. Linn. Sp.pl. 56. Oipotl). Acori paluftris Radix. Provinz SBajTerüfie. 2etd;(üie. Salfcfcec Äalmug. $oti>er £almu*. ©elbe ecrteln>urj. Srac&em&urj. Stutrourg. Gcfcluttenfraut. $ropf* nnirj. ©eiber l'ifcf). ^ßngftilume. £tt«fcr Jluftgärt. L 88. ©etbe £eid;filte. Cafp. Bank. pin. 34. Acorus adulterinus. Ca mm er. epit. 6. Dodon. pemp. 248. Lobclii Icon. 58. Ejusd, Obferv. 31. Acorus noftras paiuftris. x Taberncem. Icon. 643. Ejusd. Är^uterb. 2. <£i). 356. Iris paiuftris lutea. 25ef<$r. ©ieSBurjef, rcefd>e cu6 einem fon* gen runDen Änoflen b$\tet)t, weicher unten flafe* rid)t un& itfnjenöig xott) ift , treibt lange aufred)tc Stengel, mit fcf>r langen, oft Drei ©c|u$e bofcen, fdjtvenformtgen , mit einer (jerüotfretjenken 'MUn* fdjärfe »erfebenen glatter ; Die gelben SM innen fommen an ben ©ptQcn oer (Etengel aus langen* formigen (Bleiben £er&?r, unD i)tnterlaiTcn ein Iflngeö ei)runt>e# @aamen$ebauä. TO^ncrt. 3n fcrr ©cfceäfccrger S*acr> , et* roaä ober Dem SBiuca £>omini, fonfl faft in allen Zeilen , ©{impfen unD $a$e& %>lu\)c$cit. 3uniu$. &amm\tm$6$tit 3n fcen SCpoi&efen rcer* fcen Die sölätierlmD 3Mumen md>£ gebraucht , fem? fcern nur fcie j 2Bar$eln, rockte im gru^ja^e . ¥or t>en au?gefd>o)Tenen etengeln 11 nö flattern ge* $wwn werten, ©i* finö ftarf purgtmnö , vett* Ö 4 **" 124 HI* &(<$"*. I> ütötttlttfr. ben afcrr, rceü man mehrere tmb fcefVere ^3ur* f^termitfel f>at, feiten geOrauc&t. £>« fr.arfe au* fvif^eß 3$ur$e(i3 gepreßte ©oft trttröc c&cbem in Sgafferfucfct aebrauebt, auch in Der SXufor, lbfutyelri, unbÖHtfxftaruci] angeröfemt. 2in- natiä tn feiner Mat. med. ijait Die SBurfcd für ütgcttb, unb.bcrSaft auf ben leibenden $(ieif , foö fo$ieid? Die ijcftigjlen *U!;nfci;mer* gen feilen. Streite (pröiiung. Ayena, §)aln v. <8a$ »dickem fcf>(t7ßt mehrere SBlätfceit ein,, unb befielt 0110 jwei fptQtgfti stoßen SBi&tttyn; Die Stötye tft ittmfycUjig, [äng(iä)fc/ u»& S?äfc «wf &W üiücfen bei* unteren @|>elje eine gettumbene- mit einem (Hefenfc berftyfne ©raane; bte fcrei Staubfdöcn ftnt> (jaßrförtmg mit lang* 16. Aveka sativa. (Bcmtincv ^ahev t m vifrznßi-nti$ , mit $\veifaam\#m Txddyen , .tenm Baumert, von btnen nur einet eine (Bi'aanc tj&t. Linn. Sp. pj, '$§. C-iJai-L p:v>23. l>rfd>rctC t ben semeineri £>a= b$v itnter $tvü Abarten, eine wwtcv Dem JRamen Avena fotiva nigra . mit Wicht au$? fagenfren ©a*men unö fci)tt?ar$en ^kaanin uhterbem®i ben anbern unter beni; Manien Avena alba , mit glatten Mangel* fcen ©aamen; meiere teuere .&a&e.rfor.te bie o.emeinfte if?. <3&Fotc» äfonom. Bot, £.73. nennt ben ersten £ac£ci£6ber f Pen gitei ( c n X1>e ig p^ber , III. Äfoffe. IL OrbttMttj* 25 SKrumS ££ncy Fl. //. #%. nennt &en erftere 2fii0iifrbaber, unb //. 6?i> Den jrceia ich gemeiner VOeigjjaber. 25efd>r. &er £aber »irb in ber Strjnei a(^ eht retsü^enDc^ , crn;cici>enbe£ unb flirfenbeg flfliucl empfohlen, unb baber in jeber Jtranffcett/ wel- che einen ©eerbut, Utyeumatiä, Sd)rcinbfud)t unb *erborbene ©aften $ur na^ften Urfac&e f>at, mit. »ielcm Sluticn gebraucht. Sind) Dienet jum 8U$* neigebraudj Die ba&on bereitete ©ru^e unb Sföe&t;. 55repe Don btefem Sföe&l fußen Die innerliche» ©d)mergen unD ©urc&brud>* be£ 55«u^$, unb finb fefcr r)eiffaiu in£uft«n unb Q3ruftbefd)racrbeiK $>a§ fte gefimb vrn^ nafcrbaft ftnb , Demetfat bic €rfa$runa, b*J jvinber, welche mit £aberbret> exogen »erben, fe&r fJcrf unb mo&tgefarbt n>er= ben. £>er berubmte £erocrifd?e ^abermtnir, Deco&um avenaceum Low tri fyattt in bor igen Seiten tvc^en feinen guten SBirfungen »iefen %i\\$&\ er begebet «11$ Drei .ftänDe&oft rec&t fau* berem, unb Don D\«ben, Sreäpe unb fonfngett Unfraut »o[)^creini«tem£aber, unb einer jpanb* boll jerfd>nitrener (£irijorien»ur$cln , auf »elvte man jnjei ÜXaafj f£are$ SöaiTer gieft, man läfjt foUtcä bi$ jur JJalftc einfod;en , fonbert Da9 £ !a* re SBalfer ab, unb laftt e$ aufwallen/ naefebem.- man »orber r £'ott> gereinigten Salpeter unb 8 2cti) Sucfcr'; auefe eiwai Dom rotben ©anbcl&olj- Dar^u §?tl)i\n §at; man nimmt öon Diefem Hat abgezogenen Srenf, naef) einer gelinben $urgan$, 14 Sage lang SfrorgenS nüchtern, 3 ©tunbc naefr bc-m €}Ten, unb Äbenbö jebetfmal 1 ©laä fcoß. &tefe J)abcrfur fann o$ne £Ktk«P|lc^t ber ^erfon unb De* altera, auci> ftu jeber 3a&r$$eit gebrauc&t »erben; ffc reiniget üqü ©eblut, befonDerä t)ic gieren, vertreibt \)ie gäutaig, pc bient in ber laufenben ®ici>t , <£ngbrüftta?ett , Jpujfen unfc ^ci;mmbfud)t. tifian f«nn ^icnion nacblefen £K, ?o»er6 Unrerri^t von fcer 3ubcreimn#£ 2ö III. ßfafle. II. Örbmtng. fceri bamit an$u fr dlenben Tkurtti. fcelpj. 1790. £>er ijabergebraueb ift bei einigen t»e«en rt>t - fcriger 3öirfung fcerbadma. geroefen ; Die Urfactye ift nt6t Dem JJafrer gu$ufd>retben , fonbern einem llnfraut : Lol'v.m iemulentüm, Creepe, «Lolironi, <5d?Tombeit>aber , tt>e(d>e fonufig unter bem .fra-* fcer $u roaefofen putzt , unb burefo ii>rcn ©enug SSefattftung , jtopffd;mer;en unb Ssrbrecfyen »erur* fädlet. £^er ©aantcß biefeä Saumeücldj? ifr e^* runb, auf beiben eetfen flacfo, ^temttc^ Hein, ifnb t?en >« m ßaber gah$ untergeben ; er fann clfo 1 c ! d » t Durcfcö Rieben baDon geretntst mer* ton. Üeafjerltd) nwb Dc?3 £aberme&{ $u Q5ren^ uriifdbUgen , um ©efd)ß>ü(fre ju urteilen , unb ter M'paber mir jlümmel, SSadv&olber&eeren unb Cia(^ iw »armen rroefnen Börfd/en, Die Kolicf «nö 9Dfruttei?fd>mer&en y\ tinbern, unb in t»efcre= ren gäfien aufgelegt. .ftaber in genugfamen 3£etn auf icn brüten $&cü einget ui-t .. iptrD Den ^fer* ben gegeben , Die md;i ffailen ffcnnen. Secale. 9Jofl.9cm or. i7 v SecalE cerbalb. Gemeiner Äogtfen: mir raupen g< fr »w$un J&älgltin. Lim.- 8p* fl. I2+. 2ipoto Seealinis Herba recens ; Semina. G&rtn. :U Sem. & fruft. pL tom. 2. pag, 9. taj. 81. fig. 2, 3« III. Stoffe, IL Örbming* 27 3&:fd?r. 3n ber Signet wirb bie junge $ffenj|e be$ Joggen gebraucht, fie ift faftreid) , baljamifefc unO fug ; Der frifcb ausgepreßte ®aft wirb wiber Sirffotfungen ber €ingewetbe, unb t»te ©aßen* (leine febr bäuftg gebraucht, lejrereö betätigt fid> DatUircfry weil man in Dem gefragteren $3iebe *ur £eit, »enn fie biefeä gutter t)außg gefreffen haben, weniger ©aflenfeetne ftnbet, M sur an* Deren 3aM$ejt. SMe grucht betf £\oggen$ befot eine fo (ebarfe Saure, Da§ man nad)33ör&as b e n £ 33erficfoerung"au3 bem Dxoggenmebl ein SKit* tel bereiten fönne, wefd>eä ben ißlafenftein jer- matten mürbe: einen 25eweifj feiner ©ebärfe giebt un$ ber befannfe ©ebrauefc be£ ©auerteiefcä ; aud> fann man burch t)te ©äfcrung au$ bem Joggen einen fauern Saft ober ©eif* erbalten, ber batf €ifen unb Tupfer eben fo, wie Üi* |rärf(ten Sau« ren angreift; Saamen, SWe&l unb JUene werben rob gewärmt , obe'r auefc geroffet unter bie Im* bernben unb gelinbe aertbeifenben troefnen unO nafen Umfd)ldge mit ijonig nnb anbern «Kitteln fcermifc&t , gebraucht, ©er ©ebraueb beä BreoeS *u$ SXoggenme&l bat ffcfc btx Sd)winbfud?iigen oft , fet)r nütjlid) unb f)eilfam erwtefen. ©er Joggen t(l, befonberä in naffen fumpfU g,en ©egenben , unb naffen S*ubjab*en einer jftrant?* beit auägefejt, weld>e man £abnfpern nennt, weiC iic DSoggenforner bon einem fjnfeft Scarabaus folflitiahs angebtffen, in ber gigur z'\m$ £abn* fpbrn$ wibernaturlid) au£wad)fen. ?$an bat beo- haltet , bajj ber ©enuf? beä Dorn JJa&nfporn ftar6 untermifebten unb nid)t genugfam gereinigten £Hog- gen$ Betäubungen, guefungen unD gar Edfcmuns gen, and? naefe einiger iter^te Meinungen Die j'o- genannte Xriebeitrant[>eit fcer«rfac$t &afc*. Jpier= t>on fann weitläufiger nad;getcfen werben ctjtc ®&« t)anblung bem .^aör.fporn ücü $etfn »an Sm bj ikton. yi*r /fi- Msilaales, que caufg le SeigU er* gete Mem. de Math. fhyf. Tom. 11. f»g. *55* fer? s>8 III. Äfafle. IL £>rtmun$* ferner in ben p&ifofopj)ife&en Sranäactionen Vol. 1-V. rsg. tos. Sftah mufj biefen J?af>nen|>crn 5>eg SÄogjenä nicht mit bem Sftuttcrforn , rcelcbeä nur ein unfd&ftbfK&cr &uärouci;$ Oer SKoggenf&r* ncr ijt, »et»fct>fe(». Horotum. ©erfle. <8tettimge£. SDieSdfgffin ftob jwet&tött* tig, ein&CUmig, unb (fefcen immer ju Drei ■f>tttt>Qrt0 beieinander; bafeer t$ ai\$> von ev litten fed)s&(dttri$, breifrlät&ig angegeben wirb ; fcie .Krone i(! jtoeifpef $ig , fceien untere et?* sunbe , bauchige ©pi^e fiel) in eine (ange CSraa^ aie enbivjet. i8-Hord£um vulgare. (Bemeint (Rcrfte t ittit Unter Zxoittci'hlut^cn mit (Sraancn, bit in $xve\ aufrechten 3\cifyai freien. Linn. Sp. ff. ^j. Äpotlj. Hordci Semina. Äcf<$r. 3>ie($3erjreift In ben aftefTen Seiten fe, wie je^unb in ber&r*neifunbe fefcr jlarf gebraucht roorben, unb f>at ficfo immer ali ein naorenbeg, feifenartigeö , anitfepiifcfoeä, antipflogi|Tif4e6 , ae= linbe auflofenbetf fcerbunncnbcä CDTittel erliefen. <£>ie n>irb in 3Ba)Tcr gerocl;t in aßen gte&en» , unD in anberen .Kranfbcüen, Die Don iscbävflafeiten $erruf>ren, üum tag fielen £ranf, cmroeber pur, cber mit anberen ber Äranf&eit allgemeinen t>c- $etabi(ifd>en ©Auren umermifä;t gebraucht, roo fie fcie $ur gäufrü'lj geneigten &afit fcerbeiTcrt , hit fd?arfen €:aftc entmirfelt unb $ur Ausführung ge* fcfcicf* maefcr. 2ieuf?er(id) wirb bau (^erfrenbefoft fi|tui6fc ©djrtben $u reinigen , unb ein t?on ®er.s nniefcl geeckter £>ret) gu JUrtJeüung ber @c» f4m?u(j?e, * III. Äfofle* IL ötbnung. 29 fd)Wöf(re/ ober fceren Eiterung |U befördern, oft mit Sinken gebraucht. 9?ad> neueren £rfa&run* gen »tt& ein SCufgug toon Söaffer mit aii$a,ewa<$« fener rober ©ertfe , ober Sttalft, »toer Den ecor^ but empfohlen, in Diefer &bfid)t ifl jetjunb auf langwierigen ©eercifcnDaä wöc&entlidbe 3$ierbräue!i auf t>en ©cfciffen eingeführt, um fcurety Dm ©e* braud; Öe$ immer frifd>en S5ier« Dem fonjl auf fccreee fe&r gewöhnlichen @cortut oor$ufommen. Triticum. SBei^cn. (fjätfcmtgsR. £)a* SBiHgfein ijt jnmfpef* $ig , meiden« toeibfiitfciij , bereu mittlere« SBlut^gen oft nur mdnit(t$ ift > &te SBliit^ enfrone ifl |»ei|>eljig, roooon bie au{f?re ©pelje fcaudjig, fhtmpf/ fpi$ig/ ttnb Die in* rtere fiact) iff. 19* Triticum vulgare. (gemeiner XOti* gen: mit vierblutj)igen, b«u*d;i#en, glatten 2&eid?en«. £*««. Sp. pl. 126. Gartn. de fem. & fruff. pl. Tom. s. p. «?. tab. 81. fig. 1. Befcfcr. ©erSBetjen ift otelna&r$afteraf$ Die anberen$etraiöearten, tfceilä »eil er weniger ©au* re enthalt, t(>etlä »eil er neben feiner mel)(id&te» Subfranj noefy «nfcere leiroid;te £bei!e enthalt , welche oem ibierifd;en Üeim feji dön(td> f?»Ö , »defoe aber, »enn fr? niebt Ourdv Die ©ö^ran^ iu»or gel)öria aufgeloht ftnD,* baren it>ren (Sentit oft feb abliefe fe&n fSnnen, mofjer feer 9Ski$en aufy niemal in fiebern anjiatt Der @erjre (welche tut* fen Seim nid)t beftijf) 511 Sränfen unb 2>e*often genommen wirb, ffian tat beobadjtet, öa§ Xin* fcer §ur €rnDc$eit ©om häufigen ©enufj Der SSJejfs ienforner wegen erwartetem Unterleib toblicfc tvant waren, 3© III. 3?(affe, IL Örbnuna* waren , oud) baß ber ©enuf? betf gcfodjten ©et« $en3 €rwad)fenen oft grofe Uebel unb SSaffer* fud)t t>erurfact»ct &abe. £>ie ta^Ud>e grfaftruttg &eroeif}| a id; , Dag Heine kinter, melcbe mit ben fcon StBeijemwcI)! gefoci>icn fcre^en atö i&rer tag* lieben 3^ajj)rung (Miißg gefuttert unb erlogen wer* fcen, wegen »erwartetem unö berfropftem Unterlei- be oft Mitteln unb weniger for. twadjfen , alä je- ne, we(d>e mit t>en au3 £abermefcl uht) SBeifert* brob <$eCöd)t:?n £3ret>en erlogen werben, ©iefe lei- mi$>ien Sbeite b*fi SBei$ftt«ir$fä werten burd) i>ie ©ä^rung aufjjetoft f unt) man "erl>d(t atäbann t\\\ fci)r nafrrenbeö, gcfi:noe6, fd)tx>ad)ern Kbt* pevn &ie;i(tcfeeä £3rob. 81(0 Arzneimittel wirb e$ aud) , fo mie Da3 Durc^ öte ©äfcrung jubereaeie «Stärfme^ in ber SUi5>r, in Der enjgiif^en tfrane* t)iit unb bern flrf? ba^ei ereignenden ©urd)fauf, um &en £tngt. Stcufferlid) werten UmfcMaje ton geformtem Söeis ^enbrob , üKilci) unb viafran um <$efd;wulfle $u «r»cid;cn , unb Den 88ct$enme&l unb £H'f)l ober Butter Die (Eiterung $u befärDern aufgelegt, ©er «utö bem @terfme&f gemad;te uber wirb $um auebroefnen Der Jeui^ttgfeiten bei Jlinbern ae* fcraud)t, in jenen (Sefd;tiüren aber, wekfcc etne ©d&ävfe auswerfen, unb in Der Offenen Äo^ffrd» $e ber Äinter fan er ^umeilen fajaben , wenn er fcie &u0flü|T* unO &uöbun?tunsen fcinbert. 20* Triticum repens* <Üuccfe: mit vieh blumigen, pfnemenformigen, fäavfeugti'pis* tem X>&\$lcm unb flzfycn Älatterrt. Lim. Sp. pL 128. 2fporl>. Gramiais Radix. Proxjinj. üueefe. üueefengraf. £unb$gra|?. III. ÄfoffV. IL Crbnung. 31 C. Barth, pin. 1. Gramen arverse. Gramen dioscoridis. Sehreber Grafcr. tab. XKFL Lob. leoft. p. 20. Gramen caninum. TaberneefH. hon. p. 2ci. Gramen caninum. Scanarium. Leers flava herbor, N. 95. 1. 12. f. 3. Triti- cum repens. %>ef<$)r Tue eigentliche ^Bur^eln tiefer ^flan« |« (lob i»eiffe äjfcge fabenf&rmige Safern, »efd;c v : (Seienfe baien, unü mit unter ber <£rbe fortlaufen. @te ftnb runö, n?e:0, aegüeDcrf, fno» tia itno gtanjenfc; bie £ahne flnö aufrecht oft gween btä fe<$ä v?-#ube b et) , Dünn, glatt/ ein« und i)tn unb rcieber mit biefen grünen ftno* i,n befc/it; tue glatter fmt) bandförmig/ fang, fiaefo, fpi«i$, mciircnö auf beiöen §läcfceri ig. &uf Dem glatten £auj>tfiiei flehen Die langen £Mütf>ena!)ren. Wot;nort. Sie »ad>ft aller Orten ; in ©ar* ten unb federn, i'.nb anderem Cf rt>reict> , ba!5 *u= »eilen umgearbeitet wirb, nutd)ert fle buxxfy bic rtra laufenDe £Bur$eln, ftic aud> burd) den öaa« augerorbentUd). 3ßad) $efdbaffeni)fit beg $5o* denä wirb fie greger, ba&er ifl fie auf federn mtiftetö fletn , unb in Öen ©arten großer, 2$lufce$eit. ÜJuntti*. €5a:i?mluncf6$eit. T>iefe^ bem ©artner unb Sandmann fo felfr terbaßrellnfraut ift in berSlr^ neihmbe eine fcor$ugliiie gute $ffan|t; färbte Slpotoefen werben Die unter ber <£rDe fortlaufen* den £almen ober 5Bur*eln unter bem tarnen Ra- dix gr amini s gefammelt 3b*e ^ejlanDtbeüe finD jfößitcfe mit einer fletnenbeigemtfcfeten (Ecbarfe und triff nartta, , bafcer ftegelinbe auflösende, perfufien» deuni^rdümienbejftrdftenjabcn. 23 an erott* ten S2 HL Ätoffe«. IL Örtnuna* Jen unb Q5 6rbafce fcaben flc »iber bie Ser* ftepfungen mit) Verhärtungen ber (Eingemeibe, be* fenberS Der Seber, ©?üj , Der Brufen im (Sefrofe alti ein Dor^uglid? guteg Strjneimittcl angerul>mt, unb nad) Maliers Meinung giebt e£ fein bef- fercö Mittel »iber bie verwartete ©efci>»ül|rc ber Seber al$ Der ausgepreiste föaft biefer Söurjeln; fte rcerben »iber ben ©corbut unb baä ©eblut ^u reinigen , unb bei verbotenen ©aften auefc jetjunb ned) fc&r fcäufig gebraucht. 93en ben fri* fcfcrn SBurjeln tvirD meifrenS ber ausgepreßte ©aft %u einigen Unjcn auf einmal/ von bem getrocf= neien aber ©efoften unb ^tifanen Von üueefen« »ur^eln unb ^c\\ 2Sur§e(n beö SoroensafynS unb diefcorien öon ben Siebten verorbnet. £>a fle aber fc&r geiinbe unb (angfatn tvirfen , muf} ber ©e^ braueb lange Seit fortgefe^t »erben ; wenn fte ju> »eilen ben verlangten Shiljcn niefet gef4>afft {ja* ben, mag »ot)l bicUnterlajjun« ober ber ju furje @ebraud> bie edjulb fepn. £err £ofr. 35 aU b i n g e r im neuen 9fcaga$tn $anb 6. ©. 40. fcält fcic üuecfenwurjeln für iban fo gut, »icbie@af* fapariüc, unb bemerft t)abei , baf} bie beulten SUrjte niefet fo f lug feöen , wie bie fcb»ebifeben unb ruffifdjen 9Urjte, rt>eld;e alle auSlänbifcfce »rjnetpfUnacn, an beren (tat* man einbeimif^fc gebrauten fonne, »»llig abgefd;afft fcaben. fBierte IV. ÄfojfiV. t> fcrltttiflg». 33 Vierte f (äffe. SKit • Dier ©laubfdöftn Sgtfre (Drönung. SJiit einem ©taubrcege* Scabiosa. ©cabtofe. Cfitettuitgsk SDet: gern infrf)aft[tcf)e itfrb Wdttrige iteld) fcf)Hefjt Diele SBIöm^en ttirj welche einen Doppelten 5 eici) fca6e»/ rcotfort ber innere öuä fünf Sorflen betreut, tmD gro* ßer ift, «(0 Der dujjere' fünfteilige; beifre 6iÜ fcen n«d) Der Stütze eine gaataenfrone. 2I.Scabiosa succisa. CeufelsÄbbfg : mit fcierfpaltiffm gleichen 2Mumen?rönd?£H/ ein* fächern Stengel, nal)e aneinander fleljenben 3t*ei#en unk {anjenforrniijen eyrunüen ^iac» tern. JLmn. iS)p. pl. 142. 2fpoti)eF. Morfi diaboli, five SuccifaeR dix > Herfea. prox>in$. £eufef$a&&ig.8&&ifjfraut. Stufet** &if, Cß/p. Bank. pin. p. 36g. Succifa hirfuta* ibid. eint 5i6art Succifa gkbra. LobeL hon. 546. Ejusd. Obferv. 295, Mor- lus diaboii. Ca mm. e*plt. 39?. Succifi , f. Morfus diaboii. Matihiol. Commcrit. Lib. IV. in Diofcorid. V- 6*3- ) , ■ d i aber- 34 IV. Stoffe* I. Ordnung, Tabcrv.am. hon. 164. Ejusd. 2Uautcrbudj 1. VCfy. 4.65. Morfus diaboli. Blakw. Herb. t. 142. 3$efcbr. £>ie öu^baurcnbe SEBurfcel, wefd^c unten rmc abaebifTen frumpf itf ( roeliteä t>ie Oti- ten 51t bem Aberglauben fcerfufcrte, baß biefe t>cm Teufel abgebtiien anirbe, um bie Sftenfcfcen if>rer Jpetlfraft ju berauben ) ifl fcürcartä mit Sofern belebt ; bie faß eiförmige 3Bur$clblätter flehen in einem runben ^ufchel; t)ie «Stcngelblätter ftnö lan*enformig, gegen über jlefcenb , unt) n>ie fcefyer, t?c(lo fämialer länglicher; ber einfache ,- aufrechte ^stengei l>at einen- biefen runden £>lumenfopf, beren 33lumdf;en meiflenä blau ftnb, unb eine X>ier* fpaltige 25tumenfrone ()aben. XPobnort. %ci Dottenborf naf;e an fcem 35runnd)en im QBaibe ätemlicf) bdufig , fon(l auf ettoaä feilsten SStefen unb in SBälbem. X>\abt$cit. Sttüttä, &uguft. 0Ämmlun#6$eit. £>ie 5lpotfcefcn trauerten eftebem mel>r alö je^unb Den biefer Wanje bie $etrocfneten $Burfte(n unb glatter; fie würben i&= rer £>ttterfeii unb gelinge eröffnenden unt) blut= reinigenben Gräfte rocgen alö ein gutcä 5Bunb* mittet unter innerliche unb äußerliche 5Bunbtr«nfe genommen, auch in langwierigen innerlichen £alä* gefdjwulflen äum£3urgcln, unb äu{?erlid) um faule unb bösartige ©efäjnntre unt) Siftelfci)äDen $u rei* nigen gebraucht. 2U£ ^icoear^nei würben bie Söl^ter' ben ^ferben unter bem gewöhnlichen Set- ter wiber bie S&ürmer gegeben ; bat fvifd>e ge. quetfebe jtrauf, ober ber baraug $epre§te £aft, ober l>ic troefnen glatter in 2£ein getobt , wur^ feen jum gertfceilen auf gebruefte £K tiefen ber Opfers fce gelegt; bat £>efoft ber SBurjel wirb frei ver* nagelten ^ferben unt fonfiigen #ufwunbm je* trauert. 22t Hf. #fafi>. II. -Orbnung. 35 22> Scabiosa arvensis, (Bemeine @cs= biof'c: mit vicr|paUictc.n 2Mumenr>0nd?en; in eiu^efcfenittene <&uer(tBcfe $ertl)altcji 2511t* tcrn -, unb bor|lictem ©terujei. Li«». *S/?. pj?, 2tpöt^. Seabiofa herba. Provinz- ©cafa&fe. 8cferfcabio|>. Slpoffem- fraut. PmnDfraut. S^onnenflcppcl. Änopffraut. 2Bitü»enb(ume. C. Bxuh. pin. p. 26g. Seabiofa pratenfis hir- futa. Lobet, hon. p. 536. Seabiofa altera campe« ftris, five fegetum. Taberncsm. hon. /jp. Ejusd. Rräuterb. I. £(). 455. Seabiofa arveufis*. Dodon. petnpt. 122. Seabiofa vulgaris major. Blakw. Herb. t. 142. #efct>r. ®ie(anae, &unne, §5&e, »eifjfe, au$* baurenDe üBurje! treibt einen aufregten, fcorfti» gen ©tengd, Die §Matter jinfc borjlig unö rauft, bic SBur|eiblätt*r finD langlicfy unö einsefcfjniüen, fcie untern Btengefbldtter ftnb in üuertfuefe $er» ibeüt , ftefren aegeneinanöer über , unO umfaflen fcen ©tengel, ote oberen jinb t>en inneren an Öe* ftalt äbnüct), nur öa§ fie lanjenf$rmi$ unö fc^ma^ (er (int). $)er Stengel , n>elcl>er meijtenä $roei Sftebeljtengel treibt, (>at an feinem £n£>e einen rönö* ltd;en ^litmenfopf gemeinigfick blauer ^(umefeen/ fceren jvrond;en üierfpadig fmD. £*$ giebr eine 5lbdnberung mit qlattem ©tenget , unb run&Ud[>* en weniger jerfetnittenen flattern. Ä>ofcnort. 3u 3>oppe($Dorf an ber ofcew ©tobte fcäuftg, aud) fonft fafl aüentbatben an Den IßJe^cn , ItanOfTrafjen , unD auf trpefnen SBiefen. 36 HL Stoffe. IT. Ör&nimg» 2M&j>e$eit. W&i, 3umu$, biS in ben Jper&fr". ^ammlungezcit. ©iefe ^flan^e ift al$ SSttnb* mittel mit bem obigen #bbi§fraut &on gleicher €5tärfe unb (£igenfd)aft , unb ronl fie eine ge* (int) auflofcwbc Kraft l)aben , o(>ne jtarfc 9en£e« jungen in bem lUrper $u fcerurfa$en , mirb ein fcon'bem Äraut mit JJenig geniaebteö ©efoft fcoi? S3oer|obe in aflen Öru^franf&eiten als ein *ortrefttd)fä Mittel anaerfrfrmt, pc i|l §eut |u ta= $e mci?t ftarf ira §5ebraucfee mefyr. Asperula. SDieperfraut. 4ttuitgrf. See bitrttynfge 3?elc!> jijt , 23* Asperula odorata» Xt>oi)irte4>cn* bc& JtöeycrFra-ur : mir UnscrrfSrmigen $u 8- tim ben Qrengel frefcenoen klittern, unb ge- frielren lblumcnbufd)cld}tn. Linri. Sp. pl. 250. %p$t\). Matrifylvae herba. proDinj. SSafbmeifter. ©fiebfrnut. ©tern= fe&erfraut. £erjenöfreubc. ÜKeeöfe. ÖKeferid). Ca/p. Eauh. p/n. 334.. Asperula. S. Rubeola montan«-, odorata. Dod. pempt. 355. Asperula odorata. Flore aibo. Lobet. Icon. 801. Asperula odorata noftras, Tabevnam.Icon.8i6. Ejusd. Ärauterb- 519. Matrifylva. ©ternfeberfraut. HepaticafUl- lata. JUrner. (DeFon. Pfi. 25r £>ie aueDaurenDe friecfcenDe 38ttr§eC treibt aufrechte, glatte , fciereefige (Stengel, vor.U cfce an jeöem ©elenfe mei#en£ s in Der DtunDe fceifammcn (le^enöe fadenförmige, glatte, fpitjt* ge, unge$al)nte ^fdtter fcafren; am €nDe öe$ (Stengel t(! eine Dreiteilige SKtfpe fetyr fleiitt* isetiTcr Blumen ; aljnlidtje fleine SKifpen fliegen ie ©aa* mtn finö mit ftetfen ()aacfid;t«n paaren befeit. ¥PoI)nort. grcifc&en Eengäborf u«D Äscuj* &crg, fonft in fertigten Orten unD ©älDern, auf bergen in tiefen unD fro&ten ga^rtsegen. 25iuv>e$cit. 3uniu$ unD 3uliu$. &ammlun$s$eit. gitr Die $pot$cfen &trb -9on Diefer ^(ianjc toatl Staut im.2Ö?ai> unb 3u* niu$ gefummelt ;■ eö t>at fo wofcl frffdj «fs gc* iroefner einen fe&r fiarfen unD feftr ongewe&mtjT ©erud). <£m 9tufa,ufj mit ©ein oDer SBajjer »üb in $3erf?opfungcn "öer tefrer urtö Der (EingettteiDe , unb ein Don Dem Kraul mit $tild> oDer ilBaiTee gerodeter Sranf.in Den Q3raunfd)n>ciger Oln&eige» 1765. ©.-646. roiDer Den tollen £un&$&iji geru&= öjet. N 2fi:merF. Triefe ^jTan&e fonnte mit Dem Ga- tium moüugo, %0eiffc& 2Lab?v&ut, Dem fte )i.cnt« ltcf> ä&nUcfc ift , t>crrteci;fett njfrDen , rcenn nid)fc Die raDfärmige &iumenrSr!lni#en unD Der fd;n>äcf)e» re ©etuefc De* £ab£raut$ emfc&Ufeen. G ali um. Ca&fraut ©attunget. SD« itiint »ieiidbnige JM4> fjjt auf Dem grud)tfnote,»u ' -Di* Sötamen* fronten finD raDfonnig, Oie jwecn ©aamett 24. Galium verum, voa^rcö iUbFraut t mir ettf!ro$e. Unfcr lie* fcen grauen &cHf!ro&e. ©elbe* SKe^erfraut. C. Bauk. pin. p. jggr. Gaiium luteum. LobeL hon. gof. Gaiium. # Dod. pempt, 351. Tabernam. hon. 150. Ejusd. Ärluterbudj. 1. C^. 444. Gaiium. ferner. eFon. PfL Äanb 2. pi. 144. Gali- um verum. 23efcfct\ S>ic pereneirenbe ©urjel treibt aufs rechte , fcarte, unbeutlicfo fciereefige ©tengel, tt>ef* d>e fid) in tiefe furje 9?eben|lenqel tfccifen unö an ibren (Snben bauftge gelfce QMümcben (sagen ; £ie ^Matter, Deren an ben ©elenfen ber Stengel mriftenfi 10 , an ben 9}ebcnftengcl 8 fiernformt« fte^cn, (lab frfmial, (inienformig, fpi!-;ig., gefurcht, eben fcpBgtun unb unten n?ei§lid)t. ü\?bnorr. 2lm SKftein in ber ©e$enb ber ©iebc-'r-i 6 f e :i , fonfl a uf 3£iefen , unb in fleineit J£>cif cn unb (9efiraua>cn um SBafbun-jen. 15lh\>e$c\t. 3uniu4 unb ^uliuä. B^n:mlun06?eir. Qie $htmtft|tritff€ , tuet* ffre einen angenehmen ©erudj haben , unb b«$ |ufammeii$ic&etffee, etwas faure „Ur-atit werben im Sunitlti u\\X> ^ullbiij gefammett. Vcv auöaeprcfs te (Saft reirb nad) eamml. autierlefenec 2lbl;anP. für praftifdje Sterbe $. 1. et. 3. 6. 18*. unö Lii sei ameenir. T. 4. n. 40. u>iber bie gaüfuebt unb fcn(cerifd>e 3ufäHe gerühmt. 6ie trirb jetjunb felrcn gebraucht. Rubia, IV, £faffV. I. örbttimg* 39 Rubia. ÜHot&c. ©attiingsfc. Der Heine &ierjd&nigr 5?efc^ ftjt auf oeitf ^rudjtfnoten; bit 2Mumenfron; eben f$nt) glocfrnfirmig mit einer 4 oft 5 bis 6 fpaltigen -EftiinDung; Die 2 33e?ren fea* ben jefce einen <£aamen. 25. Rubia tinctorum. v ie* te f!d) an Der Oberfacfee bei SSeDend ausbreiten* fce iflebennwrjtln $u neuen Beugungen, unb tier« eilige, fe&r rocitfd>toeif.« f mit gefrämmten £>or* nen serfeb^ne , oft 5 b;S 6 £duib bofcc e'ergef, an Deren ©efenfrn fhmförrnige 4 bis 7 cfccle, (an* |enformig *ugefpiate, auf Den Stoppen und am SKanDe Dornt 4? te g>4ätter fielen, &u« Den ©elen* fen entfpringen gegen cinan&cr ober «frige ^treu« fe gelber £Humcn, Deren grumte fd;n>arj ftnb. XOcfynort. £iefe i v fian*,e »aefeji frier nidjt tvilD, id> fanöe fte jcDoe»; auf bei 3nful pfaffen* muQe bei tXbrmüorf. Sit galtet bier im greien gut aus, uns tonnte in feießgen ©egenfren, fo, reie in Der $fal§ , unD an&erroärtS mit meiern lftu$en gc bauet rverDen, Die 9Ut, fic $u bttteii , £ 4 §u 40 IV. Ätajfe, I. örtnung* $u bebanDeln , unö ofonomifcfj 511 nufcen ttnrt) bn 3tcn Sbeile folgen. 2Mufcc$ett. üJuntuä unt) 3ufiu$, &&mmhm$e$cit. Qic Stpc -tiefen krausen fcoti tiefer $ffari$e nur Die 3Bur$e('n , roefefee im Jperbjr gegraben werften ; f!e fcoben feinen befon* Dem ©eruefc noeb (9efd>macf, aber biete 9 an) nftrft* wurmige (gipcnföaf* < Daj} fie üon ^cnfci;cn unö Saferen gerioffen Den Urin unö ycnod)en, bei M« f;cn and) Die 93t i leb rotb färben ; afrnlicbe (£igen; febafr baben aueb einige frier WttDwa<$fenöe Wirten fteä Habfv&ute, unö XXI aycrh ante, fo wie aud> einige Wirten &eg £abncnfu|} unö jfluc$)cnfdui!en ben Jluben rotbe Qfiilti) un\> &>hit()arncn feerurfa* &<:n 3cb fenne ein i^etfpicl, tt>o abergfaubifebe- Sanöfeutc t>pr einigen 3abren t?icfcs$ ■ in ftiefiges ©egent) einer SBejauberung jufc&rieben, melcbeö Uebel ein £D?enc& wegen $u weniaer .Henning Der SJaturcjcfdjidjte Durd) Uebertefen, unD Den 0ebraud> getftlidjer Mittel $u vertreiben fud;te. 3n Der l\rjneitun|i wurDe Die 5Bur$*( ,v um ba$ Durch Äuetfdningen unt) gaile im i'cibe ausgetretene unO gewonnene ©cblut aufji^ofen unö abjufn^rcn , qcbvautyt; Der 3rrrfyum, Dag man Den bei %iw\* hn abgegangenen btutäbnf ieben ■•retb.cn Urin für £5lm hielte, maa, bierju Slnlajj gegeben &aben. &in f^r bartnäeftger alter ©uflen ifl nad> Marx obf. med, p 23. unh ^annovew %X5aga$in 1775. n. 40. Diud) Den tangen ©ebraaid? Diefer $&urft«t ge&cÜt woröen. 8Uj<$ »irD Den 93ur&?tn eine iorjagtiebe QBirffamfeit in racbiiifcben , unö an- Deren unlieben knod;enfranf(>eiten ^uacfcbrtcbcn, n>eld>em aber Jfterr 'J>rofr*€£rtI)cnfer unö 26er* #iuö in ibrer Mad, med. nicbt,&an$ 2?eifaß ae^ bei?, tÄin rann aueb &*er&ber naebkfeg *>c$ #rn. Sörof. O c l i n g e r $ Sftb$a.ß;H de viribus I 9 tmdfcorUm anti'rschiticis. Tab. : : -9. PtAN- IV, Äfoffe. L OrDnung. 41 Plantago. 2B e 9 e r t ffi. (SattnnQet. SD^r für je,, bfei&enDe, tner* fpaftijje Äelct) ftjt unter Dem gruc&tifnoten , bieSfumenf rönnen fin&tuerfpaltig, Der DtanD juaicfgebegen, Die SStaufefäDen fefer lang; Die 26* Plantago major, (Kroger tüectcridn mit eyninben. glatten Ätöttern, runbemÄ!u= menfc^ft/ unb einer ähö f<$upplumena()re. Linn, Sp. pl. 163. 2ip$t\). Plantaginis iatifoliae radix ; Herba j folia viren tia. prouinj. ©reger EBcgcricfc- 55rcitcr 28ege* riefc. SXot&er hegend;. ÖBcgbreite. SgegMotii, ^ctjaaf^unse. * C. Bank, pin. p. 189. Plankngo latifolia gla- bra. Label. Jcon. p. 303. Arnogioiia S.. Plantago Latifolia isevis. ■ Tabeniccm. Jcon. p. ^31. Ejusd. Ärdutefb. 2 £f). 428- ßiatjcagq major. GarUur, de fem, & fruit . pl. Tom. 1, pag.. 236. tat. 5/. £>efä?r. ^Dtc autfbaurenDe 5Burjel treibt *ie* ?e,. geflteit^v c&runDe, ftumpfc , mit 7 auf Der Unter fiä$e foerfcorragenDen Rippen barcfoo$ene plattet t welche ftd) beim jerreijfen fcer glatter mie gdDen au^ie&en l äffen ; tue £)l*üer lieber» in einem Äreig auf Dem ?5oDen , i'n Deren $X\Hq ein ober mehrere b(atter(ofe ^ten^el (;evt)crn?acf>- fen mit einer ft&r langen gedrungenen $let)re , Hemer retblid; meiffer S3lömd;en, rccldje Vor utrijj narf> aufwögen, un& frefcnDertf lan&e etaubfä« Den fcaben. 42 IV. SvfoffV* h Ör&mmg* XOofynort. 2taentf)af(en in ©arten, ÜBicfew , on böigen unD tfanöjlragen. 2Mul)C3eit. SQian unö fajt Den gangen €5om* im er Durd;. £5Ämmluncte$eit. gür Die Bpot&efen fam« melt man im Öcr&fre bic 53ur$e!n , im Sftaö unD 3uniuä Daö Kraut, unö im QUiguft Die i&aanteii. SiUe XI)ci(e Dicfer ^>flonrje haben eine reinigen&e , füblenDc, uni aelinDe &ufaramehflte&enöe <£is-eiv* fd/aft/ unD NerDen Da&er nuDer ^lutffujfe, &au$* puffe unD £urcfcf«ffe, beim ^rennen unö ©$nel* fern Des JJarnä unD £$ärfc Der (^aiie gerühmt'. 3n 3#unö unD ipatöac fd> muren roirD ein £>eföft fcer ^(I9öffer $um (Suraeln gebraucht. £ 1 e fr i f4» e a. r q u e t f d> t e sj :• l a t tf r a u f ÜB u n D e n pflegt, feientn al$ etil t'orA'ialtch gute* reifligenOei unD tettenöeä QBunDmittei. &ud? aequetfefct auf erneu SUenenftitfe gelegt, finö fte beffer al£ frifebe CErDe.« 2tnmerr\ ^HnfTatt obiger rannen auch t)ie l)ter n)i(b n>ad)fenOen Planta gu m)iiia % i\nt>J,anreolata, mittlerer VOegend? , unD fpirjiöfer *X>effcric$ gebrattd)t »erton, rdeße mit tfrr oictcije Aräften unD Eigcnfcfoaften bähen. £er mittlere ©egeriefc tfr obigem großen 9£egericMn aflem gletcfc , nur ftnD Die ^Carter fßrger gfftieli, fcfcmäler unö tlti- ner , Der $>itimd;en Müfoen mehrere auf einmal, unD &dben längere ßtaubfaDen.- Ter fpitjige ?lBc= fjerid) unter f&eifcet ftd> »on c6igcn beiöen Durdi> längere, febmätere, fptfeige , am DtanDe ein roenig «e*ot>nte mii fünf Seppen Durchzogene £>t«tter, unö ccfige ^-Utmenfci;af>e. Sanguisorba. SB tc fe n l n o pf. ©attirngsC, SDer fleine gtttiMAftrjge *fn?# "ten ; IV. Ätaffe* I. Örtmuna,. 43 m; tjie jtteifdc&rige «eine Äapfel entfeätt Diele ©aameru 27* Sangüisorba ©fficinalis* ißemci» rite ÖpcrbenFnuit: mit cytunbcn Blumen* ifyrcn. Limu Sp. pl. iöp. lipttfy. PimpineÜse italicx Radix. provin$. eperbenfraut. fXBcffcfcc Sflibernefl. 9tot*>e SMberneH. SMutCraut SBiefenbibernett ®ro* fe »elfd;e SöiberncO. SBiefenfnepf. Slüttropfgen. StÖurmtDiirj. £errgottäbärtlein. Ca/p. itow/z. p/w. p. iöp. Pimpinella fangni- forba major. Dodon. pempt. 103. Pimpinella fylveftris. Lobet. Icon. p. ?/p. Sanguiforba altera ma- jor, fivc Pimpinella. Taberncem. Icon. 109. ejusd. Rr&Uttvb p. 322. Sanguiforba major. Goertn. de Sem. tom. L fkifi. tab.ßa.fig.p* Pimpinella officinalis. 25efd>r. ©er aufregte oft 3 6$u(e W« Stengel treibt wenige 3?ebenfrengel ; Die getiefter* ten SMättcr befte&en au$ t)er$f&rmigen , fägcjd&ms gen (reifen $u 5 biä 6 paaren gegen einander über freben&en 2Mättci;en , an Seren SinroacbäRnnfeln ftcfc fägejäbnige $lattanfäl$e befinden; jeDer etenget tragt eine fur$e walzenförmige gedrungene 5ler;re üunUl blutroter Blumen. Wohnort, hinter fcer SBaumfdwfe in fcen «Btefen &n>ifcben $oppel$!>orf unt> <£nDemcr; , fonjt auf etroaö feuchten Orten unö liefen. 2Mu&c$cit. S/Jap unt>3uniuä. @ammli!nct6$eit." 3>ie SBwfefn werben für t>ie $U>ot&efen inYJJcrbfre ausgegraben, ©tcrour* fcen 44 IV* Äfaffe. I* Örtmung. fcen e&cbem wegen t^rer gelinge jufanmicn$tef>fn* ben Kraft ratber SJlutffüffe, unb fcon 6copolt Flor, carniol. Vieri. 1760. p. 279 51t ^illfcer ge* fronen , mit 95ein genommen , »töcr Die Suffen- ierie gerühmt, diejenige 4 £i&ernefle, wovon Die Ctpotfoefen Kraut unb ©aamen brauchen , unb frei irrten aud; Pimpineäu italica, ober Pimpinetta rubra genennt wirb, tfl Ppterium fanguiforba , Jvinn. Heine \pelfd>e ÄiberneU, weld;e in Öer Äiten klaffe folgen wirb, diejenigen 33iberneUc afcer , welche tue &pot&efen Pimpinetta noflras ober /*/£a nennen, iff cine<öcj>irmpflan$eber ienlUaffe Pmpinetla faxijrega. Lina. BreinbibenuUe, welche nidjt mtteirian&er oerwed)felt werben müf* Jen ,'ba ftc brei Ctrten &$n- feefonberen Gattungen «nb JUajJcn fmb. Alchemilla» ©in alt <5fotttmg*£. SDec 6(ei6enbe, einWdtfnge erfldd)e t)eKgrune , auf Der untern Dlafjgrune QMßtter, welche n ad? Der gal)C tbrer ^Kippen unb ©palten DeS SXanDeä n?ie ein gädjer in galten gelegt fuiö, welche, nfie fte Ijo&er an Den Stengeln flehen, fleiner unD tvenU ger gedielt ftnD; Die (Stengel t()eilen fiel) oft in $reet Siebenfccngel, an Deren <£nb£n Heine $m* fcf>ef grüngelblidjer QMümdjcn flehen. XOo^nort. Stuf Der neuen ^romenabe fcom Diobgetv.; 2Be§ ^mifdjen beiden $?ul)len naef) Der ©d)inberei im ©ebüfcfce, fonfl in bergidpten 0e* ger.Den, auf etttmä feuchten Triften unD in £öal* Dem. 25lube$cit. $pri( , oft er(l im' 5ftß9 6i< in ,ben 3'uÜ^^- @Atnn;Utnc??3eit. Sür t>te tSpotfeefcn wirb nicht me(>r Die äßurjel , fonbern nur nocl> Sag jfraut in Den grublinaSmonaten gefammclt <&$ fyat einen bitterlichen baifamifcben ©efcfcmacf unt> gebort unter Die befren £BunDfrnutcr Qtü t)ad)fen De? püben gfeif&eä $u toer&itten. 53on Den ^r^ueihdftcn De£ ©trau fann mau nad;(efen £m $ref. (Sartre uferö P Ufert, de murubio & alchimilla. FrancL ad V'wd. 1753. 46 IV* Jtfofic* H. Octmunfc 3tx>ettc OvbnimQ. 5J?it iwei ©taiibttegem Cuscuta. @ei^e, {SfottitngeK* ©er Äelcf) ift etn6töttrig, Difrfpaltig , becherförmig , Die 23(umen£renc einblättrig , ei;rim& , mit einer tuerfpalticieti SRunfcung , unD einem ä«ö fpi?igen an Der Sönfta Der @taubfäÖen fh^enDen ©d)tippen befte^enöen £onigbei>roge Reiben : mit ungcflielren J&lumcn. ZJm*. 8p. pL j&u. 2tpotl). Cuscutae herba. Prowinj. gfacfcäfcifce. 9?eiTe(feit>e. Seiten» fraut. ^iljfraut Unfer lieben grauen Blumen* $aar. glad)*t>otter. £eufeltf|tttrn. C. Bauh. pin. p. 219. CuscuU major. Dod. pempt. 545. CaJJutha. Lobel. obferv. 233. Caflutha. Epithymum. Taberncem. 2Uatiterb. 2 ££• f. 617. Ejus- dem /cow. po/. Caflutha. Gccrtn. de fem. & fruffi. pl, tont» j. p. 29?. tau. 62, Äefcfcr. $>iefe Vfanä* ift eine ©cfcmarojer* pflanze, fte tft jäfcricfe unD »int>et fld> um anDere $fian$en j. 25. ^rerineiJeln, gfacfeä, (Singer, ^>ct* fce, sbrombeer , Söicfen unö anDere, au* Deren eaften fte tferc ganje Sfta&rung $ie&t. eie befte* fcet au* einem ^pöfdbeC rotfolid; »eiiJer hlätmlo* fen 8*&cn, weiche unter ß$/ unD um Die Man- ien IV. ÄfaffV. IL ©rfcmmj., 47 $en an Denen fte banden, !>enim«cfd)(una,en finb , an Die r en $dben ftijen biegte ^ufctjelcfcen sielet biafjrött>(ici>tcf Blumen. Wohnort. Aufm j?reu|ber$ jtt>ifcf>en 3ppen* Dorf unö JJeraogäfreub ^Mu^ett. 3utiu$ unb Sluguff. eanimlungs$eit. löfceäfti alä ein pur^ierenbeä 3>?ttte( scfammeü , Da man a&er ()ievju anbete SKiücl l>at, n>irb fle jetjunb nidjt mcfcr gebraucht. 30* Cuscuta epithymum. kleine Öei- ^e^^ J mit uncjeftielten fünfteilige» 2Mumen, bic mit einem &>ecfblltrtem umgeben finb / «nb fünf Öuub f<£b cn. Xw». *S)?. ^/. igo. HpQtfy. Epithymi herba. Prox>in$. JUeine (Seibe. S&imfeibe. £tuen= belwolle. etoljfraut. *Kied;enb giljfraut. C. Bank, pin. p. 21p. Epithymum, five cui- cuta minor. Lobet. Icon. 4*7. Epithymum. Tabemeem. 2\r cMtcvb. 1 C£). p. ??. EjuscL Icon, S57- epithymum. 25cfcbr. 6ie i|? obiger ganj d^ntief), nur ba§ fte in aßen Steifen Meiner ij?, feie S^ra (!nb bönner unb furjer, Die S^liimcben baben fünf* fpaftijje Äelcfcc unb 25lumen£ronen unb 5 (gtaufc* fäben, un& geborte eigentlich jur fünften ßlaiJe. XOofyncrt. <5ie rodd)|I ^ter feiten. 3$ fanO fte jenfeitö be$ 0i&ein3 auf bem £era. bei Gaffel um ein Thymus ferpiüum gefci;lungen. 2Mal)e$eit. 3u(iu$, Slugujf. €>ammlung6$ett unb SBirftfng nne torieje. €>ie tpirb in 5Öebe(ä Mat. med. p. 24^. in ber ?Ke(anifeolir unb £9po$$nbrie jerA&mt. Sänfte 48 V* ÄtafiV* t örbitunji. fünfte f i Surfte (Drönüng» 90?ii einem (gtau&Wfij?* LlTHOSPERMUM. © tCItl f(l (1 !!1 f. ©ättungsE. ©er #efcf) i(l &(ei&eni>, fpi* (ig/ fünfteilig; t>ie Q3(i:men£ione. trid)ter* formig mit fönfft>«Cttger flttmpfer Sftüntumg/ uent) offenem tititttn ©4>fanDe» 3 F. LlTHOSPERMUM OFFICINALE* titen ; jtMmnenr'ronen / btc r\;uni über bm 2Uld> ()cn>orr*0en , und lan$enf6rmi#enÄlät s tern. Linn. &p. pL 1S9. 2ipot)). Lithospermi fiv« Milii folis femina. provtn$. ©teinfaome. 6tein$trfe. Tonnen* fcirfe. *p*rtfraut. SWeerfrirfe. SftarierUfjränen. C. Bank. pin. f. 25S. Lithospermum majus ercdfcum. Tabemcem. JZrSutcib. iZfy. p. 551. Ejnrd. hon. I2J+* Lichaspermum arvenfe. LobeL Jron. 457. Lithospermum mimis« Gartu. He fem. & fvuft. pl. T. 1. p. qif. Tab. - . 25 v '>r. 5 i? pcrennircnfcc SBurjel t'ref&t eis beti «ufre^t^n fe&r' ajüscn Stengel, mit isccbfd» • • weife V> £*<#. h Ortnung* 49 U>eife fiel)rnt)on groetgen inife 33fflttern ; bie &läu tn jttiX) Umenfoxmiq i pitißifiielt; unö fpi^ig ? *cie farageftieUcn fci>mu$igü>ei|Ten Blumen jTe!>eit einzeln Vn ben unfein Der Stattet , unD {jaben am ©d)ltmöe.öer Jtrene fünf vertiefte griinltdjjte fünften; öle gaamcn gut) feJ;r I)art, roeifü unD gldn§enD. ü&o&ntrr. <£te ft|{I £icr nifyt mit), in ©arten gemein. ^fommißtt£0$eit. ©f* S«amen werben trn jKugu# gefämmett, un& rouröen fcen filtern $er§« ten pi6 ein fcirfltreibeiitoeä tmö fcen <5tein $erti)ct* (jenfreä Mittel crapfol?UH. Sie werben je§unfr m$i me&r gebraust. Anchusa. o cö f < n 3 u n g e. CEtattungaS. JDtc 39fam*nfrene iß trief); teifontiivj; *bec ©<$TUttt> i)ur4> fünf erhabene ©di)tU^'v1)en gefepreffen ; Die Diofcce fcmrct) fcie t intjefecucfle ©aamen tneredFfg. 52* Anchusa qfficinalis. <2tew5£nliup* penartigubcrcirunSer liefert. Li'?jb. &£, pl. 191. Olpotfy. Büglöffi Radix; Herba; flores. prot>i?T$. £)d)fenj»nge. (Gemeine arof?c, ro* tf)t , öeutfebe Öc&fen$ungc. Sauern&uretfcfc. $u* genfer. ¥tct>au Blakw* 5© V. &tojfe. h Srtmmg* Biakvo. Herb. t. 500, Tabemcem. Kväutevb. 2. C^. T34. Buglofe 1* vulgaris. Abänderungen. 35efc^r. S)ie pcrennirenöe*©urjel treibt eis nen aufrechten paarigen Stengel , mit tveMeiwei* fe |M)enDen Steigen unö füttern; btc Stattet ftn& paarig unt> fanden förmig ; an Den £n&en Der ©tengel finb gefrömmte einzeilige ?lebre» , Deren Blumen beim Clufgc^en purpurrot!) , offen aber frlau jtnö, fett fünf ©cijuppqjen im £ier t»£$jf (ie niä;t nn(Ö, in ©arten finöet man fie (ä.uftf. 2Ma£e$eit. Sföao un& 3uniu$. ö<*mmlun#e$eit £>aä jbetut wirb im CD?ar> §efammlet, $5öri)aoe &at Den ausgepreßten ©aft Dafcon atf ein fn&fenDcä unD gettnbe i.tbfo nenDeä SSlittel im ©eitenfreeijen mpftityteti) e$ ttirfc jcgunD toenig gebraucht. Cynoglossum. £ant)63ttngf. Att;twg$t. Sie fBIumenfröne tji tri** ierformig, mit funffpaltiger äftünbimg, tec ©d)[tm& mit fimf erhabenen Schuppen &a fc^foffen; fciettier ©oamen ftnb ;cbcr mit eis ner befördern an öen @5n.fJ*( an§tjjc$et c# fc^wact)|1ac|)tirf)ten 3Decfe, ober Umfd)Ug De* 33* Cynoglossum officinale. (Sevoofyri* liebe e»i, &e fm** $er jmfc 4U $U 2$lumcnfrwe, unb breiten 4 •langen förmigen, filzigen ^blättern, Linn. $p. ;pL 192, 2(potI). Cynoglofli Eicrba; Radix. provin$. £unt>$$unge. ©rope £unfc)öjunge. SSenutJflnger. Cafp. Bank. pin. p. 257* Cynogloffum ma- jus vulgare. Lobet, ob/. 313. Cynogloffum vulgare. Tabemmn. 2\ratiterb. 1. <£(;. 435. Ejnsdem Icon. 413. Cynogiofiuiii. Blakiv. Herb. t. 249. 3&cfd>v. Die $ieniftc$ fciefe 3Bur$e( t?? ; H tnefe f^t^tge rüeiffol)«aruu* ®Hrfe1Matte?i au ren SRitte tnffprifigi ein aufr'ecMer afttaer Seen« gel, sn 1 1 rüeti)fef»eife »febenDen , tattgeqfftrm !», tt>ctd>^)aarigcn Stauern, an Den Snöen 8er « ■ ten* gel neben einfache ^lumeniraubcn von fcfymuijig« rotten Blumen. X\?o0norr. &uf unbebauten Orten, fyier fet* ren -n>ilö • in (harten ganj gemein*. 3&luke$cir. 93*ai> unö Juniui. €>^mmlurtffi»5eit. Sie &pot&e?en brauchen t>on ötefer $flan\e Die SBiir^etn ün& fcaä Kraut; fciefeg »v¥& im wao, jene aber im 3Rer*, ct;e fte «uäfcfoiejfen , gefammfef. ©te flriö an^etiidy braun, tmnenbtg roeijj, üflfiD Jaben frif$, wenn (ic in fumpjtgem 33oDen geaacMen , einen ffarrfen @3e* rucl), öer ftd) tutreH /iroefnen verliert. Datf Äraur i:nt> Die ^ur^eln »erben af£ ein tinöeren* 1>ei, fcfemcr^iUenDeg glittet bei jpufren, §a* iarrben , Di)fenierien, unb andern frarfen dien, t>er» urfacbent>en Kranf&etten, in %ranfen unö Cluf^üiJen, oDr- einer üon vBaft öer glatter uno Surfet ge» matten .<6»rup gebraucht. Die Pillulae de cyno- gloftb, roe(ct;e iu 2 bis 5 ©ran gebraucht "n>er* 3> 2 &en, 52 V. Äfofle* I. jörbmmg/ fcen, ftabcn wegen 3wfc$ *on Opium unö hyos- ciamus eine ftarfere fd;Iafmacr;enDe fffaft. Ol e ufere Itd> roiiö fca£ jUaut in ÖUtffcfelägen bei Qef$te&» ren unD cntjitn&ungcn mit Sftuijcn gebraust. Pulmonaria. Cungenfrau t en giuc^tFnot^n; Die SMumenfrone iß tric^terfiemig mit offenem ©d;(uni)e* 34. Pulmonaria officinalis» (Scvoofyiu liebes iliingenFrant: tnit cyvimb- l)cr$f&r\m* $tn , raupen Wurjclbllttcm. L?nn. Sp. pl. ipf. 3fpo*b. Pulmonariae maeulatae Herba. prot>in$. ©emeinetf breitblattrige«» Jungen- fraut. Jpirfd;m«n9olD. $trf$fjb((. &3alöocbfen$un= gc, SBstffraut. Unfer lieben grauen 50Jtlc^fraut. Ca/p. Bauh. pin. p. 239. Symphitum macu» lofum, five Puimonaria latifolia. //• t. Eyfl. vern. I. tab. 1. fig. 4. Dod. pempt. 133. Symphitum maculofum. Lob. Icon. p. 586. ejusd. Biß. 31?. Pulrno- nana maculofa. Taherncem. Icon. p. $48- Ejusd. 2Krawtcrb. p. 274. Pulmonaria IL maculofa mas , Dafelbfi Pulmonaria plinii foemina 11L eine ibänöemng. Blakw. Herb. t. 376. TScftyr. £>ie perennirenbe5$ur$et treibt biete l&eid^aarige geffeefte Su3ur$clblätter, unD einen Aufregten afti^en niedrigen (Stengel , ter mit »ecfcfefrceife (rel)cnt>en ungcfnelten klaftern befe^t i$y an Oew (SnOen fcer ©tenael JTnt? etrauße $pr> furj- V. .fffftffV. I. Örtmunj, 52 fttrjgeftieften 35(umei*, tt?e(cf>e anfangt rotft, f>er* nad) tber b(au ftnö. Wojmort. ^n Söaf&ern un& 2aubfco!$eren faft überall, Oier auf Dem J\reu5&er3; im 2öatDe fe&r baufi§. XMul;e$eir. SOterj, QCprtC unt) 3tta9. @umrnitin033dt. S«f t>te 5tpot()cfen fam- meft mau am (£nöe t>e£ Söfcujä t>tc $3(ätter ; fte haben feinen ©mid> , aber einen fd)Uimid)ten ffautdf.tgeh , erDid)ten ©efd;m«cf , man brauste ei>cOem ftärfer, alö jeljunD, Den frifefc «uägepveg- ten ©aft/ unt) Den £tufauj} Der troefnen JöUtter beim JJuflen , unö Jpeiferr'eilen. 3?ad) @ m e I i n in Den a&. petrap, VoL 5. pag. 282. giebt öa$ fcerbramtte Kraut Den fteb?nten SOetl feinet @e= aityti an 2lfd)e, votlfyt etile fdjarfe fauge giebt* 3n tfHebitfd) t^eeretifc^ prÄr*tifd)en (Se- fäyidytc bev pflanzen I. C^. p. 364. fmfcef man eine &bf}anö'iuu2 £on. tiefer ^>ffan$e. Symphitum. ete>o!)n=> iid)cr ÄeifiwcU: mit eyrtm& = Un$cnformi£teri 4m @ccr»0el £ er ablaufenden füttern, £/«w. 2(potl?. Confoiidoe majoris feu fymphiti radix; herfea ; llores. Provinz 25ein»c(l. 83ein»urj. ©c$ma.$ttnir&. ©d;meerH)ui:j. S$ä>arjn>ür$. SÖaHwurj. C. Bau-:, pin. p. 259. Symphitum, feu con- iblida major. T4 V. ffftflfc« I. $rttotni$ De q magnum. JU v ;'. 5-5. Syrnj Tu rerb. 2 üb. P 275. Sympl (brt pur- pt- töetung. £ .-._--. i - G.: -. crj. jar#. rtf* 23cfu>r. $>te Wrf« £ttfe?H4 R&nw$€ nei» OCH - . '- .,iiif)cn, knfren i n Den € . annTe - in iiüter '. v :; f div!n. (fö |kfcl fU nc SXbänöertmg mir xö:? i&cs E .5 De* . rg noffe D-v^cm^crf , unfc Ui j)cn n an Der SR R$e. 25lut;c- . €5- :r. S'ur fcie j!!pot$efen trirt) tfammtlt : nc rntfeäft eine . n>e(ävr iocgen. feinen l i n 3 ifanfmeniie^enbfn Kräfs 4>fa8en nnö Dtutr ent= »cDc: Df* tre i;r^el t>a$ unt ::.:. p r 1:1:1 SjBafc Litt er in t :; F» t Ve $e« n Öamml. mcrftDar* • $&tte & 249. rin •' bluten af* 1 Ut»Ö : ■ ■ tf E ruft SAH &« V. Äfoffe* I. .©r&minj, 55 $c(Mbtcn ZBuv$d fceUet man Die ©unfcen $c= öräcficr ^feröc. Borago, 3$ or et fc&. (Butttmigefc £>ie SSfumenfrone i(! fünf; fpalttg, rMfirimg; &er ©c^IunD &ur<& fünf ©pi^en fof|Vru 36» BORAGO OFFICINALIS. (?yeTt> 6 £ nudlet J&oretfcbs mit lauter wcd>feU*cife ffe^ertbert Äldttcrrt unö offenen 2*eld?en. Lim1.Sp.pL19?. 2ipot\). Boragini* Herba. t>rbVM$. 25oretfcf>. $orafd>. Cq//». Ü&tfc pin, p. 256. Biigloflum latifo- lmm, feu Borago. Dod. pempt. 615. ßorago , feu BugloiTum ve- rum. Lobäii .leon. 575. Ejusd. Ob f. 309. Buglof- iurn fätlföfidm, five Borrago. Tabtrnam. hon 41?. Ejusd. TKrHutcrbud) 2. Vi). Q. 132. ßorago iloribus aibis. Blakit'. Herb. t. 36. 2> mit fleifen $a£ten unl> SJorften befc^t; Die ©ten» gel (Inö aufregt, h\ti$ , unD faftig ; bie et>runt>= ldna(id)ten, wnjlidjten glatter freien tt>ed)fel= n>etfc unO ugnfttfeii Dm &teitge(; an öen €n&en fcer Steige freien 5weii£eifige^5(umenf?räu§e fefcr fe^oner, (>imme(bUuer, weit ofener gHjimtJK, &u# 9tebt eä eine &l>art mit weiften SMumen. XPofcnort. ^te roaefefr frier $roar niefct wü&, afrer in (Satten aSaemcin , unD ift wegen fec* Sßiei* fceü fcer ausfaßenben ©aameu faß itt$t S u toer* tilgen. $ 4 »lulK* $6 V. Ätoffe«, I. örtntmi* 2MufK$eit. 3uniu$ unfc 3uliu$* ÖÄmmluricfösett. gftr Die tTipot&efen nntrbesn cbc&em me&r als jc$unt> Datf Äraut unt) t i e 05 1 n • snenfrone ft'efammfef. 93on £36r$e$ J^utä als ein treflid> friI)!enDe3 Mittel im (&'etteitffe$tn unt) anDcren I)i^aen JUanfl>eiten empfoMen. £>ie frifeben ^5fct- Jer beim ßalat , öfter mit (Eifig beim SUitö flfl& flffunD uro angenehm. 3>aä Äraut fofl nad> SJcatfgraf^ Mem. de l'Acüdemie des Sciences de Berlin 1747. p. 79, etrcaö wahren Salpeter Frimula» © $ lü ff* l h (um e. <2>attungs8/ &im einfache SDol&e mit ei* iet Kernen mtlbldttrigen J^ulle; DieSMumen* frone tricbtcrfSrmtg mit offenem Sct)lun*e; lie ^?apft:[ einförmig, 37. Priäiula veris. $rhl)hn#e GdylhfCcb biumel mit geentert run$lityten Jbl&turtu tLii i y*^ 2(pötfy: '«Ti-uu-ae veris Radix; Herba; flores. ProDtnj. v. > Mn'ecrenbc <5d)lüffef&(ume. £im* »eföfd^iuffci, et; ^der$fL J&mb 3. pi. 249. ^cfd>r. Die braune fafertdjte SBurjet tre£6f ej^runOs längliche, run$Itci)te, ettt>a3 ntc glättet, auä Deren Glitte Der ©tengef »äcfcft, toe($er eine §MDe tragt fcon fcielen gelben n?o(>t* riedbenben überhängenden £Utirtien , Deren JUone ftm9fant>c ötifgertefefft, becherförmig f>el?( if?. <££ giebt eine Sbart, Die in aHen $betlen grGger ijl, itnt) blaggeibe Blumen tragt , roelcbe faft feine« ©erudj , unD einen flachen Sttanb ()abtn. XOofynovt. hinter (£nbeni4> hei Der £appen= fcurg ; auf Dem £reuäberg im ©ebüfebe , unb faff «Hcntbalben auf SSiefen unb in SÖalDern. 2Mu£>c$eit. &prü unD #?ar> 6*mmluncf5$eir. gur Die $tpotfcefen werben btc iDol)lrted)enDe 23lumen£ronen unter Dem Spornen Flor es Paralyfeos gefammlct ; fte merben M £au|s *ttiitiel bei Dt&eumati$men , 23ru|tPranfl)eitcn , unö £u(ren l)äufii} $u Sbee gebraust, unD mbicnfSt überhaupt, £a Oc faft attent&albcn febr fcflirfia rclfb Warfen, unD angenehm fdjmecfen, Dem au*lartbt= feben Zt)u üorgegegen $u tierben. Sie ^ißurjtl t>at einen angenehmen 9ßii£gcvp$. Menyantkes, gottcnbl n in r- ©Ättangs?, ©te Slumenfrone tjl trifft! trid)tei^ 010 rabförmtg ; bte SERföiftang filftf* t^eilig mit smiufjjefcbtagencn jhnupfen Mt {fettigen tappen; &ie ^ibiiwtifyffiii; Die Äapfel enifditeng, ^eif|appi&. §8. Menyanthes txifoltata. iÖYCU bUtttictc Zottenblumc : mit bxcifafycn 25i&u tern. Z.I»». 6)?. fl\ sog. 3fpot&. 58 V. tffofie, h Örtnurig. 2(potI). Trifolii fibrini, f. aquatici herba. $to$vi$$. £3iberf(ee. Siefcerflce. fBtaffrffec. S5Uterftee. Öreiblatt. SBafferbreibfat*. ©d)arbocf'3* flee. Bampfffee: Btfngeaftee: 25öcf6l>o(men. JUap* jcn. Bicgentlappcn. »ÖionatäMume. Cap.K Baih. pin. pi. 32?. Trifolium palufire. jüod. pim'pt. 57Q. Jliihcr £ufr£. 2$anb I. <3. a85- £(#*/. #0». 55. Ejusd. 06/. ^ö". Trifolium paludofüm. Taberwcßm. Icon. 520. Ejusd. Ärauterbuc^ 2. C^- -34. Trifolium raajus & fibrinum. Blakw. Herb. t. 474. Trifolium palufire» Bort. Eyfl. vern. PJL tab. 1. fig* 5. 25cfd>r. £>ie percnnirenDe, (anae, fd>uppidj= te, meiftenä im &a$?r roa$ fc.no e SSuvjel, treibt fange, fut unten f#elo?rifirmig umfaffcnfee-^faft* (fiele, auf Deren jefcem oret eiyutnDc , platte, &eß* grunc, feingcfevbte öfaftet f:ncn ; in i&rer «Witte ro ä d> 1 1 ein «after aufregtet iölumenfdjäff, n>$U d;er am gnöe eine (cefere Traube reefct fe()r febo^ «er, rofenrötblutv lt>CiiTcr felumen fragt, Die auf Den Sappen mit weinen aufrechten Sfran&en w* fcjt (!nD. TOobnorr. 53ei ' Seng^oorf in einem (Sumpf; • &ei SK'oojjDorf in Der 5itfe einer natfen ®tcfe; jenfeit Deö 3U>cinS fcei >I>tltd) unD i3an«>eiet?r fe|>r i)aufi$. €en|l Wwfi .ftc in ©umpfetv, (graben, feuchten Orten, rtaffen liefen unD fM;cnDen äöaf* fern. 0$ih\)e$ät. 8pril ftftfc *3?a». <3aniiiiluncT6$cit. gnr Die ^'pofr>efcn fam* mett man Die frifefcen glatter m:t ben enden, mit (le feine flüchtige Pfeile Jafren , fct$tii«ri£)WC Deä V. Äfaffi. .1. -.firtnuns«, 59 &e$ Sommert, unö fcnnen gut getrocknet, mit feine fl iui> t e a c Sbcife fcurdjö Srocfnen verloren §e(?en, einige Jahren öurd> gut unöliraftta. auf* beroaört roeröen ; Jte l)abcn fo wobl frijVb alä ge* trotfnet feinen ©erud), aber einen fe(>r bitteren (%fcf>macf. Vermöge Der erötgten , faUtgten unö "fd)(eimtcbten 58e|tanöt&eifcn, feerimfcftt mit..ctrea$ flÄitteffaift, l)&t Öt'efe $fta$e frarf peröünnenöe, mifUfenöe unö (Idrfenbe Gräften, unö leiftet in .Kranffteiten , Die von $ä(>er unD fd>!eimiger 93er= öcrbnij} öer(£aftc, unö einer ediwad)e öer feilen S&eilen feerfornmen, M tri falten 'fiebern \ r SSaf* ferfuebt, fd;(eimtger (Sngbrujtigfcit, ^erftopfuns öer ginacujctöe, unö £cerbüt fc&r tvcflid>c Qien* ften. dl« ^uareiefe tte ©c* fd;n>üre mit einem ©atferöeftrtt öat>on gen?afd>en unö mit frifefeen 9Mättem keöecft muöen , »oüig schoben. $ud) in anöeren fcorbutifd;en gufallen, »o öatf göffetfraut niei>t feetfen , wollte, bat ein CUifguf? öer glatter, mit SSaffeif genfijt. <&et)t fyarfndcftge falte Sieber, weiebe nach öem ©e* brauch öer gieberrinöe wieöcr faäien , ftnö öurd> öen (Scbraucto Öe3 ausgepreßten (£aff§, welche», tue öerfropften äh'rtgeweice eröffnet Un$ |Urfet, ganj gehoben woröen. £>ie Sßürmer Der Jtinöer testet öaö ^uloer Der glatter, wenn eö einige Saue öes >Ü«orgenö nüchtern $u einem ftälfren oDer ganzen (gcrupel genommen wirö. 35 6rfca»C riu ; mt öen ©ebrauefo öee frtfefoen ©a'ftS mit Wol- fen, nad; eigenen, in einer heftigen &kkt an ftd> feibjt gemachten 2>erfud;en , wie aud) bei ebront? fcfcen Jtranffteiten ungemein. 3" öen gru&iingä* füren wirö Öer @aft oöer &uf§ug entwcöer allein, cöer in 23cr&inÖung mit anöeren Kräutern fct>r fcäuflg gebraucht, öleußertid) wuröe ebeöem Öer <£aft ober <£jctraft $ur Sveijnigung Der giftcln un& unreiner (3cf4>n;«rc gebraucht. 2U$ eine 83ie&$* arjnei 6o V* Klafft. I, Orfcmmg. «rjnci bienen fcie trocfnen 53tntter miöer t>a3 $ei= etjen Der <&ernfciel)e$ «nD t?cr &er jpaare unö SBofle aufert ; fcsiö Die tföffaen 3$ lütter urtD ein $>er>ft oaöon mit Sjpig unt> SBaffer ^or^üg(ict> «ut. - Lysimachia. £ d fi m a $ t c. rtttimg$E* 3Die Söfumenfrone itf rab* förmig; bie Stapfet EugefrunD , &u3efpit}t, 2efcnp!appia, 3ie langen, fciercefigen ©tengef tee* gen o.iif Der Gfrfcf ausgebreitet unO erbeben ftd> gar mepi. £)ie SSlätter jle^en gegeneinanDer über, ftnD V. ÄfoflV. I* Örömirtj. 61 ßni> geffielf rün&lid>, glatt* unD ein n>enia jugcs fpii^t , in i&ren ©infein flehen »tele einjele sei* ie gejiiette 25lumen>. Wohnort. 3'n Der ©ronatl , unD faff atteni» $al6en an SKanDcn Der äBaffersvääen , auf feudp ten SSiefen unD Triften unD febatiigien Orten. Blupe^dt. ^uniuä unD 3uliu$. &ammlunQe$zit. 6&eDem bat man ftd) DeS ^rautö Diefer ^)fT«nje rocgen feinen fceüenDen unD gMinDe an&aftcnDcn Jlraftcn in 251urflü§cn , Öem feeiflfen g(u§, unb in Der <£inD(ucbt fceDient, jrgunb i(l fte aber gar nid?t fciel n\ct)v im && fcrauej). Anagallis. © a u d) (j c U. Cffattiwcjsfc. £)ie SSlumenfrone ifl cäW fomug; DieÄapfel fugelförmto, einfügend); ■f5e gerfpnngt na# &et Öuere in jrcei .f)al&? fstgffib 40. Anagallis arvensis. 2ic?ev$&uOt\). Anagallidis herba. Propin^. ©au$freü. Svot&er (Baueb&eif. S?a? nertritt. SKotfrcr Siunextiavm. (BperlingSfrauL SDttufegcDärm. JSoUmaräfraut. SBerftanDfraur. Ca/p, Bauh. flu. p. 232. Anagallis pheeni- ceo&purpureo flore. £tne 8U>änDerung. Lobet, hon. 465. Ejusd. Obf. 2^7. Aoagal- lis pheenicea mas, 2+8. Anagallis caärn» iea foemin*. Sine SlbänDerung. Tabermem. fron. 1092. Ejusd. 2\nftiterK a <£l). 414. Anagallis phoenicea. Ibidem 415. Anagallis coerulea. $m $&anb, Jtf» ©2 V. £U)}% I. ör&mtttg* Medicus bot. 2ocob. 1783. @. 146. Ana- galiis phrenicca. SSefc^r. ©k Dierecfigen (Stengel t>icfcr (Born* mcrpffanje friecben auf Der <£rDe; Die eoförmigen, fpijjigen , angir{tieÜeR , Den ©tenget fd)ie< innfaf^ feriöen glatter freien gegeneinan&er über; ans i()= ren SS&nfein fo-mmen Die einzelnen purpurroten 33lumen auf langen Btietgen fcerscr. <&$ giebt eine Abart mit bfiuiidjUn 95(umen unD fpi^em <£'eld)cn, lüdcbe nad) obigem £itat »on tfafpar &> a u I) i n bcfd)ricben , unD ton £ a b e r n e m n* tan abgebildet £nö, man f.nOet fie aud), aber fei? ten mit roeijfen Blumen. XÜofynovt. t>\e erfte toh^ft (Sufjg sor Dem. ©terntbor fajl auf allen gelDern , Die jweüc fei 5 tencr. 2Mfike$cif. 3trnrvl ttnö 3u(iuä. Ga$ Kraut öon Der gro* fern IXbart mit rotten Blumen tvirt) für bie 21p»» tiefen gcfammelf, u>efd)c8 am bellen l>or Der 2Mß« l)e ofcer bei anfangender &lube gefc^tebt, weil je* &.c$ .Uraut aläDann ftint meiflcn .Kräfte. beß$t £$ l)at feinen befonDem ($eruc& nod) ©efebmaef, aber eine jtarfe Jl'raft jü eröffne« unD caif^ulofen ; tyievs auf arimDet |td) Der fötiljen , Den man uon tt>r greifet, wenn fie bei 33erftopfung Der ^ingeroeiDe und jurutfgebliebener monatlicher [Reinigung, unD in Der $?eland)olie gebraucht n>irD. ©iefe ^flan* je l)at fcor nte^t fef>r langer Seit Die $icnfej>beit mit Dem &errlid)ften ©efebchfe erfreuet, &a man fie nad) einigen Damit gemad)ten 3krfud»en gegen Sie SRaferet, Den nnitigen JpunDßbi}}, unD Die Dar* au$ foigenDe 5öaiTerfd)eu M Daö treflicfojre $«it« icl rühmte, vorüber man eine befonDerc 3ibbanD. fcetf £rn S5ru4 na&tefen fanu; au-d) £r. ^)rof. Jlarfc&eufe« Aiebf {te in Diefem betrachte jeDem anDeru Mittel &pr, ü$n *erfd)icDcnen i^nDerti rvurD« jjon Den £>bri$ceiten befohlen, einen jcDen Diefe V. JffoflV* I. £>r&mtng* 6* tiefe- Uftanjc fennen 51t fefcrcn, um fid) immer einen SSorratf) Daöon aufbemaireri $tt rennen. %m Bamberg ifdljen fam ein 'Äuöfdjreiben vom i8ten 3ftat> 1749 gleichen 3"nba(i* ^eraue , Norm Den 2$enfd>en i>af$ acpulvirr: jfcmit $u einem bal* ' l>en bi£ qanjen -üuintgen , Den gieren aber von einem £U*int$en bi$ *u einem falben £$t$ mit ©aljj ju gekeä/ i)crsefchrieDcn nuuDe. 2 6fefc unD i? a li c r (ja&cn biefeä .Kraut bei *cmad)terc 3?erfud)en uinotrffam gefunden , unD ratzen Hä ©ebropfen unD brennen auf Der 53unDe als Da& beftt unö fieberffe Mittel, me e3 ßcb t&un la|fc, niefct ju unterlaffe«. 3n alteren JträuterbNcbcr rcirD c$ ratDer ^iper&ifife gerühmt. 9?«d) <5d)rc» ber unö anDcren foll es wiD'er Die $umml)cit unD ©djifinDel Der ©efeaafe nagen; 2(mncrir. £>ie{e $>ftaiue mufj niefrt mit Der Alrine media Lin., Der fie Der Der i£!uf;e gleichet, »errocebfeit roerDen , rco^on 5)1 u r r i) App. med. t. 2. p. 1. nwtlid; ein &eifpiel anfuhrt. Verbascum. £ er Jen. (Butttitttgsf* SDte 53fumenfrpne tff rat)* förmig/ ehvae un$Utcb ; bie.©tauifdbba-itteu jlen* tm^eid) tmD troßidjt; Die Äapfei ijl iweifdd;ei'ig , otdfaamig* 41 ♦ Verbascum thapsus. XPeKFraHt: tnit bcrabUufcnbcn , auf Reiben $\&d)cn fil* J.faen Startern , unb ein f&d}crn Brennet, jtwit, 2(pefl> Verbasci Herba, flores. Prot>m$. «Bcßfröut. jUnUäferje. 5?er$en* fraut. äßuflig. SBJei&iPjüJig. £mimel£fcr;ic. et. 3o&.anni$ferie gacf'eifiaut. gücf..- 'b 'umen "& ; renn* Sraut. ^immetyranO« Un^tDertfra'iÜ. £g renhau** C*fp. 64 V. ÄtofiV* I. Ofbnung. Cafp. Bank. pin. 23$. Verbascum mas lati- folium luteum. Dod. pempt. 143. Verbascum latius. Lob. hon. 561. Ejusd. Biß. 303. ThspfüS barbatus orTicinarum, üve verbascum. TaberncEm. Icon. 563. Ejusd. 2Krauttib. 2. r. SDiefe ^PfCan^e i|? ä»etj«&rtf. 1>te funbe, giemftcf) triefe, rr»enTc 5$ur|et treibt rtuen aufrechten, einfachen oft 5 biä 6 ©djufce froren er* ben Die glatter unD üSlumen gebraucht; bei^c Ttfyeiit fjaben fetfen^afte erroeiefoenbe unD lindern« be Greiften; Die Blumen befomnien burebä %töd* nen einen ftarfen angenehmen (öeruci) unD 0e* fd>uiaa% unD werben febr Ijäufig in .fpufrsm , £a* larr^en unD fonfugen 23ruftbefd)tt>erben mit vielem fftutjen M %\)*t gebraucht ; er fcfometft fe&r an* senefcro, unD konnte un$ Den aufla»Otfc &en 2£ee, V. ÄfafiW L örbmmg. 65 (»c(c()er neben Dem, t>ap er nad> tiefer 9ler$fe SKeinung fd?döfid> uno un^efunt) itf, aucf> fcieieä ©efD roesfd&dfi) Doflig enr&p/)rUcfj machen. £>er $Ut?auS mu§ aber nid)t $11 (enge (re&en, n>eü fnh fcaöiird) Caö ^ßirffame unö &er angenehme ©?= feivisaef Derücrt. 3>ie Stfättec ftn'o ftfnsacber au Kräften; fie tserDen allein ober mit öen 35j[utnen in tfiilcb ge&cfct, $u Umfcblagen uno giißtren tiMÖcr bie öcbm'erjcn unö gnttunöting t>er (SJolö* oDer unö Des 9Lfter$ getotucpt. vllö 33ie&ectr$* «et Dient cie 2$ur*el n>ii>c? öie £una.eufc&n>inö= fu&t ?^e!& SRinöfcte&i, unfc baS acquetfcfcte Jtr«ut unö Oer Äbfuü &eiJ&ufn>un&en ^ernageUcr^fcc^f, Datüra. ® t c ch a p f e f* tf&ttungeft SDer$?I<| tf* fdngfid), tty? renförmtg; ftinfecftg a&fdflig, atiße* einfiejj; nci ^Jbeii Der ©runfcfcflddje'&feifrt; t>ie33(Mtterw frone ifi trichterförmig mit einer tin}eri$eiffeit in fönj ftn^Kje Rinteln gefallenen ^ünöun&; Die tfapi'el ift inereifig* 42. Datüra St'rämonitjm. Gemeiner: ©recbapfcl : mit Aufrechter»; eyrunben frad>* liimn $rkti> Daturse, five ftramonu Her'aa ; Temina. propifi5. Ötecfcapfef. §©et|fer ©teefoapfef. Jfrötenmeföe. @tacfce'nü£\ 39eifoften. DUucfe- ifrpfel. ^oilCraut. 5)ornapfef. ©ti nfenöer <§ie<$' apfei. Gi/}?. Bauh, pip, 163. Solanum feetidnm > pomo olilongo fpinofo , üore albo. Storch Li hell, de V icKiö. ferner Wo», pfl ^an*> 2, pl. 106. £ Gartn. 66 V. fffofle. I. Ortnunj. ' Gcsrtn, de Sem. pl. tom. 2.^.243. lab. 132» fig- 4- Dod. pempt. 457. Stramonia. Blakiv. Herb. t. 313. Stramonium. Taberncsm. hon. 57p. Ejusd. 2&nfuterb. 2. &l). 303. Solanum fpinoiüm feetidum. IStfär. Xüefe^ngc Vffanjt hat einen duf* redeten, «fugen, glatten, Dicfen, oft 4 biä fünf uiftge Oaamen tft auäwcnDig fc^rrarg, unD imucnDig roetjj. Wohnort, Jpinter Dem £ofgartcn am Jim« merplatje auf ©dnttt, aud) $wif\tcn itnj unD Jpaufen. o aber (Saamen ^infommt, fcor gerge. &lube$eit. 3"niu$ unD 3u(iu^. &amm\un8B$eit. ©ieClpc tiefen fuftren ton tiefer $flan$e nur fren ©aamen, roclcijer , wenn er äu§erücf) fd)rear$ ift, gefarameU reitD , unD Den &u$ Den ftifd)cn glattem bereiteten Extr . tt^m Stramorii. £>ie glatter ftinfen fefcr roiDria und fceraitbenD , unö finD f , reie Die übrigen Steile fcer *)>rtan$e ein Der ffdrffren narfotifefeen l&ifte , unD fc-rurfadjen nad) Der @tdrfe Der Dofttf unö' Der 2irt Deö ©CHitiJeä SSeraufrfcung / ^fttnlcflg* feit, en fo giftiger (figenfebaft, Öaf? f!e 6ct erttac&fe« neu SOt'cnfdben, $u einem fcalffen üutnrgen genom* men , SBo&nmiij unD $etäuJ>uhg > $u einem fj*U ben Votb / ben (täeren $ofc> Derurfacben. 9?ad) Gramer unD ©ou&ageä 2. $$. ©.429. (>a* , ben £>iebe$banDe burdj biefen ©aamen Den gtrhfs Itcben 55erlu|t öc t n i ;Y? i5 unb eine Sinns lojtgreit fo gu fce&trton gtmufii , Dai) (ie Die Dauer fcer iffiirfung gan* genau befrimmen , uii.b a(fo ibren <$nö*n>ecf unD DiebtfaDle Defto unsebinDer= ter »ofljteben formten. i)ie 3nbianer bereitenden tiefem €>a«mcn, in ©erbinbung mit »JKotnfaft unD anberen fcerfcbieOenen ©en>ur$en, eine an^e* nebme Latwerge, um flcb bei Sifetoe ba^ur^ 411 ermuntern unD 511 beraufebeu ; ftiepon cr^ä^ft JR a m» pfer in feinen Amcen. exofc. p. 6-2. eine nierf* rourDige ©efdjMäjte einer fefcr angenehmen §3e« raufebung, Die i(>m feibfl bei feinem Rüfent&aftfe in&ftinbien unter Der &iat)i$Qii bei Den $a|tth£ft ber ©enuj* biefer £atn>erge »crurfaefet i>abe. £6fcfc cfce fcbrecflid;e JufäÜe unD f^mer^afte SEö'beädfet ber (&euufc biefer löaamen bei 9Rth'f<$tn gewirft fcabe , fann man in $ m e b ( i n 9 * ©€fefe!d;te Der SpfUnjengifie to.soö, au 4) in öm 9) diät n 9 er SReuen 3Raga$tn l.*$V. 0.30. naebiefen. £>ie Mittel De* Jrprn $rof. ©nie? Unö in gtifaflen, wo- Der ©runö Der Jtrenfyeif in Diefem <3ifte iie$t, pnD 35rec&mjtte! in bcrtlarftera (*J;u>icbte , j. 5?. Spiegglaümein, §)re$n>ur$e( , ober £>reebn>einfrein, unD beftigeä Srinfen fron (auroarmem 'Baffer; oucrrT>flärt|ertfauren , fejftg , Eimbnienfaft uni^ Der» gleiten in ÖKenge getritnfen, finb nad) lieberen (Erfahrungen Die befreit tnnrrücfeen Mittel, iieicbe bureb Den ©ebraueb fdjarfer rJiftire »011 6etfe unD 6alj unterfrfijt werben. 3n biefer fo ge= fä&rficfcen unD f$abltc|en ^ffanje hat Durcb T i>e= mn&ungen, SSerfucbe un^ öorffd>ttg!en Keifen 0e= braueb Der f. f. i'eibar^t fcon etorf - fe&r fc|)äijbareö SDcittel in Den uaurigften üttb b«rt* £ 2 naefig; *8 V, Äfofie. !♦ Ojtfmtftfg. nacfi^fren ßranf&eiten entbecffc, un& fanb ben au£ Den flattern gepreßten unb bind) aetinbeä geuer ju einem '<£tra?t sefodpten <£?aft De* Saaetf jraei, dreimal §u einem halben ober ganzen ©ran ae^ geben, in (Siebtem, fallcnber &ud;t unb 5Bal>n« wifc oft mtrffamer afä jeoes anbere Mittel; toor* über man Dejiei6en L'b. d Stramonip 1702. naefoe iefen rann 3"n ^em 28ten 35anbe bei* . Ueberf. fawn ein sanier 25erid)t be$ f#ntal fceibarjtes Obfoe* iiui nadpgefefen »erben, »ortn er ber fönigf. Slfaö. ein umltanblicfoeä fBer$e?d)ni§ ton fcierje&ti Äranfen betlegt, rcoton ber ©ebrauc^ biefeä £/;* traftä acfyt bottia. Jerjejle8t, un$ funfen fctnberung *erfcfcafft bat. iuefc bat £>r ttrof. £5eraiu5 iween Äranfe , bic b»n fe&r tfarfen Krämpfen tm Unterteile mit foft&üifibifcben Bewegungen fciel litten, unb eine nacb bem Jtinbbette ganj i»a£n= »»t}t(j gewotDenc grau bitrcb Cm ©ebratidp ber Natura, öen er bon einem balfcen ©ran MZfy geö breimäl , bis $u o ©ran &ermefcrtc y gc|unb imb Dauerhaft roo^l erhalten, Hyosciamus, c 5 i f fe n f ra 11 1 (Sätttwa^ Die SIumenFrcne i(! triebe ierformi?,, mit einer tt\va& ur- hieben, fräifr fAhfft [* mpfen'SR 3, r»ot)on ei» iappc- breiter ate bi? übrigen ifr; bte ©taub* gef&> ftnb umgefepgen; foie mit einem rtmöeb SDecfel gefrf>fo(fene Sapfei ift flWerfädjerig* 43* Hyosciamus Niger. Bdwar$eß Btl- fcnFra. .mc &u.£gf £>ö^ leert , kc?? ^tenctel ttrnf&fftri Irrer, u;u> aacjcfticircr» ÄltM tuen. / ton, Sjp. • ; . sj 3fp#r|). Hyoscistni kiärba; Radix; Semina» V. SfoflV* I. Örömmj. 69 prcvin$. Solifraut. ©Ateffraut. Riffen. ^ÄUboOnen. %cufci$au$en. 3t:efe gmeija^rtge $ffanje hat eine weifte, fietfdMge, (pinselförmige &ßmrje(: fic treibt einen aufregten, fcraei bi$ Drei ©cfoufce l)ü&en, §aartaen, n>eid>an$uf«(>ien&en öteiyjel , mit roedi>» felroeife f?cl)enDen , ct j en fo rceid)f)aaugen , eprunfcs iän$lte* Steige entfpt-tngft eine lodere, emfeitige 2iel?re \'d)mu%i$ - ffctbcr* trauriger Blumen, rocUfee mit purpurfarbigen StDern negfermig dur<$|ogen , unö im 0d;lunDf bunfekotl) fin&: ^o^n^rt. Stuf einem unbebauten tytiwn J»ifd)*n Der ^aumfcbule unfc ^oppelfDorf , fonjl auf ed)Httf)«ufen unö DUünen, unD «uf unge« bauten Orten um unü in fcen Werfern. 2M«t><$cit. 3uniu$, üJututf, 8üi9U(f. € 3 6Ämm^ 70 V* &foffe> I. Ortmmjf* &ümtnlun$a$cit.. Qicfc ^ffatue t)at einm fe&t nuöngen unö beraubenDcn t%rud> ,. unö fcer& giftet Da. reo fte tn^eagc t^acbjl , Den i'ufrtreiS fo, ita§ (ic Den Dabeifcebcnöen kopfreeij., ©cfctaf unö ©cfcremöel ucrurfadjet. Die traurigffen &ei* fpiele Dieter fcom @enu§ öiefer %jlao3e jaiawer» lid> umgekommene« 58cnfcfoen machen fie fct>r gc* fä$r(t$ unö furchtbar; Die fd)aDlid;en SBirfungen unD gufafle , roclci;e Dc.# Kraut unö Der (Saamen foa-Dpt a(S t>ie SBujejel , nari) 2>er(>dllntfj Dev* .Kör* perß unö De# SUteri^ unö nact» Der €>tärfc De# ©enijffei bei Den 0#enfcl;cn tcrurfacfcct, ftnö 2? er* röcfungen Öer ©innen y 9iaferci , ^cfcfaffiwfcff ©refcter, tfäbmungen , unö Der to-ö. <2o bat L ie Sßurjel md) Wiiitt* l'ejrtfon 2. 3b.. ©. gco.. irricj frott öer (Si^lannumcl gebraucht, in (SnglanD t> t l l Un()ctl gegiftet. &ud> in Dem 35e»ejDiftiuer* flofrer %u SKljeinau i)atte Dc$ ©ärtnertf 3«nge Die Sbiffenfrau/tmufjet anflatt $£egn>a.rin>ur$eln jur Jflü= che gebracht, öcr .n'cch baue fie $um Slbenöeffen $ubcreitet, rrcoen einer mebr t>er anöcre roemgec gegeffen i>artc : noch tcr Dem ^cbjafengefcen fin§ feaä l'3ifi öec gefpei&ten SBurjetn/pcJj $u uerbrei* ten an, unö einige flauten über «gcfcnunöel im j'iepfe , anDcre über eine uilgeroobnlM e ^roefen* fyeit auf Der gunge unö Den 2\ppeti, über einen reiben Jja(£ v/ über @rimmen uiiD ©cfcmerjen in c ■ -teoern unö Den ^tngen>etÖen, reekic ifenen }u gejfter|ren fdjicncn: einige ttfaren Dcä @kf?cl)tf5 (fi auftt, anbeie Karen gan$ Von Binnen , unö vc ix Diefen trar einer ron üiaferci fo entfräpet, fcap man an feinem Cluffommcn zweifelte , unö . 1 auf Die Stftgfeit vorbereitete, Der ?lrgt , »cl* a 'r auä Der S?ßar, un* N bei Denjenigen, Die feine SSHujcln gegeben hatten un£ i\)oi)l waren , 32.4&ri&t einmotte / fauö Öen C ; 3runD Der Kranfoeit in Dem C>if ? Der 53?uc* l':iv , t^-D f)«t fle k^urd) cn^eni''nenc 0>; t r t c l nad) utiO n&$ «Jteöcr ^rgejictit,*' iiur pr»|} bei einigen* U)dd;e V. ÄfaflV* I. Ört»min9* 71 roefcfce DorDem ein fd?arfe£ ©cficfet r)atfen, fefbu geö fci)#ad) unD groftent&eitö ocrloren blieb. SJicfe (*)efie fann in @niej(in^ Pflanzengifte ©. 226. umftanDlicber Bacfe^efefen nmoen. 2iu$ fd>rct&t oon Der fcfereef(id)en 9Birfung Deä Hilfen* Craut^ Der 3te $&. Deö QUatä , £amb. 1760. et. 69. ©. 269. 2)ie SKettungömittet bei dergleichen 3u= fallen fmD ein tutrd) oben angeführte 05 red) mittet fd)ncU erregtet €rbred;en, unD Zfyexiat nebjtDlaUs ten in warmer >Dtilci> genommen , aud? Der tyäUs ftge ©ebraud) obiger ^fUn^enfaitre. £err fcort Storf !)at aug Dem ausgepreßten (3afi Der 3Mdt* ter einen Straft bereitet, welcher täglid) Drei* mal $u ein, iwti, Drei bi& ad;t@ran genommen, in Den frartnäcftgjlen Kränkelten , innerlichen (Eon» fculftonen , Krämpfen unD (Siebtem, in geroaltfa* men Jpufren , <5d)rcermut(>, SDleUnct?olie , tKaferci ttnD Der faflenDen £Htd)t oft Den greften Deuten gefcfoafft &«*; vorüber man in feinem eigenen SBerfe Lib. de Stramonio , hyosciamo &c. 1702. p. 26. Daß genauere finDen fann. - ?lcu&erfid) toirD Das Kraut, mit £$9 unö 3KanDel$l)l gefcd)t, al* Umfd)(ag ju Sert&eiluna, Der i'ebergefcfcroüre ge* brauebt. Sin *>on Den blättern mit. $?Üd> gc= fo-ebter Umfc&kuj jert^ejtet Die öon gefroefter >Btld> »erhärteten prüfte, unö tmreibt Die fefemer^af« ten (£nt&«ntnmge,n Derselben. Ciud) f)at ein fron Den flattern , äBetfbroÖ unD €D7tid> gefodjter Um* fd)(ag einen Dreijährigen t)i/)eumati# gehoben. 3n Den Spotteten reirö aüfer Den gfttatt au<5 Den ©aamen ein QtM, unD au£ Den blättern unt) SSBur&eln Der Scrophularia nodofa mit (Scfcnmrifett eine öalbe bereitet, treld:c Die ©dinieren Der Gliomen ©ol&aDer jtt füllen , »or^uglicfc gut t|L ©er ©ebrauef) Des Dfcanc&S Der tvoefnen glatter unD eaamen gegen 3a&nfcfemcr$en, ijl faifefc unö ol;nc 3>u§cn. € 4 Atro- 72 V. Äfoffe, h Ör&ntmg» Atropa. 2o!lf rauf. Qjättttuget* SDte Sltimenfrotteiffgfotfetw förmig; Die Öioubf&hm äf&einantot ftel;ctit>; fcie faftige Seere ift rönt>Ii / ^dfädjerid)«. 44» Atropa belladonna» Xü#lf$fivfd>e : mit rVatitärtitfem ötejitfel mih tyrunben, glat* iMbißcn TÖlättcrh. Linn. Sp. pl. 260. %pöty. Belladonna Herba ; Baccae. Provirrj. SBoffßOcere. SettNrföe. $o(I6eere. 3:eufcl$beere. 2Buii;beerc. @d?lafbeere. (Bc&tof 9 fraut. ^rrbeere. Söal&nacfotfcbattcn. «ffiacfenbaum. StafetrauL SBinbbeerc. edjreinDelbeere. £oDüd;er 9?a^tf$atten. ©cbone grau. Ck/jp. ß# 7 //z. pirit p. 166. Solanum mehno- cerafus. JDod. pempt. p. 456* Solanum Iethale» Fuchs herb. p. 68p. Solanum fomniferum. Matthiot. p. ro~i. Solanum majus , five her- ba belladonna. C ammerar. Epit. p. Si?. Solanum majup. Lobe!. Icon. p. 263. Ejusd. Hiß. p. 134. So- lanum fomnjferum & lethale. Tabernccm. j&r£uteti>. 2. £!). 302. Solanum bacc'J nigra cerali funüis. Gcertn. de Sem. pl. tom. 2. p. 240. tab. 131. fig- f- %tx\\tx 6Fon. pfl. Be (ance, Mcfe 3Pttrs je! treibt einen ffarren , runöeri, o.ufrecbtcn, fcief* efligen, frier oft fecf>£ Scj>u|e bedien Stengel , mit c^run^rn / turjgefneUcii/ unge^nu-n, auf bei* V* flfoffe. I. ötbntmg, 73 fcei&en S^w sratfen unb grünen, $erftreut flehen* fcen ^tattern; auä Den 5Binfe(n Der glatter eni* fpringen eine eDer jrcei gezielte Blumen, sou feftr trauriger unD fd>mu$tg = rotier JarOe , tvor* «u£ eine ftrfc^enä^nli4)e Öeerc \x>äd)\i , meiere an* fanglid; grün, fternad? aber fo&lfd;»ar§ tjl. !Ö?oö»tdrt. 2luf Der Qijjr an *erfd;teDenen £5r* ten ; in frer ©egenD Der Hadnv (See fe^r ftäuftg, unD jenfett De* &beinä bei $(ei§ im 3Ba!D. 3« ©orten rann fle Durcfc @aamen unD qüfyeilte 2Sur>- $efn fefcr leidet gebogen .unt> öermebrt werben. 2Mu^e$ett. 3uüu<.«nt) Sugitj?. SÄmmlun^0$cit. gür feie &poi&e?en wer- ten nur im 3uniu6 Die fQUttet gefummelt, t»o at)rt merken; fle fcaben frifd) feinen fanberlicpen @erud; no<$ ©efefomaef, lie reifen 33eere fcfcmetfen unangenehm fü$Udj. 2lüe !tbei(e Diefer $flan$e, befonDerä Die reifen 23eere, t)aben eine fei)r giftige unD heftig betäubende (£t» teimtgien feilen »erkunden, be* frc'cr. muß, tnDem e£ ßcfc rccöcr Ditrcb Den ©e* rte noeb ©efcfcmacf entDecfet ; roelcbeä auch bei eroffnenDen feigen Da« ^ranöigte im ätfagen unö ©cDärmen bemetfet. X)er @enug Der s ^?cre »er- urfadtf 2rod"enr,eit Deö SPEunDeä , £angigteit, e'd)wiufeel unD @icDrn^etf Deä #6r= *>evv" , äBa&nn>ie, ^niafmDung DeS Sttagenä unb ©eDärme, £Bmf) , (£onfcu(ftonen , JEranD unö Den $oD. Die meijtcn faft jabrüd) fcorfaüenben Un* ajucföfailc ge(d;et)en bei jUnDew weaen Der De« Äirfcfren gan§ abnlid;en ©ejlalt Diefer ^eere, Da« f)cr man jte Dafür fcüten , oDer mit felbigen be* fanni machen , unD Dur* beigebrachte Scifpiete «bfd;recfen unD tarnen mu§. %m fpanncMvif&m S)^av?a?in »cm 3a&r 1773. 9erfd)ieDener fcom Öe= jiug Diefer Söeere umgefommener K'inDcr unb er* »offener beuten. £>ie SHeüungömittel (inö Öie« fetbigen Brechmittel unb ü6ri?,e$ SSerfa&ren , rcie fceim 6ted>apfel unD £5ilfent'raut. 2lud) in @ m e b* (inö ^flan^cnciifte ©. 304. ftnbet man Unglficfä* falle, meld)e biefe beeren t>erurfad)t baben, voqx* qu$ golgenöeä roortltcb bergefeU iff. — „£in £irt ouf Dem 8c^»arjtt)alt>€ fällt, burd) biegrofe.Oi$e fcer @fommertage gebrunaen, auf ben unglüdlicben Qkdanfen, feinen "Surft mit glinjenOen fd)Voax^en beeren 311 fliücn , Die er für .fitrfcfcen fyM , unö cm einer iibrigenä anfebnlicbcn ^ftanje im 5BaU i>e raac&fen fabe. 9?i#l jufricDen Damit, bafc er feinen gftagen fcfeon im jUialDe Damit überlaben ftatie, brad;te er einen ganzen frud)ttragenben groeig bafcon mit nach .öaufe, faum u>ar er ju S?eite, fo mürbe er unrubig unb fing an irrig ju reben; feine grau gab ifcm fbgleicfe Sbrantwein, aber balb Darauf bc?am er einen ©cfcauer, ent= fprung au$ Dem $ettc, 'fcerfiel in eine. SKafcrci , und fcon Diefer in ©icfcter, bi$ er burd; tue U\- tcren ermübet , unb aller ©innen beraubt in Seit Don 12 ©tunöen ein 9Uu6 beä 3!obeä würbe. (3le\d) 12 ©tunben Darauf gefefrafce Die geriefet« ltct>c SBeftcfeJt$u.n? Der fceid>c, ober aud> fd;en Da f)atte Die Säulnifj fo fe$r ö&er&anD genommen, t>a§ t>or Dem unerträglichen föeftanf! peber Sßunb* arjt nod> anbere 3eugen ju^egen bleiben ivodten ; oug Dem ©tunbe, D^afe im* Äugen flöge unauf? feorli& ein febaumigeä 55tiit , Der $antä JRbxptt tvar er|taunftd> au/getriefeen , Der Unterleib/ Der £obenfacf unb bie ~9tut()e waren fo &art M ein ^~tem «njugretfen, unb ba man fic eröffnete, fprang ein febaumioeä frinfe-nbes 2Bajfr* beraub/ fcaö ade Keffer angrtf. £>a,0 ©efv$t , bie 25ruf?, $cr Unterleib, Der Sflä'efejn, bie ©tte.bmߣj?n roa* len Dicfct mit breiten f^njarjblaue^glecfen bcfejt. ^n fcem 3n?6(ffv!igerfcarm wurDe man $h\ unb ste- ter blaue glecfen gerpä&r, 8?if§ unD l'eber traten gan$ brocflid;t unD berfault; Da6 ©e&irn rear aud> fct>r Den t)cr Säulnif angegriffen unö rott> ; ade feine ©efaßen (froren t>on ^lut, roeJcbeä über* fcaupt im sanken Korper ganj aufgellt unö ftö» fjig war". ©iefe <}>ffan*e rcar in alteren unD neueren Seiten im 5trjneigebratlcl;e, Die ©erfttefce, meiere J)err fcon et man in §rant$ Mat. med. Tom. III. "Die getrotteten QMätter mit 5Ba|Jer roerDcn als ein t>or$ügltd) gutes SKittel innerlich unt) öufjeriicfc tmDer t)cn Hreb^ gerübmt, unt) Zimmermann, 3 u n £ c r , i' am bergen unD andere Sterbe Der* ftd)ern , einen bereit^ offenen Ärebi Damit geseilt $u Ijaben. 3Rad> Der je;t eingeführten ftd)er;?en Slrt roerDen 20 @r. troefner glatter in 20 Üot& SBaiJcr in gelinDer $8arme eingeu>eid>f , öon Die* fem Aufguß rotrfc anfänglich ein £otf> gegeben, unD Der ©eferauefe taalid) mit einem Sotl) fcer* ftatit, bi$ man eine Srocfentjeit Deö 3ftunfce£f Den Anfang eine£ (Bd>n?inDe(^ oDer Dunfeleö ©e» fielt öerfpurt, ateb'ahn ifi Die £>oft$ beff.M»mt, unD muß r«id)t mc&r jugefe^t röerfcen-. $ud) roirö öi^fe $ftan&* tri Der Den teilen £mnD6btf? enge* rühmt, »oöon man Die auefubr!tci:c unD roeitlau» ftge (Sebraucb^art im; £ännot>'erifc|)en Sftagajin 176&. 9?yo 38, unD fn % £. ^nnd) praftifefeer $tbO-:«r.Dl. fcon Der Belladonna ©Ott. 1785- H.ebft einer ausgemalten galten unö nötigen Ö-bbilDitng Der blüoenDen $jlanje, Der reifen beeren unD Der £Bur*el, aud) 3. %. 3H u n d) #ecbari?ningen. bei öngeroenDetei Bella donna bei Den ©ienfdvn, criTeÖ <6tücf, ©tenDal 1789/ unD itucite^ ie aud) Die attälanöifcbe Atropa Mandragora, rooöon bie^öurjjel dußerttcb bei ^ru» fen * unD fonjTtgcn ^cr^artun^en gebraucht rcirö. Physaus. €3c&lutte* rtttungrt. Die Stamenf rone iji gfoefert* f&tmig; Die ©tauöfäben öegeneinanöer ge* neigt; Me |mifd^ertge 33eere in einem auf* geblafenen gefärbten grtid)tfe[$ einjefc&loflhu 4f* Physalis alkekengi. <0ettteinc CScblutre: mit boppclrert , glAttrÄnbi^en, fpU tilgen blättern, unh fr/Aiitartigcn, unten in einige Zweige $crtfyc\licm «Stengel. Linn. Sp. fL 262. 2(p+t$» Alkekengi Baecae ; Semina. prorinj. ^ubenfirfefee. 55obarctte. Ca/p. Bäiih. pin. p. 166, Solanum veficarinm. JJod. pempt. 454. Solanum veficarium. Lob sL obfsru. 134. hon. 262. Solanum ha- licacabum. I Tabernam. Änfaterb. 2. C^. 3°©- Solanum veficarium. Blakw. Herb. t. 161. Alkekengi , five Hali- cacabam. Gartn. de Sem, pl. tont. 2. pag. 288- tab. rj*- fig- 3- %erner 6Fon. pfl. 2$anb 3. platte 260. Beffyr. t>U frted)ent>e SBurjel treibt eiaen l&ityt fe^r i^tgen Stengel, mit Jcrjfötmigcn er- run* V. Stlaftt. I. Öt&nung. 77 rtmben , fe&arf|u$efpi$fcn , $u jwet aucf) eingefn fce&enben flattern; aus ben ©etenfen Der it« ier entfpringen §iemli# grope, fcl;mui$ig •• meiffe f $ef!ieüe SBtumen ; Die zeitige ^rueijt ift eine in fcem aufgerufenen rotten großen Jteldje einge= fri;i offene roti;e 35eere. Wohnort. 3<$ fanb fie §»if$en Cberwinter unb SXemagen fettroärtä Der i'anb|rrajjc an £öetn* frergen. 3&lhl)c$cit. 3uniu$ unb 3ufiu$. <5^mmltm$s$eit. gw* t>ie Slpoi&efen wirb nur Die zeitige 23eere gefammett ; fic tat einem fäucrii^en ettva^ wäfferigen @ef#ma aoer, Der fie ei«fd>ticfjt, ijfl fe&r bitter, unD mug fräfcer fcon tiefem fcorfic|tig, opne $u berühren, abgefonbert werben , weil fte fonfl Den Gitteren @efci)macf beBmrnt. £te führen Den Urin unö mit Diefem ©rief unt) ©anö ab ; fie fmD fc&merj* fttÜenD unD fjtylenb-. Solanum. 9? a ei£&eere. 2Xäufet;o($. ftipfraut. SBifDe (BliA n>ur$. £#//?. 2faz*/z. jö/m. p-, 16?, Solanum fcandens, f. dulramara. JVJatthiol. p. 1282. Vitis fylveftris. Iragi Hiß, p, gt& Duleis amara. Lobet, hon, 266. Ätnara diilci«. Tabernetnt. /ton. 8qi. Ejpsd; Ärauterfc. 2» ££>. 606. Amara duleis. Hovtus Eijßet. II. tab, 16, ßg. 2 & 3, 25efd)i\ SMe bc^ige SBurjel treib fange, fcönne, &6t&tge Sieben, n>e(c^€ fiel; um benach- barte ©eroaefrfe fycrumfd) fingen, unD pft fetjr l)oci> warfen; Die roedjfelroeif« {ce&enDcn S5(«tter ftnD unten &er$f6rmig, oben aber fpiejjförmig , an Den Kebenffengeln fangen öie Dunfel n »eilfarbigen fdionen Blumen travibenforihig lufammen, unt) feitpen mit ibren jufammengeneigten ©taubbeu« tcln in Ter >D?iüe Der S5tumenr>one eine gelbe ©pi§c; öie beeren ftn.D (ängtid) unD rot£. XDd&nort. c _\n &er ©ronaü in Den SBciDen, fenft u\ Den ©effräücfcen unD $ecfen'/ an 5bacJ;cn unD feuchten Orten fejfr gemein. 25lubeseit. 3uniu$ unD 3u(itt$. &ammlunge$cit. gür t>ie Stpot&efen fam« meft man im 03?är$ unD $prü oDer im £erbjfe Die oberen Stengel unD Die DiinDe Der 2Bur$el , R>el$e getreefnet auf^etral)rt u>irD. @ie baben frifd) einen irtDrigen ©eruefc unD einen anfangt lütteren ©efcfcmacf, n>e!d;er aber pifcr;en Dem $aucn in& Gittere übergebet; nad> angefeeflten ebemifefcen £erfucl>en lie^t DaS gittere in Ken fcarjtgen, unD Daö ©aße in Den fitleimigcnS&eU fen DerSKtnDe, frermege r»e!d)er feifenarttgen 95ers «ufci;iing fie ereffnenöe; fcfcleimauflofenöe, »er* Dun* tsttnnenbc unD blutrcinigenöe Gräften ' Befljt. ©te ftnO'in altem unö jetzigen Seiten , nach Stele« S5eobad)tungen unb Söcrfu&en Der 2lerj|te , M €n^ b r n f r i 3 fei te n wegen tt>ad)e unt> S5erfc^lcU mun$ , bei ab^ebrcnDen unD 5Be$fe(fiebem , Die »on fÖeriropfung Der ^ingeumDe berfommen, in jel>r (tarfen ©corbuten , wo rDtrfÜd> @cfd;w6re waren/ in r&ettmatifd;eu Kranfi)eitcn , bei uer« borbenen ©aften , in freböartigen unD fonfftgeii @efd;wuren, £KauDe, unD anderen Unreiuia.feiien fcer Spant mit Bietern SOertf>ctl gebraucht worDeiu 2>ei Der ©c&winbfudjt i(l jle ein ooi'äüglid; guteS ÜKitter, unD $rcw Comm. No-. 17Ö2. p. 331. bezeugt. Dag er einen faft öerfowen jungen SRert« feben burd? Den f c (> r fangen ©ebrauefo De£ Cluf* gu»Teä Diefer DiinDe unb Der au$ SKoggcnmc&l unt) etWaä Q3utter gefeebten 93ret)en fcottig bergefteüt f)abe. 3n titfneetf ©cfcmefcNfdjer giova ift. 20. wirb t>ec Stufgufj Der ©tengeln unD 9Bur§€l aflen fremDen ipotjträhfen öerge^ogen. Die getroefne* ten ©tenget, f© , wie Die frtfcfjen glätter unt) beeren , ftnu betaubeuö , Daber Der ffarfe (Mebraud) M StufgufTetf anfänglich £cfel, t£rbred?en unD ©cbwinbd $u *erurfa$en pflegt. tDer Aufguß mirl> au£ jwei £)raci?men trbtfener, Üeingefcbntttenec ©tenget, unb eine 1/2 5Dtacif} SBaiTer jur Raffte eingefügt/ bereitet, unD wirb in Barnml. au** edejcneV 2ibJ>auM. für praFt. 2ter$te Jöanb2, 6:. 4. €5. 167. uno im neuen xfU£43. für: 2ter$re 25anb 3. ^.3. SDJorgenä, SRiiiagä unb CibeuDö $11 5wei Waffen , anfangt mit >D?i(d> ge* braucht, in allen ©attungen Don rl)euniatifd)eu uno 4>ronif4?en Suflöen gerühmt. £a3 frifefce jtraut wirb an einigen £){ten s in Die SSiegen Der JitnDer gelegt, um ii^un &d)laf gu bringen; Die- feä unD jcDeä anDere SÖltttel Diefer &xt, wo man fid; uarfoiifcber unD betaubenber ^fkn$en bebienf, ifl fdjablid; uno Don bofen golgen, nett Da$ au#* DunftenDe ®ift $u fejjr auf Die rci w baren Nerven jun 8o V. Äfafie* 1. Ötönung* junger Jttn&e* nmft. 3« Der SSieftearjnei ftnD Die Stengel ein oew«&rteä Mittel roiDer Den 1 n unD Dag Äeucfcen Der^ferDe unö De# SfinböieÖe^; man giebt tfcnen Die SHinDe unter Daö gutler ge* mifd>t, ober Den «uä Den jerfebnittenen (Stengeln mit ßonig gefönten Straft Sine nein; 4b« fcanDL Don Der Dolcamarti ober 33itterfu& jd;ric& 3. 3. Jtftft'n, 8- £5rej}(ati i?85- 47. Solanum niqrüm. e^war^er tfr*d»t' fdp&ttm: mit unbtvoelpittem , fvautai'ti :m Q>tengdr evrunbcn, gebahnten ober ecftgerc flattern, un& $iT>ei$eütofcrc , unter fhi> je£en= bm Älumcntraubcn. /.iw». 5/?. f/. J2tftf. 2fpot£}. Solani Herba.. proviii$. 9to<$tfatten. (Scfcwarjer 9?ac^t=» fcfjatten. ©aufraui. Ca/p. Bjwä. p/». ff. 166. Solanum officinarum«. JDod. pempt. $53. Solanum horten fe. Lob. Kon. 577. Ejusd. T\xiuttx\>. 2. €{). 298. Solanum fativum. Blakw. Herb, t, io? % 23efd>r. Siefe 15flan*e ifl ein ©ommerne* !&«$&; Der (Stengel ifi frauiar(i<> , anfi flfitg , mit roecjjfetttvetfe ffe^enöen Sroetgeri ö flattern; Diefe |fjid sefliett , ei)f$rmic uni 11 «Kai.'öe «usge fefe weift; Die Hcinen rcenTen dien , Deren Staubbeutel in Der SfKitte ein- ©pi$e biifcen, freien in loderen unter ftei? i n* genDen Trauben, Die beeren ftnD anfänglich ai n, .^ernad) fcbmar§ ukD gf«n|¥n£ fcoit Der ©tcf< naer großen €ibfe. £$ gtebi eine Stbänberung mit rauften fcaartqen ©tengeln unD flattern, unD eine anöere mit größeren beeren. XOotyicrt. 3n allen (gegefiben auf ae(>aut* imD ungeteilte?) Orten ,aü r, §Begei unö altem altern 6d>utt; in allen ©arten ifi e$ ein gan§ gemeines Unfraut. #l»£>e$eit 3uniug, 3uliu$, 6i^ in Den jperbft« Öammlun^6$cit. €)icfe ibrig,en , narfotifd>en , bifamäbnltcben ©erurt); jte u>irb t>on einigen unter bte natfotU feben @tftpflan$en %e$ät)lt. £err Iprof. ©piej* mann Differt. ds veget. venen. AVa. Argenfc. 1766. p. 66. ()ö(( flc aber für gang unfcfcäblid; , wo er jum 55cn>eife anfuhrt, baf er fefbfr ben »offerierten &ufgufj fcon 15 @ran 25(ätter o&ne <8a)aben getrunken, unb ben ausgepreßten ©aft bev £eere üon 1/2 biö 3 üuinteften einem mit t>er fallenben £ucf)t behafteten argeben fcabe, bei welchen nifl)tß, ali ein beftiqet Jparnflufc erfolgt fepe 3nnerüc§ tuirb baä Kraut feiten ge&rauctff. • Steuf erliefe Dient eö al^ ein jertbeilenöeä Mittel in Umfcfclagen auf €*nt$ünDungen unb »erwartete &efd)tQü\\ie Der Q5rü;?e unb anberer Sfeeile, |>, »ie ber ausgepreßte a>üren. Rhamnus. SBegDorm (Bzttungtt. Ctt Steift ift titihlittm, JrHfcterförtmg , tmven.Ma, gefärbi, mit 4 obet 5lpaltigem SanDe , bte SMumenfrone fe^!t> manmüftebenn Die am SWcbe angett)ac^fej 4 ober < &d}tippm feafuc fcalttn; ine *öe.ere ifi eunölieb* * 48. Rhamnus catharticus. pur#iren* Ic'r v^cgtorii: -mit dornen fag beere. Slmfelbeere. garbeforner. Ätntebeere. 25lafengrün garbebeere, ©aftgrun. Ca/p. Bank, pin. p.r. tiefer baumartige ©trauet Kattune fefrotblicfce Stcjre unD Sroeige, r&elcbe an ifcrcn ÖnDen in einen fcfcarfen Dorn auslaufen; Die SMatter lieben tbeilö u>eei)fetrr>etfe, toeüä gegen* über, ftnD enrunD, fptfcig unD fdgenartiq ae*äl)i»i; t)ie gelblicijt * grünen, Uetnen, hir^gefriclten Ö51üm? cfren fommen tn s J>ufd)e leben an Den Rinteln Der glatter- fcerDor, unD bßben eine Uierfpaltige $3lu> menfrone unD einen »ierfpafttgen ©nffel» Die anfangö grüne, t>ernad> fcr,rt>ai$e beeren entftal* ten in einem grünen faftigen ÜKatf meißenä fcier ©aamen. tiefer e>traud) tragt tpeib(id>e £Hu# men auf einem, unD männliche auf einem anDe* ten ©tamme. SPobnort. ^enfeit De$ £K0cm^ im SBcJfce jnaeb 9Umer$Dorf fanD ic| einige ©träncöe mit weiblichen Blumen, unD in Der n«5m(ijci;en ®e» genD einen fa« »erblubetcn iireu^Dürn}lrauei) , ttoran id> in einigen Blumen nebfl Den <&taub: fäc»en an^efcbmoHene $rt!e&tfnoten unD alfs Ritter? Humen *u entDecfeh glaubte; tefe fc-nnie miefr aber x>om ^afepn Der achten ©taubfaDen m$t V. Äfafie. L Ordnung» 83 Mi<$ überzeugen, weif Die 25(umen ju fe^v Der* . bfü&et rbaren. 2Mui;e$eit. €D?at> unt> 3uniuä. Ö.tmmlun08$ett. Tic apotbcfeti braudjetr ton Diefem ©traudbe nur Die beeren, n>e(4)e tni (September oDer Dctober reif |TnD. Qluö Dem (Safte rcirö ein fjeltnb- abfüljrenDer Snrup, Sy- ruems domefticus, bereitet, n)flu;er $u Abführung n)Ä)Terid)ter Seuc^tigfeiten in ÖlieDerfcbmer^en unö in Der SBaflferfu^t empfehlen mirD. 92ad) 28 a f* leriug Diu", d pul. lax. Ailhaud. Upfal 1761, unö Jl r ü n t q öFon. *£ncy.rlop. £>. 28. Ö.jfaL jinD Die Q*efranDt&cile Des &t!r;aut)ifd>en ^pult>er$ mcitfcnä ^alappe mit J^reujDorn fcermifcfct. 2(mnerf. £iqeni!id) gebort Diefe tpffanje $u# foffie tbrer getrennten Öefci>Ced>t^tl>eite $u Der $roet = oDer DreiunD^manjigfren Älaffe. 49. Rhamnus frangula. ßaulbaum r unbc&äfyrter Wcjborn : mir owittcrblumen, b'c einen sinfaSen Bunbxr>e£ baben, unk 0Utti'anbi£eri flattern. Ziw». *Sjp. pLzSo* 2lpotb- Frahgulse Cortex Prolin}. 5au(6aum. 2au$&aum. ?cufe&off. r 93uU>er&ol$. ßtnnMil- 3apfen&oC§. Knitfar*e Sfler. Ca/p. Z?az*Ä. jt7m. f. #3& Alnus nigra bae» eifera. Dod. penipt, ?48. Frangula. Leb. hon. i?$. Alnus nigra, f. Franguhu Biakw. Herb. t. 152* Tabemcem. Fcon 1064* Ejusd. trauter b. 2. Cj). 776. Frangula* S % Gcertiu &4 V. Äfofle* I. OrEmwiä* Garin. de Sem. fL tonu 2, p. zu. tab. ie&* fig. 5. auriier 6Fon. pfl. 2$mb 2. platte 150. 25efd?r. tiefer baumartige Siraucb bat Dun> fefyröne iceif (idjt «eflecfte flamme un.D Jrceige; Die^Mätter bred;en~mä)t wie andere &i?figen&äu* me aus Änofpcn, fonbern me Die fremden 3n- Difcben $5Äitme unmittelbar aitä Den B^et^en ber; auä; fie flehen wec^fcfreeife , ftnD cprunD, längs liebt , gtattranDig tinD ^UnjenDgrMn ; Die ffeinen, funffpaltigen , blaßgröneii, furggeftteften §3titm? eben jttjen in Meinen Jjäuflein in Den äöinfeln fcer S5Utter; t>ie beeren ftnD von fcer ©rage Der !83acbf)olDerbccren , anfänglich i}nm , fyernad) rot^> itnD $ule$t fcfcroarj, unD enthaltenden €>aamen, SBegen Der langen Sölüftcueitfinöet man reife bee- ren unD £5lumen flu gleicher geit, tvtltytü ein wirflicfceä Äennjcidjen Dicfeö etraucbeä t|?. Süo^ncrr. 25ei JricsDorf, 3ppenDorf, «nb an mehreren Orten im ßottcwforft-, fonft b<3»fM5 in feuchten aalDigten ©egenDen. X>ltye$eit. 3)?ai; ober jumuS, bii in Den £crtft. &&mmlun$e$?it. Jur Die Slpotbefen rcirD im 5)Ja9 Die DitnDc gefammelt; fte fcat jfarf jntr= giienDe Jtrafic. Ribes. ^raugbeere, ®4tt«ngd^ 3 n Dem bauchigen fiinffpaf* tigen gefärbten jtefebe ftnD Die 33lumfnbLitter tmD ©taubgefrtge eingefugt; Der. ©iijfci ifl äroeifpattig, unD Die 93eere einfäamig. 50. Ribes rubrum, ^o^e ^obanmsbeere 1 eine öracbeln, mir gUrren hängenden 25la* incntratiben, tm& $i. %$Otty. Ribiiim rubrornm B; ccae. proviwj. SXoi&e 3obanni$beerlein. iKiSigcf- Cafp, Bank. pin. 455. Groffularia uou fpi- nofa hortenfis rubra. Lob. hon. 202. Ribes Arabum. Tabtmam. hon. 1083. Ejusd. 3fcr<2uterb. 2* £|>. Sc6. Ribes» 2&ef$r. Die beeren btefed genu^ kannten <6traucr;$ &akn einen fauren, angenehmen , tat}* Cenfcen unt) $an$ §eünt)e anjie^enben Ofefcfemacf, unö werben in billigen ivranfbeiten , &ie Don et» 5ier£nt$&nfcung , oöer fcon einer gäulni|jt>er (Säfte frerrübren, eniroeDer ' ju einem ©ijrup oöer *te einer @elee bereitet, gebraust. 3n Der 9tuf>r finö fie rot) genoflen , fo , rote anfcereä zeitige £>bff. ein ^referuatto , unt» »erjuglid; jjuteä Heilmittel. 51. Ribes kigrum* @d?«?ar$e tfa&Änms* fcecre: o^ne &tßd?ein, mit fya&x\$cn gtiumau trAubtmen&Ungtidytmjtbiumtn. Lim. &p. pU 2fporj). Ribium nigrorum foiia *, L„pites; öaecae. pre>vin$. S^t»«r§e 3obaum. Sunsfernbaunu Cß/jp. Bank, pin. p. 455. Groffularia non fpi* nofa fru^tu nigra. Lob. hon. 202. Ribes nigra. Taberneem. hon. 1083. ßjusd. 3tr£uteti>. 3» Ci). 807. Ribes nigra. Befcfcr. &u* biefer 6tr fcefannt. %iie Steile traben einen (Urfen, unan* jenebmen , manjenartisen .(^eruefc , unö biftt}en fcajer, »tf alle nftrtotijfocn ©ewcfcfc, neben tyxtt S 3 »*• $6 V. ßfaffe. T. Orbnunä* föfjienben (gi^enfcfcaft , auch fofutreintgcnbe «nt> Jwrntreifcenbe Jträfte; aud) Dienen fie wt&er ©ttf« lyrfcfomerjen ünb Die ©iebt, n>e$i)aH> fm üBinter ein Clufgug Der 99inDe unb t>er jungen v£pi offen mit eiroae gfiermblumen ffatt bes gerocijnüc^en 2>ee gerühmt n>irD. Hedera. (?pf)fü. <54ttimg*6. SDü- fünf S3lumen6Mtter ftnb fängttd), an Der ©pft« umgefrumt; bte rtm* fte frinffäamige Secre i|l von bei* (SrunDfld$e fceö Aciclo umfcijtojjVn* 52. Hedera helix. Gemeiner £pl)cu: P\ic tfytils eyrtmben, t^eib in iUppen 3er« feilten JMattcm. /enbl«tter, URauernnbe. gfgeäbUlier« Cff/J?. Bank» pm. p. 303. Hedera humi re- pens ; major; arborea; poetica. Blakw. Herb. t. 18$. Tabern'mm. hon. 888- Ejusd. Tsxauttxb. 2. '€[). 594- Hedera helix, ^efd>r. tiefer frieefjenbe £d[>marc$erftrauc& äbergiebt oft 25ßnme unD dauern 2c (nö 30 «Sci>ufce |>c»:b - feine bünnen €?!eng*f treiben aUenr&alben nuj ben ©elcnfen SÖurjefn, feine glatter ffnb in Den er|?en 3al)ren ian*erfcrmig , unb ifi ulä* bann De$ Cfe& f Bauh. Hedera buml repens : äf« ier finD fie funffappig , unb ifi beüiöen; bk fd;n>ar» gen beeren fcaben 2 biö 5 öaamen. Wohnort. Jenfcit Deö DtOeinS an fcen Ißi&u* ern Des Dt&einDorfer SJamcnffrfte, t)ier an »er« f4ueDenen dauern Der rtafernen t'n Den 6taDt* graben, aud> im tfottenforff unö allen Söälöern. 2MuJK$eii:. ©eptcm&er. ©ie beeren ftnD im 8'pril unD #?an Des funfttgen 3afcr0 reif. Bammlungaseit. Die' 53ldtter pnD bitter, ecfolf>aft unö etwa* fdjarf; fte fonnen $um är$* neigebrauefc immer frtfcfc gefammclt roerDen ; ein SDefoft Der SBÜtter, fo »fe Die einfachen frifeben Blatter , unD Die aus Dem #ol$ geDrefce* ten Jiügefdjeri raerDen gu ^efarDewng Des £tterö in ®cfd;r»uren unö gontaneUen gebrauetot. 3« Stalten unö anDeren wärmeren i'dnDern flieiTet auä Den aufgerufen (£pi)eubdumen ein brdunlicbeS £ar$, n>elct)e£ t>ie &peti)efe;-s unter Dem tarnen Gummi hederae olficin fuhren. &$ roirö unter: Die >BunDmtttel gerechnet/ unD dufjerüd) als ein ungemein jerti)eilcnDe5 unD fUrtenöes ÜKtttel, am bejien );utn SXaucbcrn gebraust; Der (9erucJ> tft balfamifc^ angenehm. 3n Der Sitebearjnei ijt fcaä £pbeulaub bet gebdtjrenDen Kuben ein i>6d>fi fcfcdrjbares Mittel; (jierfcon febreibt augfüjjrltdj ©ermerßbaufen ^auemmter 4 35anb,&. 591. 2te Xuegabe ; aud> bet Der Jaule unD Dem ro* t&en 5BajTer Der ecbaafe bat Daß i'aub unter Der» gutter gegeben , unö beim <5cbroinDel unD Sollen Der ecbaafe Der <öafi Dafcon tn Dte £>£ren oef^attet/ *«««**• 8 4 Vms, 88 V. .Stoffe* ■ I. örbnung* Vitis. SBeittff^ci CStottungftS. SOie fitaf StamenfcfdttcrOftn* gen oben jujammen, unb f«öen ab; Der@rif* fd fei;lt; Die SBeere ift fiinffaamig* 53.V1T1S vinifera. Gemeiner XOeinftocfi mit Uppi$tcn, auecte^ö^lteti, naftcn Äiat« tern. /^mr. 5/7. pl. 293. • £>iefeö allgemeine bekannte @3e«>id>$ feefcarf feiner Beitreibung. £)er meDiflinifd^e ©ebraitcb beiT^tVcn pnö Die oon SBein cDer uon Uretern bereiteten &ä&er als ein fiarfenDeä unt> $crti>eU IenDeä bittet für gefc&roacfcte uni) r^eiimattfci>e Steile; Das auä Dem £«fte t>er fd>n>ar&eH $rau* fcen gemalte unguentum de ufyis, welcbeä Der aufgefprungenen ijaut t>er Eeften , unt> Söarjen Der Q5r&fte, um &ie au^gerrcefneten D\it$e ftu er* tseteben unO fcie £uft abgalten , aufgetrieben n>trö ; Der au£ 5Setn ofcer fyefen abgezogene ©ein= geifr; Oer aöeinefitg; unt) Der aus ÜBeinffetn foe* rettete Cremor tartari. Vinca. ©tnngrön. e ; Die jtt?ei Sbälglein enthalten natte ßaamen. 54. Vinca minor, kleines @mn$riin:- mtt nieöeriiegenfcen Brendeln , Unscnfirntttf« efruftben ÄllttcrH , tmb cjefiüiten Älumeru 2fp6t]h Vincae pervinex Herba. . pro* V. Äfojfe* I. Örbming* - 8^ propinj. ©inngrün. Q5drit>in?el. üjngrön. SGßintergrun. ^obtenfciole. 2Beingran. So&tcngriui. Sungfernfrone. Sttdgöepalm. Cajp. Bauh. pin. p. 301. Clematis daphnoi- des minor. Dod. pempt. 405. Clematis daphnoides. Lob. Icon. 635. Clematis dapkonides, fiv« Vinca pervinca. . Tabernaem. Icon, 880. Ejusd. %r$utevb. 2. CI). 586. Clematis daphnoides. Hortus eyfiet. Tab. 8> fig* 3» Blakw. Herb. t. 59. 2Urner ofon. pfl. 2$&hb 3. platte 209, Btf4>r. £>iefe perennirenbe immer grüne 53f[an§e treibt lange, öwnne ttnö frtecfrcn&c ©ten* gel, mit fur$ge|rielten , gegcnubcrjTe&enfrcn ffei=» fen, lefcerartiaen , auf ber £)bcrpd)e Dunfelgrö« nen, gldn$ent>en glattem; auö Den 2lnn>ad)ä» roinfeln fommen 6ur$ge|lielte, einjele, lichtblaue Blumen feer&er, raelefce, e&c jle aufgeben, ju* fammengeDre&t ftnfc. ¥Po&norr. 9luf t>em ßretta&erge im©ebüfc&e ; $tmfc&en (9d$Dorf unö CSRftfen&eim fe£r (jäuftg,. f n j r in feuchten Orten unt> 5Ö5alt>ei*n. Biu^e$cir. $prü imt> %Rat) e &ammluncr*$eit. 3>ie Blätter Unntn im* mer fcaä 3at)r turefe frifci> gefammelt ..»erben , jle finb faucr, . bitte r(L$, unt) etrcad jufammenjtebenD;' ebenem nutrDen )ie gegen £>lutflüffe y fcen roeiffej* glu§, unö fogar bei öer ©c^nmi&fudjt gebrat:cbt$ fie fcienen jeljunt) meijtenS $um@urgeln in einem-, ©efoft, cOerftuftuf bei der »rfoinc.. Stoeftf 40 V. £fajfe* II. Orbntmg* Streite (DvbnunQ: Sföit &nm ©taubroeaen. AsctEPJAs. Sfcfculapfe* attimgs£. Die Sfamenfrone ifl fiinf^ ifceilij/ fielet fünf um fcie Sefriifbtunaatfeeüe feeroR*Jtgeni>e/ eprun&e, &oi)le SHeftavien, au* tecen jeDem ein £orn fteröoeragt; jwei einfa* d^edge 33diglein mit Dielen mit einet J£)aar^ frone »erfe(jenen ©aamen. 55. ASCLEPIAS VINCEDOXICUM* &$WAl* bemsur; : mit eyrunben , an ber J£>a):e mit paaren ober einem Äarr befesten blättern, tinan aufrechtem vdtengel, unü fproffenben JÖlumcnbolben. Lim. Sp. pl. p. 314. 2\pot\). Hirundinarise radix. propinj. ©cbroal&cnrourj. £d)n*af&enfraut, ^. i'aurenjfraut. ©ifiroenbe. @:ft»urjel. d ßauh. pin. p. 303. Afciepias flore albo. Doi. pempt. 40?. Vincedoxicum. Lob. hon 630. Ejusd. Hiß. 356. Afclepias vixccdoxicum. Täberncem. hon. 729. Ejusd. 2srauterbu$ 2 C^. 427. Aielepias. Blakw. herb. tab. 96. 2$efcfcr. "Die perennirenfce, fried)enbe, fafe- rtd)te 33ur*e( treibt einfache, aufredete, ungefe&r groci e^ul) (>o^e, am Gipfel fe&r jarte etcngel, mit eoniRtu herdförmigen, gegenäberßel;en&en %me{p\\ttn, glatten, ungewohnten flattern; t)ie isoblne^enoen, deinen grün!id)t; weiften Blumen lammen in einfachen f lan^effielten £olt>en auf fcen V* Äfoffe. II. OriMtimg* 91 fren SBmfeln Der glatter; Die ^aamcn (InD, in ei* wem fcgeiformig ^ug€fpi|ien Belgiern. XDo^norr. hinter Dem SKetdjen nad> <55uDe* Itati, jenfeit Des SHbeint* Jttifaen ttroprt$ unD .ÄajTel am gu(j Deä Sßtelb'eä atemlicfc fcaufig, fenff in grobfanDigen 53ergn>aU>imgcn. J&>lüfye$eit. SJlay unD 3uniu$. ©ainmltmrjö$eit. 'Sie Slpot&efen fcrmtcfjert *on Dtefer ^flan^c nur Die &3urje(n ; fle roirö jeljunD unter Dem Manien Hirandinaria , e!)cDem ober unter Dem tarnen Contrayerva germanica, alb. bettaäfi; fie tnuS entmeber im 8KÄr§ oDer im «^erbfre ausgegraben n>erfc«n ; (\q bat einen unan* genehmen Öerud), unö frifefc einen ecfcln, bittern, febarfen föefepmacf, Der (tcl) afcer fcttrcl;ö £rccr> nen meiftenö öerlicret ; fte muß Dal;er innerlich frifefe mit tueler S&rftcfet gebraust rcerDen. (Sie erregt £rbrecben, unD imuDe ebeDem als ein be= ■fonDeie« ©ift; unD fcfcrccijjirciber.Des 33? mH in Der 9Bafferfud)t , bösartigen JSranfbeiten unfr ^crcpfeln auej) }it Steinigung Der ©ef4)n>ürcn ge* J>rauct;t. Chenopodium. ie perenmrenbe ÜBurjef Ueibt tu iien frautartigen, aufrechten, an Der €rDe bläu terid;en Stengel ; bie Blätter (leben »ecfyfet weife , *uf langen Stielen, finb breieefig, ober pfeiffor* wig , faftig unö glatt; Die ((einen grünen 23Iu= »en (ifcen am (Enbe Der Stengel äftrenfermig, fcau- fen»ei§ jufammen; bie Stengel, tue SHumen , iinö bie untere Slacfre Der SMätter ftn& »ie mit •tnem roeitJen feiten $tefcl ober Staub überwogen. XOofynort. ÜHentbafben an JJerfen, Mauren, 3«unen , auf ®4>utt, unb tingebautem Soeben. Älu£c$cir. $lat), 3uniu£, 3uliu$. &amndunge$eit. ©aä frifefce Jtraut fcat man etyebem äuffer(id) alä ein erroeidbenbeä, föj>lenbe$ unb fcetlenbeä (Mittel in SBunben unb gniftönbuii« gen ju Umfd>ügen unb Kltftiren, gc&raucbt- &<*£ aufgelegte ßraut fotl Die geud)tigfcit gcfdjmoKe- rter guj?e frei 5B«}jerfücr;tigen auääietjen. 57* Chenopodium vulvaria. &tinfeiu her (ölnfefug : mir glattrmbicjien , raufen* förmig -> eyrunben flattern, unb in fnaueU förmigen piif$eld?m in fceren X&inFdn bei* fxmmcnfit$enben Blumen. Linn, Sp» pl- 321. 3fpor^ Vulwi« herb«. Pro* V. Äfoffe* p. Örtmiitfr 93 proptrtj. Sföutjenfraut. ©cfcamfraut. Sotjew» fraut. StinfenDe SHelDe. 35ocf$melDe. ÖRiftmelDe. ©tinfenDe £ure. C. 2?«mä. i»/». p. irp. Atriplex fcetida. Vod. pempt. 616. Lob. hon. 155. Tafrernam.Icon.43f. ÄrJuterfe. a. £{M43« Vuivaria. Slakw. Herb. t. 100. Aiibcr. £ufl£. Banb 2. &. 17. 25efcfct\ ©iefe ^flanjc i(l ein ©ommerge* »ad)ä; fie treibt f leine , magere, auf Der €rDe lie^enDc etengef , welche fcettgrun , rotl)§eflreift , niiD mit einem rcetftcn 2Ke^l überwogen ftnD ; Öic glatter ftnö eorunD , ftumpf , fa|t Dreiecfig , unge* fca&nt, statt , unb auf Der Unterfläofce mit einem »eiffen $?e£>! betreuet ; Die grünen, furj in einan* Der getragenen, traubenformigen ^löt^en filjen an Den £nDen Der etengel, unD in Den "#\<\tU itinfeln. 3Die ganje ^Pfianje giebt einen frineert» Den (*&r fonöcrbaren ©eruefo *on ftcfc, Der, wenn man fte berühret Oat, nia)t leicfet ffd> Don Den gingern »crliert. XOofyriQrt. £ier an Der ©artenmauer Der 'Rranäiäfaner, gegen Dem furförfrl. ©cfcaufpieU $au* über, fefrr t>au{x§ , fonjl etwa^ feiten. 2Mu*K$eit. 3unurt, 3uUu*, Äugttjl. e>ammlun£*'5cit. €inije englifcfce Slcrjte «npfe&tcn fie no$ alä ein befonDereä (Mittel in Der (jifrerifeben Äranffeeit, unD »erorDnen fie in &&ge?ocfcten Srcnfen , oDerin einem Dom ©aftDeS Äcaut« mit 3acfer gemachten ©vrup. Gen* 94 V. 5t tafle* IL Ör&minä, Gentiana* (?n}ian. H)Attnn$6t. £)er Äefdb un& 95fumen* frone fine einblättrig, fcteSRar&e einfad) o^ne ©rijfel; eie Äapfef einfrierend) , $weifd)alia, , tochty jween oer hinge nad) anäewact)fen* (gcmmenbofcen entfcdlt. 58« Gentiana centaurium* Taufend gulbcnh'Aüt: mit ttic^f eiförmigen, funftfyti* iigen 2Mumen, bic einen einfachen &t*ub* weej l^ibcii ; und 3\rdtijcüi0fm Grcngel. 2fpotl). Centauriiminoris herba com floribus, prox>in$. Saufencgttttvnfratit. gieberfrawt. frfcgaße. Äurinfraut. SietberÄurin. Cafp. Batik, pin. 2?X. Dod, hiß. t>. 336. Lobet, obferv. 21$. Ejusd. hon. 401. Cen- taurium parvum. Tabtm. hon. ~$o. Ejusd. Ärattterb. 2.*EJ>, 485» Ccntaureum minus. Blakw. herb. t. 452. Hort. Eyfi. vem. tab, S. ßg. a. Ccntaurium minus Höre rubro. 2Scfd)r. S)iefc 9fformia, * lan$» liefet, ungefmlt, unt) (Igen $u ?,rocien am eten* gel einander gegenüber; am £nt>e t>er ©(enget tfebt ein aufrechter , flacher Strauß »on rofenfar- luvten fd»6n?n Blumen , Deren 35lumenfrone trieb» terfermi«, funffpaüig i(l. €5 ajebi eine Abart/ ivel^e »telf leiner unO «Ttigcv i|i, un& »eijTexülu» nun trägt. XPobn* % Äfafife. lh örbnunj, 95 XOotynovt. gtt>ifd)cn Den neuen ttnt) alte« Äreujberg rpäd)fr t)te unD Da eine $flan$e, jen» feit beä £Hf>ein^ $n>ifd>en SBilid) unD t&tcgburg fe&r ftaufig; fon(t auf bergen, in 5£ auf Durren fonnigten ^:4f 2 en; Die &b«nDerun£ feltencr. #ln£e$eit. 3uniu$, "Snlini f 2lugu|?. Öammlmt#ß$eit. $ht t)ie $pot(>efen tturt> in Der £5lül>e*eit Die gan^e ?>nan$e, jcDod) oDwe Die Sßur$cl gefainmelt; jle r)at getroefnet feinen mcrflicfccn @erud), aber in allen feilen einen fW)r bittern ©efdmiacf; Diefe £5itterfeit ifr aber n>ie bei allen bitteren ^fangen nach 33erfdueDen= freit Der ©tanDorter unD Filterung oft fefcr fdmad). JDiefc ^flaiue roirb Don einigen &er$ten Der qu$* länötfdjen <£*n$iamt>ur$el an Gräften unD gigen* fd;aften gleid; gefd)fl ( u, unD i(I nad> £rn Spofvatfy &alDingerä neuem $?aga$in 2)anD 6. e. 40. fo roie Die DvojjfaftanienrinDe, un& (SarDenbene* bifeenfraut in taufenD gäßen eben fo gut, nue fcie £btnarinDe. 2Kan beDient frd) Des #raut£ als eines Der 6eften jjerDunnenDcn , ffärfenDen, reinigenDen unD fctyteimjetttjcilenDen Wlittcl bei SBedjfelftebe.rn, Die oon SJerfropfung Der Se&ec unD Der ©efro^Drufen entließen , bei ftarfer £>er* fd)leimung , Den (BcUeun aiiö Dem WtaQcn un& ©peifefanaf gelinDe o&jufä&reri, in Ser ©elfrfue&t, 2£aiTcrfud)t unD fc©rbmif<$en ilranf&eiten. i£§ l)at in älteren unD neueren gehen fo %utt SSir» fangen in S8ed>fe!fiebern , in aufaßen t-on SSfir* meni unD Der >BajTerfudn geiban, Dag CD?, ^of« mann roegen Dem beften Erfolg Deä $ufoer$ bei $ü5afferjud)tigen es Gent;anam bytropicam nannte. £s reitD tn ^ulfcer ©Der Rillen , in eu ner Aliens, einem Straft cDer ©efoft Pon irotf* nem Kraut m»t ©äffe* oDcr Sein, auefc in ei* nem ton frifefcen .Kraut bereiteten &t)tup ünD (Eonferpe, oter Der ausgepreßte fc'aft Des fnfd>en tfraut* sebrauc^t, Dte&ufgujTe aber unD DerawS» geprep» $6 V. Äfaffe, IL örttttittg* gepreßte Saft (Int) fo n?iDrig fcon ©cfcpmacf, Da# jk fel;r halb einen <£cfel ju erregen pflegen. 2ieufs fer(id> roirD eö M ein retnigenDeä, trocfnenDetf unD Der gäuinif? t»iDer(M)cnbe$ 38unbmtttel ge* bvaüd&U öaäÄraut in SBajfer ju einer 25riil)e gefeit, unD Den Stopf Damit gcn?afd)en, foIX Die Unreif ntgfeit auäirotr'nen unD Die 2dufe teDten. 3)ieje ^PPäh^C mujj ntd>t mit Der ÄY/w« armer ia Linn. {Der f$e, Dorf) nur nad> Dem cu§eren $nfe(j>n, UnD Dem alten Dramen : Centaurtum minus hör*, tulanorum, & adutieiinum äfynlid) i|t) l>ern>ecbfe(t werDcn , n>elci;eö Jpr ?>rof. ©leDiifci) bei &pos tiefem, Die niefci £3otanifer waren, uürflicf; fratt ©biger fcorgefunDen £at. Eryngium. gjtannätre u* ©ammgefc Sie Heine ftielioofen 93(t5m* eben ft?en auf einem {^eiförmigen fpreuief)* ten griid;t()oDen , unD DilDen einen eunbett Blumentopf; Die gemeinfc^aftlidje £uKe i(l tne(()lliffi*n jinb, imb mit bec 35a)ie Den Öten£cl umfüllen. Z,m«. *Sp. y/. 3Jf- 2(potI). Eryngii radix. Prot>in$. 25rafüif?el. <3tabenbi(tef. 2ang* fctftel. gaufbifief. SBaUöijkl. SHannätrcit. £on* nerDijtel. Ära«§öt(fe(, C. Baith. f'm. p. 386. Eryngium vnlgare. Lobet. obJ\ 490. Ejusd. hm. 2 £l;etL 2a» Eryngium campeftre. mediterraiaeum. Taberncem. hon. 692. Ejusd, &r 2 394. Eryngium. Blakw. V. JKaftr, IL Ärtming, 97 Stahlt/. Herb* U 29?. Gartn. de Sem. & fvnÜ\ pt. tom. z. p. ?%. tab. 20 ßg. 1. Jbcfcfer. %\i %£un?l Diefeö deinen ffaiiöeii* artigen ®en>dd)fe$ ifi itrenö:, fleifcfcicj , Dicf unD fang ; Die armfßrmtsen vSfengel (tnfe it>ed)fe[-- noeifc mit flcifen ., karten, fet>etj>*ften , glatten, fcfaSgrunen , tpetjj Iintirten , in ünerflärfe ^itx^nU ten, am dianbe ge$a$nten , unb mii »reifen fpi= gigen t-pmen oerfebenen '-Häuern tiefest ; aifö Den £$ei(un$£tt>inf?{h*t>ei 3»eiene Blumentöpfe, tvetjjüd)*?r *öer tlajjblauer ^hVmcfcen. rentiert. 3n fcer ©ronau , unb wf Dem SBe^e nadv SrangDorf , fonjT auf Üanöjtrajjen miö um Störf r €$ e n unter Die fünf fletnern croffii nben ^Burjein ; nc »uröeri (ßeD.cni mit £ucfer ein^emac&r ; aud> Oer ausgepreßte fer'a/t, ot>cr ein £efoft Der 5Burae(fl »uröß ais ein auj!ofent>e$ tinD »erjvajid) ijarn» ireibenfceä Mittel in ^temfc&merjien fcn ikrftojM funq Der monat&ticben SReintfjunf ünö im ecor= fcttt ge&rducfrt; man - i Ote Kraft freigelegt, ber« Xrtefc §utn £eifd)Uf re^e ju mad*en , unb Die Ünfrud)tbarfeit *u befotöer« , i»eld?pö aoer flatC M>te&en);-rod)en roirb. i>t? Pflanze Dient »eaen Sem in i&r enthaltenen mincratifc&eii l'augenfafj §u ei* n*r 8trt ton ©oöe. Sanicula. oantf 1. t 6e:fam> nun jlrvenoln JDoiDen btötn Kein* Sipfa*»/ ® Die 98 V* Äfoflc. IL Ordnung. Die mittleren SMumcfyen finö unfru$t&ar, Die @aamen |hifbor|1i*j, rau^. 60. Sanicula europäa» Sfcurep&'fcbcr @*nrfel: mit einfjcfceii XDutsclbltftiern , «n& Iaurcr uncjefnelten 2Mumd>en. Li«». 5p. f/. 2(potf). Saniciilse herba. protun$. ©anifef. ärantüet. SranifeL ©<&cr* mUU JJeil aller föci;at>en. $>riui)fraut. Cajp. Bauh. pln. p. 31g. SanicuU ofFicinä- rum. Dod. petript. 140. Lob. Jton. 663. Ejusd. Gbf. 3?& Sanieula vtl diapeiifiä. Täbeniam. fron. 84. Ejusd. 2Uettterbud?. 1. tti). 247. Sanieula offkinarum. Blakw. herb. t. 63, Crantz. Stir. Aufl. pag. 228. Caucalis Sani- cula. Hort. Euft. vem. VI. lab. 10. fig. 3. Roihii Flor. Genn. pag. 121. Caucaiis Sani- eula. 2Sefd>r. ftu$ einem ^3ftfcbef fano.ge|?iefter in fünf cingcfcbnittcne unb fägenartig gejnfcntc tappen «erteilter gtartjenOgröncr SBur}?»I«tfCf rntfprirrgt ein aicmlicb »atfter Stengel/ reeller firt> eben in einige 9}eb£rij»cige auöt&eilt , an fceren €nöc ai:3 einer ctemeirfcfoaftficfocn ©olDe etntqe SMurnenfriefe leacbfen, n>ejd)€ ein rünt>lict)e$ jufatnntenge&riiftcä $)6l&c&eri ((einer imgefiielter, »eifjer SMümcfccn tragen; Der ©aamen ijt jaefig, unö (sin^t fity an. VO^nort. SlMf Ucr neuen ^romenatte hinter $ep&eiS&orf an fcer rttxn SR$#e unsefe&r an &er V. 5ffrtffi% H. Ordnung, 99 Der zweiten Qtafenfcanf rechter J?anD im SSalDc; fonjf ÜJ ber$u#ten fJ>attt4)ten ^BJDern, Ülü^e^cit, >D?an iinD 3untuÖ. &amin[ut\ae$. Sie 39Utrcr, roefcfce im Sptff unD 2ftat> gefatmneft merken, traben einen r?r» ben , bitteren, unD fcfcarfen ®r fc&jtiacf , Der m Den getroefneten fUrfer itf a(tf in frifeften.; (Te 19 ur* fce ebcmalä a(3 ein Der fcotirffliekfren ?$tmDmttre1 tnneriicfo unt> äu&erlKl) bei SSunDen, unö @efd>»äs ren fet)r bo& gefcfe«jt, it>r (^ebrauet) »ff jegunfc feltner, fte Dienen $11 ©urgelrpajTcr, aw4> beflru Den fM> Die Starter unter Den Ärautern Deg famu jer Zbtet. Tinmcrf. Die Q3fatter Diefer ^flantc ftnb Den 25jj.tte.rn Der Aftrantia mpjor. ÖcbrrAr^c fal- fd)c XYt elfter vo ur$ roefebe piir«tirence $r» feit iterDen maßen. Bl pleurum. § a f c n 6 6 r l c i n. . ©jttimcje?. £)ie Befördere |>iiae i(! fünf? Wdttftg ; bre fBMtt$tn ftab rpf&riktj) fpi&ig; fcie 93(umenfr5ncben l)abm etnaerottt? öe(b? lid)te Sidttcben, Die ftrucfct itl fgrunMinj* tief)/ iufamttiencjeDrucft unD geftreift, 6l. BüPLEURUM ROTUNDIFOLTUM. ^^ fcnSbrtetn : welche« Feine aüctememe Kolben* £uüe, unb ourd?f?od?ene X>lcttM ^4t. .&/»»♦ Sp.'pl. 340. 2\potl). PeffoHafse Herba ; Seraina, propiftt. Durd)«>afcl)$. ijafen&rjrfeiti. ©fopfälocfc. Slabeihaut. söruc^rpurj. ©d;eoß* traut. Ca/je. ifowÄ. /?/«. Perfoliata minor ramis iaflexis. Dod. pempt. 104. Lobel, hon. 396. Ejusd. obscrv. 315. Per- foiiatum vulgatiu* flore Uteo. Taberrtcem Jcon. 75g. Ejusdem %r&uttrh> 2. C£. 490. Perfoliata. Blakw. Herb. t. pj. Crantz. Stir. Auflr. 201. Bupleurum rotun- difolium. Gartn. de Sem. tom. 1. pag. pf . t*b; 22« H- ?• \ 35ef4>r. Tnefe ^flanje ifl ein €?ommergee xthM ; bie aufregte, runbc, gUtte ©tengel ftnb, ff, tt>ie Die 9}fber?$rcei$f , Durd> einfache, e^runbe, fcfcarf jugctptitc, glatte, meergrüne, unijeja^ntc glatter wie burdigejogen , Die glatter flehen in tiner fttfeeren Entfernung tt>ed>felroeife , unb Die oberen finb fafi runD; an ben €nDcn Der 3r*eia,en «Mfprinaen ; >c!öen fe&r fleincr gelber %Humcfcen. XOofynort. 2luf bem 3Bege nacb ^fitteräbürf nad> bem Dit;ein ju , fonjt niefct fe^r gemein, «u* Jcr in (Harten. 2Muke$eir: 3uliuä unb Stuguft BÄmmlün^eseit. $r«ut unb ©aamen $** Ben einen frer&en (^«ruc|> ; fte »urDen e&ebera al$ JBunOmittel , unb »et $5rüd>en gfc&rauckt. Daucus. £$ öftren. <&Uttflkten. Linn* Sp. P*- 3tf. Hpttfy. Dauci Sativi, five fylveftris Radix; Semina. prcvin$. SBiffce «9?©^re. $?aprenf&mroef. €fel$mo()ren. ^ogelnc)?. @el6c r. ®ie SBurjeJn tiefer $ffon|e flnt tte «üben , unfc jafcmen äKofyren , tie le§trre »erten in ©arten unö »Jlecfern otogen , unö jinfc Mi fleifrf>i«ter al$ öte »uteri-,* frer etengel fc^ie^t im weiten Safer oft 5 fciä 6 e^ufje fcoefc; fcie bleuer (tnt 5cppe!t gefiebert mit fieinen tötet er eingefd?mttenen 2>ißtict>en; na$ t>cr SPtö&e $ie&t f d> Der ganje <3$irm wie ein 2>ogelne{! $ufara* inen. X&efeaort. $>ie »iften pnt>et man in troef* nen Sötefen unt öie iaftmen m ©arte« unfc 8U» 4fti mlungesett. 9?on ber . jajmen Art »erfcen tn cer QU$nei feie €?aamen , unD tit ©ur$cin «cfcraucftr, fcie Söurfetnr enthalten einen fügen 6aft, .tvoraug man einen , IT. firbmmj. ober ©$rup $u bereiten, bcf4>rettcn 2dbi.'€ammU 1 . 4. !. 706. . 9tag«5tn 1773. 9*. 75 unö 1775 ?)<• 5%. auch Daö Joamb. 5ftaga$. vol. 8. p. 610.' t»o er gegen l>tn /puffen, ^obrptnbfttcbt, itnb -Die ® armer Der Hinter angerußt retrb. Uiefer £»rup, roie aud> ber öiiägeprefjte CK'o^ren« faft t)at eine hnbernöe, reimgcnDc, feifenartige £igenfcbaft , unb (inbert Dat)er bic (Bpannun^ bei S^rasibfcbaDen, Die bat fcci> ber ÄUögepre§te &aft imö Die gcfitßbten $to.frit'H in apft&fen un& anDeren b&Gaftigen ©efcbm&rctl a(g cm erroeicbenbfö , ben €iter beförberenDeä , unb fcbmentfiüenbeä Mittel beroiefen. <&\m%t 25eU fpiele etnei burd) Urnfcbfage t>en Stfobren gcbetU ten jtret>flgefd)tt>ur ftnbetmanin €>amml. aueerl. 2tbbanM. für praFt. 2Urjte. £anb. 1. 6t. 3. 6.'i>o. unb £>anb 1. Bt. 4. Ö. 22. ^on bem €>aamen reirD ein jjitronenartig rieebenbeä ©es "tränf bereitet, roelebe* n»Thb * unl) barntreibenb fein fett , in weicher 01bftd>t aut bte nomine burd> Kultur cerc-efcert* £lrt ber roiU ben ja fe^n, bä bre feaame'n ber jjabmen t>acfic^tc 23or|ten, oie roilDen aber öaeb Garin. de £>em* pU t. so. ßg. * einfache S&tftfren &o,bcn- CONIÜM V. Äfaffe. II. Orbntmg* 103 Conium. © cbict (in 9. <54tmn$st. £)ie fcffonDere SDoIDen fy\\U U\\ ft 11 1> nuc [)aib oDec einfeittg , unD 6efrel?* en aus Drei Sölättdjm; Me §iud)t ijt t>ort g\x»e^n aneinander gefixten ©aamen faff fu* gefrund , Die <2aamen jlmö auf Der cunDcti Seite gefUeift UnD am ?){anDe gefer&t. 63. Conium maculatum. (Sfcflccftec £>;bierli?icf : mit cfcflrcif rc/i Öaamerr. 2-*7m. 2(pott). Cicutpe herba re*ens. Provinz". Gtticrlin^. ©cflccftcr €5#iernng.. SHuifdneding. ©emetner ©cfcierling. jttnfcnDe* ©cbicriina. W4tffefte fce(te &b&üDung. Lobe!. Icon. 732. TaOentfgjn. Icon. 783. 2vraarerb. 2 tEl). 490. ■ Blxkw. Herb. t. 45/. fe(>r gut. Rothii Fior. germ. tom. II. p. 348. Cori- andrum macuUtum. Crantz Stir. Au fr. p. 21t. Cbriandrum ci- cuta. Gcertn. de fem. pl. tom. 1. p. 101. tab. sis. fig. 10. Cicuta maculaüa.. 2$ef$r. tDiefe tyfanje i(? jweij^rig; Die SBtirget tfr fang unö roetf tiefet; tott ©tcn$el ifl 3 big 4 64)ti& boc^ , aufregt; fel>r afltg , glatt; |pr «ienig gestreift, unD bis über Die dftitre mit putpurre^en glccfen gefprengt ; Die 38ur}elbäiter fmo grcij , Dreimal gefiedert, ofcen Dunfel , un& 4 V* flfoffe. II. Crbnung. unten. $eßgrün ; Die 3n>eia« ftnb fo wie Der Vieris «ef^Utt, boM, ^cflecf t , unD n)eit auSeinanbcr ge* fpr-rvt ; Die obern glatter finö ftroetihal gefiebert > viel Heiner, unD laben gütige, mit einet tpeilfcti am £vanDe fcorregenber ®pit$z »erfebene ^'auebetoen , Die allgemeine Solbe i ft ffacb / unD fccftfbt au6 o bi$ 12 aufrechten fladjen Strafen, fcie oefembem $)p(Den au 16. bie aöae= meine £Sße if! 3 b'ti t, Die £5'äücben- pro i'w'unp, lanzettförmig f fptßtg, 'Ungleich, unD biä über Die #alfte am sHanbc nreifHicbt, Die be* fonbern 0&Üen finD einMattrtd) , cihfeiltg ', Drei feiten fcierfpaltig, ungleieb / enrünb , unö fpitjtg; feie rlümc^en flhb alle frud)tbar, Der l%e!ct> feplt ; tue glätter Des 2Mumentrencben finb bergformig, weiö, Die ©taubgefäfe fo lang n>ie Die tfroue, Der Sm^fnoten runDlicb' seflreift, Die freien &a Dem &m$faamen gleicb- XOofynort. 3enfeit$ M fK£ein6 in Der ®es genb Des JJubenfircfcbbff. ^I6^e$eit. ijuntuä, 3uliu$. @smmhmrjrs$eit. £>tefe «Pflanze tff Die nsafcre Cicuta officio, ober fforfifc&er ©etyierfing Der Sipo» tiefen, >#Utittfd>?a i)ä\i Die Cicuta viroia Link, in feiner <£&Uf. $ior. 1 ££. @. 247* Dafür, $ier$u Ht Die in 2innee$ Mat. med. p 43. N. 149. Edit. i'M unD p. 82. N. 140 £dit. ada eingeriebene 3rrung verleitet, worin Die febon l{ngfren$ in Der Slpotbccfen eingeführte Cicuta virora vel Aquatica w^pheri a\$ Die tvesbre Cicu- ta beflatigt wirb. ÖKan mufü ftcb beiAi Str^neige« braud) Diefer $ftan$e fe»o81 wegen Dem tarnen , öl» aneb einigen anDern Diefer ganj äbnlicbeft .vmyflanjen febr in afri nebmen , Dtejeriiaen, raeteben fie rregen großer $et>n(id>feit fcern>eeb s f'dt werben , jinD Cicuta vtrosa-, n?el öi)ec ix»n Conium. macul. bur$ Die fe&UnDe, oDer V. Steffi. II. SrSmmg. 105 auti einem fcfemalen $(6tte Gemein.-. fcfeaftHcfec ^ufle, unDCie aus Sielen Heincti fcfema= len $fäitcfeen be|?e&e8Öe gan^e befonDere Jpuüen, gefueferen <8aamen imö gcßecfien Stengel unter? fcfeeiDet 3?od> a^nftc^er jtnö i{)r Die aögemetn »üDroacfefenDe , audj fo beßeefte Chorophy;lum bwiborum , temulenrum, unö Sylvestre, n>etd;e flefe cber Durcfe t>ie fefelenöe, oöer au6 einem cDer meferern balD abfaßehDen SHaticfeen befte£ent>e gemeinfcfeaftlrcfee J&aße, unt) isieibCdttric^^ ganjc feefonbere £ßßen, öurd) t>ic Dicfere ^aarigej? Of- teric, einen unten feaarigen Biamt», unö idng- liefet e <8aamen unterjefeeiöen. &Ue £&eife De£ ©efeierüngä ftaben gwifefeen Den gingern gerieben einen etfeten, u nan^ene fernen , Zjlauf? -- lirin a^n» Hcfeen ©eruefe; Die frifd;en SMäiter fo »ofel ali öie »JBurjeln feaben ein |tarfetf narfetifefecä (^5ift , unt) feaben bei Sftenfcfeen in 33tenge, irrig für ^a* fltnacf ot)cr v £efcrj!ljer:n>uräel genojfen, oft Söcr« riufung Der @tnne, ÜKafcrei, £nt$unDuna,en, Auf« fd)iüeüen Des Unterleibs, ur;D ben £oö t>erurfad>f. Srauri^e $5cifpie& Diefer VLxt (inO in Omelind Pflanzengift ©. 361. angeföfert. £>ie roirefaro« ften SRirtcl Dagegen i|i ein jjettta, genug gegebene^ $.re$miitel : »fabiiifcfee ©aurert. Jjerr öon G t v fepr fccUfame SBirfungen in Dem :-:i Deä Bcfeiertina,ä gefunden, unö feat Den €>cfeierüng afö ixe Cräf tiefte Sluflofunaö Mittel in Verhärtungen urit) t3erfropfungen Der ©rufen, anfangendem ©tactr, iv. ben .Kröpfen, ■Spilepfte , itranfVcxten Der^aui, unö befonberä in feropfeu* lofrti 2.H^)drtung£n , unö auen beS unö freb0ae# tigni (Sefcfeiruren , n>oaße anDerc Arzneien niefeifr gefeotfeti , alö ein bnnafee fpectfifeä innerlicfeeä,. «nö aujferlicfetä ßeümittcl gebrauefet, unö serfl* efeeri mefer aiö funf5?amai ben Ärebä Damii gc- feeilt jufeaben; feine eigene Dsfcon gefefertebene 8lb*. feanbtungen f;nö. A.-$törk libelli duo de Cicut* Vir.d. 1760 unö 1761 unD A Sförk üb. de Experi«- et observ. circa nova sua medicamenta. Vir.deb* io6 V. ÄfaflV* II. Örtmmg* i76~. tt'tii fiiftrt in feiner glora l)crbib. ei« ßScifpiel an,bajj er mit aeborig bereiteten (Ejttract, fcen er tdglirf) ^r-eimal '*u Drei (Starten biä jjoei ©rahmen fcermeQrt , aeejeben bat, ein febr loett etngerfjTcneÖ Jftfebägefctrcur im SKunbe ooUig ae= teilt babe. Sine ©te»i*e foleber üPctfptele fcon ber guten SÖJirfurii) Ded <5d)ierün$s , unö a«f SSerfucbe gegründeter Erfahrungen Deterflca vlcrj - ten rann man \\\ tyrof . © p i e i m a n n Mat. imd. p. 510 narbfefen , n>o er behauptet , ö'af bie totelc jHagen über Die Unnwrffdmfeü beö £d>ierfmgö, metjienö baber entfranben , weil Die wabre $ (ränge fiitö Mangel biutanglicbeT boianifebe« ÄenntriiS niett gebraucht worDen , tfrerW meil Der &d)1er(tn$ Dicfeä mit Den bci'fen Ünneien eifert ^Qbe, Daß er niebt immer mirfe , mcöon oft bee ^tanDtorjt Der ^floine Die ©djuiö feie, Siele 3 ufa 11 e »on tfrebSgefcbrouten* unD ^rüiVnqefcbrjül- ften , n>;ki)e Der (Hcbraucl) beö ©cbiciltiMä ge« teilt bat , finbet man in Sammlung auecri. 2lbi)a:ibl. für pracSr. &er$te &änb 1. Öt. 2. G.'r~3- Cv-n neuen tÖlagajin für &er*te Tbätib 3- 6t 344. tuirb eine aifö einem CluinUen gut ge= tfoefnetem unö gepulvertem Scticrlttigtiftaut, unö einer llnge JJenig bereitete ?atn>cr$~e- allen anfcetn ^cftitrltngftarittetn börge&dfen , rtelcfce oft Da , reo fcfcpn küoot sergebenä Mc porfifebe Rillen gebraust looroen , unO tn einem tjenedfeten Äh*nta..ra , r>q Minimal t»ie Balitation Berget* lieb a n nette« De t morben , unö in Den fd;ltra«i|ten (*kfet)unueu lirrö hakigen £üutausfd)(ägen $um £*r|?aunen geholfen &at. £err oon Jpann erflar= te in feiner kpifi. de Cicuta vindoh. 1765 fd?on langfl Der. Setierüng für unrViftig, unö Da ocr= fcijiebene Damit gemachten 93erfuc^c ben 55iinfd>en -ber Sterbe «icfet entfpracten, ift fie je^unD jiem« U*j in ©ergeffen^ett gekommen. LlGUS: V* £(ajfe. IL örtnting* 107 Ligusticum. £tebftöc£cf* (ButrantgsH. 3ju 33lümd)en fmD gf^td^> ^ ttnfc alle ftud)tbar mit eingerollten S3(tttt* d)en ; tie puffen uielbliittrtg mit ^duttgett Suinfcen ; fcie <\ruct)t lang , imD &at tmfrer* feits fünf j$tir$en» 64. Ligusticum Levisticum. <£c*&okn* lieber £.:cb;tocfci: mit vielfachen flattern , beren 36len oben önö am 2tnbt cinge» ftynitten finb. Linn. Sp. pl. 359. 2fpotl). Leviftici radix ; herba ; femina. Provin$. Ziebfibefel. S3at>fraur. ©aufrauf, frfrjlocf. Merfiocf. iöermutterfraur. C. Bauh. pin. p* 157. Ugufticum vulgare. Vod. pempt, jj/. Ligufticum. Lob. hon. 703. Ligufticum. Germanien» Laferpiri .m. Taberwem. J.con. ?g. Ejusd. Äratitcrbuc^ 1. Cij. 209. L-igußicum adülteriauin. Blaha. Herb.Jt. 2?j. Crantz /p^'Liguftkum levifticam. Coertn. de fem. pl. i. 2, p. 28. t. 85. fig. 2. 2$efie perennirenfce, groffe, Dicfe, ffei* fcf)ige £ßur$el treibt einen flarfen, boben , Noblen Stengel; Die SSurjelblättcr, fo, n-ie Die (StengcU bUtter f!n& Den öellericMätrer fiel ofcnlicfc, aufer fcas fte bcllqruuer unD länger geftielt ftnD ; feie an t>en epißen Der Steile ß&feeaftt gelte $MummDoi= fcen baben an v oer allgemeinen unD befonDcrn ipi:U Je Diele lan^enformige, fpißjge, blutige sölattdpen. lt>o^nort. # man (1c entweder auä Dem £aamsn , roel<$?r im #erb(t i©8 V, Äfötffe* II, örbmwj* &etbii ctefäei mttb, ober burei> abgelegte $Bur$efn fcernu'bren rann. 2Mtt&e$fir. 3uniu£ unb !Juiiul. ^tammlunge^eit. 3"f bie 9lpot£efcn roer* fcen im SHerj btc äöiirjeln, im 3Kap tue Blätter, unb Der ©aamen , reenn er fettig if?, gefammeft, alle Steife fraben frifd^einen gemür^affen*, b*l* famifdjen $crudt> unö fejefd?macf; fte würben altJ «Mi auflöfcnöeö, rci5cnbcä , unb fidrfcnbed SKtt* *e! in ibiabunijär'clten, bic monatliche Reinigung $u treiben , unb Die >9?utterbcfcbn>crben ju (litten in Spulöcr ober £>efoften mit SBein gebraucht ; ber €>aft fcerbtefei jtcfc ju einem bem Opoponajr «fyn* liefen ©ummi&ari. 3n bei Söie&earflnet werben tue Mütter unb $Bur$efn miber Dm Ruften unb, tteudjen ber ferbe , beä Siinöx>iet>cö unb ber €?ct)afe gebraucht ; t)it 2Bur$eln tommen ju ben labern bei ber Raube ber tyferbe. 3)aS $ul»er fcer SSurjef *on l'tebftocfc! , €bern>urje( , roeiffer $n*ian, ©runöfteü unb £3ad>bo!bfrbeeren $u glei» d;en teilen tft ein gufeß SOltMeC bei ber ©eud>e fcer ©vtmeine. Um ben #üf;cn nacr; bem halben bie ÜHi(ci;abem aufzutreiben , t>ie #Hiity JU uer= mehren, unb bie £in)e §u ffärlen, raub ifjnen ein Don Süeojtoefel , Öhtiä , jtämmel , 5Kad^o(berbee= tm, ^>imj>tneflipur$, £$a»$, J^eufaamcn unb 2Ref)( Sefoc^ter 2ran? gea,epen. Angelica. SlnfleUrf. 45&ttntt$et. Sie röftMic&te $rud)t fcat 5 ©ti-etfen , wvoon bie 2 am JKcmDe fcart unb großer ftnb; bieSBlumenfronenftnö gleich, tmb fcaben (anjenf6rmige, eingedämmte SBfätt* ur$ei. C. Bank. fin. p. 155. AngeUca fativa. • ivW. pempt. 316. Angeiica major. Lob. Hiß. 3pg. Ejusdem Jcen. ?oi. Arcfean- geliea. Tabernam. hon. 8s. £jusd. &rauterb»4> I. ££. 233. Angeiica I. Blakw. Herb, t. 406. Crantz Stir. Auflr, i?8. Angelica Archan- geüca. Gcsrtn. de fem. pL tom. 2. pag. tp. t. 85» fig- 3- 25ef<£r. &iefe 9)flta4i§* iff eine be* grefle» fcieftaen ed)irmpfTan$en , Die blattet finb bunfel» grün , (anageftieit , unb ?ct$nen ftdb fcutcr; bert am £nbe gräfferen $erti)eüten Sappen au$. XOofynort ihbc$tit. 3umufc unb 3ufiuä. ®ammlun$s$eit. Bum &räne?ge&r«ud|> fum» meft man im Srwbltnge bie SÖwrjeln, e&e fee eu$# fefoieffen; bie Sölärter im $?«£, unb bie @«amett tm Stuguft; jte beben frifefe einen fcfcarfen , bal» famifefc gerourftfrafren @erud> unb ©eföwiacf, h'e £Sur$el , welche man tn ben ilpot&cfen fjotroefüet aufbema&vt, roirb rochen i&rer fear! reijenlen , «Uifiöfen&eä unb Derbännenfeen Kräften, üirfrr uie fce(U'n fedrrceig, $>lä&un3 unb Urin tteibenb.e, unfc ^cfoleim aufUfenbe 9Kitief erDen ton 53erf^leimung cmtaitofr m ^ulter cDer tn einem fcen 1/2 Un&e SBurjctn unD 8 Unjen SBojfer oöer ®cin gemalten Slufguf ©Der tDefcft aebrau&t. 3" ö c r 2>ie&ear*nei Dient fie , fo , me Die >3Äet{lcnuur^( , iroD KkbftbtfeU mitsei frei Der #orn»iebefeucj>e unter öaö Suiter gemifrbt , unD Dem 33iet)e mit Dem £)efo?t Der f&urjel Die Cetebe« auägeroafcfoen a(5 ein Soor- Jauungä-' unD Jjeilun0mtttel feei &r<$ffntfben ; 1*e(ckeä aud) bei innern Jpalßgefdjroureu Der fer« fce 6ftcr$ tuarm rin$fgoffeii , «nie ^Irrung tl)Ut. &n<$elnnir$, SUanDroiUj|, SBacr,bo(Derbecren , Kar» fcenbencDifi, l'tebftocfet , iad)enfnob(auci), P^cht» faren , jeDeS 1 iotf) , geilen öcfonsefel 2 £ct& > Galpeter 1 \iot1) , atteä *u tyultcr fenrcbcinanDer fcermifefct, i|l ein fe&r gute^ >D?iltel »iö*r Den Jpu* jTen , unD anöerc eeuefoe De* £Kin£ttrbirD täajid) 1 l'oti> , einem j»al& ©Der ©4>aaf 1/2 Sfotft mit SKe^itranf eingegojTen. 66. Angelica Sylvestris, Xüilbe 2tf* Relief: mir gefieberren 2Märtcm, bereu 2M£rr* $f n förmig* , figenÄtttj? 0C s gäjwt unb gleiä) finb. £/«». *S>. ./?/. 3 '« 2*por&. Angelicse Syiveftris ' radix; herbat 'fem in au \>rovin$. SG>i(De €ngel»ur*. .©icfrnange« lief. $BaiDfn?lDe l'uft#ur$. Cajp. Bank. pin. p. 155, Angelica Sylve* ftris major. J)od. pempt. 318. Leb. Icon. tfpp. Angelica Sylveftris. Tabernam. Icon, £/. Eju«d. T\r&ütirbud} 1. C(). 23 . Ar reljc* byrveftri* IL ■Xothii Tsnt. Her, gt m. p»g. *33* S «inurn angcli-u« V.. ma\Ji\ I. Ortmunj. m Crantz Stir. Aufir. pag. j?7. Seiinum Syt* veftre. Befcbr. V>tt 5Rur$e! iff pcrennircnt> feljr bicf, ffeifct-ig unD ()ar*tg , «nö treftt einen $roffen Dt* tfen ©tcnoel , Die 55(«*ter finö gleich gefpalten , eiförmig, lasuenforniig unD %t^\\t , unD an Der (%unDfleiß , • ot?er eittaä vot&dcf). VPoJmorr. 3n feuchten SBiefen imfc Haffen »a!Did?tcn $ea,en&en. N 231ubc5eit. 3u(tuä un* 9lugttff. e^mmluKgs3eir. Sie ift Der öorigen aa$= tuen on (£igcnfcl;afien unö Kräften jieralici; «^n* li4), tvtr& a&er roenijjer getrauet. Phellandrium.

in$. Sffiafferfenc&el. Dlogfen4>er. $rofc&» peterlein, grofcfcfraut. C. ifau/;. W«. pag. 16 /. Cicutaria paluftri» tenuifolia. Doä. pempt. 580. Phellandrium. Lob. hon. 735. Ejusd» Ob/ 424. CicutariÄ paluftrif. RothU m V. ÄfaffV* II. örbnunj* Rothii Tent. Fler. gernt.-pag. 123. Llgafti« cum phellandrium. Crantz Stir. Äuflr. psg. 1300. Ligufticura phellandrium, Bläht/, Herb. i. 591. ^cfd>r. £>ie f>.fCan|e i(t iwtfälrig , Der Di* efe (Stengel ttf an feinen ©elenfen mit ganzen 35ufdy:ln gafer^ befejt ; t>ie flauer finD gtef? , dreimal geficDert, unb auäeir.anDc? gefperrt ; Die S*len flnD flein unö glatt, X>\t Blumen meif. YPo^norf. Q3et Srteg^orf in ziwtm ^umpf. fonff in ^ttiJergrdbcn unD ße&enöen ^Baffern. Äla^ejcit- 3uniuö unD 3u(iu$ &ammlun$*$eit. £>er öoamen , tt>e'djer fccm 5icbflöcfc( an ©erucfe ä&nlicb , aber fcftdrfer xint) narfotifct) i-fl, iptir&c etyebeiii in (Sngbräfrtg,« feit, ©ifripinDfncbi, ^ebarbocf, in 2Becfefelfiefcern unD fco^artigcn ©efcfciDttren gebraucht, ffian hat leqbacfctet , Da§ Die ^fcröe tcm ©cnug DiefeS Jtrauttf an Den #interfüjjen taöm tperDen, Die Ur* fad;e foß aber ntj,u Da$ &raut , fonbern ein in i>en fcofclen Stengeln mobnenDcr Ruffclfafcr , Cur cid io aaraptefißfiis I.mn. fej)n. 3n Der 93iebe** avjnei ti>irD Der <&aam?u gegen innerliche unD au« fertige Mangel ter -pferDe, befonDei iqen Den £)tci& unD £ujlen äebraucfcr. i£ine 2ibfyanbl von XOafftYfcnfyel fc^rieb j-, £. Jlange 4. Äraun» f^tv. 1771. Cicuta. SBtitertd). (ButfcttwgöP* 2lfo öoiDen ftnö fajl runb; fcte gem«nf$öftli<$e piiöen ftnb oitftfclttrtg; fcie SMumttt ftnD g(ei$ unD aUe fruchtbar; fcie §ui$t rimDücfc gefurcht. 68- V. £fi#. iL Ör&mma. 113 6g. Cicüta virosa* Giftiger X0uterid> : fceffm JÖliimenboibeii ben 2blatrcm gcrabc gtgenaber freien , unb fceflen 2M*rtfHele eine fyäutic$e, am iBnbc ftumpfc itinfaffung fyahen* yijnn. So. pik 366. Provin$. 5Büferut- SBaiferfc^irftng. 5Bu^ erfina. »löcDöcnDunf. S3crfMraut. C. Bank. pin. p. 154.. Sium eruese folio. Dorf, pemft. §91. Sium aiterum. Bortus Uyfie* Fem. VII. fol. 2. fig. 2, Lob. 'hon. 208. Sium aiterum. Tabefncem. hon. ?8. Ejusd. 2Xr äiiievb. 20$. Sium majas änguftifoliüm VI. Blakw. Herb. t. 5 ff. Rothii Tent. Flor, gsvni. päg* 130. Corian- drum cicata« 23efd>r> t>ii per'e'nm'rcnbe SSur^et trei6t einen aufrechten , fcoblen, Dief unD großen , etrcaS meergrün , unD retbtiefccn ©tcngel mit mit autfgefperrten J^ciacju Die glatter tfnD bünfels cjrün , üngeffeeft, 1 ober gmai gefteDerf, glatt, unb faaenartia. gesahnt, unD tyaben am (£nDe ib* tn Bude eine tjo&le SinfaiTimg,- bte gemein* fvtaftücbe t^olce bat feine Jpii£l*: ; Die befonbertr ©elben beben gan&e tielbfaftencbte" Jpufien, Die piümdjen fjnD rcei£, Die ©aamen rünDtici;, statt unb feid)tge|ireift. Wohnort. 3cnfcitö Deä DJ&einö fcet Steg* bürg SOTö^lDorf an Der €ieg ; fonji in (Sümpfen, JIcbenDen ^i3«)Tern unD $5Äeii 2&liibc$cit. ^uniuö, unD 3uliu$. &a.mm\iuict$$e\t. Die^fkiue rotrö in be'it 0p'of(ecfen gar nityt gebraucht ; fte/ i\\ eine Der «0 ftMfm H4 V. Äfoffe* IL ötfttra»^ fiaxiften, unfe wegen Der fcfcneRen SSirfung fcetf f$recfli n c U teDtenDe $)ift am meiften enfr= t)äU , hat Durd? ifrren un&orfldjiigcn ($enuf fc^ora »tele traurige, unD toötenbe Sufatte l>erurfact>t , »ofcei &eftij$e 8ie&er, große &ngjt, JSetaubung Der Smne ; SKaferci, <£nt$üri&ung De£ «Wagend , $uct* ungen, &>ranö, unö Der SoD erfolgten. 5)te fcet* tfeen Der Durd> (te getoDteten waren Doli Hauer glecfew , bei Der grofnung fand man SDtagta, unD ©eDarrne angefreffen, Die S5hitgef£fe im ©efirne, uno Den 4£rtrm)äuten febr aufgetrieben , branötae- ©teilen im ©Jagen, ausgetretene^ ©eblöf, unD fof* tfce 3 uralte, welche Der Ärfenif &u bemirfen pflegt, «ud> bat man ötefe traurige Beobachtung gemalt, £>«ft Diejenigen 3)itttei, §. £5. £rt>red>en, unD vegeta-» f>ilifd>e (Sauren , n?elcl;e gegen anDere @iflpftau$em Reifen, t)itv fefcr feiten Jpulfe gefd)af? beben, weit Die aujjerorDentltcbe ©cfcarfe *u fcfoneU würfet. £>ienon fann man nacblefen Ömelinö 2Ü>^ÄiiMunj£ s>om 0iftgcwld?£ irt öd^xraben ©. 206 im» ©meltnS CDcfd?, Der p$an$cnav;u B. 334« aud) in Den fdjvsefc. 2lb^anbl. 1774. unD Wcp- fer cicutae aquatkie historia, & noxa 1716, iExHusA. ©Iei§* <2?4tnmgs. 3Die befanden puffen finfc nur {wln, unD fceftefren cum 3 bis 5 fcerab:; fcdnger^en ^Bldttern, Die gr«ci;t i(! &iftttift* [6g. iLrHüSA cynapium* <£arten#kijj. mti gieidj firm igen J&lattcrit. Z-i'wm. *Sjp. />/. provin-j. Äfeiner ^.iicrling. (SrDfitierling ©atienf&ierltng. £un&ejKterletn. ipunDeDiüe. »ttoer ^eterUrn. Solle ßcterjHte. ©lanfpererteiii,, #unDi ig. Äwtenpeterietn j.aijenpiteriem. '$£.» tcrniicnj'cfeterlins. 3rbntm§. 115 Cafp. Bank. pin. p. sSo. Qcuta minor pgvtrcseüw folio. Lob. Jcod. 2%o Cicataria fafiva. Tab im. !8U'sfÖfceri>. 1 €£». pertroseliaum ca- nmum. Btakw. herb. t. 517* Rothii tent. Flor. germ. pag. 130 Coriaa- drum Cynaöium. Crantz ßir. Aufl* pag. zu. Coriandrum Cy- napiam. Gcertn. de fem. & FruEi. plant, tom. 1. p. 9+. tab. 22. fig. 3. Bef$r. £>icfe ^fTaiue tfr ein CSfommcrae* t»id>», bie fpin&efförmise frngeräbieff weifte fütar* fcel treibt einen aufredeten, cffatten, betUntnen nicht t'ei>r aitiaen wonsd, mit 2 00er 3ma( ge* fieberten chatten , glan&enbgrunen, fonft ber ©at« trnpeterfSla/e qanh aönltcfeen ^l.itrern; t)te 3 '«ti* cr> :■-. Oer halben J&nflien an ben fietnen Gefonbcrn $>ol*oen fangen herunter. XpyQntrt. 9Ulenfi)a!ben *i\f Cüecfern, an 6e* rfen , in SMcten, aber mei|len& unter bem Jier* frei unD ])eter!](ae. 2Ma^e$eit. juniug u-n-t) 3ultuÄ. @£mmlgit0ö$eit. €>ie ift feine Arznei jPflfanfte, $e tt>irÖ ben $mHin i« feinen pr:i" ftengiften f5. 330, iwfc ©d> reber in fernen är'01*. un& Famer. Öainml £fc 6. €5. 27 un« ter Die ©iftpflanjen ge$äi>it, tn einer t>on ®me» Im angeführten @$efc&ici)te freisten ein äjötmger unb ein 4jal>n1ftonat{) «Sprit unter beiu il tut au^ier... ffne (*Hei£n>tfr*efn ftait ;}3cter< eurjefw • ber erffe jtarb ' uno btt -anbert jpmr.b burc^'S ^?i>re$en gerettet. #ier wäre p. £ * fr* n6 V. .Stoffe. IL .£)rbnung* fcemerfen, ob eg nid>t SBurj&efn einer anDern jwei« jäfrrigen ^-Tan^e j. 55. Deä Conium maculatmi* waren, Da Die S3ur$eln einer jährigen $fiAnfte (wir tue @arteng(ei§ ijt; im Stpril noci) ntd)t fo Dtcf fein fonnen. Sinnduä behauptet, &aß Der frott anDerer (äarfenfräuter genoffene ©artengleij? bei sDcenfdjen £5an§igfeit, 6d)(af, SHaferei, aufge» febmoßenen £ctb unD Den XoDt l>erurraci>t ftabe, unD rafftet Dafter im ©e&raucb Dc£ Äerbclä unö fcer ^etcrftfcjc be&utfatn $u fein. 3d) ttermutbe, Dag iäbrli$ Vieler @(ctg in unfern ©eaenDcn gefpeifct unrD , Da man i$h fafl in aßen ©arten unter Der ^eterfHge unD itorbelantrift; ob er ober nad> fcerfäneDcn&eit Der ©tanDtorter oD?r nur in $icnge genotfen fd^aDef, »er.Dienie genauer unterfud)t $u werDen ; idp b«b ifrn nad) eigenen 33erüid)en bei einem *a()men. Jfanindjen in $iera; lieber ÜKenge gegeben unfd;aiD(id) gefunöen. 'Ser (JJartengleifj unterfc^eiDct fid), eb er in Den &m\* $el fliegt, ton Dem tforbel unD ^)cter}ttge febr fd)n>er, unD nur DaDurd), Da§ Die g)tättd)en Deä öleif? tttoai harter, fpavrid,>ter, etwas fpitjiger, ein wenig bunflei* grün, unD gfdn^cnO fmD, unD feinen ®erud> f)abtn Um gan* feefcer ju fein , vokxi am be|ien , Die fraujolattncbte ^eterfttge }U fden , unD $u brauchen , roeld>e fici> Durcfc Die fraufen Blatter ton Der anDern, unD alfo audj> *om (£Heijj ganj unterfdjeiDcf, unD Den ©efc&madf UnD .ftrdfte wie oie gemeine ^eterftlge &at. CORIANDRUM. # 1 1 <\ \\ & C t\ itt. &8anjenfraui. C. Bank, pin. p. 132. Coriandrum majus. Dod. pempt. 302. Lob. Icon. 705. Ejusd. Hiß. 403. Coriandrum. Tabernam. Icon. 70. Ejusd. Rrauicrbud} 1 olben jlnD rttnb. VDobnort. <£ie rrirö in garten gelegen, roo t>er ©aame fJt^rtic^ im JJer&jTe gefaet »üb. &atnmlun#&$eit. Der Saamen rouröe efce* bem anbei ©Iflfoungen , unb Den »Etagen $u (tär= fen gebraucht , fie taten fnfcb einen iribrigen be= täubenben ©eruefc , Der aber Durcfc* troefnen an« $enef)m-, unb geroärj&aft wirb. Scakdix Kerbel. ©itttmtgsB. £ie fceforibere QtiUtn ftnb fänfbttttrig , bie grud)t iß (dr^lid), f4)na* belformig jugefpijt > geflreift« 71. SCANDIX CERCFOLIUM» <5&Vttntcr* bei : mir cjtlnsenbcn gUrreif &&amcn , unb Älumenbolben, feie in ben XOinfdn oer 25Uc» ter ofcne öncU (inen. Z,/»w. Sp. pl. 36g. f) 3 *POt>. H8 V. ÄfaffV«. II. Öröntmfc 2(pot^. Cerefolii herba recens. pro^inj. $erbe(. iterbcffraut. C. Bank, pih.p. 132. Chroopbyilüm fativtua« Gcertn. äs fem. pl. iah. 23. fig. 2. Myrrhis odorata. ferner. 0>cFon. PfL teanb r. platte 33» 23ef$r. £>tefe bekannte jöbrige ^flanjc frfcrö rn Den ©arten gebogen , be$ auögeprefreii Haftel Deß frifefoen jirauttf bcDten! man fni) im gri'if?jaf;re unter Den kfutrdtHgunggfaften »er- mifctir mir l*6ffel?raut unD 95itterf(eefaft in ecer* fcut unD s 23erftopfung Der €ingen>ciDe ; Daß rtraut fcäufU; in flippen genoffen »ermefort ü\c SHtlcb Ser fdugenDen , aud) bei Verhärtungen Der 55rfca fre bcil>cn Umfc&läge bon Äerbctfraut, unD 2einfaas men , unD Der innerliche ©ebraueb Der Äerbelfup» pen oft ttief genügt. $)?c»n fodte anffatt DicfeS tffrrbrtä Den perenirenöen fpqntf$en cDcr romi* fci>cn Vorbei S aodw odorata Linri. anbauen; Die» fer gewahrt Den $ert&cil, Dag er niefet jdbrücb ferom Öartcngleijj ijt. Ch^rophyllum. Kälberkropf* Oatturmet Die befördern £iH£en fmfc) $&((, imD umgetogtn; Die getieft ijt ßl^tt / lang mit umgebogenen ©riffifm 77. Ch^erophyllüm Sylvestre. XOil* her 2\cr ©tengct \ft glatt, gefurzt, un= ^efTccf t, an Den @elenfen etisaS paarig; Die Sölät« ttx fmö fcoppeft geftefceri , mit (anflickten großen «ft eingefcfcmtrenen 23(attd>en , Die Blumen (in& töeiß, unö bte fettigen öaarnen fc&»örj(idM' SPo^nm, Stuf liefen in Objtgarlen g** mein. ÄluiKjcir. $?«» unb 3uniu$. €>U »ixfc :|e^t gar ni$t me'pr $u Slr$neien getrauert. Imperatoria. SRf 1 ff trtt)Ut|. *t«wgö^ £>ie atfgememe £üae feljft, f\ie frefonfcern befielen meijlentf aus 5 33Utts 4)tn ; Die um'o(td)e gruci)t fcejtefcet a«0 $wei g-ufammenge&witften vsaamen , Die auf fcem 3? tiefen Drei Streifen, unb cm Den StänDen «ine (du-ttge €in fcifliinj (aften. €* ijl mi* *ine itt» 73. Imperatoria ostruthium. <&emti* Üpotlp. Imperatori« radhc. prc^irtf. @rofe Sfteiffemmrj. Iva^ferrour* $ef. 2K«giflran§e. D*lvip. Söo&Ifranfc. C. Bauh. fin. p. 156* Imperatoria. Xoft- /*<>«. ?oo. Impcratofia oftrutium. Doi, pempt. 31?. Aftraatia. £ 4 r<***r- i2o V. Äfafle, IL Oftmmg; Tabemam. Icon. $2. Ejusd. 2Kt£uterl>ud} I. <£ij. 241. Imperatoria, Blakw. Herb. t. 2~p. Imperatoria. Jtothii Tent t Fhv. gertn, pag, 133. Sei in um Imperatoria. Gcertn, de fem* tont. 1. p. 90, t, 21. fig, $. 2$efd>s\ . Sie .percnnirenDe, Dicfe, f n^Utgc , fried;enöe 53ur$el treibt jjerfefcieDene («n§ ge» jrielte gro§e aßurjclblättcr, in' Deren Sftttte ein plattet gereifter <£tenael (lebt, röeldjer am (EnDe $refje mit mifien »oi>lried;enDen 2Mümd)en be* fe^te ©d;irme trägt; Die >18ur$el unD 6tengeibldt» ter ftnD mit fünf paar SMattcfyen geftcDert, rooüon Däö an Der <5pit}e Oreifappig ^ unD n>ie Die übri- gen alle fagenartig gehont finD. XP^rtorc, &e nurD frier in (garten gebogen, itnb fcurd) Die ötuSfcfcnffe Der SBur^cl fcermcbrt , iinD fortgerannt. »lubejeit. 3unia$. Q>»iti:n;Itin#ß$ctt. Sie tfpot&ecfcn brausen fcon Diefer ^fUnje nur Die Startet, R>e(cfoe gleich naefc Dem üöinter ausgegraben tuirO , fte bat ei- nen f&ar/en gerDtir^aften öefebmaef, unD entbatt *ineu fd;arfen €5aft, UflD mug fd?n?ad)en fct?r rei|> baren erDen ; fte i)at jiarc auflofenDe, Urin, u?ei§, unD SMaV fcung treibenDe Kräften , unD rctro ju etdrfung fce<$ 3Kagen0 , ^3ert&eUurlg De# Bdneimö, bei QMä$un90 jt'oticfcn , unD »Ühittcrfrnmpfen in ^uU Der , cDer Slufgüffen ton 9Öejn , pDer ®a)Jer ge= fcraud}*. 9U3 98ie&ar$nei , unD Hausmittel ter? Dient fte, fo rcie Die Süngettfa unD riebfiofet einen %Matj im ©arten veü £anDmann«>, Der (lein SKinD* fciefcrfeudjen, jum iSKaud?crn für gefd;ti>ottene e Der >J)fcrDe unD in mehreren jtranfbei; tm Der ^ferDe braud;en fann, Pas, V. ittafTe, I. -OrDnung* m Pastinaca.

en. SKau? fcer ©ierfefc. £irfi$mo&ren. 2^3ilöe oDcr JJcrjma' rillen. C. Bauh. phi. p. 155. Paftinaca latifolia , fylveftris & fativa. ZW. pempt. 6$o. Paftinaca latifolia fativa, Lob. hon. yop. Ejusd. Biß. 40?. Paftinaca domeftira vuigl: Taberucem Jean. ?&. Ejnsd. Ärlüterbu^ 1 <£l). 2C0. Eiaphob^fum fativuiu I. Blakw. Herb t. 37p. Paftinaca. Gccvtn. de fem. com. 1 . p. h'~. tab. 21. ßg. 6. Kothi/ Flor. germ. p. 133'. Selinum paftinaca. 25efJ?r. SJiefe jtüeija&rige $n*anjc bat eine ${nftclftam$f Stfurgel, einmal gejieöerte, in Drei Steppen meiffenä jert&citte, glanüenögröne, glatte, gegaste Blatter, unD einen glatten, jeftreifren, Seien, in D^ebenjweigc ausgeftreeftem ©tengei, an Deren <£nften grojje 2>olDen fleiner gelber SMümcfcen flehen. Wohnort. Auf unge&auten «jMätjen, 2Bei; fcen un& liefen , (ie wirft au c|> tyäuftg in ©arten gebogen. 2Mu&ejett. 3uliu$ unft Stuguff. B4mmiuncr^3fit 3n ften $potl>ecfen »erftett &ie zeitigen £$ur$cln, unft ©aamen gebraucht, ftie 122 V. Äfofle. IL Örtming. ggurjffn habzn einen fu§(i$t gerourjOaften ©e* tuet) , unt> tjjefcfcmacf , in $Hik\) gefönt ttmrben fle in ber ©cfoaunDfucfct gebraust , unt> nac£ £3ocr&Ä&e (offen Die 3&ut§e(n tmb Bosnien, fcefonserä bte »üben , bei ©cfomer*en , unö ©e* f^rauren Oer JJanupege genügt &«fccn. Anethum. 2) tfi. Otattung»?. £)ie afamenMiitter ffob wv geseilt, «mgcroat imö gelb; Die gruefct ift eprunb, ge(f reift ; bie allgemeinen tinb befen* Dem glitten fehlen. 75. Anethum foeniculum, S*nd)d* m ^ eyrunben druckten. Lot*. Sp. pl. #7. Äpoti). Foeniculi femini. prov\n$. ©roßer ober fufer Sendet. ©ar= tenfcncjpel. Sraucnfen^et. C Bauh. ein, p. 14?. Foeniculum vulgRre italicum femine oblonge». Dud. pempt. i?g. Foeniculurm Lob. hon. 775. Foeniculum live Marathrum dulce. Tabtrnam. fron. 66. Ejusd, &r«uterbo# I £[). 148- Foenicuium. J/tfJfcw. Herb. t. 288- Rothii Flor. gern», p. 124. Ligufticum fee- niculam. Gmrtn. dt fem. pl. tab. 23. fig. 5. Foenicu- ium vulgare. ferner. r. «riefe $flan$e i|i |»etja&ri§, bie firofen etenget, fo rcie bie Sftcbenftengel unb ©iaüftieie ftnD fd;on grün, gereift, bie »Uttet ftnö \\ Äraffe. IL Orömmg* 123 jlnb brdfa$ gefiebert , unb fangen in f leine fd>ma(e fabenformi&e ^taüd;«n jerfpaltcn bertin* tcr; öic Srocsgc tragen an Dm Snben ct»a$ feo&» fe £>ofben Heiner gelber 2Humd>en. Wohnort, ©ie »erben fticr in ©arten au$ £em ©aamen ae^egen. 25lfc&e$cit. 3uliu$ unb 2Ui§u|t. ©Äinmlun^öjctt. &ße $&eüe 6a&cn ßerie* fcen einen angenehm geroiirg&aften ©eruci? , WO füllen ©efcfcmacf; ber reife ©aamnn wirb unter fcie fcier $rogen erbarmenden ©aamen 9i$&()lr f tinb ate ein 25 ruft unb SMd&ungämütel bei an» fcattcnDem ©cfcnupfen, ©eiferfeit, $(ä$ung6foli« tfen , au$ jtur öcnne&rung ber >Dii(ci) öon fau* gcnfcen , in X&eegetränfen , irnö üiufgniJcn ge= ^rauc^t ; in ben Ölpotijccfen retrb auf? bem £aa* men ein öejjl bereitet , rociefeer mit Sucfer »er* tntfd)t unter bem Dramen Ela&facharum feeniculi ein guteä Q3ü(>ungtreibcnbe£ Mittel ift; baä au$ äem öaamen bereitete SBafter »irO bei (£nt$ün= Dung ber äugen gebraucht , äußerlich Dient Da$ Üraut in Sfcilci; aefod>t, ober atvd) ber öaamen |u Umfragen auf bic pon (totfenber SWild; Der^ ^arteten prüfte. Carum. Kümmel* ie M'onbem fttytn, bt> 33UimenbWttcf)en ftnb weiß, eingebogen, mit einer öuögefcferuttenen SKötfenfdjäcf* , Die §rud)t ift ^förmig , län$Ud> unb gejkeifU €0 ift nur eine Sirt. 76. Carüm carvi. Qfimciner %ummtL 2ipotfy. Carvi femina. provm$. SBiefenfummef. flÄattenfÄmmeL £r«mtummel. ©peifefümmef. tfarbe?. #«r»e. ©Ar- te. C 124 V. ÄfofiV. II. Örbmins* £V Bank. pin. p, 13S. Carvi officlnaram li- ve Carum p raten fe. Dod. pempt. 299. Carum. Lobe!. Hiß. 41g. Ejusd. hon. ?2f, Carum Carvi. Tabernotm. hon, 66. Ejusd. %räutctbutcfe ftafren an i&rcn täsuDen ungefüllte 5>olDen reei&er oDer rotfrlicljer SMutncfren; Die glatter fttjen auf langen am Stengel fcfceiDenfarmigen Stielen , un& finö mit feinen , fyi- ijtgen langen SSfättcfcen j-ftei unD Dreifach gefieDerr. Xüob^ort. Auf »Btefcn. 25iul>c$eit:. 5Ka»> unö 3umu$. 0&mmlttftg&$eFt 23öri biefer ^jTan^e fam- weit man nur Den jettigen ^aamen für Die Clpo* liefen , roelcfcen fie unter Die großem erwärmen* t>c ©aamen jä&len; man braucht bei ^Mapungen, unD Seglern Der 23crDauung rocgen flftagenfcfctwU d)e Den ©aamen in aufgüffen, ©Der Den mit ?u- tfer uermifc^ten Dity. Pimpinella. SB i b c r n c IL «Sättungefc. Die SMumenMdttctyen ftnD iimgefcoijen ; bie 97ar&ett faf! rünMid) , Die §rud)t ift eprunb Idnglirf), oben fpi^ig, ge; «reift; fcie Heinere iCoffcen fingen u&er* - V. |ff<#. IL 6ttatm& 11$ 97'. PlMPINELLA SAXIFRAGA* kleine 251* Doi'icU : mir gefiederten 25l£trern , bereit 2o\ättd)cn an bcn VX>nr5elbiartern runblid;) / bei beii anbern abcv fdywai ober gleid? breir finb. £*'«». ^p. /?/. 378; 2ip:tl). Pimpioeliae albae, five noftratis radix prox>iit5. 3fteifle $impinette. ^impinelleru fraut ^imperneacnaürjd. ^ffffernnir^el. Stein* peterlein. SJotftfpeterlein. $>cut("ci;e ^tl)eriacf^=» »ur$el. C. Bank. pln. 160. Pimpinella faxifragi mi- nor, & pimpine:ia iaxifraga tenuifoiia. Dorf, pempt. 3/5. S&xifraga parva. Label, hon. ~/p. Pimpinella faxifraga minor, Tdbernam. lion. 89. Ejusd. ZUuuterbudj 1 Ci> 259. Tragoiülinum petraeura. BUkw. Herb. 4? 2. Zscrner. 0cfon. pfi. 25. 2. platte 174. TSefdyr. ©iefe perennirenDe tyflanje ^nort. 3" &er 06cm ©renau in Den ÖBiefen nacl) rtnung, alä im Jper&fl öu^^e^rö6cn »frben, fte f!nb fcjj? fc^cirf itnb brenncnb von ©ffcijmacf; biefe &cfcär» fe, welche groflentyeitö im ät&erifc&cn öc&t liegt , »iift burcf) reijen , auflofen , eröffnen , bei QM wirb in oftnücfeen Satten t>ie mit 8öeinaeifr bereitete £|Ten& entiseber allein, ober mit einem fufftn ©irup fcermifcfct, gebraucht. 3n ber £>iel>ar;,nei ifr bie SSurjei mit gonugref bermifebt ein guteö Sföittfl bei Sern #etct>&u|Ien ber ^fcvbe. Apium. (Eppfd)» Qfataws*?. ©ie S5famenbldtt. />/. 379* 2fpotl). Petrofclini femina ; herba; radix* Cä/Jp. Bauh. pin. p. 153* Apium hortenfej Petrofelinum vulgo. Cafp. Bauh. pin, p. 153. Apium feu petro- felinum crifpam, Slbart. Blakw. Herb, t, 382, 25efd>r. ^>kfc ^flwty* iff ftmeijä^rij, Vit ■SBurjel ift roeifj, unb [pinselförmig, bic 5Burje<» lütter ober glätter bes erfren Safcrä jtnb Uilfbx* mi$, t>reirpa(ti<3 , boppeft gefiebert, bie Stengel» glatter bcö jweiteh 3af.rcö jtnb in tiefere gteicfr* breite üucerjtücfe |*rfcfciwttn ; *ie Blumen ftnb V, Sfafle. IL öi'&minj, iii J5l&(>c$etr. 3uniuS unb 3uCui$. Sammlungaseit. 9tüc S&cile biefer $fton« je fcabcn einen aromatifcfcen (SefdMiiatf, pe reer* btefer $fl«n$en W fcfhtMicfo fcerotefen. Umfci?!«9e beä icrjtogenen ärautf l?aben fepr fartnaefige SJcr&artitngen ber 25ruj?e iert^eüet. Obigeä (Ettat beä Kaspar E5 a u et i n i: ö i fr eine &bänberun$ mit fraufm SBIätter, we(4)e |u gebrauten rat&fam ifr, um ftd) gcf,en bie einfcMeidjenbe, ber <)3eterfUien a&n« Ud)s ©artengteij Mtkera cinapinm $u flc^erR. 79. Apiüm gravqlens. öelery: mit Feil förmigen 25l«ttem ain &tcngel. £*>m* Cafp. Bank. pin. p. 154. Apiam officinarum. 36cf$r. S>iefe aaent&albfn befannte tyflanje tüurbe e$ebem als ein cröjfncnöeä , 33(äfcuna unö JJ.arn freibenDeä «Dciael gebraust, (U i|i je^un'O meijlenä eine jtüctyenpffanje. ÜDritte (Dränung. Sftit brei ©toubwejtn.' Sambucus. ^> d II n n & e r* ijt fänft&riftf ; >ie SMumenf rone funffpaltig ; bie *-Seere Drei* faamig, 80, Sambucus nigra. öt^WÄrjer £ol> litnber : mit unädjtep £-ol&en , bie in fünf Heinere $ert|>eilt |lnö , unb baumartiger» 6t«jnmc. /*/»». 5]p. pl. 385. n8 V* Äfoffe. III. Ortmuita. 2£pori). Sambuci flores ; Ehccse. proturt$. <8d)tr>ar$cr, grcger, gemeiner %oU fcer. DKccfc&olDer. Jpitfctjeln. glieöer. gfiercn. C. Bank, pin. p. 456. Sambucus fru&o in umbeila nigro. I)od. pempt. S+5- Sambucus» Blaktet • Herb. t. i^r. Sambucus. 2£efd?r. £>a3 Jpctj bicfcü &attöiartigert €traw*3 cnt&aft bcfonöerä jung Mffen $?arf, fcte glatter ftejjen «n ben 3rceiö e " gegeneinanöer, un£ ftnö auä einten paaren runfcer, fpiljiger, fä* genartig, gejä&nter 53Utter $ufammengcfcjt , tue grofjen 2Mumcn{traugc ftnD i»eif , unö öie 25ee* ren fcr>n>arj. XPoIjnort. ga(? ta «tfen ijeefen, unö um alle SDfrrftt. >Mu!)e$eir ?07a.t>. &ammluiig&$ett. ®ie tfnoäpeu , &/ätter, unö sXiuöe Isafen einen bitteren, narfofifefcen @eru$ , unö einen bitteren, ecfeln , febarfen ®e* febmaef: fie enthaften in tfcren $ar$igten, unö gimmofen S&cilen eine narfotifd>e fal$igte <£djar* fc; eiu etwa* jiarfer @enu|j Dauern murfaebt iurd) t>cn auf Slutfleerung würcfer.Dcn Dteij eiw fceftigctf SJrccben, unö iMirgiren mit öem (tärfften «gcbnciDen unö Diesen; C3 (ft fc»ar für flarfe jgau«" erbeute ein urfprüngiid) guted Arzneimittel a«^ fcer i^anö öer jftffuc, eä fann aber bei SKenfeben, fcie nidjt befonöerä ffarf finö , fe&r fd)öÖüd> fem. *8et öem ©ebraud) öicfes unfteberen unö heftigen QKitteU n>irö noeb ö?e irrige l«d?erlic&e Meinung gehegt , öag fte Di? iDirfung nad; öer &rt unö tRicfetung Öe$ &6rrtjfeit0 öer jungen Knofpen, unö teä ©cbabenö öer ©cfcafe be(limmen fonnen unö af» fö naefe obenju abgcrifjTen unö gehabt ein £rbre» Qifi-, na$ unienju ein ^urgiren erfolgen miife. Sa V, JtfaffV» III. örbnung» 129 ©er erben Die grüne jcrquefd;tcn Steuer un'o SXin« fce auf obematifcfyen @efd>mfilfre unö guge , n>ie auch bei dujjerlrcben Sntüunbungen, unö Der SXofe aufgelegt 5D,t< frifdjen 33 turnen &*&en ei' nen balfamifdjen ©erucfc , Der reizbaren v ])erfoncn j$opffd)mer$en öcrurfacbt, pe baben ent»eid>enöc, fdjmerj unö frampfftiflenDe unö befonberö fd)U)ei|« treibenbe Jtrdfien , fie werben bunne auögeßreut, getroofnet, unö in CEat&arren, unö SX&eumaitä* men, utiö anöern Sufdiien , öle Don SScrfältung l;erfommen , unö eine geiinbe Slu^Öünjhmg for» bern , in einem itaffertd;en Stufgug, ober a!ö 3bee gebraud)t; über t>ie frifeben Blumen mirö in Den Slpot&erfcn ein ^Safe* beftiflirt, r»efd;e£ unter fdjrpeijjtretbenöe ^irturen gebraust wirb; aueb wirb ein (gfftg fcaöon bereitet, welcher auf einen Reißen &teii\ gemattet , unö bamit bei 3ageä einigemal gerduefeert , ein fe(?r guteä ?IKitteI bei &artnäcfigen b:ai\d)t man t>ie. Sttereifi^Cumen alö ein erreeiefcen* öes, unö fcfcmerjfftaenbeä Mittel in troefnen Unt) it äffen Umfcfcldgen bei fcfymerjbaften ©efcfjroüfjlen, in flRifch gefönt bei ben Den verwarteter SD^ifcb gefAwoflenen Gräften , unö in crroeidjenöen, unö fc&merjjtißenöen SUifliten mit »ielem Startzeit. Stutf Öem &aft ber reifen beeren bereiten Die Äpoi&ecfenöatf gltebermuö ober glierenfraut Roob. Sambuci , n>e!d)fä bei Den j§irfeetlattttiE¥g?n , aud) J)dupg gum €dir»i^en eniroeöer allem , ober «u$> mit anöern gu/dgen gebraucht wirb; dufjerlid) \\t ein Umfd)(ag berton nad) ^iffotfJ Seusnfö bei ber ftefeein "gutes Sföiüel. ©er ^o8unöerfc^»amni fofgt in ber 24ter Ria))? bei Den XremeUen <£iti berühmter $r*t giebt fcon ben £oüun&cwn!r$efn ein 3abnmitte( an , wefd)eä bei t>en fcefttajren Saftn« fd;mer;ten oft f4>leuritge i'inöerung oerfefeaft baue, »0 alle anöere bittet nitfciä oefnuftet I>dtten ; Sroei i'otf; ungerader, flcia gejtynittcner JJoflun* 3 ber 130 V. Äfafte* III. Ortfottitg. fcernmr&cfo werben in i £ot(> feiT»9 unb T ^^ SBein aefr>cbr, fron biefem 3>efoft «rieb ein Schlurf in ben 3Hunb genommen unD auf Den leiD^nöca '££etl gehalten, weid^eö einigemal uneDerftoljlt foirb. gl. SambüCüS ebülus; 2irricb : mit un= £a>ten jboibeti/ hie in brei Heinere $crtl)ciU finb, unb blatterattt^e Anfüge I>iben , tmb fr&iterartfgem Qramm*. Z-««. Äjp. j*7. äj& ^ipotl). Ebiili radix; bacese ; femina^ prep»n& 8tti$. Olli*. Sfitcbcrer, Setb^eiC, Ärau*, Dfoi&er JJ*lDer. § > trf#fc&n>an$. Cfl/p. Bank. pin. 456. Sarcbucus Immilis, live ebulusi Xö^t/. /iro». 2 Cf)/ 1Ö4. Ejusd. Obferv. 589. Ebolus. Tahenicem. Icon. f~j. Ejusd. 2\r£uterbud> 2 Cj>. 4S0. Ebulas. Blakw. Herb. t. 4$$. ?J>efdyv. SDie Sfraraet if? perenirenb, t>er biefe, fiarfe', aber rrautärti§e marflgte (Stengel .ra jc^ö 3o* ige. :C. 3ltfliu$. C ; "^:ir. <£r tjfl-bem #emetnen %oU jtttnb«? ar. i£ijpiij$afiten ungefetjr ä$rifj$: Sünp V. Jpajfe. V, Öi&wuns, 13* Simfce g)römm& Wlxt fünf G-totitoegw, LiNüM. Cetn. frone ftnb funf&Mftrijj ; t>ie ©äfcmenfapffi i(l ftinfetftg , funff#af$a , jt^nfdc^eriß mit cinjclnm güft!i»n t 82«. Linum usitatissimüm. (Bemeinet: £em: mit fpittiQcnTbhimenfzlfoen, tmb &a&* mcnfiipfdn ; geferktc» Blumenblättern, lävt* $enförmi#tn, ttt&fcto'eifc flc^cnbcn blättern, uub mäßen* einzelnem Stengel. Linn. Sp. P l - 397- ^potf). Lini fatiri fem i na. Ptovin^ 2cin. Si&%$. SBJföcr tein. SBifber C Baulu pin- f. 2ijj. % Linum arveafe. Tähernßsnu hon, 822. Ejus& ÄrltiwtoA 2 £?. 522. Biakw. Herb, t. 160, Linum, Bad, fempt. jiu, Linum fativnm^ Qcrücr* Odjn. Vfi. 25. 1. pi. ioc. 2$ef&*. <2iz"c ^flanv i$ *<$%.-, a:i bem araeen füä Dw?i Schulte I::^cn Sichel jfe^eii Oüs $en toc$&*iR>t*-ife y uao aai fnöe fefcoae itdri&Utie 25lnmen , Dcr:n tfrwie b^'ö« atö cer jftUfc i(i ; $)it ^4ament«pfei« fciip runö. Wohnort. €r ö>i*$ auf Dteefctri gebaut. * ^lu^Cjcir. 3uaia$; 3 « &amnu 1^2 V, Äfaffe. V, Orbnung. Bammluncjßjdt 53on Dtcfer $flanjc »er* fcen t)ie €raamen, unD Der Darauf bereitete Detyl in Der Arznei gebraucht; Der frifc&e jer(toffen$ ©«amen in SSajfer gebebt roirD innerlich al$ ein cnseiciKnDeä unD linDercnbeä Mittel in Jftranf* Reiten Der £5ru|? , unD ^«rnrpeae , beim £u|Ten , unD Jpciferfeit, äufferltcf) in Umfd;lagen ju £r* Weisung Der ©efcbreätjte, ju EtnDcrung unD Spcu lung Der 5?ranDfd;aDen , unD §u JUiffiren *e = frraucftt. Sftad) PleÄk Mar. chir. ©.$2 t|l DiefeS et)licfcte €0?e(>( DeS jerftonenen ©aamen Da^ |Tavf'- (Je, erroeicbenDe , äcüigenDe, unD fcbmcrjfliöenDe QKittd, Die auä Diefem Sföc&I , Sfiüd), unD ju !))ul&er gejloftenem er|re Mittel, auet) in einer fefcr ^efttsen Darm- gid)t, unD fecfcötägigen SPerfropfuiig baten Drei fce* ÄbenDS genommene i'offe! »Mtg ge&clfen. €in fear a^nii^e^ $5eifj>iel einer fel>r flarfen $3er= ftopfung, meldte ein ftünDlid) genommener 2btfvl ileinöW mit etn?a£ Sini^&bl gehoben hat , ftnDet man in J?r. Jpofratb £5 a i D i n 3 c r neu. XYiagas* 25 8. B. 80. 5BiDer Die »Burmer in Der S)tf* fentne, unD 25Ieifo(icf roirD eä fe(>r empfohlen. SteUßierlUI »irD Der warme Seinöbt in Jpämorrbo* tDalfcbmer^en , unD bei hartnackigen 23erftopfmt* gen ^um Ä(i|tier gebraucht. 83. LlNUM CATHARTICUM. }p\XXg\Zx\t\\\X mit gerate gegeneinander über frepenfcen, cy* tunk V. Klafft. V. £}r&tuiti§. 133 rtmb UftjcnfSrmicjeft^l^tern, $wcit])dU$em &tmgcl , unb fpiwgcm 2$lumenbUttUin. Linn* Sp. pl. 401. 3fpotIj. Cathartici herba. Proturtj. ^urgterflacf)^. 3SergfUd;£. SBiefen* fad>$. C i?a?f&. f /«. 3/-^. Linum pretcnfe fleribus exiguis. Blakw. Herb. t. 36g. 3bcfä>v. Qitfeü ffeine ^fTanjc&en if! ein ©ommergeu>ßei Drachmen in Dier Unjen Söafjer gefoefct aii ein gutes of)ne S3efcbB>erttcf>=> tat roürfcnDeä fjurgiermittel in «ufangenDer 5ß«fferfuc&t *D?e&rcre Sterbe ftnDen Diefcä $raut näherer Unterfud;ung nrntb. s 3 €ccfc 134 VI. Äfoffe* I. Ortmung* ©e$5te $la$t SWit; fe$* ©töubfaben." S!tfte (Drörnmg* STcit filtern ©tau&ive^ Allium. £a tieft. ie fcieJ&futmse (Scheibe fließt eine SD&fbe, »iün Öfumett ein ; fcie SSlummfrone ift fediebldttrid) ; bie ffapfef febet o6en Der Slumenfrone unt» ifi öcew fiid)erivi>* 84» Al.LIUM SATIVUM. ÄMObUfld) : mit einem ffcd? blättrigen bolbener40enfeent Btam* me; einer $ufammengcfc$tcn Zwiebel , vnb hrtif&d) lang gefvi^ten ©taubfü&cn. ^imi* :•;'?. AH« radfix, r ,? '! ■-. i?.; zjä. ;/;;. ~?. Alüum fatlvtim. ferner. ißcForu pft. 23. 2. pi 130. 25cfd?r. £ie bekannten Srcie&efti beg jCnoS* !ait'.t>6 t)nbcn t>te (auefcartigen 25eftanÖt&eife om ftMßets , uro »erben unter a ff c it ©ubflan^en, n? e i et? c einen Ct^u^ Der ©afte Dom itopf machen , fcen <3 ») b e n t) a in für iDie fräfiigffen gehalten. Sftäßig genslfen f:nC fie magenfrärPenl) , und ge* Sjoren §u ben rourm« nub ^arntrtlbenbcn , er- fci$enöen , unD fäulnigmicDrigen Stranden. 9leu= % erlief wirö eine x>on Knoblauch Unb £>e()l gemalte featee gcC-ranc^t , tiat hie fafte ©efdjnntljTc ju lertfretfen, mit» ^l^tae §ur Sitming ju bringen. VI. JH<#. I* Ortmung. 135? lÖter Soften Mnobraud; , 1/2 5)?aa§ 801«** 3 tfr loffel toll Sfccer, unD 2?Sffef tooll ^aum^l fcurcfc* einander gefoc^t , ift ein toorauglicfe gute* 2föit= tel bei ber DtinDoic^fcuc^e. 85. ÄElium porrum. porret mit einem ffc4>bl£ttrigttri bolbcntragenbeni «Stamme, dreifach lang gefaxten Buubftfben, und ei- ner kaütitjeif dWtebel. £iW». Äj?. £i. y^j. Ca//?. 2&imä. jpim. ru. Porrum fativum lati- folium. i?oö?. pempt. 6SS. Porrum. Lob. hon. 15+* Ejusdem Biß, ??. Porrum vulgare, Tabsvn. Icon. 484. Ejusd. %xfa\ttvb* 2 C^. @. 199. Porrum. 2fpotj). Porri radix. f>rovin$. £rett(aucf>. $orre. Befcbr. Sicfc 5B3Hr$eln fcaben eine ert>t= $enbe unö aufUfenöe gtgenfc&aft, trab bienen foiDo&l mit anbern ©peifen gcfodpt , al$ allein gebraust in ben erfkn unD jtDctten 28ea/en ftarf tuföufäfeii , unb ben ftei? rotternaturli^ anaefcäuf* Jen 6d)leim au6$üfä&ren. Sleu^erlid) find t?ie jerquetfc&ten 3£ur$eln und Äraut ein &or$üa,lid> gutcS Heilmittel auf Söunden unb üuetf^ungen. 86. Allium cepa* ö'^iebel: mit einem haefenben ufitervo£rt& baft der langer als die runden Blatter ift. Linn. Sp. pl. p. 431. C. Bank. pin. fi. Cepa vulgaris. 25ef&r. ie Oer Jtnobfaucb, unter fcen «Salat unt) andere füklenbe ern, unt> Den SSRagen $u ftärrVn. 53ei DcrEungenfucfct, £ngbröftigfett, unD anberen £5ru(tbefd^merDen werben fie gebraten, unD unter «nbern SSetettungen gebraucht. 8Uu« f erlief tfjuen |ic bei SBranbfdjaben fel>r guteSBir« fung , wenn fie ge^uetfebt immer frtfcfc auf Den »erbrannten Zfycil gelegt roerben. Lilium. gute. <5lü^e3ett. 3uniuö unD 3uliuä. Bammlun#g$ett. Die fricfe , au$ tiefen ©puppen $u(animensefe*te 5$ ur^el n>irb in De« Slpot^ecfcn aufbcroa&rt ; fte feat feinen gteru$> unD einen fci;(eimigten @efd;macf; (ie reerivn 31t S5reiumfd)lägen gefocfrt, unö als ein erumc^en* £>eä fitleimige* $?ütel gebraucht; ba$ aefoc^te unö auf Blumen gegorene £ilien6i>l fömmt häu- fig |u eru>eid>enDen <£alben unD $ffcfiern. ASPARAGUS, ©patflfl * ttm Öten#ci, b»rftcn förmigen. ^Martern, unt> p&avvocift ftcfycnbcn JMarranfagcn. Lhm$ Sp. 2ipot]). Asp&ragi radix. Prolins. Spargel, ©über, Sßiefen, ©alb, (Spargel. Äspars. ^eraßenfraut. C Bauh. pin. 489. Asparagus fativa. Dod. pempt. 691. Asparagus hortenfis. Blakw. Etrb. t. 332. Gcertn. de fem. pl. tont. 1. p. 5«?. tab. i6+ fig- 5- j&efd>r. ©ie perennirenbe SBurjcl irei6t feiele «ufre^te, fe^r ojttfc fccfce &Un%tl, mit »ed;* 138 VI. Äfafl*. t Örwiuii-J« rW#£e(»eifc (Ic&enben gasigen, unb fIU)n>acl>fent> / fonjt nrirb et* (atijig in (harten gelegen. 55Iu!)C5cit. COTap Unt) JuniuSi &ünun\ut?Q6$at lle 23ur$efn, weiße im J^erbft unb SritO;a&rc ausgegraben werben, gcf)6» ren unter Di« fünf größeren erofnenben S5>ur$ein, unD »erben in ^tifanen unb £)e£o£ten , Den Urin ja treiben ünö Den (Stein unb 0rieg ab?,u fuhren gebraucht? bafj Die SBuriefn unb €r<$o(;Hnge et* nige (rchärfe beßsen , tterntutbet man ba&er, weil pobagrtfcty* beim ßfcnufj Der a*jel f>ab id> ^ftan* jen gefunben, Deren SMütJen nur männliche ^e^ frmftungät&eile t;aüen. CoNVALLARIA. 9 ß ll $* B. r. SDte percnnirenfce 5Biujef tjl fcof« \\% 1 friecbenö , unö faferig , ße treibt jmei gro* £e ci>ritnD » langenformigc glatter, tpo^on Da£ «nterfte mcifteni f (einer i'ji, an £>em daneben fre* Jenöen biatrerloofen SSttimenfafi faen Die f (einen jiuUb»gi§en , n)o!}Iried>cnben , nicDerroartä $re. *£>obnor£. £5ei S)ottent>orf unD grieäberf , *u$ Gintec öem j\rcu$berg, unb mehreren Orten |t>e^ Jt&ttenfovjt ^dujtg ; fon|t in ©albern. 251uf>e$ctt. Sftat). €5aimnlim#ö$eit. gür bte&potf)ecfen »erben nur i>cn Dicfer ^fTan^e feie Q5Utmen gcfatftmelei , fie fxiben »erntoge bei bürebbringfenö frerfen / fifjr fluchtigen @ei£eä §e?tfceifenbe un& ner»enftarf£ri* fce Äräften ; $11$ bin frifeben niefct §*rqueffcbfen gangen Flamen »irD ein Gaffer bereuet. SDctä $ult>er fcer ttoefnen Blumen in Die 9Me 9Cioa.en fcerurfad;et liefen. (Sine afc&anbUm«, bafcon bat getrieben <§?. 6'. Senkenbtrg dißert. de LiL conval. Gxiting. ifö~. 90. CöNVALLARIA POL1GONATUM. tttäffc Tß?ur5 : mit vocdyfdxvcife flcbenkcn, ben örcn= «fei umfaifeitfem 2M£trern , str-etfcbneibicteHt ßtcmjel, unb nieiflenc» eiftblfyiittfen Jbiumt'tt* (fielen jn berx XPinfelu fecr glatter. Lina* Sp. pl. 451. 2(p0fl>- Sigilli Salomonis radrx. propin$. SBei§nuir$< ©cfcminfuntr$. ©efenf* tvurj, 6afomen* '&\t%ik jtäjjfc = Seufn. 14© VI. ÄfaflTe* I. örfcntmj* C. Bank. pin. 303. Poligonatum latifolmnj. vulgare flore majore. JDod. petnpt. 3^5. Lob. hon. 63?. Poligonatum. Tabern. hon. 755. Ejusd. 2*rr. S>i? 5Bur$e( tff perennirenb, frie« <$cnb, rceifj, unD fnotig; t>te «ufrecfcte, ecf ige , einfache (Stengel fiat> mit großen eiförmigen am SHanDe ganzen, &er Sänge nad> mit kippen Durch- zogenen ftießoofen flattern n>ed)felroeife umgeben; in Den 2Sinc>(n Der Blatter entfpringen einzelne €Mielgen mit einer oDer $n>ei roeiffen, naefc Der 5föünDttng gclbltcfctgrunen nad) einer <»eite unter jicfc fydngenDen, engen, unD langen Blumen. Wohnort. Sluf Dem ßreujbcrg im 23afD, «ueb gnufdjeu <£nDenid> unD ÜängtfDorf hinter Der tappenburg, fonfrin fertigten unD feud)ten SBdU fcern. c Älu^ejcit: 3Hat> unD ÜJuniuS. Öantmluri00$eit 5&r t)te &pot&otft»n mir& nur Die ^Burjel gefammelt, fie ift gang tr>ciß, fug Don ©efd>macf, unö Don einer fdjleimigfen ©110= flan* , pe nwr&e «ußerlicfe alä ein linDcrnDeÖ u«D auflefenDeä Mittel bei üuetfd;ungen , unD (£nt* fcnnDungen gebraucht, bet Der fcfemcrfl&aften ©otD' aDer bat eine fcalbe tlnje in SHtlcfc gefod)t guten ähttjen gefefcaft. <5ic nmrDe efceDem jur weifen ©cfcrainfe für grauenjimmer gebraucht. Acorus. &ilftttU& (Stotttwgsfc. €ine einfache }t?fmt>rifcf)e J?cl&e ofcne @4>eibe i(l ganj ton SSfiimcfren 6^0ecft ; &te 33lüm#en fca&m 6 ÄronMdtfci VI. Slaf[i\ I. Sr&mtnj* 141 c£)en, 11 nö eine fecbjfecfige Dreifddjerige ©eta* fntnfoßfH* So ij! nur eine 2t et* 91. Acorus calamus. Gemeiner 23UU mus. Ahm. •%. pl. 462. 2\potl). Acori veri , five calami aromatici fad ix. Provinj. ßalmcä. Slcforwurj. Scfermann. SRagcnrourj. ©cutfefcer gittivcr. C«/^?. Bank, pin. 34. Acorus fea calamus aromaticus oßi.inarum. Canterar. Epit. p. 5. Lob. hon. 5?. Acorus diofcoridis. Tabern. hon. 642. Ejusd. Z&rattterb. 2 (££. Ö, 354. Acorum. Blakw. Herb. t. 466. Leers. Flora her bor. tab. 13. fg. 12. {Die be(?e &bbilÖ. 25efd?r. Xic perennirenbe 5tBurge( ifl fric» c$enö, boljig, unb fnotig, fle treibt lange, gera* be, gdje, Derartig * breieefigte Q3(dtter , ml* cije &ug(ei$ Die ©tengel flnD, Da an ifrren €ei* ten ein länglicher, um unD um mit braunen Sollt« men Dtcf>t befejter Knopf ober jlolben entfpringt, t»eld)cr feine ©cfceibe bat. VOo!)itore. 3m ^oppefäDorfer 2Beil)er, un& fn(r in allen |te$enbtn äSäfi&rn unD kämpfen. 2MnI;£$eit. 3uniu$ unD 3ulttt$. &ammlun$6$cit. £>ie SBuneln mögen im Srübja&rc ober £cvbtf ausgegraben föVrben , fle fcaben einen biitern, fe&rgen>ür$()aftcn@efc&mac? unO ©eruefo, un^djer aber burci;ö Itrosfnen gelinber , unö anaenefmi wirb, fle (jaben flarf bcrccgenbe, ret* fcenbe unb jtdrfenDe JUdfte , unD mu§en Dal>er bn cfroUrifd;en unD gailfüc{>iisen be&utfam gebraucht 142 VI, Äfeffe, u OrfofM& werben, manfceöienf fleh Derfelücn ?,u 5Ut$fu&niftjj frer erjjen SScgftt) nnt> 6ei 3uf«Ucn r toc t»on et* ner Deifd)(ei«i!en unroirffdmer $a:le entließen, cv.ä) M eines erwarmenben, un& maginfiärfenben Otfitrefötri verfeinern Üppcrit, unöbet t?cr roeer etneg SDcinaufgufieg öon 2 biß 3 üuintd-en, o&er Dec tcrjucfcrtcn 38jurjeL ©ie tsirö auc$) bei Denen gufatlen enipfe$Ten,n>etd)en Die Gürtler, unö Silber* fcfcmieöc n>ejen ben dKcrfurial&ämpfen atiögcfcjt jlnö. 9tenftr(f$ t'ann Das $ulfter ber fan&irte» SBurjei bei faüöfen ©efcfcwären ftttm £bn?«j\ten euer Sijifireuen gebraudu werten« öort Den mctHcinifd)en ftutpen Dtrjfev ?>flan£e fan man be= fonbettf Deö Jpr. ^rof. @. g CSart^ewfcr Mat. m« . mtd)Ufcn. Berberis, ©a uerö r tu <8>*tt»rtg*fc ©er Jtc{$ feat 6 gefdr&te ©fdtter ; Me SBfumtafroiK |tot G^SSWtter, feeccnje&t* am b^tiuiöc mit QriHf4)<0 btt ffjtijr; bec (Brifd fftyt; tu- rtnfl<$#ri$'t sben nröfiförmtge S3me bat 2 <2ccairien« 93* IJiiRBEins vulgaris, (gemeiner ß>Ai.er&$rn; i;:i£ «Trauben uvaiven 2Mnmen= fielen. Lim. Sp. pL 4? . 2fp#t^. Bcrberiais tr etus r cens. Provinj. ©ejfcttäfceeren 2 erberutn. €feu* rr«$. (£rbfe(. £rb?bo&en- V:;'f gfeom. iK ifel SSeinfä;ai)liu9. ^einfcfewdnj. ä>er|ta)&orw i iv- japfel. 9tf i^beere. C Bank. pin. 454. Berbeiis du meto im. Camer. Epit, p. $6. Ttbern. Äraurcrb. 3 Cj). 763. L beris. hlakw. VI. Stoffe. I. Öt&ntina. HS Bhkiu, Herb. t. 165. Gcvrtn. äs fem. pL tom. 1. p. 200. tab. 42. ferner. • 2. pt 16$. 5tej a>r. ©iefer &ttfe, gfajte, afefraraue ©trauefc treibt »tele Did>te 3u>eiae ; an tiefen ftepm Die fttrigcjüclten , Unglicfcl ringen, geinte«, am DSanfce fleif&aartöiiT ^iaUcr in ^üfcbcln, rcele&e mit einem, rneijtenö aber mit Dreien üngefe&t einen 3ell fangen Bräteln &efefct ßwb; aui Den blättern enlfpdngen einfadve nie&erbängcn&c &rau(>fcin gelber Junten, t$dd;e diun grünen grucfctrnpten l;aben ; öie c»}imDrif4jen £5eere ßli* reti). XOoJfrnort, Um ©orfer |te mrö £a in £e* rfen / aikt in £raiDem. %lu$t$eit. Wtty tinO JJuniuS. e n nur fc • c 5 e i Ü % e n £S e c r e a. ? fajn n lelt y (1 e (> a b e n einen foerfren faüren ©ef^matf, ttnt> gjfrben einen fet)r gefunDfn, ur tikilißin ©oft, uRan prt^t ite § freuet j<$ ien £5e?*e au£ , lagt Den *5afi fk* l;en 6i5 er beü unö ffar tie 2uft öettig äkgußattetf) ein ittenf^ ^uum^-ol, und ffeSt fte tiaftopfi in Den JUUer , raq pc fr$ 3afci? unö $03 galten, man fann f:e nidjt aüein in @#etfrn, erfrtfd;en&en ©ctranfen , ^nö tyunf&c-ii , fonfcern aud? a(6 ein fö0(enDe^ tmö ber giuilnifj nrie&er* ficbenb'eä Miiiei in Den ^efliggen faulen lü:D (i$igcn fiebern , unp cut$un$eni)en Sjfru'jltrojiijf« Reiten ffatt &e$ SitronenfafH brausen, -üuf bau platten Sanbe ( mo Die lEävoncn off luchi $u beben ftnö, üicfe £3eere aber in Sföengc roilö WHfcffnj r'&nsue tiefer fcorrätfrige 23erbeerenfaft großen Dhiflen unö £ölfe bei kranfen fd;affen. £Nac| #r. ^al- ler i|r zw Aufguß Der $ldttev un& mfffftrer'fttii' 9q 144 VI. &foflV* I. Örtmtng. fce mit ^ajTet ein toortreflic&cä 2Kunt>feafFer beim g&atfefn Dir S^bne. ©ie &$urte!n unO innere gXtntoe Der ötenget rcerDen gegen Die ©clbfucf;* geru&mi. Dritte (Drönung. SWit fcrei gtaubwcgfru Rumex. Simpfer. QfotmttgeB. Der Äel(& ijt &mbtättrtc&J tie Vblummhont tot fcrei jufainmenffoflVnbe nid}t abfaffenDe SMatter ; t»er einjige ©aa; wen ifi ömetfig« 93. Rumex patientia. Gartenampfer: mit Tywittcvbhuncn , beren 2MumenbUtrieirt unaeja^nt find , nur ein ein$\$ee> mit einem 2&örn$cn befc$t ifi , unb cyiunb Ui^cnför* mi0en ^Martern, Linn. Sp. pl. 476. 2ip$t(j. Patientin herba. prot>in$. Sauerampfer, ©artenampfer. Bafy* tner Ampfer, patientia. Cafp. Bank. via. 113. Labathum hortenfe " Utifolium. JJod. pftnpt 6j8. Blakw. Herb. t. 113. 25efd?r. $ic perennircnfcc 53urjcf treibt bie* fe in einem £täf$c( auf Der £rDe liegende ep* ruh? (aiuenformige , fpiz.t , grofe Blätter r $»is fdjei« n>efd)en ^ nUf;enförmigen geftreiften , am GrnDc mit beteten Sratifren roti)er Blumen fcefejten Ciengel entf^rtngert VOofyiMt. »Birt> in aüen ©arten olö Set «ememe (Sauerampfer ge^sen. * £lu* VL Äfafie.. III. örtmina* 145 &lufyc$ät. 3uniu^. 0*inmlunjjejcit. Sue $potl)e tt>iD,'r Dm ©cfcarfcocf , öa&er fie in Den <8uppen zubereitet eine fe^r gefunfce <äp?tfe geben, ftatt ttei'en tuirö au4> fet)r wel Der i\un:ex Jcutatus Linn. t>er Fried>enbe, n?nbblltj:eri$tf , r6* mifd>c, ©Der fp*ui|lfce Sauerampfer ^?braud;f, »el&er »>sr obigem megen feinen fafti$ern, u*& faurerea ^lauern Der öorjug *erD:ent. 94, Rümex acutus, @pir$i£cr Ampfer: mit S^irrevbiumen, Meiert 2£>Uimenbl£ftieift jges JJ?;ir , imt> mit '2k fand} cn befc$t finb, unb |er$föfmijj llngli^ten , fc^arf ^u^efpi^te« jbia'rrcrn. /-#««. Sp.'fl. urj. @pi^Maftrige $?en« $e!*ur$. £ungerfraut. 0e;pe, fpnsige Ocfcfen* |un«e. ^ferDö.arapi'er. C Bäiih. pin. 115. Labathum folio »cutö. Lobet. Obf~ 150. Ejasd. hon. uff. Lapath- um acutum, live oxrlapathura. Tabern. Icon. 436. Ejusd. ^rlutcrb, 2^. €5. 153« üapathum acutum, vel oxila- pathum. Blakiu. Herb. t. 4.pi. 25efc^r. 3>ie pereimirenftt SBttr$fl treibt §ro(k, breite, o^en jtrs' l fpijtc / imi Kippen Durei$en mini u\ entfernten $£in» fein Die ^Anliefet* Blumen, Deren 4 läti$cn am SlanDc ge^ai^tt jinD. XOofynort. §in S8e$rn unD $flc|>en , «in feuchten unD angelaufen orten, ä 146 VI. .Stoffe* III. Örtming. Mh\)c$cit. 3uniu$, 3uliu$ unD 8uo.uj?, Csammluntfestit. $ür Die £potf}ecfen rcirö nur Die flöur$el gefammlet , fie ift Mai>3 , un& toiti , auänmiDig braun tnwenDia, gelb, ©ie rcirD «fä ein tfdrfcn&ffc , fclutreinigeitDe* , unD Der gäulnijj »iDerfte&enöe* Mittel bei fropfariigen @efd>n>ülfren , verfälcimten £in zweiten , ©djar* fcocf, b&äartiger tfro^e, unD anDern #aur?ranf= Reiten auger(id? unD innerlich gebraucht. 3" öl>ntici^cn Saßen fann auci? Der Kumex aquaticus Linn. XOftfferampfcr gebraucht n>crDen, »eichen ober Liunaeus Ambe 1. acad. Tom. j. DilT. XilU weit fcer*ie()t, unD a(6 ein außerordentlich gutetf Mittel in befjartigen frcfcnDen ®ef<3)tvuren an» röfcmf. 95* Rumex acetosa. ^Sauerampfer : mir £. /\c*tojae noltratis berba , radix. Prosinj. ©auerampf. ©äaerlina,. SBiefcii» €5«uerampf. ©aurfenf. 6treif»ur$. C. ßaith. p.n. 114. Acetosa pratensis, Z.0&. 7ro/;. 550. Ejusd. 0i>/. 755. oxalis, fi- ve iepathum oxalida. Taberu. hon. 438. Ejusd. 2U. CS cfon. pfl. Jb. 3. pi. 203. f^etnt Rumex feutttui 51t feijn. 25efd>r. T>ic perennirenDc fange 3Bur$eJ treibt biete fpi^Ue fanggeftiefte, wegen Der pfeif» förmigen 3*? !i * > unten einen fpi%i$Q\\ ülBinfel biU Denöe ©urjelUäüerr an Den t£nDen Der 6tengef, i»eld)f mit eben fot'cnen aber fleiiiereii blättern »ecj>fcl»eife befejt fln-P , |I*$ew Die SHumenbwfcfcel in VI- Äfojff, III. Ör&tumj. t 4 7 In a&renfärmigcn £>lumenttes Mittel in JMfrt9«H/ unO faulen gittern ge* fcratuljr. Colchicum. 3 e M I ö ft- *tttm$5?« £>ie 93(umen?rone tff 8t&«' lig utrt (jas^ine lange Dretecfige bt* ju äBwrjefc ge&en&e 5tobre; bie brei vSaamenfapfeln fmfc in eine breieeüge verwarfen* 96. Colchicum ajjthumnale* ^erbfr^ Setrlofe: mit lanjetformigen 4uf-Ycc^t|Je^efi- ben ÄUrtcrn. Linn, Sp. pl. jfä. 2ipOti). Colchici radix, ptevin?. 3Siefen$eitlofen. hatten, «ötefen» (Safran. €>pinnMume. EicfetMume WietoeläMume. JJe:-b|t&lume Rubelt* mit r* £unÖ$(>oÖen. SRaifenc Sc J&ure. Sftacfenöe Jungfer. C. ß«w/z. p/n. tf>. Colchicum commntif, /)orf. ptmpt. 460. Ejus«L purg» j?r» Lobet, hon. 143. Gxrtn. de [um. fl. tom. /. p*g. ?o. t. i$. fig- 3* 25cfd>r. 3u£ einer f#w«rjfidS>ter t>iety$utigec 3fl>«ebel fliegt im J??rb|r eine weiße feftr n>eni$ rötMiciie &(ume t^ne glatter feeroor; bie fe:i;tf gei.e Btaubfaöen fln& tn Der &(umenfrohe warfen r&er 3*u$l?"*ten bleibt in Der gnstebei X 2 jurmf , 148 VI. Äfaflc* III. Örttumg. $urutf, unD i>ie in Der 53lunu\nfrcne verborgene 'Drei oft finfM (£$u5) lange €>f'.utbR>cge , et- er ©riffd nä()ern ful) mit ifaen fftaröcn *.-n ©taufr» deuteln , empfangen den (ftfttt^tttt&tPI Sahnten* flaib , unD fffjren ffenfeiben jurrt ftrttcfcifnoten herunter, nacr; fo p&ftyfytntt Befruchtung [cfcmißt Der gef$n>ängcrte gruefotfnofen $u einer Baainen* fapfel auf, u>acfcjt Denn mit t>ier oDer fünf gro« fen (anjcnfflrmigcn SEBurjefMattern immer gro§er an , unD fommt im Srujja&re mit öi.clem ©aa* men jum 23orf$ein. $m ©runDe Der alten 3^^^ frei erzeugt. per; immer eine neue. VOo^noxt. hinter Der ^aumfcfcufe in Den SBiefen febr fcaupg , unD fonft allenthalben auf ©iefen unb Triften. 2Mu!>e$dt. «September unD £>:tober. &&mm\un$&$eit. Sür t>ic Slpothecfen »er- Den im Sru&ling Die SSurjeln gefammelt ; pe pnD febarf unD giftig , unD fönnen a!S ein fräftig, föleimaufl&fendri , unD urintreiber.Deä SKitteC faft toie Die '3Reer$u>icbe( Gerettet, unD gebraucht »erben, 53on i^ren giftigen £i(}enfd)aften, unD angejtefPten UnglutfäfäUen fann man #aflerä Bist. pi. N. 1235, unD ©meltnä iiire *or. 9U:cb in Diefer ^flanje b** Der #r. Äpn, 6r&rf fcer leiDenDen CD?enfd)feeit mit feiner eißenen ©efat>r neue #&lfe $tfu Pfaffe. III. Ortttunj» 149 ^(fen mit ©emmelfrume , §Uid) Darauf fpurte er ein Brennen im ©tagen, J&itje im Kopf, einen £5d?auer im Diücfgra^e, ßolttffdpmergen , unD ei« nen brennenden Abgang DeS Urinä, unD war er(l i\ad) Mt Za^tn Öurcfo (Gegenmittel wieDer fcerge* Redt , er nabm Deranad) 8 Eotfr ©ein , worin 3 ©ran Der Bliebe! cingeweidjt waren ; DiefcS nntrefte weniger, unt) »erurfacfcfe nur eine fcttfe, unempftnDlicbe Sunge 6 ©tunDen lang, unD Den eibgang eine* brennenden llrinä ; nun fdjneibet er fttoet 2vtt) frifd;e faftige SBurjeln in 1 $f- «UJetnejfig , laßt eä 48 etunben (ans kü gelintero geuer öfter umgefd>attelt $erge$>en, giefji eg turc^, unD läfjt DiefentEifi«, mit * $f. reinem #önig un« ter öfterem Umrftbren bei gelinbcm §euer jur ge» lorigen Bicfe einfod;en. Diefeä Öjt^mel ligliA 3 bii 4-mal jebeämal ein üuintlein ober $b?e(6ffeC gegeben, unt) lange Seit fortgefe$t,. f)ai i&m bei traf« ferfnefctigen ©efcbwulftcn son mancherlei Urfprung , SBerfttpfungen Der€ingeweibe, unö andern Kran?* $cüen , wo Der Urin bewegt werben muffe, Sic befte SBtrfung, unD faft unfehlbare £ü(fe oer* fcfcaft. 8u$ bei gefcfywoilfnen ©d>t»inDfu4>tigett $at er burd> Den ©ebrauefc Diefeä Ojcimet nic*>t nur Die ©ejcfrwulff vertrieben , fonbern auc^ Den Auswurf beforDert, Den Ruften gelinbert , unD fca$ 2Ufrembolen erteidjtert. 91 n fcielen Orten flnb Die nad>geina$ten ©erfuefre fcon feftr ungleichem Erfolge gewefen, f , Öa§ Dtefe &rjnei oft nic^t Die . aeringiie «©trfung get&an bat; ob l)ier Die Skrfcfetebenfreii De* mefor oDer weniger n äffe 11 (BtanDortä beitragen mufje, fönnten Dod; Oerftt« 4&t unl) Beobachtungen feigen. #tan fann bter* *on na Riefen Stcerk de Colchico Vindeb. 1763. * 3 $#te 250 VIII. äfoffe. I. Ortmuna* a^tc IKaffc- Stfit üfyt Stau&fd&em JErfte (Drömmg. JDHt einem (gtaubroege* Vaccinium.

etnigmaC gebn jtnD, flnö Dem gttu1)t&oDen einverleibt; iU Seere t(l runö, »ierfäc&ri/ welfaamij. 97. Vaccinium myrtillus. ^ctbrlbee« re: mir cinblmiitrfen Blumen fti den , fafrert* Äi*rr0 grünten , cyrunfccn 2M£ttern , unfc ccfigcm Grentfel. Z//n«. Ajiu p/. ^ptf. 2(por|). MyrtilÜ baccae. |>rovtn$. 6$t»at}e, gemeine ßeifceffceere. €>$maY$c ?>reufelfceere ©c&nNujr $?ooßbecre. Ötofibecre. ^itfelbeere. £3alDbme. ©anOei, ©rif* fei, jfnacfbeere. C. Bank. pin. 470. Vitis id?ea foliis oblon- gis, crenatis fruttu nigricante. Cramer. ^Oi'fhv. 7". f& /7g. 1 & 2, Takeln. Iran, io?$. Ejusd. &r&»rcrfr« 3 £$♦ 802. Vitis idsea I. Blßkw. Herb. Hb* 463, Getrtn. de fem. pL tom. 1* p. 142, tah. s?± VIII. £fojfe* L ötbtttmg, 15 t 23ep£>r 3>i« €>ter\$tl in e&en jolcfcc rccd)fel»cife jTcfcenbe Steige; m$ ben ©invet« ber r^runbfpifjiaen, $latt f l)eü$xanen glättet entfpringen einzelne f furssejttdtf, runbiiefce, ritfclt4>c Blumen; Die fettigen $eerc füiD febroarj. XPolmort. 2luf bem .f?r«u§fcer$e fcatb «uf fcer £o&e (tnfer J?anö; bei 2Bitterfd>ti^f , unb im Jftotterforft auf einigen Ralfen fe£r §auj*g ; fon£ in SBftftern. €> 4 unb jlcpfenb , unb ftuD Dafr;cr fcfe»«d>lid)cn Ücuten, unb bic jld) bor Berjtopfunf fc«$ teit>tf l?üten mu§en , fdjöblid). ßtetroefnei fmb fi? [>örfer jufamraenjte&enb, uxi^ flopfenb, •fte »erben in ber Äubr, unb in Durdjfdlen in $tUfter -ober ^eföft §efcraud>t, ba pe «fcer in bic» (en Sufätten oft tue&r fd)aben «1$ nu^cn , forbert c}r ©ebrau^ *iele 95orflc|)t. 98- Vaccinhjm vitis id;ea. Prtufelbee- re: mit ismsrwifrtß fyängenben Älumcnträa* len^n ben ^nben ber Zweigt; un$e$£\)nten f ^uruef gercliten , utn$e?ebn eyrttnden , «uf &er untem SISfye getüpfelten JSlätum. Linn. %p9t$. Vitis idasss folia; baccae. Pro»m$. DJefJe £eibel6eere. Äfeine 9tauft$* 6eere. Jftreu&eere. .ftraugbeere. $ö(|er&me> 9)raitÄ&eere. Cflr/i?. 2fa?e/f. jTfik. $?o. Vitis idaea fbüis fub- rotundU nem crenatis, baccis rubris. C&msr. Epit. 136* Jt 4 Cr*- ij2 VIIL JTfaffe. h örbntwj« Cramtr. 5orff w. £. *£. /g. 3 & . 345. 25ef<&r. ©tefe^ nieDn$e Stau?>Aen mlcfe|f fm fd;le<$tef}en unfruchtbaren $oöcn , ed frat Dünne ©tengel, »cfc^e meilfenä auf Dem SBoDen liegen; Die Klafter frefcen cfcnc ürDtuiftg unO gleichen Den 55urfcaumb(attern , bleiben auefc fo immer grün; auf Der Oberfläche ftnD f?e gcaDert, auf Der untern punetirt, unD an Der ©pi$e f!umpf ein>«£ eingebogen ; m Den (BnDen Der jweige fangen einfache Frauken furjgeftie'ter , m\flid)t xbtbli&tr , fefcr angenehm riedS)enDen 53lumen, 3»eld?e oen ^eiöetbeerblumen «n ©efJati faft äfcn* £tc|> ftnD ; Die fettigen söeerc ftnD ruuD unD rotfr. SPo^rterr, 3»ifd)en toÄenDorf unD $(eif euf einem £>erg im SBalD ; fünft in SÖaiDunjfir, nie^t febr gemein. Älftyejeit: Sttat?. fren Di« Ü&eertfl unD $5iätter $ efammelt , ftf ftn& aber n?enta im ©ebrene^ M *rray in feinen App; mttJ tam. 2 p. 70 ru^rnt Den auä Den beeren frere&eten $raitf uub &t>rup aii eirt fefcr guteä r ffcfc'itt&fti, Der gaulnitf »IDerfte&enDeä , |Urfen= De? gffittrJ in &t#i*ro unD faufen giebern , unfc ratzet (ie Da, reo fie ^awftger tuac&fen, öieten an» Dem T^utetn &4>r§t!$ie$f*>« £>ie Blatter jlnD $u» fammenjieljenD , unD rccrDen an einigen Orte« anjtatt Der j&drefifraubeiiblattcr Aibutus uva ursi. fn feomrri&aften jr:rar»{$eiten Der .ftarmvege §efcraucbt. 2mmcrF. &if f c $ftange («f fefcr toef Sefrit* fid)fcit mit Der J&arc;uranbe Arbutu.« uva ursi, n>»&on fte fub aber Durcfc |o$*re ©tensef, auf Der Uhter|läcbe getüpfelte glätte?, unD faftige Speere« unter^tö«** Daphne* VIIL ÄfofiV, I. OrlrtuttJ. 15$ Dafhne. Qct^onB t JMc|> fefeCt ; He S5fu^ timifrone i\\ einblatttiä), öierfpaUig , um* fliegt Die StaufrfaDen ; bie Seere tjl ein* faamig. 99* Daphne mezereum* ÄeUerljalö : mit Ungeßielten Blumen , beten brei beifammen *uß ben hUfen Streiken ^erport&ÄC^fen, tmfc Unzeit form t£m abfälligen Ällttcm. £i»». 2fp$r|>. Laureolse cortex. Coccognidii fe- tniea. prdPinj. ©te&cf&af?. Äeflerfc&üf« ©efcttjf» Cefeetfierbeer. Siedelfcafr. ©amar. Bie$li$. SKefc' teere. $rcnn»ur|. SDeutftyer Pfeffer. Pfeffer» Mumien. C Batik, fin. 462. Laureola folio deeiduo, flore purpureo, officinis laureola faernina. Zafo/. Jfow. 36^. Ejusd. Ob f. Jpg. Mifereum germanicum , five isurus pusilia. Tabern. hon. 1074. Ejusdem 2£nfoferbuc|> 3 £i?. @. 797. Daphnoidis Üors purpu- reo, Crßtner. $orftvo. t*b. 4?. Hort. Eyflet. hijem. fol. ?. fig. 2. Laureola, Blakur. Herb. t*b. 582. 3$cf4>r. Dtefer ©trauet ober fleineS Zßfam* ■tyn bringt fafl bie erften willen QMiimcn , pe fnD fe&r fd;an, roetf}fi$t rsif), mit gelben Staub* ieutcln, unö fahen einen jmgeiTfbmefi ©evuef?, fle fömmen fcor Den JBtattern jum SScrfcfoein, unfr fitjen in geönrngenen SKei&en m*if?en$ jufaatmen *n Den bräunli&en ^weisen , Sic nad;ber f©iw» roenOe 154 VIII. ÄtoffV. III. Örbttuttj. wenöe fanfcenformigen, ungezähnten , statten, »eidicn glatter (tyen an Öen <£nöen Der Steige in 23ufd)e(n ; öie beeren fmö runö , fafiig , unö fd)6n rori) Xpofynort. SSei aben tint <*an$ ungemeine fccfcarfe, |erricoen fcaben fie einen Biörtgeii Vertiefe, unö gefaut öerurfacben f?e im SÄunöe ein fUrfetf jiemlicfr lang anb«f!enöeä brennen , peruntef aefekfueft in flciner '©oft* (in »eftae* 99red)M unö ^urgiren, in größerer S)3:i« fc: t ein ftarfe* anj>«(tenöe$ brennen im ffitunöe, Entjönöung öeä £>d)lunötf unö Der Jtefy» le, 8 cutcfcftu§*, ^rtjünöuna, öer ^ingetseiöe, unö oft Der 5oÖ. trnnauo fa(> eine Jungfer &on 12 t^nn öer €>aa»ienferne , i»eld?e fie toiöer öa* Dter(«§tgc $ieber genommen fcattc, (rerben. Q)tfi?rer* 15 ei fp tele Öiefer Art f«nn man in (^me- line Pflanzengift &. 167. nadjfe&en. 5)ie S&ftt« men |\>nen im gcfd>lo|Tenen 3imme* Der äuäötto* fcung nxgen fcfenDtiefe feon. *Öie s Bur$c( unö £Äin* öe tuf Die j^aut gelebt erregen DUti>e unö S^Ufen, fie tmröe e&eöcm unter öem tarnen, b? ts gemi' , Bois de Girou treuer auä §ranf- reid> frejogen, ö« fte fcier reüö wuebfe. <£\n ©tue* öer SRinö? oon öer ®roße eine« 3o8$ »uro« in (£)Ji<\ gebeizt, unö auf einen $u JentaneUen gc* fefcicftcn Ort gelegt, mit einem €pfeublatt bebeeft unö mit einer SJinöe befefliget, öiefc OfanDe n>ur» öe merken« unb ?ibeuö$ frifefc «ufgeie^t , t»enn aber Öer Ort $u fliegen anfieng , öen ^weiten unö dritten Sag erneuert , oöer «uf eine anöere s ]>Ufc feleat, üer £>rt flojje Ö«nn fc&r ffarf, unö Ht VIII Äfoffe. I. Orbmmj. i?s jur Ableitung bifer Seucfctigfeite« t>on fcen 8u0« cn , tfopf, unö Der ifcrüff iielen Seufcen fefdjftft. Einige 2Ur$te behaupten, Dag Dtefc &rt e icn fönffltcben &u*flug $u erregen, in einigen du* fätten Den übrigen Arten Der; mieten fei, «<>etf fcer SÄeifc uirt »Itiöfuij? fWrfer »ff, unö langer anmalt, al* bei Den nbrigen 3D?eti)eDen, aucü weil Die StmDe Dem Ort, Dem fle aufgelegt »oÄ fren, feine eigentliche £Öu«De nod) ©efcfcroär »er* urfaefct. £err 9U£el fear Daß tton einer Un|« unö aruei $funD 2BajJer bereitete ©efoft in »enertfc&en knoten, unö j?t>od>en au$mü«t)fen innerlich mit Bietern 92u|en gebraucht- S>r$ 2i« fabeniier ST&eeä eineä £ol$tranfö ; weiset al$ ein *er*i»jltcbeä Mutrrinfecnde* Mittel, fon* feerlicfe in ausklagen, unD ©efajroüifren , weiche *enerif$en Urfprungä fwD, febr geräumt n>tr.&^ ftnD Die »irffamffen QJefcanötöetCe Die SHmDe De* $eßerf>al$ unD Deö S&ifterfüß, Dritte (Dr&nung. SRit Drei ©tftubwfgctn Poligonum. ftnöferiefc. <04tttwg6fc SieSStame ^at feinen 3Wc§, eine streitige Sfaroenfrone ; oft 8 Staub fdDen ; nnm Dreiecfigen g.r«d)ttnoten mit ttmffrn* 3 Qrifriti unt einem t>n @aft* man 1GO» POLIGONUM BISTORTA* #. Biftort» rtdix. Provm$, £>ttewur|. ©d>langen»ur$. Äre&g. »ur*.. Dra<$ennpur$. ©#(i^eni»urj. #lwi)en*<* *irf*4ttngc S Cafp. 156 VIII. Pfaffe. III. örbmsng. C. Bank. pin. ip2. Biftorta major, rsdict mag!« iatorta. Dod. pempt. 333. Lvb.Icon. 292. Biftorta b:irannica. Tabern. hon. 434. Ejusd. &rltUerb. 2 Zfy< €3. 150. Biltorts major. B'akw. Herb. t. 25$. Hcrfl. Eyfi. venu IX. foL 2. fig. r. Biftor- » ta major. 3*»efd>n £ A ie bicfe Jofiigc, gcfrftmrntc SGBur» %^f trctfrf lan§ gcfHette , ci?r«nfcc , ftumjpfe, auf ler Öberflfld^e oft ^efiecfte , unten roeigitcbie Sölär* tfr; Der laust, a:fre$tf, einfache ©temjcl l)at tingcftielte , ffeinere , (an^nformigc ^Matter , töt&i»d)e QMenie, unö am £nt>e eine runöe , f?umpfe, (angltc^te , einfache ?5lumena&r* rotr>U» cber SMumen, »efcjjc fiiberweige S>c(attc^en fca&en. 2$lfif>e$eit 3n fcen liefen t)tntcr €nfcenicj>. ©onfe auf feuchten ^(«jen, unD SBiefen. 3M&i)e$€if. 2Kai> unö 3umu$. &immhin0*$tit 5>je S£ur$el if! $ufam» mfniuc$enp, unö Dient $u öiefer atjtdji in £>c* feften unö SUtfaüffen, wirb a&er feiten gebraucht. JON POLIGONUM HVDROPIPER. S^äffer* Pfeffer: roi? Blumen, bie 6 e>tmbfäbcn fyf bin , uno ci Hn fy&lb eHt$tt>ci £efpaltcnett iSriffd, l&n$cnfhv:riigcn Tblättctn, unb ziem* U(b (rümpfen oder gl4ttr$tsfertmtirtg, 157 C- Bank. pin. 101. Perfkaria urens, feil bydropiper. Dod. pempt. 607. Lob. hon. 315. Perftearia. Tabern. hm. 85?. Ejasd. ^rlutcrl?. % Cr). €5- 557- Perficaria. Blakw. Herb. t. 119. 3$efä>r. ^ie ©tengef Diefer ©Gninterpffan^ liegen auf fcem ^o'Den , fic flub fo, wie bie D?e* ben$t*ei$e run& , glatt, ufnt fcfiben fcicfe »e$fei« fettige ®elen?e , ouä tpeiefeen Bie grüne, mir ge* franjten SMattf^eiDen &e*fc&ene plattet , c un& Steige mit Dünnen IHumetw&reii teei§ii$rr$t|lU 4>er , eta>aä gröner Blumen ernfpringen. XÜofynon. %n öcn Ufern öer ^acfce, unfc fonjl auf feuchten Orten. Tbiufycseit. 3ait»$, 5tugu|?, September. Bammlanctg^eit. Xne #fUn*e fat frifd^ einen brennenD fctrarfen, ttt»ai fauren töefcbmacf, ftc rpurDe in vorigen Seiten »frei Oie SBaffer« fud;t, ©ef&fu4>t,uni> Scrffcpfung Der gingewei* fce, unft a($ 9Bußdfraut frj$# auf 2Bunfc«n See geDrucften $feröe gebraust I02. PoLiGONUM avicülare. (Bemeincr XOegtxitt : mit Flamen , bie 8 Öt«»bflbeil l)*bm, unb brei Bt£Ut>T»e#e, önfc r« hcti Winfeln ber flattern jirjeri, lÄnsenformigc» blättern, unb auf bau &$bm tiegcf&etlt fr4ut*rtj£t;em Örengci. L;«i. £p. pl. 51g. 2(pötl). Centumnodii , vel Poiigoni herba. Propin^. SJigeltöegtritt. gungfernfrtti. Söe* getauf. SMutfraut. gerfeifraut. SSeggrafi. Sau* fen&enaten. C ife;rÄ. jp/». js^/-. Poiigonum brevi angu- ftoque foJio. 2$C- 358 VIII. Äfoflk III. CHAnfHifl«. Äcfdjr. Diefc fteine |afc?tgc eoinmerpfTan» $e t)at aicte Danne, glatte, gröne, auf Dem So» fccn ÜegcnDc fefcr äfrige {rd> gar nicfct erftebenDe ßtengcl ; in Den SEBinMn t>ev flcinen lanjenfor* trügen roe an Käufern un& dauern. Jblu^ejeit. ÜJutiuä un& 3lu§u(f. &amm\img6$cit. ©iefe ipflan^c rourbe c^)C* bem als ein aufammenäie&enDcä £BunDmtttel, unfr jura QJlutfiiflen gebraust. TOierre (Drönung. flflit Dter (gtau&roegttn Paris, (5 in beere. bie Söldtter^flnö fefcr |~ct)ma(; bte Staubbeu* tel finb an Die $ft tte Der ^tanfcfdDen an* gewa*fen; Die Betre i|t runb Pierfä4)eyi$, €0 i(! nur eine -irr. 103. Paris quadrifolia* VierbWrrri^e Einbeere tinn Sp. pJ* 527, 2ipot\). Puridi3 radix; iierba; feacc*. \>rovm$. Sinfreerfraüt. $K>o(fä&eere. &ugen* fraut. ©utfläUttfraur. #ari*fraut. ©ternfraut. 6auauge. C. Bank. yin. i6? t Solanum quadrifulUm baeeiferurn. Ded, pcm$t. 444+ fterba Paris* Lob. VIIL ÄfoflV. IV. Ortmung, 15$ Lohet, hon. a6?. Solanum tetraphyllum. Tabernam. Icon. ?ao. Ejusd, 2trAUtcrbud> a E£, ^. 4.17. Aconitum falutiferum. Blakw. Herb. t. 2S6. 2$ef4>r. Diefe fonberbave ^fTanje bef?e$e* «u3 einem einfachen &tenge( mit 4, feiten 5 0« Den gegenduanber (!e(>euDett , grojjcn , e^irmi« gen flattern , auä Deren Witte eine einzige febone, groffe gefbfitfctoriine QMume entfpringt , worin t>er 8rit<$ifiioten fc^tvarj ofcer Dunfeltnolet tft, Die perennirenfce ^Sur^el ifl Dicf , fnottic^i , unD £ried>enb. Wohnort. 3n fcer neuen ^romtnabe jroifdjen fcer ©dnnDeret , unD Dem neuen ^ietgen^wege im 2ßalöe, fon(t in fcfcattisten SBalbern. 26lu&e$dt. ©Tai), aud> eft fefcon im %px\l. eammlun^eii:. SMefe D?enf$en burcr; i&ren ©enuf 3Kagen* frampf unD Erbrechen t>crurf*d)t fraben. Sb/bent umrDe Dem <6aft Der beeren eine fflfcteube ] bei SlugenentjunDungen befonberä aürffame greift $u» gefeimeben. 5D«e $uü>er Der glätter fett in Kon* twiftonen unD fonöufftfcifc^en J&uftcn yM% %ixU uns get&an £«i>en. Seljit* i6o X. Äfafie. I. Örtnttng* Sehnte klaffe. KBit je&n ©taufcfä&en. fijrfte (Dränung* SRit einem (Btau&wege. DlCTAMNUS. ©tptattt. «Battungafc ©er JMcf> i|t s^Wttri* ,> fote 5 SMdtter fcer BlUfttcttfroiu (int) m$" fte&eirt; He etaubfdfcen ftnD mit &rtiftc&tm fünften &efejt ; tte 5 üerwadjfene SCapfeln fpringm inm»4rt* auf. £s i|t nur eine tlrt* I04. DlCTAMXUS ALBUS* XCciffct fcip» 2{potl). Diftamni albi radix ; «ortex. , provinj. 5r«jrtnele. 6pe4>tn>urj. «eföer* purj. f. 5^7fÄ. pm. j?55. Di&amnus albus. Vul- go Fraxinella. JJod. pempt. 348. Lobet, leon. 2 £(). 96. Fraxinella cordi, Tabemcem. Icon. 775. Ejusd. 2*r«üterbu5cfd>r. ®ic perennirenöe Unge ©urjci treibt aufrechte, runfce, »eit auögefrrecftc »infa» #t ©tengd, n>et#c mit ungCcsc^ gefwömen v lil* uro X. ÄfnflV. I. Ocbritittg* i6f Lern io?M?Ux>r,$c bcfejtt jlnb; am €nde der S*en* $r! btf&en Die fct)one , rottylicfc roeifif , giemitcfe große Manien, fcelcfceroif roJ&en fiebriefcien J?aa= ren t>eft?At find, eine aufrettte, locfere, f$&ie SMimrciUraube; die Damnen find fe$r gfnnjcnö XOo!>nort. £r. ©e&eimrerl) ® i n e 1 1 1 bat fie auf einem S3er<# bei OKujtettdorf gefunden ; in fcen ©Anten wird fie a!3 eine prächtig * biu^enpe ^flan^e gelogen. J&Utycscir. 3unm$. ©animlunfre$dt. &(Ie Sdeifc diefer ty ff an* je fcaben gelinge gerieten einen febr angenehmen £i- fronengeruci) , . und find froß eines* balfami fiten {Duft* , »efcfcet durefc die fciete Brufen in fokter SRenge auödAnflet*- Da§ er jtefe de$ SlbenDö Ui »armem fetter entzünden la$t. 3n der Sirjnet »erden die frifefren £Bur$e!n und 9vin0e ge* braucht , fie baben einen ^arjt^en ftarfen ©erudj, und bittern ©ef^nnal, weiter f!cb aber durd;$ Srccfnen meitfentf feerffert, #r. i>. ©te-rt 4 bat aueb mir triefet i\\ altern Seiten fcAgff$a}teii ${Ian$e neue ©erfudje ctnejefreilt f und m ifcr be# fond.ere Äraftrn etifdetfl unö befrättigr/ er .bat bit auü der frifefcen StBurgel unö Dünöe bereitete Sinctur, unD dnö '^u'teer wider Die gBätmer, fcarfnacfiqc gieber , faßenüc <5uttt , und be,im tteLgen Jtui oft mit vielem Shtfjen £cbtattc|t, rcelcbe^ er mit einigen angefü&rjeii Ö5fifpie!en feeftätttgt, die mar. in feiner eigenen Slb!)andfuna 4e flsrrm^ia jovis , dictaniiio aibo &c. 176p nacfclefen tarn, Rüta* £Haiif e. d54tt»ngs£ £>et ftefcfr ifl streitig; bw Blumerifrosic sSCAttricb ; ©taufcfäfcftt 8 &is 10; der gai^t&tfden ijl mit 10 ©rufen, i cfcer i6s • X. $(afie* I. Ordnung. üfcer @«ft^ fd)tt>igenben fünften tmi'cfrjtocf)* en; tie ©aamenfopfel ifl stlappiä, sfäct)*' fiel). 105» Futa GraveoleNS» @tarFric4)enbe bautet mit fcreifac^ $ufxmmcnge festen £>U\t' rem , unb 2Mumen , von benen Sic an ben leiten ffcl?cnbe heilig finb. Linn. Sp. pU 2(potf). Rutae hortenfis herba ; flores. Provin$. ©artenraute. SBcinraute. Äreuj* raute. aßemraufefc. Cajp. Bauh. pin. 336. Rnta hortenfis )ati» folia, unO ruta fylveitris minor, (£tne ^IbänDerung. ZW. pempt. 120 & 119. Tabern. Icon. 387. Ejüsd". &nfurerb. 1 C£. @. 397. Ruta latifolia. Tabern. Icon. Ejusd. Rraüterb. I €£• ö. 416. Ruta fylveitris minor. (£ine Abart» Blakw. Herb. t. f. fernen (DeFon. pfl. #. 3- P*< 284. Bcfd?r. X>refc affige etauDe bat einen auf* tedjtch, grauen etcnqel; Die 25lätter fin.D bläu* liefet ^rün, nnö Durd) aterlid) auäaefd)niuene 2ap* pen ^rocifacl) jufammengefeit , Die gelben fel>r flarcfriectjenDen Blumen iretjen an Den Qnoen Der Steige, wecen Die jur Reifen (fe&enDe meitccnS einen vierfbeiltgen >uid> , wer OHumenblattlem, ad)t ©raufcfa&cn, unD eine tnertfteiü^e (Saanien* fapfcl Daben. XOcfynort. Sie roirb bier meifTenö in ©nr* ten jejosen. ^iö^eseit. 3uniu$ unö 3uliu$. X* Kläffe* I. JDrfcnting. 163 ©«mmUm^sseit. gär Die $pctbecfen reer^ fcen Das üraut unD Die noch iridyt jeittgen @öa? menfapfeln gefammelt ., rooraUä ein fiiicfceö Oebf unD ein £j7ig bereitet n>irD, aud) fommt Oad fri» fcj>e .Kraut nebft baifamifeben 3ufö§en gu öeru / .■ a/grg <&$• qnatve Poleürs. £tüe 2: t> e ü e DieTcr tyfUw baben einen flarfen, unangenehmen, baU famifeben ©erticb, unD fttarfen, bittern ©efcJjntcicf; fle baben maaenffarfenöe , ermdrmexiöe , unD MMetmauflofenDe .Kräfte , unD uuirDen bet 5Kagen« befebn>erDen , Sie t>t?n $aljem ©cbietm oDer einer SKagenft-broädje fierfommen/ uno bei frampfbaften, gtlfafien Der §räuen$tmraer roegen unterbliebener humum blieber Dteinigung in »i&einaiifuuiTen ge* braucht. 2$ oe r ba ö e f'cbicibt bei epikpiiUni unD bflfterifefcen ^erfonen Diefer $ftdn$e aufier* orDentlicr) ero&e £Btrfung $u. 3m bannop. »D?a* ga*. 1767 N. 60. nur«? ein 3abnn?aflfer angegeben, rrelcbetf Die ££e-cbe $roei oDer Dreimal gebrannt, Die gobne gut erhalten, unD Den angefeuert €>tein ab f Öfen foll, e3 befielt au$ einem 2?'efo0t mit SBflffer son jjroei Sidl «?alber)b(ütter, unD ein $&eil 9lauienb(atter v mit Den jer.o.fpen, ipeU <#e »or Der 23lube aefommelt roerDcn mujjen. Pyrola. 23;nfcr$nsn. 1 Ctettimgst. See Strtfy ift jt&eififl; W* Blumerifratfe 5&fdttri<$ ; Die Zapfet sjäc^w ricy / imb iprtngt an Der, Stfen auf. IO£* PYROLA ROTUNDIPOLIA* &tltfM>Iltts riebtes ÄJmrerarüit'/ beffe^i Flamen ?snnüct> aufredete &tajuhfäben , unb einen Bieberrjc* toecnen (Griffel fyabtn. Limu Sp, pl. 56?. ■ 2lpotb. Pyrolre he bi. Provlnj. @5ro§ rnnD Wintergrün. fSfafb? manaolD. £of$mang©lD. SBitfcnmantfäfft SöitÄ tcrpfian§e. 5b3ilce ocze. ^ 2 Cüfp;. 164 X» Stoffe* I. Örtmnij, C. Bauh.pin.r91. Pyrola rotundifolia mtjofv Loh. hon. 214. Pyrola. Tabeniam. Icon. 43t. Ejasd. ZUauterbticl? 2 e'd:.cn ein einfacher, naecter, tfufrcitter ©iengei nufpringt, Der am finöc eine ä&rcn förmige 35Uiafentrau&e getölic^troetf er , fci?6 s Her, roof)lried*enfc»er 35lnmd;en tragt , rccld;e ge(= fee (Staubbeutel, unö einen niedergebogenen (Grif- fel fyabtn. XOofynovt. %ei Duäöorf im SSaiöe, fcnfl rn fefeattigten unb feuchten JlüälDeni , nid;t fel;r gemein. 2Mu[K3är. 3uniu$ unfc 3utiuä. &amin[imge>-$äi. 'Die glatter finö fritter= iief), unö jufammcnjiefeenD , pe murOen e&eöem aöyerüd) , unD innerlich a($ cinä Ocr &efren Streite (Drömintj. Saxifraga. €> t e i n b r e cfr, <£fatnmgö?. Ser .ftelrf) tfi fünft&eiüij * Die SSlumenf rotte funjrbUlttricf); Die einfdcf)* erid)e t>iclff»amiä* ÄapjVf enOiät firf) in jwei 107. X, ÄfÄfie. II Örbmins* 165 107. Saxifraga granulata, Tsovnigcv &retnthxd? : mit nicvcnjonnujai in Jlappen $cr teilten blättern an einem äfiigcn &tcn* ijd; i?nb Fornicf«- XOur^ci^ Lim. Sp. pl. ^6. 2lpot\). Saxiiragae übx femina ; radicis gra- nula. provinx. (Gemeiner, mcijTer, femiger Steins bred}. JJunD^rebe. Äetlfraut* C. Bank. pin. ?og. Saxifraga rotundifolU alba. Und. pempt. 316. Lobet, feon. 612. Ejasd, Ob f. J35. Saxifn- ga alba chelidouoides. Tuben:, fem. 84*.. Ejusd. XKräüterb. 2 <££, €>. 540. Saxffragt alba. Blakw. Herb. t. 56. &efd)r. £ie perennirenbe SSttrael befiept öu$ civÄ$2\\ äufammeh&äwjenben tfnotgen , Die KöuraelbUtter jinb fan3,rim?f iiförmiggctficit, nieren= formig unö am DlanSe eingefd)mtfcn , $8>tfdKn teilen entfprtn$t ein faji §R>et <5d;u& 006er, auf» rechter, rauber, €.tena>( mit merbfeftoeife (fe&en« Den grbeijjen, unö ücincren, tiefet eingefefohttfe* nen Sßlattrn; am €nt)e Der ©iengel reibet et« fdiöncr, locfeter Stfairf tteifet }t.ejm€t<%i groger SHumeu. Wohnort, hinter ^oppeiäDorf an Der obe- ren SD?üfcle fe&r i)anftg r fonjc auf liefen unD Triften. JtlutyescU SDiCJ^ unö 3uniuä. &aä ftraut rff fatierfid*, Die ßnöücfcen bitterlich , ii re &Birfung unbeträg* li<$ , uno niefct me(;r im ©ebraua). i 3 " Sapo- i66 X. Äfaffe« IL Ortung* Saponaria. ift röhrenförmig tiarft , einblättrig ; bic S&turttenfron'f fcat 5 fdiättn mit tyngeii Sßdgeln ; bie .Köpfet ijl (anglicht, einf4(t)eric^t mit Bieten ©«amen. 108* Saponaria officinälis. Gemeine« €5ci{fenfraut: mit cylinbri fd^eri 2Kclä)cn, unb eyrunb = Unjenformiijcn Glattem, it'w». S& 1?/. 5,?*-. 2fpotl). Saponariae Radices rubrer, CW/ 1 . ßauh. pln. 206. Saponaria major laevis JDod. pemyt. 17 p. Saponaria. Lob. hon. 314. Ejusd, Ohserv, i?o* Sapo- naria, Tabcrn. hon. j?«V. Ejusd. Ärauterb. 2 ££. 43,6» Saponaria . Blakw. herb. t. /13 fcr)r gut. 2$eflbr. Die p.erennirenbc, friecnenbe , unb f nötigte SÖurjef trebt gerabe, runce (Stengel mit 3 e aen et n a n br r u bc r ;tc t) c n De n , t$fbim\$lbnilid>* ten, mir Drei SRtflefttppen iverfebcnen QJMättcrri, au« beren oberen 99inr>(n bic SRcfcenflengel ent« fpringen, an «jelcfeen Die btajr6tft!id|>rö*iijc netten« sfcnitdbc S§lumen in §3Äf$eln jujfammenjijen. (£$ giebt aiul) eine &bari mit gefüllten £5( unten. \t)o^tort. Soor, fem föditftor rechterfeitS auf bem 2Bege bunt Die föaittfMeidje nach Dein Ölftcin §u, au4 am Dtyetfc in Der (%onau; fonf! an mehreren Orten De# SXjjeinufcrtf, unb an feuchten fHtf^en Äluj)e$eit. 3umu3 unb 3uÜH$. Öic aujerücfr rotften äöurjefo im gr&Wa&re oöer £erb|t X. Stlaftt. IL örtimmj, 167 Jperbft sefammiet, Q3(dtter unD SMumen ftnD fafl eben fo »trffam , roerDen aber feiten in 2U 8 nctert gebraust. 5lüe tbeiie Dtcfer ^flasije baben (ei* neu fonDerCic^en ©erud; , aber einen anfangt föjlicben , nad;&er bttterlicfcen , jicmli* fd;ar- fen ©efcfcmatf , Der im SftunDe einen guflufj Hon @peicl)el oerurfacfyt; fie entölten einen fei« fen&aftcn , mit einiger <öd;drfc »erfebenen ®aft , toelcl)er fe^r fraftig atrjlefenöe, fccrDönnenDe, unt> erofnenDe .Kräften beftit, unD Don © t a l> l al£ ein febr wirffameö blutreiniaenDeä Sföittel weit wirffamer alö Die ^arfapanüe gehalten wirD, er brauchte ffe unter Die £olj unö Sranfto» fentranfe , unb t>cfoUe jur iblutreiniguna. bei Der .Krdtje mit *id?m 9?u$en, unö fe 8 te fte in Den ojficinen $u Den Species lignorum. 25 tu gtuö Mar. med. p. 371 (ebt Daä Don Der 5Bwr» je( »Der Dem frifdjem Kraut gemad;te ©efoft in Der laujfenDen ©icfct, unD glaubet, Da§ man au4> bei Dem ©e>raucfc DeS $?erfuri.üti tnr.eö bcjjeren Sranfcö ftd) bepienen fSnne. $3 e r bat) e emp* fabl ib« nad) eigenen Erfahrungen in Der ©elb* fudbt, unö 4 <8erj?opfungen Der £ina,eroeiöe. £>er «uä Dem jerfd>nifttnen .Kraut , iinD Gaffer Durd> €?d;lagen gemadjte fetfenbafte ^eftaum ( u?eld?er aud) fafl wie ©eifc felbfl glefen auä per i'ein* wanD wegnimt ) Dient dujjeritd) ju unreinen ©e= fdjwören. S)ie Lichnls dioica ( welc&c an ttcr* fcbicDenen Orten wüö roäcfcft) fie$1 Dem eyrunbc Reicbfcfeuppen , unb geferbte 2Mumenklaetlein fy&ben. Lvuu. Sp, fl 58?. 2inot]). Tonic» hortenfis rnbrae flores. prox>in$. ©artennelfe. 9l*$eletft. Dlagcieintf* Glff. Banh. pin. 20g. Caryophyllus Corona* rius hortenfis. 35cfd>r. £iefe iß tiit hunttitotht Art, t>ie In fern Öärtcn gebogen n>irt>, unb Den ftörffr«« S^IfenseriKb fect. $urcfc Die ItuHur fy«t man in Sbi ff &un* Der §nr6c eine uttenge &bän*erungea &ert>or$tf>rrt Äelcb ift fönffraftig /. "kie Sfommfron* &at fünf SWtter, auf Der ©wn&jlAcbe &e* &rue&tf!wten jtjen fünf tlktf^^Appm; He fünf Äapfeiti ftnö aus* BtireiWi unt» fffcingff finwfatß <*nf* X, Straffe. V. örtmmju ifoj HO. SEDÜM TELEPHIUM* $ettC J*>tt\X\t i mit 31'cmitcb flauen , ß($enarti§ * $>:$£l)ritm blättern, bläticvid?tcm flachen 2Murncn ftrauf) yn& ttufVccbüc^u v3reimd. Lim. Sp. pl. 116. uLpoth. Ttlepbu, vf\ Fabariae herba; Radi* Provinj. 2frttt $enne. 53un&fraut. 53ru$« fraut. (g4>nicrtrauu Sumpenfraut. jCb/p. ito«/j. pH. 5^. Telephium vulgär Z00. 7ro,7. ;#p. Faba inversa» Tcifrem. Icon. 844. Ejnsd. &rluterb. üt^ 545, Telephium. ptakWp herb, t. igi. Ga'rtn. de fem. pl. tom. x. png. 313» tab* <*J. figf T- Äcfd^r. £>le pcrennirenfce fnoüige ftDurjel trei&t oft jroei <&d)ii'$ &ebe, rot&Ucfee (Stengel, mitöicfen. giftigen, «nrur.öea, gc^d^nten flattern, Unö biegten, platten ©traufen meiner efcer rSt^ li$er v.'iumen. Xtto^nort. $ei Der ^d>int>erei hinter 3uliu$. B.:r;t?t?lart£t*$ejr. &y muroe efcebem af£ ein f a&lcn&eö uBunDmittel g t . .auefrt. fe er % t U $ Mat. med. p. 37.;. rui)mt ton Diefer unö folgen* &er ^flanjeriDie-ecroa:» ge<|uetf&ten ; . mit Stetnejftj -fcne$tcn Blattei nwö« bte Jp&aecaugea t>er güye> m* Seöüm aere. iVraaerpfcffcr : mti |teiftli feiieri , l)$dcri jun& breij pAiritjcr wußtet SHnmenbolbe« *70 X. j?fofl>* V. £>rbmwg* 2fpot&. Sedi minoris herba. proDtnj. Jtleine Äauimurj. 6tcinpfejyer v S?foal(oo*. Äajtenträubleiu. ' SDJauertraubfein* $ftie§efraut. itnorbclfraut. CVz/f. Bank. fin._ 283. Serapervivum minus, vermicuUtam .icre* Loh. hon. 3?p. Sferapervivum minimum. Tab cm. hon. 844. Isränterb. 2 Z^. ö 544. hedurn minimum. Blakw. herb. t. 232. J£efd>r\ $>i<2 pere-nnirenbe SBurjel treibt ttneö Singer^ lange, $edbfda>eife t^tu Ienöc glatte Stehgel , mit Dicfcn , rftnOUc^eii/ tflftnen , (rümpfen SSfittenY) unö 23(umen. Xt>oi>nort. SUlent&alben auf SKaurfn, unb fleinigten Orten. £tommlurtcT6$cit. £>a3 frifefce flraui bat et» ne flarfe , beifjenöe , Ausleerungen erregenöe cfoften ivijer &en ©cfcarbocf, $8afterjut$t, uuD falte Sieber gebraucht werben , äuferUcfe Dient etf b&ßartti* $ef#ro&re $u reinigen , unö ba$ Gaffer ab$u*irt*en. ^sn t>en neuen fd)tveDtfd)en QM>(>anb(ttrigfii -785- $h 6. ©. 223. reirö Oer Mauerpfeffer au§erü4 ge^ traudjt bei t>en "I^«rtn5(f igen f^rbuttfeben , fe&r fd)ioer |u beben&en ©efeferoören an ben feinen «!* ein »orftii«(id> gutta unb fe^r roirffameä Mittel gerfc&mf Dtefe ^flanje mug mit bem Sedutn mpeßre Reifen fe& um triqne Madame , *n> Madam (»eld>e beim Bafat gefp?ift wirb) m$t fcern>ec|>fe(t rcerben. OXA- Oxalis. datier ling* frwact>ft*nc -<3ürt?er, Die fimfecfige .Sapfel fpringt anjjfcen Scfen elafrifcj) auf* 112. Oxalis acetosella, Ocmeincr €»£uerlmg: mit einblumt£em J&Uimenf4?»ift/ bretf4d?eii, umgefcprt * i)cr$ förmigen j&latte* rn, tmb gcs&mrer Wurzel, /lim. *S]p. jfr/* &?r. S>ie fcfcupptc^te, ja^nformiae, pe* »ennirenDe SÖurjel friert jüicmlicJ) flacJ) unier Der €rDe, unö Dem dKocfj fort, fte treibt uerfd)icDe- ne lange, faDenformige €iiele , Seren jeDer ein *ui Dreien beraformtgen , paarigen, frellgrftnen, auf Der untern ©eite oft rotten 2M«ttc$>en befte* t)enöeä Kleeblatt tragt, n>el4>e$ fid> bei feuchtem ©Der fublem SBetter .jufammen&tebt ; j»if<*en felbis.cn lieben no<$ längere einzelne ©tengel fcervor, Deren jeDcr eine einzige jarte , »eijje, purpurfarbig geflreifte 3Hume fcat. i?2 X, Äfoff*. V* Ortnunj.- XOtynort. Q3ci 5)öppclgborf an t^er ©eitetj *tne$ betöerfeitS mit J>ecf*n bemad[>renesi Suftfea gce narf> betn «föoröPaptÜ&en febr &«ußg, fertß unter ben Scefen tmb 5etb|traud;en, uns greiften £em tftoöfc in SBalbern. 2M&(K$£ir. Sprit tfrtfc QDtäp. &6ifimluft£f0$eit: güc t>ic Sjjct&ecfen »eri ■fcen nur tue frtfefctn ^Marter gefammeiet, f»c &inrenfletfen üfcf>en $u gebrauchen pflegt 5 Dful meifle trirD auö 3 bu ringen, unt> nod> freier auä be- Öcfc»fi| bc^aen, n>o man etf ;»o(;ifeiIer erf>nff, a!ä man eS fjel&fi madjen fann. ÖBegen ber fäblenben unb t>cr Jäulnif »i&erfle» fcenDen €igenf4>aft fa* b?r ausgepreßte <&&ft be= fonbrrä auf bem l'anbc , wo er oft febr (jdufig leäc^ff, öfter ein auö Bauerflee , Salpeter, 3u' ttei, ,unt> SBaffer bereitefer Sranf in btjigen ZErt- &finbi(Hg8 itnö ©ütfenftebern , auefe iq faulen unb bcäartigen Rtßbctn mit Bietern 9?ufce« gi* braud)* Serben, auefo %wbt btefer Sranf für gefun« be eine augenebrue fimonat'c. golgenbe jährige 8t rt t'fl roh 6{;.nlid;er €i§enfcr.aft unb Äraff, ge* träbref aber Den großen SB o r ( (> c t f , bafj man fle tri (&!rte« »ii^en, unb immer in Der D?d£c ba* iben fann. 113« Oxalis corhictjlata. Selber J&auerfie*: mit Kolben rragttiben 2Mumen* ff:elc?i, unb africtem, Weit f^weifigen Stcn» jjet. Lf'/zw-, 67?. pL 623. Cafp. Bank. pin. 330. Trifolium acetofum coraicuUtum. Lob. XT. ßfflffV. V. Örfcming. 175 Lob. icon, 32. Efösd. Obferv. 493. Oxys lutea cornicüUta repen«. Tab ein. Icon grq. Ejusd. &r£uttrb. 2 <£$. 2$7. Oxys floribus iateis. p3efd>r. T'le ^ffaii^ ttf jä&rtg; Der oft mti Scl)i»() lange (Stengel treibt »tele Slefre, roeldje mit öiefen (anggcff:ef*cn , betOciyeit^ grünen, ^u bret (rebenDen &iatiesn , befc$t finO , autf t)en SBimftfti'btjr glätter entfpringen !anad>ft frier ntcfci K)t(b , (te fann aO« in Den (harten au$ tem ja&fliä> aitägefaetcm ©aamen gebogen raeröen. eammlüng?5cir. Unö ©e&rautfc rate fcori* gc, bif jungen 3^ci^e |tnö jum ®el>Taud> am j»ef!en, Deren nad> Dem &'pfd;neiCen reieDer neue AU$t&a$fen. Stiftet 17* XL -Stoffe, h Örtrnmg* (Stifte klaffe- Surfte (Dränung* ÜKtt tinem ©tau&roege.. Asarum. Jpafeltourj. dfoteurtgsfc SDer 3M ftjt auf öm gtucbtfnoten , uni> i\i t)i*ci obe* öierfpalti^, bte Shtmejifrone fi'frit; Die ÄapfW t|l ieOer* arttut , mHfftnß fünjfadymcl) , beren @ci)ei* leiminbe in öec OÄitte nic|>t üfrwad^fen ftnb,. M4. ÄSARUM EUROPiEUM. i!£\\X Oyfafät ^af6lvrür$: mit jwei nierenfänniefm (Jump* fen flattern. L/b«. £/?. pL.633. 2lpOtl>. Afari radix; herba. proxmt$. J&afelnnuj. Jpafen^rlein. t?eutfJ;et IBdi&itä. #iannäo&r. Cujp. Bank. pin. 19?. Afarum. Dod. pempt* 348. Lob. hon. 901. Ejcsd. Gbf 328- Afarum Tabem. Icon, fjr. Ejasd. Ztriurerb. 2 . 450. Aiarum. Blakw. Herb. t. 383. Gart, de Jem. pL tarn» 1 pag. ^» tab. 14» ßg )Z- XL Klaffe, h Örbnun-g- ■ 1175 25efct>r. $>ic perennirenöe friccbcn&c ^Burjef treibt einen greifen 53uf. 0Äiiimiun^8$cit. S" r bi* 2fpot$ecfen »er» ben Die ft&ur}eln g(eicf) na<$ Sem hinter eDec im fpäten ijerfcfc, t>tc 53(e(ter aber im SDtan ge= fammfet , |1e baben bettle frifefc eine« unangeneb* men, Dem $3alDrian öbulid)er. ©cruefc, tinb einen fdjarfen bitterfieb ge»fir|0aften ®efd;macf. SBer» möge i^rer gemör^aft fylifytet , unD fcar$igteir gummofen 3?ejlanDti)n(en babtn jee serbunnenfee, rej$enDe, unD «ufUfenDt Kräfte, unD in c.nec groferrn 3>ofS erregen fie ^rbrccfcen unö purgie- ren. 6ic meröen jetjimD reenia gebremst, £)a£ $u(eet Der ^Härter unb 5Burjel rcirD faft für baö (rarffle ERief mittet unten Den 9?iefema$en» Den "Pflanzen gehalten ,• unO eerwrfacfot |u ein oDec $»ei (Sran in Die 9}afe gefefenupft eine grojje Ausleerung Jon ©ei eitcrfiiepenDe fftnfen&c Öbrcn<$ef$»üre Durd> ein eingefprijtcä 5Moft Don i&aferteur^lntter unD S^efcnponig gel)eilct worDen. 92 ad) 1 1 er; t f n b* SgRagaj. J^anD 3 ©t. 4 ©. 51 foU 1 $f. ü oancr S&uraetn ein ©racfcme 18 ©tan «Stampfer entlüften. 3n Ocr S>iei)arjnei rcir* 1J2 i'^ij Oer SBur^c( *ie- i7$ XI. Äfofie* I. £>vtmtmg; btcftr ^tiebe eld>e$ fie $efunö un6 munter credit. Lythküm. SBctMid). |»8if&ä&nig , b*ren f?d)ö tved)feln>eife l kirnt finb, feie -3(ttm^nfcone (*At fer&ö bem £e(d) «inpa'feibte Ölättcijen; Die i^apfol ift jnm* fdc^erici). 1 1 5* Lythrum SALiCAitiA. Älur Fr au t: •ttltt 0t£encin&n^cr fiberfr^enbcfi lan$cnf6r* miftcu J6hlrtc:'fi , unö in einer 2(c!;>rc tr»ad;' jenben jvcölffäfctgen Älumen. /,;/*»;. Sp. p/, £40. 2(pOtI). Salicarije Herba. provinj. SSeifcenfräur. brauner, rotber, purpurner SBeibric^. Acoren n>c1&ertcl>. ^rtitfe. Cafp. Bauh. vin. 2+6. Lyfimachia fpicata purpurc. . auf lufl. 2. f. 51. Lob. Icon. 342. Lyfimachia parpur^a. Tabem. Icon. 8j+. £jiisd. IKrSntcrb. zZfy. 455. Lyßmachia purpurea. Blaktv. Herb. i. 520. 25ef$r. 3Me SBurjef iff perennirent) , unfc tief, Der Stengel aufregt eefig ^ raufc, unö r6r&* lid)t mit ungejticltcn, lanjenförmiaen , gesinnten glattem, unO langen ^iumeiH&rcn, wei^e au£ »er* XL .Stoffe* 1 örbriting. 17? fcerfc&ie&enen ©irtefn öcn 12 &i£ 1$ fdjener, (j rotier, Dic|>t äufammenfre&enDerQMumcn befielen. XÜofynott. 3m Goppel Dörfer lo£weiber, unt) an Der ©oDeöbergcr #ad>e , fonft 111 Den ra«U ffen {refccnDen unD fiiefFeriben Raffarin mi«, uix'o gelin&e gufammen^tc^enb ; es tfr eijee Dem in Sc$wä$ertj £Hut - unD &aucfcflugeri ae* braucht reoröen. £crr D n Ipaen bat in fünae* ren S^ürn Den ausgepreßten <&afi unö Die «epul? Herten 23(ätter alä ein ftävferiöeä ? gelinge tfn&af» tcnDeä Mittel bei £Uir$fäU{ii unD Der £8u£r jej)& nu^iici> gefunDen. 3vbette Ordnung Agrimoku. D & c r m e n n i g. ffitotiwgsB. £)er £e[<& i(f filnf fettig iunt) mit no^ einte äUßefrn umgeben; rie SMumenfr'ronc ijl fiuifbidrtrta.; Der i>er()ärte£e |tffaminehgr$ogfneiteic$ enthält fTatt Der Saa* menfajjfef einen oDec }itttt ©aamen. 116* Agrimonia eupatoria. (Gemeiner Obzvmcnnig : mit gefrebmen Äldrtem cm Brendel, Seren außer ftc& &tittd>m giflfeU ifi, nnb boviligen Sruäpteti. Lint1.Sp.fl.fy.3i 2lpot\). Agrimonise fcerba. Provinz. Ööerttienmy. äcffrmeitmg. dtiicJM traut. Sbruc&nmrj* Bernau*. JMntgtifraut. Kttt* lenfraut. Ee&erflatteri. 178 XI. Äfnjfc H. Örbming* Ccrfp. Bauh. pin. 321, Eupatorium venerum, live Agrimonia. ZW. pempt. 22. Lobet. Icön. 6rj2. Obferv. 39J. Eupatorium grsecorum. Tabernam. hon. 116. Z&rautcrb* I» ££• . 338- Eupatorium. Blakw. Herb. t. 21» 25cf'd)r. £5ie perennirenbe SBitrjef treibt auf* rechte, barte, etnjaö paarige ©tcngel ; Die 9Bur* ^ctbfatter unö Die am Stengel ©edbfelroeife fie\)en* fce Blätter ffnö t?urct> abr»ed)felenö Heinere unD grigere Dunfetgrüne, gejäfonte, ctroaö ir-cid^ciarnje ^(atteben gefiebert'; am Snbe t)er ©tengel ftci>et eine lange Dünne Sichre roeitfcfcr&eifig fre&enbcr gelber SMömcjJen ; Der jMdj &angt (id) mit feine« lacfenformigen Q5orjfen rote JUletten an. ttX*l)norf. Auf Dem ^nöenidur 5£cge un& tn Der (Gronau , fonfe auf fennigen SBiefcn u\\D irocfuen £>rten. 2Mufcc$cit. 3uliu3, SCttgufl unb langer nocf>. ^mmhiu^s^eit. Suc öie (Üpot&efen wer* ten Die 2£ur*clblatter linO Die jungen ^flamen gefammfet, unD in fatarrbofen $5rufebefd>n>erDen f unD bartnätfiaen &6eum4fiämen meiiren in Äräu« tertfcee un\!) feefeften aebraud^t $ie in troefe* nem ÖSobew n>ad)fenDe ^(ianjen ftnt) jrarfer unt> >en betferer ÖBtrfung al* Die, rockte in fd?attt= gern unD naffenl @)ruri6e roäi#fen ; eä mirb ancr) eine itafieltifc&e Olbart in ©arten gesogen, roeld;* feer gemeinen fcerjusie^en i(r. Sünfte XL SfafiV. V. 0*$1W»£. 179 „ Sbmpervivum. 5p a u € xv u r }• <5att\m$$£. 2>r &ef$ i } 1 jU?offf&et> Itg, trie 99UtmeÄEronf ()<*t |w6if £idtU)im; i>ie jwolf ©aaroetrfapfrin fpriiijjen äitfirtyj auf, H7. Sempervivum tectgrum* (gemeine «gauatpurs: mir jjcfVärtjrert klittern, unl> Ätid^cbrcircte/iXPm^elfpröffcii. Linn. Sp.pl. 66+. 3(pofI). Sempervivi raajoris Herba. $au£(au{>. £au3laiui). Donnerfraiü. '£onnerbartv pttftiKiHne. äBunDerbar. Cafo. Bank, pin. 283* Sedum majus vulgare Doi. femp't. 12?. Lobet, hon. 373. Sedam majas. Tabemam. hon. £4*. Ejusd. ZstSutcrb- 542. Sedam majaä. Blakw. Herb. t. 366. 25cfci>r. 3>ie bicfjrti, jfofttaen, et>runt> - fan* icnförmtgcn , am SHanbe fangen, an Der trpitje rotten , immergrünen Blatter, meld;ecl)ne Stiele unmittelbar auö öer perennirenöen SSurje^ t>er* J&orfommen , jfeljcn in einem refenformigen Kveife bid)t jufammen, auö Der «Dutte entfprincjt ein «raöer, l;oi)er, mit raupen Bdnippen befe^tec fetenaet , mit ^erfc^iet>eneti Dvcbcnjtpeigen , n>e(» l\&* men befe$te , einfcitigcn ftefcrcn treiben. X&ofyuort $uf dauern, ©ackern, Seifen iwiö trorfnen Orten. Älu^cscit. 3'uüuS unb SlugujT. SamrtUtmc^cit. S)tc SBtftter werben fluni SttftneigeWudje immer frifö genommen. 3&r l)c:u figer <6aft l)at einen fäucvü'd) gerben Qefömacf ; er ifc f ul)lenD, unö getinDe ßufammeiiftie&enfci SDiefer «Saft, mit eben fo »tel J?onig unü ein n>emg Sllaun gefoefrt, ift ein befqnDerS gutetfSHit? tel bei Den ilftunofcfrroammdjen Der KtniJer , wenn fre aKe<£tunDen mit einem Damit be.ne$ten $enf?f fcehid)en werben. Öluc& feilet ein mit Dtefem ^pafte oft angefeudjtetcS , aufgelegte* fceinentud^ lein Die ttifgürriffriten SBarjen Der 23rujre, unp dienet in Der bräune oDer £n!$unbung De$ @d;lUrt* fceS üum ©urgefn. ©ie jrotf^en einem %tid> $er* quellten blattet aufgelegt, &e£eh Die @d;mer* Jen Der blinDen (Solbaöer. 'Der fort^efe^te lange ©et>raud> Diefer 23l*trer , »ertreibt Dießüneraugen feoütg, »enn aße Äbenfcö cm frifdjeS, ki$ auf i>a*'«aftigc abgcfctniüenctf $>l*tt aufgelegt, unö fceö borgen* Da£ , reaS fecn Der Spant DeS $'&» tieraugö erweicht ijf, gelinöe abgenommen tturb. &cr ©aft Der Blatter mit ®einget(l t>ermi.f4t, Siebt einen roetlTen 9?ieDerfd?lag tvie $omat?e, roeU eher fcon einigen aiö @d>mtnfe gebraucht wirD. £in jerquetfdfcieä &latt ifl Daö Gelte Mittel tri* fcer ^en *&v.ä) Der dienen. 3" BömmL aus- erlefcner 2ibfcanbl. für praft ^lerjre 25 10. *2>. 14. wirb Der ausgepreßte ©äff, unb gemei; nee ^ornbranbwein, fcon jebem §roo Unjen , M ein guteS Sftittel in Der fallenDen &uci)t , unö in foiwulfwiföcn Kranf&eiten gerühmt. Sfotöffc * XIL ÄfoflW L ßr&ntma* 181 Stifte Baffe- ■ SKit *Ulm ©tttubfdöen auf Sem 3Wcf)t Stifte (Drönung. 3fttt einem @tttubweje» Amigdalus. SDI a n fc f f. CBtattuntpt?. X>« Mdd> t|l fünffpftfttjj; t»ie 33lumenf rotte iff funfb(dttrid); t»te §ruct)t ifi ünz ©teinfru^t, njotfon &ec Stein |er* .(lochen ifL ii. Amigdalus communis* (Bemcintv lYlanh elb zum t mir Blättern , bereu »nterffe fägertartige i£irtfö nitre mit foru&dpcn Infe$e ßnb , unb doppelten unterteilen Blumen. Z#*w«. Sp. pl. 6?6. Hpttfy. Amigdalse dulces & amarzs. Ca/p. Bank, pin. 442. Amigdalus fylveftris» ZW. pempt. ?q£. Tabernam. Icon. gpö. &r«uterb. 3. €$.725» Amigdalus. 25efet;r. £>fr btüere fowcM «tö ffifc S&tatt* fcelbaum erreicht Die Jpöfte unö Brette eine* mit- telmäf igen 2tpfefb«um$ ; Die üBlÄiter gleichen Den gemeine« »Beibenbttttcr, fte (leben oben unö \x\\* ter ben turnen, unö an t»en 3»etgcn obneOrD* nung ; ÖieSMumen fielen metffenä |u jroei \vfi*m* «wen , faß o&ne «Stiele ; Die gruc&t ^at eine feo> SO? 3 jMtt ig-2 XII. Äfaffl% I. Srtmtm^ pdtc fpaut oDer ©d>a(e, roofcon Die innere (teilt» » artig , $ie äußere leDcrartig n>ofltd;t ift. XVcbnort. 3« ©arten , tro er Die (Wrfffl SflSttttecfalte ausmalt, nur 'find 'Den fear frä&e auf* gepenötn £(üt&en oft fpätere grö|re na#t&eilig. SMft^^eit. Ctprü ; atid) oft früher. &amnüiin$6$at. 3" &,*« SU&rieten werden nur öte Kerne ju Bereitung eines Öefrlö unö einer (BRifd) gebrandet: Jejferer beDient man ftd> weqen Üncr großen Diabrbafrigfeit bei troefnen cfcclerlfcben, mageren unD abgewehrten ^erfenen, wnö jUanfen, n>o eine Staftrung erfo&ert nwD; fie rnug aber überhaupt ddrjtcfctig gebraust ..»er« fren , fcett Die tn Der $?i(<$ &äirft§ untermifttte getttbetldum oft Den SXdgen fd>on oerDerben, efce fe tnäSBlui gefangen fernen. JDcn bitteren ÜJJan- fceln »t'rD eine fd)äfcenöe £igenfd>aft jugef il)ren Öcnuf (cerben , pcldbrf fii) a'er bei »Dicnfd;en im Weis tten ni.i)t lugert £>aä $:anDe(6l;l roirD fotpof>l eidjent>c8 UnD fd>(oppmad;enDe# 5lr^ rieimith'l innerffdb itrtö äuferttd) gebraust. Ü?* rot tpt*Ötrr«tfj Den innerlui;en ©ebraud) De$ !$att&.eU$lä in J»rasif§ffitfn Der JtinDer, unD be- Rauptet, bafj e$ oft Darnr, trenn eä Durch <©ti(* lung Der &&merft£n gu belfen febiene, am met= freu fd)aDc. ©aß Ottfitdef^bl retrD febr balö ran* äia. , unD ift aißDann foroo&J für jld) als in $u* fawmengefejttn SUgneten tuegen feiner Bd)ärfe • tniicdut febr fd;.:Dltd> t aueö aujjerlid) mad>t e$ €nt$uaDung un\) perl)inDert ^ie Teilung Der reift« ften ©efc&roüren ; ei? muß Daber auä niefct $tt alten ranzigen SKanDeln oft frifty geprej&f werDein 93on Der $*e(;anMung unD dem D}ul}cn Der »0?an = fcedt fann man A. Daries E-ifl. de Amigd. & tarum oleg athsvo ( Lip£ 1776.) «ac&kfen* XIL JKüjfe. E» Örbnunj. 183 119. Amigdalus persica. pfcrfiäybaum : mit J$littcrn, beten fä$cn&rti$e i£\nfä)mttc alle fpit}i$ finb , unb einölen unge|fieltcr? Jblumcn. Lhin. Sp. pL 670. 2fpot[). Periicae fruetus ; Naclei ; florisfolia. Cajp. ßauh. pin, 44.0. Perfica vulgaris molti t carne. Kernet oFon. pfl. »anfc 1. pi. ici. 25efd>r. -53on Dtefem bekannten SSaume, wel- cher meiftenä an SKauern unö &ÖänDen ge$oge.n loirt), fyat man Durd) Kultur unö jfrtnfi eine SKengc Varietäten oDer Sorten &erborgeora4>t. £)ie Rätter gleiten Den gemeinen 5Beit>ehbIäi= ter, unö («eben aeefefeiweif? ; Die Blumen freien etnjel , unD Der <&aamenfern ift" ucn $n>ei «Bcfca» len umgeben , " wouon Die innere freinarfig, gffr jlocfeen , Die au§crc Dicf, fleifd;ig unö faftig ijt. ©ie <cn Rieften Diefe foftbare gruefei für giftig, feie mögen wobt nidit unrecht gehabt i)aben , mnn ftc es in s ^>etracf>t ifcres nnmajjtgen (BenujkS $a fein glaubten. 3« Diefem Detroit ftnfc pe n>irf* Iict> eine fefcr gefä&rhd;e Stuckt; Da eö febr &ie( tlebernunöung fojtet, ton Den; eni$äen $e* fd;macf Dei $ferftd>en son gelänget Dvetfe unö (3i6j?e fic^> md>t &u unmäßigem (Genüge oerfai)* ren $u (äffen. Diefc gruefct befreiet nicbJ auä. einem feflen 6pfeläl)nitd)en Sleifcfr, fön ein aüä lauter D a ö a 11 ju 3 e f d> ro i n D e S a u e r n> e 1 D e 1 1 6 c r tu e t cb \ | t e n unö fafttgtfen grumten entßebct , $efaMid>e SHucfos falle terurfeute. £>te glätter innen einige ort* ftatt Zi}te , oDer foefcen fte in 9)1 üety, um einen 2)? 4 SD« an- 18* XII. 5U<*!fe. I. Sr&ming* SÜ?«nDcf$efd)maff JU ermatten. €in Dtufguf fce? SHui&en unD g5{ätteg mit 'Buffer, rt>cr De«» |>nf< »er Der geiroefneten &löt&en rnö Blatter, auefc Der in Den Slpoi&efen bereitere ^ferft^Mut&ea? r up rctrD frefenpers» betÄtnDern anDer DieSgar? wer gebraucht. Prunus. Pflaume. ©utttimgsf* . £)er ÄeCcfc timgieöt fort Jfrtic^tft|9ten . iinb ifl funffpaJtig ; Die S3Iu* ntenfrone tjl füufbdittt 13 ; Der <£Um De? gruci)t i\\ glatt unD fcat (jerüarracjenöe 3cdtbe* 120. Prunus laurocer asus. Gemeiner felorbcer; mit tr&ubcnf&nmgcn 3Muincn- cln , «nb perenitfrenöen JMä'rrcrn , vocU d)c auf bern&ucfcu $voo Brufen ^abeu. £?**»« 2$pot(?. Laurocerafi folia. Cafp. Bank. ffjn. 443. Cerafus folio laurino. Civf. hiß, I. p. f. (Jammer. H$rt. t. 23. Blukw. Herb. t. 512. Zhbcr iUifct. 3%%nb 2. &. 546. 2&efd}r- ^ie Mütter biefeä fernen immer jrünen ätauttiti gleichen Ken 3itro!ien8lattern , gufrr Da§ |te etroati langer flnt) , unb nad) Dem Stiele $u ^rt»ct gegeneinander ukcnrcoenDe T^ru» fen baben ; Die meijfen gcrurf)[ofcn Blumen tr>afaz fen in traubenformiaen SSufcfoeln; l'te K?3cere ifi r ci;:Dar^ unD enthalt ein^n Porten ei)runDen <3teim Wohnort. 3n ©*Ucn, »• er im greieis XII, flraßV. L Öcbnunj. 18s 36lu^c|cir. 3un«wi unD !$ultui, @amnilnn00$eit. 3n Den ?1pot(>efcn &raud)t nun uon öicfem #aumc nur tie flauer; fte fcaben fo wie Die SMumen unD grudjtrVrne ehie manöefartige 2fctterfe*t , meiere man t»ct Sftil$ unö Dem S5ranöei»ein Durd) tue flotter llii'tiAttbctten pflegt, £>tefe$ muö aber nur im Jtletneh unö mit 33orftcM gef4>e&en , inöcm Der jufammengeörangte Saft Der i&Mtttf, nod) mefct afcer Da$ über Die glätter beftfdrrte Qöaijer ein tfarfeä 8if| t f T , Da3 BD? e uferen unö ^t^icre ( in* öem c£ Den n>ä)Teridjen Xfyeii De£ 2Mut$ aufer- orDentlidr fcerDitnnet) Durch feine unmittelbare $£ufung auf Die Herten in Der großen ©ef$»ijf« t>i§?ei{ toDtef, u>eld;C\3 ein tri Lord.n Chronicle 178t. N. 37p7- angeführte« £?eifpief fcc»»eifet, wo ein gnglanöer mit tarnen 'Dontllan einem jungen Söerrcariöten , um eine reidje C£rbfe&dft ju cri>aUen, Diefcö 3Ba||er in einer Sfttjrtür beibrad»« tc, roelcber tn 3 e i f einer BiertefflunDc nad> einu gen (Spiuwlfionen mit ffarren Äugen , unD äuge* bteftetti fcfoflumenöem Sföunöe tööt rcare. £5et &em <£rofneten f&n^ man Den SKagen gut, abee i>en Körper gcU&mt unD Den &zpf angegriffen; Öer Saimiaf mirö für Daö nmrYamfre (Gegengift gehalten, SKebrcrc fofcfcer Q3ei!>iele fann ma» in £r. JJofr. 25a £ Ding er neuem 2Ö?aga$. $. 7. €>. 5CL0. unD in -Murray Apsar. med. tom. 3, p, ^15 Racfclefen.s rcelc&ef Diefe glatter foroo^l a(ä eiw magcnfUvfenDeö, al$ s 23erfropfungen auflofenDe£ Mittel nuDerratfl, ^a man $u Dtefcm <£nt$a>etf fidirere Slrsncimtttel habe ?3on Dem Sßugen öie* fer flauer in einigen Sufafien fann man . 103. nadjlefen. 12 1. Prunus cerasus. täcrntincv 2Mrf$i>aum; mit #Uimcnbott>cn, xvtldyt tbnui\$. ncn hir$cn gcmcinfdyaftUcbcn &ticl i^aben , uno eyrunb-' Un$cn förmigen, gUrten, boppeit Cafp. Bank. pinn. 449* Cerafus fativa frnfta rotundo, rubra, aeido. t&potfy. Cerafonini aeidorum fruftus. Sfcipi- des. 25efd>r. *33on tnefem $«$men Äirfdjbaum §iebt eö in fcen @«rien in 2lnfe(?un§ De& @c* febmaefä , Der ©ro§e, unb Der garbc Der §räd)* ie »tele »erfci)icöenc vBortcn; Don triefen rcerDen in Den #potf)efen nur Die fd>n>arjrot(Kn fauren ttirfefeen gebraucht, unD entrccDer jetroefnet, ober mft %i\dtx $" einem triefen &aft, oDer £9* rup bereitet. Xiffot Avis *n peup s e rüfcmt Den f&uf$uf* Der Stiele mit ©«([er a(3 einen «nge= tie&men, unD bä Jarinätfigen' gaurrfcen fefcr nii$Ü4>cn $rani. 112. Prunus avium. )X)&\bfirf »affer XU. ßlaftt. L Örbmmg* iß? »affer fcefrinirt roirD ; e$ »irb aber fcon einigen für f$iöiid>, unö Derfcäcbfijj geftäUeii , »eü ctf n a d) g e m a d) t e n i\ e r fu d) e n m 1 1 & c m i'orbecrftv f cl; c n = roatJcr ctiuasl a^nii4>e ÄSirfungen b'at. i2l. Prunus domestica. (Gemeiner Pflaumenbaum: mir mziftzne einzelnen .Bin* frnejrjnelen , i'&n$tnf&rHii0 ■- eyrunben, $aßma mencteroiUen 2öiaturn unb unberührten 2le* |fen. Link. Sp> pL öS'o. Cafp. ßß'ih. pln. hj. Pruna oblonga caeru- lea , unÖ Pruna, ex fiavo ruffefeenti* rpuci Saporis gratifiiraa. 2>poH). Franse jfaüieaß & brignolerifi« fruftis. 35ef$.r. '»Ben biefem atfentftaf&en femein »«c^fenDen $ftau(0cfi« qber&üetfd)baum gtebt eä fe{>e Diele ©orten, reefebe man in Mayer Pomona Francof. t. i. p. 1 o. fei)«; fu)6u in* garben ae» ma(;(t (in Del. SJon Dicfen ©orten fmö nur ^met in Den Spot&efcn tjebraudjlicb , Die gemeine üjetfe^en , uuD Die brignoler pflaumen , weicht metjlenä an$ einer franjoftfcbe« ^rooinj unter bem tarnen Sruneflen getrofnet übetfd;irft roer* ben. £>er fauerlute füge Uim Der Rannten eröffnet ben i'db fefrr geUnöe, Dämpft Die $!$&$? fe Der ©ade unb Der übrigen &zi\c ; frtfcb b(d* fcen fte f4)n>aoJMige ^erfonen auf, was f;e aber Setrocfnet oDer gefönt nii;t tquen. 124. Prunus spinosa. ©c&fftjenborn : mit einzelnen £>lumtnfticten, lanjenförmtcren platten j&iattcrn, unb frad;lid;ten 2U|Fen. 4*inn. Sp. pl. 631. %pn§. Acacise noftratis fiores ; fruftus f cortex, Vre. i88 ; XIL Äfofle« h Drtmmä* provi»5. £ecff r)at eine $faffe , fcfc»ärjlid.)te Stinbe, unö if?*o8 Knoten unD Sta> (t>cln; t^re S&Uiter finö glatt/ fadenförmig, unD $cjäfcnt; Die »elften aut riedjenDen $ turnen fom= tuen cor Den flattern auti Den £Matt»infeln metjcetuä einzeln, aitd) §ü $u>eicn in §ro§er Sften* gc; Die 3rud)t tfi Don Der $>icfc einer Heinen güntenfugel, anfangt* grüu, nackter fd?»ar$&lau. XOofynort. Slpril unb 3K0.9. B*:ntrnlunrjß$cit. 3ni 3ruf)(in« »erben Die SMumen aiö Jpautimiüet fewofol «(£ für t>te &pc« liefen gefammlet ; pc [inö fo , »te Die Sötätter unö grätdbte jufammenjief>enD , unD »erben juir SUlutretnigung, in Den gru(;lin§3?ttren gebraucht. 9luÖ Den größten wirb Der auäneprejjte ©aft ebne 3üfa$ DiircfrfJ Cinfodjen - fccrDiuJ , unter Dem Stfamen Suceas Acaci« germanise c(tf ein julam= menjie(;cnbeö Mittel in Safenlatwerjen , unD au $ntra,el unD •KunDroaffer gebraust, unö foü Dem €9i)ptifcfcen ©cfclebeDornfafi Yuccas Acacisc versc an SBsrfunj gleich fein. 3nmcrf. 3>ie SMut&cn beö Sd)lc()cbornä ftnb fcen $5(ut&en Deg Prunus infititia Rrecfcfl febr fll)u(id) , unD unterfcfceiDen fid> nur Durd) Die int* wer $u ^roeien ftc&enDe' langcrgcfficCte JS'lumen, öa ftc am @efe(efyrb&rn metffeHg eingeht freien, unD fur$*e|rielt jlnD; fte fraben an €igcnfityaften mit Den ocr)lebebornöbtut&en md[>t$ gemein , unb Tonnen an Deren ftatt Die »erfproc^ene SBirtunt tH$t teilten. dritte XIL JEtoffe. HL ötöntutj. 18* iDvitte (Dröming, Sttit Drei ©tau&weaeiu Sorbus. ©pcterlittg* ÖJattiwgefc SDer 5Md) tf! ftlnffpaCtig j t>ie Sfumenfrone f im flattrig ; fcie jaftige S3eerc enthält Drei ©aamen. 125. Sorbus aucuparia. 50o£elfpeier* lin$: mir {jefieberrm, uno auf beiben öet» ten glatten tolittevn. Limi. Sp. pf. 683* 2lpc>tl). Sorbi aucupsrise Baccse. Provirt$. Silber ©per&er&aum. ©urefcfr* fcaum. Vogelbeere. üuitfd>ent>eere. 9U>ref$faunß €fcjjrofcl. £anrefcfebaurji. fitualfcer. (Ebritsbceren. C»fp.^Bauk. pin. *frj. S©rbus fylveftris fo- liis domeftiese fitailis, Dod, pempt. 834* Lobet. Icon. 106. Sorbeis fylveftris. Taberncem. Icon. 1020. Ejusd. TKviutcrb* 3* <£fy. 741. Sorbus fylveftris. Blakw. Herb. t. Mföi 35efd?r- tiefer 9k um f)at feftone fange Q3fac» Uv , weiefce mit 7 bi$ 10 fyaav l»f!}ttof&ritHger gejä&nter garten ^(ättäen unb einem imsleidun an fcer €>pi§e gcfküert fuiD ; am £n'oe fcer gtoeia $e freien platte fc&mHarrige ^träufje ircijTer $Hu* tuen, roorauä Die fci>6ne ret&en &£ejfc roa&jVn, toelcl;e fcem SKaimie im J&crbft "ein prächtige* An- fejen machen. Wohnort. 3m &?ie ftmbe bar einen frit* leren, baifamifdj« :•., sufariimenft lebenden ßkfömacf« au£ Den beeren rourDe efjeödti ein feaft bereitet* ©ie 9 •: t roef ii': trn .beeren &u io bi'3 12 D,ed £age# f in oDer j»eimal ftfrionünen , bat £> c r $ i u ä Mat, med. p 4x5. bei 35cfcferoctDcn öetf Sföierenjieinjf sfi &er|"m$t Uitt nufjiici; gefifnöcn* Vierte Ordnung. !0iir fünf <£tau&n?e<3?n. Mespjlus. SJJIlfpcI. (Btotttwgsfc ©er Äelcj) .flehet auf im g*rud;tl : noten imi> itf funffpalrt^; Me 33lu* menfrone t(! fünfMättticrj J tue oteri offene ©trinfaiiijt mtyäit 3 (?is f (!ein^arte. 701. Mefpüus. Blakw. Herb. t. 154. »emer öfon. pfl. $4ni> 3. VI *77- ratio* Xih Stoff** IV. Ürömtng. 19* Pallas flora Rußha tab. 13. fig. 1. £>cfd)v. Diefer ffrauc^arti^e frumm tauft* fcnbc 2Uum fcat eine afd)gfaüe sftinbe, feine riefle flnb bei Den rottbroaeftfendtn itfif «Bfa&eln bcfejf; Ml» enrunö - lanjenf&rmigen oben platten, unten »cifjwoütgen glatter fä}cn in pufften $ufammcn ; feie röU)(fu>t n? c t ff e, $iemltd> qrofce febone £Mumen ftljen einzeln in Den SSiriftin Der i&ldtter. Wohnort. S3ei JUnigßbcrf im ©efcüf&e; fonfi jctro er in ©arten gegoren. 2MiH;c$cit. 3uniu3. eammlmi£05ett. T^ie Srucfct t(t fbpfenfr unb &ufämmen$ie(>enD , unD tpurDcc^eÖcm in t)cui 8 ttäcfigen $AUC$$u§en gebraucht. Pyrus. ^trm (Efatttmgst. 3>r fönffpaftige Äcfd) tfji auf ftim gruc&ifnoten ; bie SMument'rone ijl fünfbidttixO) ; Die faftige gtu4;t i|i (ünffd* Uttem , imb untje» frielten 2Mumcnbolb.cn. £&^r« iS]p. pL 686* 2ipotty. Poma Borsdorfiaoa. 25efd>r. Stfan §at feon fcem ftpfcl&aum in ben ©arten in Otnfe&ung Der ©rojje «nö Des ©e* fdjmacfä eine große 2)?ena,e (Borten exogen; ton tiefen braucht man in Den Äpotfreferi meidend feie ^oröborfer unb SXenetien : fte fmb alö eine fanft ff{)(enbe, ben Siegen, Die ©cbärme, unb feaö roaUerfbe %lut erfrifebenbe epetfe fe&r ge* funb , unb werben oon benjenigen mit s Jcutjen ge* nofien, tpeicfce mit fd;arfer (§atte, Sgalinmjen fee* igi XII. tffofle. 1\\ £>rbfciitt£l ©e&f&ti, mit SB«ftopftin$ De3 £cib$ imb mit fci)(vici)cn'ocn «uäfe&renOen Siebern behaftet finD. 5Sinfofucfetige < oDer Traufe, tx>elcbcu (ie iuic aileä roi>e Ö&|t £5fefcungen mad;en, müfjcu |ie Dörfer fcraten. 9Uig. Den ©oräborferapfeln nurD Der bc= fannte fefcr gute Dtofenßeitufcf)« l'efaenpomaDe be* reuet: man fod>t numliä) 1/2 $f. ungefal^ene Shmer, 4 i ? otf> gelben &3ad?0, 4 2ot& »on Den Steinen gereinigte grofe SKofmen, unD 4 i'otjj «b^efd?a(te £>or$Dorfer«pfel in einem irDenen ®e* fdmv fo lang, bis Die auf giubenDe Noblen ge* fpriftte Kröpfen niefet mel)r twfyen ; afäöann roirD es Durch etn $u$ in ein mit DtofeiwajTer ge= fuütej ©efäjTgebracfct," unD n?enn eö fa(t i ft , fcon Dem SEBaffcr a&gefonDert (£* roirD alö ein fcor* ^ua(id) gutcä 3Hittel auf Die Dttffc Der l'efjen unD Der S^arjen an Den jbrujlen aufaefiriü)cn ; ctf Dient bei s -j 'yarDf^iiDen , unD bei röiinDgeworDe* nen @$elenfen unD «n Deren fßfäfeen De« .HtnDer. Um Dem .viaüeiuimmer jarte unö weifte JpänDe |U maefeen, ift fem unfcpDlt^ereS unD bejjcfca; aBafc^nrfttc! befannt. i28.Pvrus cydonia. <&uimnbaum : mit ^an5 glattranbige/i 2Mfecrn, unö em^clen JtMwmeii. /w/zw. &p. p/. tf#r. 2ipot!). Cydoniorjm fru&ns ; Semina. Cafp. Bank. pm. 434 & 435. Malus cydonia msjor & minor, Lo6*/. Jcon. 152. Ejusd. Hiß. 580. Cydonia Cytonia. Tabertiam. leon, ipr. Ejusd. 2U'£uterfe. 3,, Cjj. 717. Malus Cydutiia, Biäkw. Herb. t. 137* 35ef$r. ©lefer niefot fe(>r&o$, fonöem meljt Jtraflcfeartig ipaci)fenöc 2?aum treibt Diele Dünne XII. Äifojfe. IV. Ör&nuna* i<93 &ef?e; bie furjgef?i€((en> e^runDen , (rümpfen , unaejaljHicn, oben t)et$ttwtn ■, Urnen Dufu>oüiaen glatter jreDen jcrftreut ; Die faft un^efriefren feto* ne rotMid; » »eijje Flamen fie&eti an Den vrnDcn Der $Tt>ei$e; Die runDe ofcer langlutre, eefige, fefcr aitgentfriti rie&en&e 8rud>l t fr iv.it einer D i d> * len , tyri-Hgrauttcfefeh xu>o;1j überlegen, un£ mtv ti)en in Änfclning fyrer Stgüf jn>e't t>erfd>ieDene (Porten, unD flnD enriyeCer £Unitenbtrne oDer ■&uittenäpfel. £ö carbi noch eine Dritte vierte : fcer portugipfctic brcitblattrige Cuiiftenuätim , wo* Don Da*5 Sleifd) Der JuicM toi Kochen f"a;ön pur* purreti), and) fajjer ufiö wi$t* nrirö. Xtf o^nört. 3n @«tttn ; fle latfen fic^ in feuejjtem #oDen burd) ablegen unD anlegen Der Swciae ieid;t fcermebren. 2M«{>e$eit. SDtat) unD 3umuä. öammluncfsseft. T)ie Slpot&cfen Brauchen Di« 3*"d)t UnD 7 ©ffomcii ; Die gruebt bat einen frarfen angenehmen (#erud>, unD fo gerben %\i* f«mmen$teöenDcn ©efebmatf, Dafc man fie unge» fcd)t aar niefcf eilen rann, tiefer berbe ©efdwiacf verliert fld) Durchs Jfo&eii ; f:e wcrDen Dab?r nur guefer unD anberen @eroär$()aftf ri 3ufa&en foieo^l für 6petfen alä $um 3trjnci^e&r«üiß uiberntet; au<$ iDirö in Den &pot&efen eine Sinftur, ein €>t>rup unD ein Dijcfcr <£a£i Ooraui öerfattqef, tuelcber fä&lel unD in ^aud)?lu§en gebraust quo. £>ie gcDirrten &ttttterifdbfti$cn fonnen a(tf $au^ mittel mit ciimö 3ucfer u\ Sauer g e fod; l , bei SRuno^ unD ^ai'öenuün'eunaen, alä ein sortrer?- lidjjeö @ur§eUiaffet gebrautw rperoen. £>ie t5aa* men entbafren md)t6 £ufammen$ie^enDeö, fen* Dem .eine fo!d>e gftenge ern>ei$d£a?ut>c l^irle er$4Ü tiefer (sefcleim »ivö in Stufen « unD cftunDfranf&ctren, i» J&alögefs^a&rcn, bei aede^ter und entblcfrer 9} JJaur, ig4 XIL ÄUffe. IV* örtmmg. f)aut burcfc Verkennen unb53(«fenpfta|ler , uitb fei anderen Juf&len gebraucht, t»o fnfyienOe unb &ei* Äenbe SKtttel erfordert ivsrben. Spiräa. ©pier freut. \vebd: mit gefiederten flattern, beren außerfie* 2&l&ttd)cn großer 4I* bie ankeren , .unk in Ä4ppen sertfyeilt ifi , unk un&dpteti Tblumcn; btiben. Liun. Sp. pl. ?o2. 3tpotb- Ulmarias Äores ; radix. ptovin$. ®eißn>ebe(. (Soifj&ari. SBiefemr?* fcet. Sfttefenbocfcbart. ©d)tt>ul(rfr*ut. SDWfrauk SQtabefä|&. SUItefenfonige. Ärampffraut. Ca/p. Bauh. pin. 164. Barba caprse üoribus cornpattis. jDorf. pempt. 5?. LobeL Jron. ?u. Ulmaria. Taberncem. Icon. ?ff. Ejusd. Är^urerb. 2* C^. 482. Ulmaria five barba caprae, 2f/*£w. Herb. t. 465. 25cf$r. ©te perennirenbe biefe 58ur§el irei&t r&fMidjc, gefurchte, fcobe ©iertcjef ; an tiefen fteben die Glättet, mldoe mit großen, langen« förmigen, fpißtaen, ge$ä>nten , unten n?ei§'(icbfcn Sblattdten gepcöert fl'nb, r©cct)fe(tpetfe ; am £nDe ber Stengel entfprinaen grofe, fd;6ne, ftf)v a|?i$? SHtfpen »p^(ric^cnDer »elfter Blumen. XII. Ättt|fe. IV. Srtnimg. 195 XOfymrt. Am Ufer &e$ $cppefä&erfer ®#lö§nH'H>ert> / fonfl an $5ad;en un& »Bä|Tc?n. 2£l»i)C5eit. 3««iy^ "«Ö 3uJiu$. &&mmlun$*$cit. ©iefe^fUnje n>tr& je^unö feiten gebrcui&t. X)er Blumen , n»e(c£e einen gu* ten ©ccuc|> (jaben , diente man ftcfc e&efeem in einem mit Söaifev gemalten warmen StufauS um fete$9«fcn foerDorjubringen , unD mit einem 3u|'ai$ t>on ©cferoefelblunien, Die eingefdblagene jfrA$e mie= £)er &erau£$utr*iben ; aud> fyat Da« »Qn Den &(u= msn öejlilute äSBaffe* n^Rii4>e jvsrafi. fünfte (Drönung* Sftit »Wen Stau&wegen* Rosa. EKofe. <8> XII. ÄtoflV/ V. örtnung* %Yiünd)l>. *&au&v. V, 274. N. /. JUrner oFon. pfl. B. 3. pi. 2+5. 22>e(~i)i\ ^tc *öitr*e( tiefet weitfdjwcifi^eri «Strauch* treibt niete öielätfige 3met0e v welci/e f er- rfoeln fceftftt ßnb ; bie SiMatier finb gefiltert; bte bfafjrotfolicb - weiffen Alumni t;aben gelbe <6t\utb* freutet. Wohnort. ?l(Unt()a(ben in J&ecfen unb 3auncn. 2MuI;cscit. 3uniini unb Juttul. Qtemrolunrj$eir. I>a biefe S^fumen wenig anheben, werben fie $1.1 Bereitung Deö iKofcn* tpaffertf nicht gebraucht. !Die Jrticbfen werben für tue ÄpotlH'fen unter bem DJaiiieji Cynosbati fru- (ftus, uue oueb tum Jt&cfccngcflraiut) aiiammlet. JJn ben Wpotl)efen werben flc fron ifrren f i a cl> = lichten ^aamen fe(>r borß$tig gereiniget/ trorfctl aufbewahrt; aud) n>trö ein vsi>rup unb eine (ion= fer»(J Darauf bereitet, wr!d;e alt' ein fi'iblenbed, tuii|ifli(lrnt>efl, unb fefodrfeeinbiitlenbcö, niebr t)am- <\ld itemtreibenbeö ©littel gebraucht werben. ÖRefh rcreo »on Dgn -Oeilfräften unD Suqenben biefer ^rwa.ien failti man in Jj er mann DiJ/l de Rpffi 55. 11. nacblcfrn. 5>a Die jjrftefeten Der in ®/r> ten wdt^fenben Öpfelrofc ( Äo/ii rj/in/u i.iun. I1luru't)l). ({ ein a uö garten ineinän« bei* Hemmte! ter ft-aben be|le.- amuf, Welcher Durd) btn Sölj einer Öallwefpe Cynips i. entfielt, $iefer w,iirbe e4>cdctn für fcic vipoti)eii n c[\ü ein jiufammenjie&enbed unb fcfolaff« ittel unter bem Manien fungu's JJ>- de nur «jcfamiwlet ; i|i *abcr $eut3Utagc gan£ auiier Sefcrau$. 131 XIT. ÄfoflV. V. .Oifcnung, 197 Ig!. Rosa CINTIFölia. 4tmbertblj* tciidyteRofe: mit cyrutibcn Ukddycn, bic iicbft ^cJl 2MumcnfFielcn borfh^finb; einem borfli» $cn unb jr»iv.i>li>b ttn Stamme, anb mibe» wehrten J&Utrfrtelen. A/'/w*. iS/f. /?/. fc-/. Crt/p. Bauh j'iu. l#.3.Rofa multiplex media. Herrn mn Diflcrt. de Rofa. VIJ. 2fpofl). Rofae damafeenaee five pallidas florei. 36cfd>r. ^on bicff r MafjrotfKii, in aflen ©ir» len attaemetntfen, aber nueb ifyreti ©erudM fottto|(, altf tt>rer SJarb« imö (Meftalt idc^cii , a,eroi|j bec fünften 9iofcnart, braucht man m Dfn&potbcftfii nur Die Flitter; fie tuerDen getrodfnet aufbe> n>at;it, unö *u (Wrfenben Umfcbläfien , flu «Diunb* unD Olu^eiijufüUcn unD &um (Gurgeln bei Der bräune gebraust. Autf Den frifd;cn blättern rotrö etn ©äff« örfnllirt, rvclcbcö innertiefe ein ner>eBfrarfcnDc$ mittel ifr. fielen ^(terif^en grauen ;,immern ifl fd>on Der (Mcrud) unerträglich. ÖfUfetUfl) bietU etf als ein füblenöeä, unD gelin^ b« jii|ammeiute!)cnDed Mittel in Augen uub J^atftenljun&ungen. &ud> rotrD Daraus ein 9lo^ fenör)l unD föofenbintg betreuet, »efcblti Untere old cm bcilenöetf, unD veimufnfccü PhtraeU SftunD -- unö ©pri$n>a|fer bei ©e/d)rpürVn Di 5 SDiitnDä, Der 9?afern>ed>folt toriDen, meiner autf Dem iKl)oDifert)ülj a,emad;t rvirD. Um *u jcDcr 3a!}re$$eit etn frif"J;cä ftofrU riecl;euDe^ )}iofeiu»aiTer ju De|ltlitren, fann nun Du* fiifd;en ittofinbUtter einfallen , njoDurcl; fte frifefe bleiben unD ifrren Üerucfc beibehalte». 132. Rö.SA GALLICA« 5ran36{tfcl)< ?\0 = fe: mit eyrunben auldjen, Mc nebft Den £>lu = menflichn btvftig |mb, itnb mit Ä#r|tcn 593 XII. JMaflf* V. Ot&mwg« vn* &tad}dn befeuern &tamm , unb 2$l&tH (freien. Linn. Sp. pi. 704. N. 8. Cafp. Bank. pin. 481. Rofa rubra multiplex. %ttht\d$\)> *&auev. F. 286. n. 23, 2(pot^. Roise rubr^e flores inaperd. 25efd>r. 2>tefe foi Den ©arten efit>a^ fett* jicre Sfofenert tjt Don e4>t<$er D*rmn tsnirrfdjte» ben, Dag Die 3Hu.n}en&läiter ftypefel om <£traucfce- «(6 fonflen ff einer, rtc 'Dorne feiner unb grraDer, unb Die Q3(mnen DunfMrotl) (t.nl>. ©i* 25lnmen »eröen für Die Äpo! liefen gefammfet, e&e fle auf= ilft&e»/ unb fommen nur Der gtcrDe tDcgen untet fcas Stfaucfopul&er. &U6 Den fr if eben mit einem gleichen 2&eil gutfer jjerfie-fencn blättern roirö Di* SKofenconfer&e, unb auä öemtyutoer Der getreefne» ich flauer mit eben fo fairer in 3£a|T«r aufge« tö(jtem »eigen guefer, §u einer Dicfcn 5D?«iJe je» foebt, iptrD Der Äofen^uifer bereitet. MufrayMat.. xnzd. Eom. 3. p. 169. rufrmt biefetf SÄofencon* ferue at» ein angenefcmeä unö oonrefitcb gute£ ÜKtttel roiber Die Vereiterte ¥ungenfud;t unb <8cbn>infcfucbt, unö fuhrt einige löeifpielc- an,, wo »erfä>iebenc Dureb fcen langes t.:3hd)cn ©e* brauch |U 3 ei£ 4 Unjen, bötttg gereift worben fnb. Slucb rsiro ein SKofeneffig unö 9tofenf;&iH$ fcarautf bereitet, roeteber lejtere pur ober mit •^ausiau&äfnrup »ermifebt in SßiunDgefc&WBrefi unb £*ibrtammen Der tfin&er, mit einem ^infet 1H %cn SRmifc» gejUicljfn, gute £)tenfie (eiflet. 133. Rosa alba. Xl?eigc Äoft: mit eyrtinben platte?! Äetd>en? borffr^en Jblw- wienfneien j unb fracbUdprcm &tzthm, unb 3$Urtfnelen. £//w. jS/u. /»/. ^oj. Ä 7 . 75. <7ß/p.. Bauh. pin, 482, Rofa alba vulgaris major. %ft\xnä)$. 15*1109»' /^. 277, & 7. XIL Äfaffe* V. Ör&minj. 199 Hermann DijJ. de Rtfa. VII, 23ef$r. SERan flnbet fctefe fortfce SKofe in ®tbüfd)Qn rcilD, einfach, mit fuuf Blumenblätter, unö in hatten gefüllt »ad)feiu Sie frifd)e roei- §t Sftofen ftnö $Hftt unguente rofato Mejne { Ko* fmpomäbe) Dorgefcfcriebcn : man bereitet fie aber jgjjunb meijten£ «uä ^c^meinenfcfem^lj , baä mit .SHofenwaner auögen>öfd)en , unfc mit tin paar tropfen ££ofenit)l untermifefct ß>irfc. 3fomerF. £>ie eigentlichen Strien tiefer tum flbanDem fefjt geneigten, unö burefc Jtunf* jum Äbinöercn »erfaßten Gattung, finDet man in£n, 3>rof. ©c&ranl 23öt)er|"c&e* Jlora jui auttein* «nfcer g-efegt. Rubus, IBtomfceer* (Btettimgefc ©er 3Mrf> ift fänffraftig; £ie ?81umerti:rone fünfblättrid? ; Sie SBeere iff äug fleinen einfaamigen SSeer^ea $ufammen* 8*fak 134* Rubus id;eus* ^imbeerfraubc: mie #ejie<>erteri , tfycila ^ua fünf, t^üla aus fcret $ußmm€n$cfe$tai 2blättcm , \\aty\\&ntm &timmc, unb rimmifdrmigcn JbU«(riclm. Linn. Sp. pl. 706. 3*pot£. Rubi idzei Bsccae. Provinz Himbeeren. £int>e&eeren. ije|(bee- ren. Jfummelbremen. CÖ?oolbeeren. Cttfp. Bauh, pin. 479. Rubus idaeus fpinofu« laevis Äuber £u(f$. 25. 2. &. 607. 25efcr>r. Dtx jiemltc^ fön»«, famrnetart^ unD mit fleineu üaäityen Hielt. Xüolynort. Jpie unD Da in SSalDungen, aucf> in 8ä*?ett, ^luJKjeit. $»a» unD 3uniuä. Gam!nluncjs$etr. £>on blefem (?traud>emert fcen für die &pott>efen nur Die reifen £3ccre ge= fammfet; fie t)aben eilten fauerüct) - fü{?en Öe=. fennutf, unö amjenebmen frarfen (Geruch; in Der inneren i)tff)le Der £>eere, unD Dem oberen $t*U fdjrnraum Der flcincn 6eerd)en pflegen ft4> flei» ne 3nlefren aufzuhalten, »eiche Den (Senug Die- fer beeren imae'unD machen fennten. Ctuö Dem Safte Der beeren mit 3ufa$ t>on $$tg unD Surfer* trirD Der Himbeeren tafi bereite! , melier in Reiften (Sommerta-jcn mit JSBajfrr muermifd)t, ein fel)r angenehmer, fiil)lcnDer, gefunDer Sran? ift , UnD in bmigen Siebern mit »Rügen gebraudjt wirD» 81 u 4) rcirö au* Dem SafJ Der beeren unD jjuefee in Den #potl>ef.'>i ein @&rufl gemacht, rpeUter fa^t^en unD anDercn \?? innren, um tfcnen c\nen Angenehmen (3cfd;mcu? $u machen, beivjemifd;t P?uD. 13^ Rubus fruticosus, cmcinc 25rombcer: mit Blatter, welche fnigerfot= tni$ , tl)c\l& 4ü6 fu;»f , t\)ci\5 tun atia brei Sufammenacfe^r f:nb ; imb ff4djlid;rem Btant linb Jölatiilicitn. Litm» Sp. pl. 70?. 2{potl). Rubi bati fotia, Prcxurif. ©ro(}e, fcbn?ar^eQ3rcm0eere. 9?afcm* Uexen. £cbn>arje Jfüäi^ceren. £3rqmmcrfen. %x$s Men. Dvabatbeeren. 0*. XIL ÄfoflV. V. Otbnunj- zo% Ca/p. Bank. pin. 479. Rufeus vulgaris, five Rubus frucTtu nigro. Goevtn. de Sem. pl. tont. /. pag* 350. t.?3* 25efd;t\ eitf$r»eiftge ©trauet) treibt ffarfe , meijlenö auf Dem SboDcn ItcgcnDc lange Sleffe, n>e!ct?e mit Warfen frummen ©Omen , unD et>fermigeti, fpüjtgen , geinten, $u Drei ober fünf $ufammen}iel)enDen flattern ^efejt flnD; Die QHumcn ftuD »elf, unD Die^ee* ren fc&R>ar$. Wd|)nort. 3m aften £reu$6er$er StSeg; an fcer SJacfre Gintec Der £5aumfd>ule nac(> €nDentc|> , fenjT aUentfjalbcn an ßcefen, Saunen, ©ebuf^en, ynD ungebauten Orten. &ammhm$e$eit. €&eDem fturDe Die im CD?cr^ ausgegrabene SÖurje! in £61113 $Qfatit rc;= £er Die S£anerfud>t, iura Die 55(atier in 5öaj[er gefoc^t tviDcr 53aud)flütje gebraucht. 3n ©enen* Den, n>o biefc 6Utii<$€ läufig warfen , tn:M\tt man aus? Den' beeren einen roeinfauerii^en §*3 füfiDcrt &afi bereiten, tiefer Saft nurD in granf * teid), um Die fd;(ect)ten franj&ftfe&en äBeine ju Reiferen unD $u färben, gebraucht. Fragaru. (gr& beere. C&stfcttmgs?* See .S?e[d) t(! ge^nfpafttg ^ mit fünf n>e$fetamfe Heineren Sappen; Die SfamcnfriMf &«t fünf 93idtter; Der fceeren* artige faftige §cud)tfcet»en enthalt auf feiner öberftäc&e &ic!e Saamen. 136* Fragaria vesca. Gemeine i£rb* beere mit Frted?enfcm XQuxselft) reffen. Limu £p 9 pl. 708. $32 XII. Stoffe* V. ßrbntmj* 3fpotl). Fraganse radix ; herba; baccis. Provinj. 5ßalDerDbeere. ßnacfer&eere. Diot^e ©efuige. $k|ing:-ratit. ^regltntje* C*//? ? itoaÄ. jp/m. 52$. Fragaria vulgaris. J)ad. pempt. 6?2. Lob. hon. 69?. Fragaria. Tabemoem. Icon. 118. IKvinttxb. 353« Fra- gutn. Blakw. Herb. t. ?r. Gtxrtn. de Sem. pL tsm.L pßg>35<>* tab.?$* fig- *• Bcfcbr. &u£ Der äfiigen Sßurjef entleeren flutete rceitiaufenöe, auf Dem $3oDen wurjlen&e SUnren ; Die ei)runben gejä^nten 35läüer fte&en 2U Dreien an einem sMiel ; Die weiften £Mumen pelzen an einem dfltgcn ötrauji ; Die beeren ftsD tott). XOofynovt. gtsifefeen 3ppenDorf unö Seitab fcorf, unö mehreren ©egenüen Detf Äottenfor|I$ fo«ußa, tpilö. 5lu4) in Den (Härten »erben tei** f&iebene ^binberun^en mit fctel Diefcren beeren Sejogen. 2&lu£e$ett. ülprif unb #?crt>. @*mmlun£63ett. SMe SBurjefn unb 53(äz* *er würben e&eDem a!ä ein $ufammei>aie&en&e$ SHütel in ©alTeraufgügen gebrauet)!; elftere f«r* len Daö ©afTer unb fosar Den ©tu&lgana rotfr, fmD aber jei*unb auger Öebraucfc. Xne beeren ftnD wegen t^rer r*u&(cnben, geÜnbe aufißfen&en , ^arntrefbenben, unD 5er Saulntg n»iberfre£cnDcn Cigenfcbaft eine fe&r angenehme unD gefunbe ©peife ; fte tonnen au$ ineiK in %lcn%c «enof* fen werben, «1« anbere füf (t<# = faure $ur @ß^ *tfng geneigte ©ommerfrue^te, weif ftc »ermege XIL SfofiK V* Örfcmuncj* 205 i&rer f;dufi«en $ufammcn$ie&en&en Sa#men bie ÖerDauungirDegc nicfrt fo tetd>t »erbeten, bei fcenen aber, roel&e fcbtoac^e >ift«gen f)aben , i|t t>t.c ©erbeiTe-rumj frer £ro-beeren mit %\\&tx t 3im» met , unb ©ein fetyr rat&fam. 9K u r r a » Appar. med. t. 3. p. 144. rüfcmt öcn t)dufigen ©enu§ t)cr €r&beeren in Der ödpinDfucijt, Melancholie, unt) nüüer Den 55lafenftetn. 92acf> Zinnat DiiL «ff Fraga vesca p. ti. Ufen Sie (SrObeercn m Vierje&n Sagen $eit t>en !©etn(lein Öer 3«≠ er empjtcli fie befont>er$ Diu', cit. §. 6. in Der Uufen&e« ©tdjt unö efd)e$ er burefr. bie «n fetner eigenen tyerfon gemachte S3eo^«cfe» fung befMüigt, inDem er fämf 3a^re bei fcdußs gern ©enug Der €rbbcere Dom 3)oDagra befreiet geblieben feie. 9Jiancl;en ^erfsnen tfi itye ©enuf fd)db(id), befonberö epileptifdwi iwtb &oßerifd*en, unD 3*raitenätmmern Von empfmblidje« Sftcr&en, t)ie $u Ö&nmacfcten unt> foiroulfit>ifd}en ßranf&ei« ten geneigt ftnD, Da oft ein mein üfrernififiger ßenuj ifcnen ©cfcminöcl , SDRagenDrucfcn, un& fc^rtJcrc jD£nm««fcten *trurfa$t pat. Potentilla.

ec .ffefd) tfi jffonfpaftig/L mit fünf \\)e«J)pprtt>eife Heineren, umgeboge* nen foppen ; Die 3Mumenf eone (?at fünf 3JMU |er; He naften ©aamen ftnt> einem Keinen/, trprfnen gruct)t&oben einverleibt* I37. PoTENTILLA ANSERINA, (Banftrifyt mit gcfitbtrten , f«£en Prolin?. Öföifefraut. ®d.>ifefuttcr. @*&n* fing. *3ül>erfraut. ©ilfrerblatt. Ca/p. Bank* pm, 321. Potentilia. Dod. pewpt. 600. Lobcl. hon. 6$j. Ohfiru, 305. Argentina. Tabnvncem. hon. //£. Ejusd. 2\iautcri>. r. iL)). 350. Potentilla. Blakw. Herb. t. <5\ 2Unu-r cfon. pfl. 2$anfc 2. pi. 157. 25efJ?r. «Sic percnnirenDe2Bur$e( treibt mefj* rere auf Dem Q5tDen liegende friecfcenöe Stengel; tue ^Matter ftnö mir fielen paaren (anftenflrmi? ger, fpitjigcr gc*al)n£er, unten rcci jjlicbcr £5Ut* ttx gefiebert; au6 Den SBinfctn öer 25UH« eut> fpringen ein^clc, (anajcjhcfte, aclbe $Munun. Wohnort. 53or Dem (Dtecfemftor in Dem tk*(en um Den £ofgarten, fonlt aüent&al&en auf SBiefen , SSeftn ur.D öraöpiaijen. 2Mnfce$eit. 3)tai> , 3uniuä, 3uliuä. &amm[un#&$eit. 1>aeJ itraut itf &er& unb gufammenjtebenö , unD untrDc ef/coem ti$l'u& *u jrcet ^>f in einem tJcfoft gegen vereiterte cttn» gen 5 unD itfauebfluge, Die »on töcbroädbe oerfctn* getueiDe bekamen, gebraust. ©Jan brauet fie jeßunö feiten. 138. POTENTILLA REPTANS. ^ttnfßrtger* fraut: mit fiififf*d?en flattern, Fried>enc)cin Brendel, unb cmblumtgen J&lumcnfrirlcn. 2tpoti). Pentaphylli radix; herba. prowinj. @ro§e^Sunfftnger!raut. ©emeinetf 8&nf(ln§crfr#ut. SänfH*»« #*utf Utt. JÜL JElftfle* V. Örbrnma. zc§ Ca/p* Bauh. pin. 325. Quinquefoliura majus ivpuns. Dod. jrempt. 116. Label, hon. 690. Pentapliyllum majusr. Tabenuzm. Icon. 120. Ejusd. Tkx&uttxb. r. ?C\). 360. Quinquefolium vulgare, five Pentaphyllum dioscoridis. Blakw. Herb. t. 454.. ZUrrtcr 6Fon. pfl. 2&mb 2. pi. 162. 2$cfd>r. "Die perennirenDe frtcc^enöe SBurjeJ treibt »tele auf Dem sftoDcn licgenDc, an Den ®e* lenfen t)tn unD roicDcr mur^enDe (Stengel mit tDed»fc(n>ctfe fte&enöen , langen form igen , fagenar- ttggejatmten, ettvaö paarigen , ^vi fünf, juroeilcn £u fielen fcanöförmig jufammen flc(>cn&en ÖÜt« tern, roeson Daä mittlere langer ift; Die ßelbe, lan$a.efric(te Blumen warfen einjeln al« bin an SBegen, SWauem, im© ungefrauten Orten. Jblu^eseit. 3uniuä unD 3utin^. &Ammiun$83cit, £>a§ .Kraut unD Die QBur» jefn |luD jufammcniie&enD ; fte rcurDen efceDcm in falten gtefeern, unD Durchfallen, frcfonöerä in Der 9Utl)r alä JJautfmittel jum Stoffen mnerlrcb in tfpaftij| mit Diu wt$ff(wefj« (fttinern läppen; tu Bftinmi too XII. Äfoffk V. -brttmftj. Bfomenfwwe fcöt toter Sfamenfctöttef; btt Aufrechtem «teil» gel , tmb uncjefiieltera 2&Urterii. Linn. Sp> fl. z't- Xpctl). Tormentill« radix. Herba. prortm$. Sormenttörourj. SXot&rcuri. SBfut» uurj. Wul>r»ur|. ^trfrcurj. ftotye $ei(t»ur|. SKotfcer <&&n|cl. Ca//?. Äflrw/f. f/ww. jstf. Tormtntilla fyl* veftris. Zoö. hon. 696. Obf. 3pj. Tormentilla» . Tabcrn. hon. 124. Ejusd. 2Uic perennirenbe btefe r Prtoftöe SBur|d treibt aufregte etengel, n>c(cfoe mit um gdhelten, lawnformia.cn, $e$ä&nten , ^emli* glatten, *u fünf, aueb jn ftebeu banDformia ju= f«mmcn(?eben^en blättern beffit flnD ; Der ©tens gel tDeilt fid> ofcen in «uägefpeme Steige auä , an welchen Die ftnjeUl, Una,gefrieltfn, gclfrs 50lUir.cn frc&en, XO^nort. 3n fcer ©egenfc t>e$ S3enu«J* teraö bei >UiTen id& ^aufia,, fenft in SßUlDern, troc?« nen Triften unö £eit>en. £>lufcc$e«r. Sumtl^; 3u(tu$, Slusuft. eammlun^djeit. S&* &ic Spoifcefen »ir& imSr&bi*!)«/ Ote £8urjel ftffemmfet, fie £«t feinen KlI« JHajfr* V, Srfcmir.s. 20? feinen ©eruefc, itnö einen gen)Hr£f)afien ©e* fdj>macf, t>aä öa&on öejliäirrc fiöaiJer f)at eine« rofenartigen ©crueb unC i^efv^maef. $>ie SBurjel If! f& ftarf iufammen*ie&en& , t>a§ ft« im ©erbe«: feie (Eichenrinde ubertrift ; fic fordert &«&ei al^ ein l>cftiseö älr^netmiltel 33cr|id)r, n>enn mar? eö gegen 5$ecfcfe1ßc&« brauchen tvoßte. ©aä fce* ftiüirte ©äffet n?irö äußerlich bei tvcmfenöen ga&nen, bei ©d>»acj>en De$ Sfö.unDeä, unO ©au* menö , unD innerlich bei £>urer)föüen , S&nudj» ftä§cn , unö anDecn 3ufe $?tttr( erfordert werften. 9U£ ^iebar^nei Dient ein Don 6£ot& fciefer SSurjel mit 4 tfotp Ringelblumen i Calendula offici»alis) i/a Votr> 9Uaun, un-D 1 $?aaf? Bin gefoeferer Sranf, täglich ^roeimat 1/4. Üftaaj? gegeben, loifcer fctö Sblut^arnen Oeö SRmDöie&eä. Geum. *&tntbitttnttai\t (Bfottimgat. $Der Jtef<& if! |rfynfpafH| mit fünf wedjfefwetfe fei?r fleinen fpi}tgeil kippen; öie 55Iumf«fro«c itf fimf&Idttericfc ; £ie jufammencjeDrücfte ©aomen enDigert fi4 in ian$t mit (Seienden »eigene ÖJranm. 140. Gsum urbanum. Gemeines 2$e* nebifrenhaut: mit 4u£red>ren JMumen ; Fu* #elrtmbe«n, sotieferc 5ru<$ren, mir naFren ^o efenfärmigen <0nmen, unt> Uyerförmigcn klittern. Lmn. Sp. pl. ?iö. Zpotl). CaryophilUt» radix ,'Herba. prorinj. QJene&tffenrüurj. 93eneÖi£. $u 5 r§» iourj. 9?elfen»urj|. jftageleinfrttUt. Jpafcnaua,*. Ügetfraut. <8anamunt>enfraut. Ca/p. Baulu jpinn. 341, Caryophiliata vul* garif, a©8 XII. Stoffe, V. Örtntmg, Dod. pempt. J37. Lob, Icon. 693. Caryophiilata vulgaris. Tabem. Icon. 7/5. Ejnsd. &r&ütevb> X* &!)• 333- Caryophillata. I. Blahv. Herb. t. 253. Buchlmve Act. med, havn* I. 119, fei)V gu- te SlbbilD. iluber £uft#. 35. 2. e. 623* Gart, de fem. pl. tom. L pag. 351. tab. r-t- fig- *• ^cfd>r. 'Die perennirenDe, Braune, Mäige. ©ur&el treibt J»ft btö Drei ^ebube ()of)e , auf* rcd)tc, fcfcrcacbe, etrcaä fauljc.fctena.el; Die^fät; ter ftei>vn »edjfc! weife , itnD ftnD mit eprunös länglidven , cinfti'fcfonittenen gejabnten drittem gefieDert, tvoöon Das Ungfei&e Da3 aröfre unD in leperfermige i'appen jertfreilt i|l ; Der <&ten* gel tfretU ficb oben in magere SÄefccnjrengel, an üeldjen Die gelben Blumen ftr^en ; Die in einem runDen Hopf äufammenircfrenDe 9aamrn fcaben wegen i()ren rotten mit Jpäefciien Derfel;e.-.en <6aa» menftti »anjen Die ($f$«U einer JUette. XOobnort. 3n Der $$enjb Dcö 3BicbeI£f)of in Den £ecfen, fßnft in ©cbüfci;cn, 9£«lDern uuD jjeefen. 26lübe5eit. üjwuitf ttnD 3ultu$. @amnilungä5ctt. Rar Die &pot&? e crt mögen' feie 9Bar|eCri , tt>elct;e auf treefnem $Q$en, unB ttuf 2*er$en »adifen, in Mn criren .grußlingsta* gen gtjammfej rr-eröen ; (je *>al>en einen (rarfeit,* fcen ©etpfirjnagefein ul)n!ict)cn föerucfc , auch fall folgen ©efdrmacf, »clever hfrer eiwaä t>crb tniD titter ifr. Bie wirb wegen i&re.n göien SUMrfung in ©ei^fel* unD anDcren Uliw SUte™ f f ^ r S** rupmt» XIU «toffk V. <ÖAironj. zog i&fyUt. Q5lt$J>aVe Obferr, circa radicem Gel urbani i^Si. p. 12t. phifect ncü$ einigen art gieifcj) gemahn ©erfinden ibre antifeptiföen Gräfte (tiefer , a(£ bei Der £f)inarint>e, unü fui)vt oerfeinefcene 53eift>tcte an, reo stiele Seilte *erfd)t?öenen @efcbtcc&tö imb §Utcrö Don IffiedM fei s unt) alien Strien fallen Steter* tmrcfr &en ÖSebraad? Diefer S(Bur$el befreiet »orfcen. £c trttftfett fle in einer @iTenj Ocferv. cir. p. 3r. fcon 4 Unge« gefdjniüener >Bur|eln , wcl$e feebä Sag lang in 2 tyf. föetn m aelintier £Bärme ein* -jerieicH wurden , wooon eine balbe Unge , feiten eine ganje, fcen Sag öurefe gwei, fcrei , biö feier* rn a l gen omni en m ti rt>e . € i n ® e f o ? t o o n ei n e r U n $ e tr orfner 884ti§efa oöer ferei Unjen frif^er SBtirjefn ir r unt) t/z 3)f. Söaffer bis ^m £alfte etnge* foefct batfca£ S^ber gehoben, Obferv. clt. p. 25. fo, rote auefc eine f)a!be Un§e gepulverter ISur&el mit genugfamen $o«ig fceTtmfcfet Bafielbige ge» wirft l>at , wobei jeöoeh juoor für defnun) unt) 9$tttugvrrg &tt er^ren Siegen geforgt wur^e- SDte&rerctf fcon Der SSirfung ibicfer ©ur^cl Tanü stacögetefcn werben in ©eb er unt) $ocb IM', 4. <8. 471. (Sinuc &er#tc haben ncjcii 2*a(öin$. 3Hag. £3 3- fe 1.56 bei gemachten oer* fd)teDeneR iBerfudbcn wenige unt) gar feine ®irf- ung gefunden. €£ wäee gen«! eine 3A*oMtfcai unD großer %>©rtl)eil für Otnne , fcenen Öie Qfyie naitnDe $u t&euer "iji-, befcn£er# auf fcem l'anbe, 100 tnan fte oft mc!|i befo'mmen faw« , wenn ftd^ ötere*^ Sicbe"r:mriel £>ui'd> mebreri» Berfudje be* flattigie. 3n einiget! anderen Kfanr&eiten , t>te »on einer öcl>wäcl)e ber inneren Sbcile berrub» ten, bei £tait$= unb ^titt^ölen , frampfiqcn Su- faüen , u«t) beim fonoulftfcfcen ipuflen l)at t)iefe Söurjct oft $mc S>ien{ie gei&an. i\o XII. 5MaflV. V. ßrtmittij* 141. Geüm rivale. VOaffcrbcncbiUau haut: mir unter fki^fefcenbcn JtMumen , unl> lreri fcfecrartU ffen. <0CÄnen. /,/««. 5p . pl. ?i7. 2ipot|}. Gei r?valis , live paluftris Radix. proptnj »IBöfiVrbcne&iftenrourj. Sßtefenga* raffcl. aBajferm«j©«T|. Cajp. Bank. pin. 321. CaryophillaU aqua- tica pjitante flore. Lobet, hon. 69 f. 2&efd>r. ^iefe tyfTanae i|r Der Vorigen Dem ftttfetit&en 9lnfe&cn naefc gan* äf)nlid;, au§cr Dag fie in allen ^betten gri§et ift. ©ie <£temyelbiät; tcr ftnö in 3 eser 5 Wappen geseilt; Die eaa- menfopfv fino länglidjt unD nid)t fe(>r rot*), un& Die #atfcfecn Der öaamengranen fmö feDerarttg. Xtfoljnort. 9lm lUer Der SXbcinDorfer $aeirct : fte tfl aber ebfn fo äW!'amme»niel)enO unD b'erbe. 3" ö *n Qlpotbefen i|I fle md>t ge* btaud)li<&. fit* tyrof. 9ergiu6 bat fie fWefjC in }}ul&er, al£ in einem »ajferiaem unD geifti» gern dtufanf Der gemeinen £>cneDtftenrt>ur* an Kräften unD ^Sirfun^ jiemltd) äbnlicfe gefunDen , iDoocn man aud) «c^cDeö. 2f&^Än&i. 2&. 18. €5. 112. nacljtefen tann. Drei* ©reige^te Äfojfc. Wlit Wefeii im grtidit&c&en «ngefugtrn SHrjie (Drönung. Sftit einem ©tauöroege.. Chelidonium. © et) H fr a U f. i>rci:en &d)oou. 142* Chelidonium majus, (5ro£e* 6d)5UJrraur: mit böl&cnijragtffidtit 36himett* 2ipoti). Cheiidönii majöris herba ; Radix. Provin.j. ©cboßbtirj, §Kdi)fraut. ©olDrötirjj. ©elbtsurj. t'id;tfraur. 9c*rg0tt£'b.I.att. «eciwm* traut ta/p. ##;//*. jttf»« /^. Chelidonium majus vuli^ 1 e. Dod. pempt. 48. Lohet.. hon, ?6o. Chelidonium majus. Tabtrnam. icon. 47. EjcrsiL Ztraurerfr. z 9 «£9. 10., Lheiidoßiüm majus. B akw. Herb. t. gz. ferner 6Fon. pfl. Jtyftb *. pi, 58. Gcertn. de Sem. pt. tarn, 2, jp< /<^t. fo£, 4*15 21 1 XIII. Stoffe. J. £>rtmt?iT£. 25efd?r. S>ie perenntrenöe SÖur^cf treibt auf* rechte, l>of?e, fiel) in magere roeidb&aartge 3»ef# ge armflrmtg t&cüeiiöe Sroeige; fcie Blätter |ie* fcen roecftfeiiröfe, unö flnö mit eijrunfcen, fluni' pfcn, Dünnen, n;nchcn , unten Mifjtifyen, ober* i tfgrunen tu fhtmpfe Bappen aertfcctften tblätt d}ih 3cßct?crr ; am <£nÖe Der Snrfrg* fiflen Die Ijetfgclben weichen ahmten in ©olDen; Die g(än« genö fffr»ar$e Heine Saamen fifcen in (angere ©cfcooten -. &ie gan$e ^>ffcm$e ijt fcoll 'oon einem gotogetyen Soft. H>o&n#rt &ftenf£ftf&fn w 3&snen, SD?äu* em, öcfcutt, uiit) ungebauten Orten. 25l&i)c$ett. S0?a9 unfc 3trmu& ÖÄinmUm#6$eit. 3um &ran*tge&rauc& famw* (et man Die 3Bütyef im Slprtf / unfc Dir? j»rairt im "0:ai>; fte geben beioe, Die Söurjel abejr ffär* fer, frifefc e icn gelben- , fftnfenöen, butsfrei?, lreniKnfofd)arfen ßafi öon fleh, ©ieferfrifö au^- $ep i tf - -. ; :, oöer ein &on &eni Äraut o'oer Der SB u r je ( vina d) t e v 25 a ijc r = ob« r £8 e et a u|g u ß »i»» fce c&eDem al$ ein tei£enoe$/ reinigenOcö, unö fia.C eseff enoc^ .tKittel bei 23er{fepfimö fcer £in= geumbe empfahlen. Sfrf&atfe Oat Datf .Kraut in äÄÜcfc gefoefct, &ei Der 0rtbfta$f, unö tpiöcr öic Wärmer mit vielem 3?ui$en ge&rauctyt- Sleuf« (erliefe roirö Daä tom Kraut bereitete €d;öfl?rau^ |efiig ja Stejaigunj Der ©efcfcaött gebraudjt; fo, rote Der (Saft De? ©cfooflfrautä e^eöem bei t)en glecfen Der Äugen gebrand) lieft rcar, n>e(d;er aber t^cgen feiner (Bcbcvfe mit SSorficftt , unö £inldng= tieft üer&imm gebraucht »erDen mur}. 2u*$ Öienfc eä d£ 23iebcar$nei, roenn 4 £otl) <5d;6ü;r.aut, g STotft CEurcumawurjct, 4 totl) 5Bad>bo^erbeeren, unö 8 totft eni?(ifci> Salj jufammenaeffeffen mit SScbl unö 2Dö|\er ju einem $eig gemacht werben, me*on Hü t^er ©cJentranfftcit ^er irö. Papa- XIII. Äföffr» L Örtmung. 213 Papaver, COIoftn. <5<*tt:ttrtgrt. ©er JM# $at jwei oSfdfft* .ge 33Idtter; fcie Äppne ift Dier&Idttrid) ; t>ie €£aamenfapfel ijt mit »ieiet* ©eiöe»i(D# förmigen/ gepraßt» 9?ar&e Dehnungen. 143. Pap aver rhoeas. ^elbmo^n: mit glatten fugdvunben Statmenfttpfeln ; fya&vi* gern viclblumigem &tcn$ci , unb in tinge» fd)n\tta\c (üuevjlurfe $*nl)tiltcn j&llttcrft. Linn. Sp. pl. fs6. 2fporIj. Ptpaveris erratici , five Rhoeadis tiores. provinj. ftfatfcfcrofen. tffappenrofen. 6$naf- fen. Äernrofe«. SKor&eJfcornbluiHcn. gclDm*gfaa* men. SKotfrer gclömo^n. Cafp. Bank. pin. i~i. Papaver erratkum ma« jus Khdras. Dod. pempt. 44?. Lob, hon. 275* Blskw. Herb. 560. ZUrner ofdn. pfl. 25. 3. S. 227. 25cfcbr. ©tefe öönne , magere , ja&rige ^ßfianje,. mit t)en großen fronen jtnoberrotfcen Blumen, unD wnöeh ©aamenfapfefn, Olu&t im3üniu3 unb 3ufiuä aßentfcalben in Dem ©ommer -- im* Sötrt« iejrgetreifce fe&r fyäufif. 3«m 5tr$neigefcrau$e fettimen Don Oiefer ty^an^e nur Dt| ^(umenbldt- ter; (ie werben in jrarfen roarmen aufgören in Katarrhen , 58rBfr&*f&fi>eröcn mri fyartiwfigep $u« fiten, aud) mit Seinfamen gefocti, »egen i(>rer fct>mtr^UucnOcR unt> fäteimifyttn Ctgeitfcfeaß in 91 3 <£ei* ' 5i4 XIII. Stoffe* I. ör&mtnj* €?eüenfted)cn gebraucht 3 n ^ cn ^Cpotfeefcn tfce»* £>en Die glatter rorgeri ifrrer rcff>en garfce gea<&* l?t-. fte Bereiten einen @t>rup faratiti , Den fte $u S3cimtfd)Ung anDerer 'äftiftifren braueben , unö eine iinHüt , ix>c?d>e m i>i$(gen unt> faulen fiebern $etraud>t n>trO , roobei aber Die Dartnn beftnDltctye iBitiioCfaure &*$ rneijre nufccn fann. I44 % Papaver Sommiferum. <3cbl6fma« $enjber XYlsfynt mit platten 2$1 unten feieren , tinb ©ÄÄmenFapfeln , uhb bat Brendel um* f*ffenben 7 cingefd^nittenen dürrem. Z/mz. aSjp. pL ?2Ö. 2lpot\). Papaveris nifrri & albi folia ; Ca- pitata; femina ; 0;mm. Provin$ gemeiner SKofjn. ©artcnmoljn* ^a^'faamcn. Öeljlmagen, Ca/p. ßauht pin. r?a. Papaver hortenfe femiue albo & nigro. J)od. pempt. 44J< Lobet Icon. 2?2. Papaver slhum fomniferum, Elakw. Herb. t. tf* & 48fr 25cfd?r. Diefc ffärfere, oft 3 Ui 5 ®$uf>c gfp§e Qöimncrpf!an).e, treibt fctcl&fumige mit großen, einfachen , am (fnoe tief etn^efc^nittenen 33lc?ttern befehlt Stengel ; an tjjren €nben flehen t>ie großen 55lumen entmeoer einfadb / ober {te fcnD gefußt, unö machen burci) tforc pradjtige görbenmifcfyims unö Die Stetige ^rrijfcntr ^>UU Irr ein f)err{ic$>eä Stfifefccn, tüofenorr. 3n ®«r|en ; fann auch mit fcie* fem 9}ui$en auf QUefern gebogen trerDen. ^le Slrt fte $u pcfc«nölen folgt 'im 3*en 2^ei( tiefer §!ow, e>4mmlun£ß$eit. gfsr tic Spot&efen rr-er* freu bie jeittgen fc^roarjen ooer n>ei|Je ©aamen sc- XIIL Stoffe. L Ordnung, 215 gefammlet , unb in gäflcn, reo erroeidjenbe unb lindernde '35fittel erfordert »erben, meißenö mit anöern mandetartigen ©«amen öermtfebt ge* braucht; der Oe&l fann ftatt Dcv Ortdene|l ge= braucht »erden @ie »er&en fö-r nt^H^«f^* ? ebeno gebalten; eö f?at ftcb aber oa&ier baöOegen* ibetl m einem ^eifpiel Dason feerotefen: da die JütnOer Deö ^icft^en jpofgartners mit noeb einigen anbeten nad) Dem übermäßigen ßtenuf tiefer «gaamen in einen fo ÄUfcerordentÜcfc flarfen ^djtaf fielen, Oaf man jie erjt Deä anderen 3.aqes mit Dteier 3#a£e »ieöer gu fid> bringen fonnte. Die SföeDnfepfe roeröen oft mit ober o&ne ©aamen %w ^reiumfd;U'3en gefoebt. &uä Diefen necb un= reifen \\\ öte äufere JJaut gerieten SKobnfopfen erhalt man in Den SSftorgenlöndern den berühmten <£aft, »elcfce* fiel) an Der ©enne »erdieft, unb uns* unter Dem tarnen Opium *ugefd)ieft wird. €ine fd;led)tere mt Opium i|i Da* Sluägefocbte; es bat eine befondere Jtr*ft &u beraufeben, *tf betäuben, und cinjufcbläferen. Die Sföorgenlän* Difeben Golfer bedienen ftie wir t)ter De$ JSeineä unt> anDerer ©etränfen, nacb Dajiger tanöe&art unter t>erfd)iebencn 3ube» reitungen, um fteb $u beraufefeen , und ju t>ey gnugcn;«ud> im Äriege und anberen ©efafcrtfl mutbig und rafenb ju macben ; ße find bureb Den öftern Senug fo Daran gercebnt, Da^ fte ttjn, ©r)ne franf gU »erben, niebt iange auftfegen fon= nen ; aueb fann e.t'n 2ur6 laglicb $»et üuinfd>en Opium ot)ne*^4>a^en genießen, Da bei jemand dal). er, öer niefct Daran gewohnt i|I, Der Wenuf fron Drei M fcier ©ran gefat)rliebe, oft töDthcbe SBirfungen hervorbringt. SO? an W in berfd>ie* Denen ©egenben £>eutfcb*anb$ die frier waebfen» Den SKsbnropfe Hein gefönitten , und in gBaffer gefeebt, unö Den baoon aeborig zubereiteten ©afi oon fajt unlieber äBirfung gefunden; bier* *on fann man Aliton med. kffays oi" Edinb. vol. O 4 5> 5i6 XIII. Äfajfe* % Örfcrmrrfr 5. pa£. 166. unD J5r. J^ofr. ©alöiirgcr nmti 50taga$.'f. 5t. $. 10. £>. 43. nsdjiefen. Die 8c= fia nttffcetfe Des £>piun*$ fuiD fe£r fiticfctfg-e ,. gum£ mefe, ^ar^i^e Si)erle, weiche Durd) gSaQ un$ SBaffer mir fcielen ert>td)ten Reifen fcerbunDerv jfnD. <&$ tjt mel;r reifctia; aftf gelb fcen $arbr, ton ®eru4> frarf unD rotDrig / unD $oiv £kfcrmai c.nfang* ecfcl unD bitter, nacijber aber jfctyarf* unD fe> t;ii?ig , D«§ es rn fttrjer %eit an Den Eef* Jen unD (Daumen ein brennen fcerurfaeijt- £& i(T Das jrdrfirc fcfomcitJtreibenDc S0tittel> unb »irH vermöge feinet fefyr fluchtigen SEBcfen^ in Der* Spruen unD Deren Säften eine fiarfe $usbef)- iumg , unö heftige Bewegung, moDurd) Daä ©e* blüt gefd)minDer nad) Dem üopf bewegt uni> getrieben roirD; Dtefeä ange&äyfte £3lttt meutt Den roeteben Revuen fäferc^cn einen ©rttcf, unD fcemmt Die QScroecjitng Dc3 3ften>enfaft$ , rooDurtfj wie öurr$ jeDen '£>rucf De* ©efcirnä ein tiefer (af, unö Der 23er(u(t Der <5mne erfolgt» fiiefet Durd) Die ötfferjl geroattpttge &ßir?im$ De3 Dptiintö &erfcj>afie ( 3(d;af wäre f reif rci> eine S5$üf)Ut)eit , »ena eä gebraucht tper&cn rauf ^ jbeftimmtn rcirD. jn Den Sipotberen roerDen öee* t'd;icDcne Subereiiunsen cen Dem iOpjum §macs>t t nJoöOO Da6 Lattdanum liquidum Sidenh. bei er* »axtfenen $u fecfeS bis fetf;3sei)n tropfen auf Ju« efer oDer in fonffigen 38tjeturen, fö »ie Die pillu- Ix de Cynogloifo fru ^«jei big fünf ©ran am m elften gebraud?! roerDen. €>a£ fonjt fo berifrma te 2J?übriDat, unD gan$ gemeine, bci.'tinberfrcmf- fceiten fei)? frerä&mie ^beriaf, entbot in einer Unje feinet (^etvi^U fec^^ ^ran Opium; ef Xllf. Äfofle, I. Crtmtmg. £if barbe crfö etn Uniüerj*al()auunmtel in anfangen* ben Jtfaiityetteii un& allen Süf«Betf gebraucht 5- Da es aber aufee feiner ()ijig?n unO fcetäufef nfccn €£* 0cnf$«ft nur ein töcfercrißniiUcl ift (an DeiJet? ßatt man c\n ftiftoseä ß4-ferrö 6><$n>eifjrmttel &i , aii($x»> rannte ) fann Der ©ebrauä) fceffeiben it$ SufaÖen , ab ©djipisjen fompbl aitf frijise <3a« d)en fcpaD(jä> ftnt) , oft gcfcfcaOet frafren. ©te Slrt wie , unD m »rieben tfranffoeücn fcatf Cpi« um mit DJufcen $cbraud)t tpirt) , fann man «tu£? f(ü)rticl) in ftfürray Appar. med, tom. 2» p» 245* Jiacfciefen. Nymphe: a. <5 c e & I tt mf. 4ttumgs£* 25er «Sfefcf) ift metr öfre* fänfbUitcid) ; Die 25(umenfn>ite twtöfdtfricf) ; &ie 3^ar6i i|f ^fatt , «Streifenförmig; bie beerwliäe Sapfei i|l »idfdä;eri$, »icffiuv nrig. 145* Nymph^ea. ALßA. 5a>eige *5e£j blume : mit ^einförmigen tsn£c£lf>n£ctt 2M tern, u;;ö vtert^eüictem 2U14>> L/k«. &$k pU 2ip$tl). Nymphaeae albae radix ; fiores. prormj. ' ©cerofe. SEBaffertufipan. 9Wjf&fi** me. £aar»ur$. §Baj[erlüte. £erfirle6n>ur§. £Sa£* fermummcln £fianermännej>cn. CV?y^. Bank, pin. 193. Nympbsea alba major^ Dod. pempt. 5S5. Lob. Icon. ztjj, Nympfeiea alba. Tab er il hon. 743. Ejusd. &rauterb. 2. £§4, 493. Nymphsea alba. Slakw. Herb. t. 49g. Mert Eyß, vern. VIL iah. z- f* T - 2 > ) Qarti^ J 3i8 XML ÄfaflK h Örtmung* Gjgrtn. de fern. pL tarn, i, pag. ?2* tab, ip. fg. x. Befcbr. ttfegroge, off armöbirfc, im ©run* t>e be& g&afjfcrtf fle£FenDe 5ßu^fl , treibt einzelne, lange, HO |"ur bbcrflac&e ort stafftrg reicbenöe Stiele , t>crcn jeber ein {^r^förmuj s ruhDiir*teä , leDerarii) Di;fe6, gtanjenö grünet, einen tsraui&e lamj uno breite« 8Hctft tragt; Die feljr fdjinen l»eij$en Blumen , &©n fcer ^rofje einer jjaetjen , geofeen $©fe, fiten einjeln, auf oft fefrr laugen ©tiefen. V£o{mort. S^if^en Jrieäöorf unD Marien« forft in emem JBeifcer; in fcer €>ee »ein* )Uo;rer i'aacb , n?ol)er td) eine £>lume fa&e, rpofcon Der .©tie( fünf^i^n ul)c lang mar. ^Mu^cjeit. 3untu$ unD 3uliuä. &i\mm\i\n$e>st\t. Cf^eöcm murDe Die ©ur» $c( aid ein fterbe* Ühtttl in cen &pet£cfen auf- &erüafcrt. Tilia. fitt^c. (B^ttungsC. Der Jtefcfi tft fänft&eifig; feie klammerem* fimfb(ättncf); Die funffädjf^ rige / feo&le, rtinbe/ troefene ©aamenfopfel fpringt unten auf. 146. Tilia europ;ea* ttnrop&ififyc &'mbt : tnit Blumen, \t>el$e fein -^6»i^be^altntg gilben. Zjf«». jS/?. /?/. ~j£. 2Jpotj). Tili« fiores. provinj. ©emeine, groje ©afferfin&e. 6ottt- tnerlinoe. Ot/^. Bank. pin. 426. Tilia feerriina folio majore. UnD ebenD«fc(frjf : Tilia foemiua folio minore, <£ine SlbänDeninj. Lobet. XHF. Stoße« L örtmmj* $19 tob ei, hon. 188. Tatern. Jcon. ggi* Ejusd. %xh\ttxb. 3. C£> 712. Blak 16'. Herb. t. 4.69, »crncr öFort. pfl &. 2. pi. 145, Gixrin. de Sem. pL tont, 2* pag. jjo. tab. % 11 h fig- 3> 3&cfd)v. ©iefer fc&r feo&c groge SSaum f>at tcrjformtge, faRg$ugefj>i$tc, fpiQiggc^i&nte, oben fcunfele, unten hellgraue, fiarf gerippte glätter; Ate grnnüd) * weinen woi)lried;enOen Blumen fls $en gu ütei , mer-uno feefeö auf einem febicaefoe« langen Stiele, roeldjer mit einem Dünnen jungen» förmigen $l-att$ea serfe^en ijfr. £5ei Der oben Angezeigten VibanOcrung Detf JiafJNr S8 au. § in S (welche auö) ftarte, fieine (stemltnöe, Sßinter? linDe genennt roirD) ftno Die Blätter f feiner unD ctroaö öunfier grün. XOifynoru Stuf öcn SiaDttoäüen unt> &er Äo(mfd[>en Allee. 2Mtt£e$cit, 3urtiu& &«mmftiri#0$cir\ Die 3?fumen, rtjctcfje für t>ie &po.t&efen im Sunttfg gefammiet toerDen, t)a- ten frifd? einen «ngcne&men f'et>r |r«rfen @eru4„ tpetd;er, £>urcl>ö Srocfnen metjtenß »etloren gebt, unD einen fügen etrraä fdjleiniigten ßkübmacf. Söen Den frifefcen nicfetjerqtietfdjten 2?htroen (weil fciireb Das j-Jerf'cfoneiöen oDer £erquetfd)en fo, rote bei Den 9föat)enb!umen Das feine balfamifd>e Sße* fen ^erfrort roirD) erhalt man Durcfc Die X)e|lUa« *ion ein »ofciriecfoenDeä 2B«jfer, 3>ie frtfdKn Blumen rourDen e^eDem roiDer fonfculfioifdK unö frampfi;afte gufaüe gerü&nu. SeijunD toerDcn fte alä ein gelinDeä balfamifcfeeä Mittel in &ufga£ei, mit SSetn oDer ü&aifer ji«ti Der glicrenblumen, Senen ße aNr trffam?eit nid;t bekommen, •Oer 2*» XIII. Äfajfe. £ Ört»mmi> tütt M ein jicmüefc angenehm fcpmecfenfcer $(>e£ g*&rau#t. ©iefer Umge 3ett gebraucht* $l)ee $at nact) JJofmann Opufc. med. p 217. eine cfcromfcfee £pifepfic DoStf sefjo^cn, unö rufjmt Däö £inöen»a(fer in aßen mit frampffcaften 6$mcr» BvDette Ordnung. Päonia. otelfaamig. I47. P/EONIA OFFICINALIS. <&CV?b\)n\idk)t pionia mit blättern, bic aus länglidptcn MittUin $uf*mmtngeft$t \mb. Lim. &p. fU 2ip>t$. Paconize Radix; Flores; Semina. P\ovin$. ^fingjUofe. ©ic&tvofe. Äenigl* Tj/'p. BauJu pin. 323. Pseonia comrauois, l)od. pempt. ijp. Label, hon. 6$j, Pjeonia m3S. Tabern. Jcon. ? 84, Ejusd. Tkv&ütctb. 2. C£, 49L Paeonia mas. Blakw. Herb. t. 24.5. Äcmer 6foit. PfL 2?. 3- PI- 239. 23ef4»r. 3)ic fciefe fnottige, aiwb aufteilen fcut> einigen knoten fcej?ef;enO* pereHmreriDe äBut* XIII* JWaffi?. TM Ortmim. an jet treibt aufredete, «Irige , mit wenigen großen fcroetfad&efieöerten glattem befc^te Gtengel , ats teeren £noe ero£e, meifleng bicfgcftilfte, öunfek rotlje, ober flcifd;farbi$e , au4> oft rot&e unfr njeiffcunte 2M innen entfpringen , n?eJd;e meifrentf |n>et , oft aueb ferci bis pier griubtfnoten l?aben. WcbHort. 3n ©arten $ur Sieröe, wo öie 5Burjc( Cie ©interfätte gut auäfcdft. 2Mtibe$eit. ^ürt'tutf unD 3uftu& ^ammlunge^ctt. ^Dtc SEBurjefn fo, roie t>ie ÜSlmnen (>aben frifcb einen unangenehmen , flari natr'ctifcben ©erttcb , welcher öurcbß Srocfnen fid> roetftenö vertiert, £>tc irotfneSBurjel, fo wie fcec fcaoon gemachte ftufguf mit 53ajfcr fyat einen fäfbitterlicbrn ©efefemaef; fcoä tyutocr t>er getroef- neten ^öurjel l)at fein n>c;itg arjn-eitic^c .Kräfte. >Da$ bei De* Spifepfte fcer jrinfcer fo fef>r berühm- te, reo nid)t f^aötid)e / Deco aanj unnüfce SKarf* Srafenpulcer befielet t) ff&ft; bie 23fu* ntenh'one bat fünf bi$ fec^ö 23lätter, tinb iin iweifyattfäen Stteitaibldttc^n, n>eld)e5 ftd> *22 XIII. &fofifi% III. örtminj» ficft unten in ein fpi^tge£s Jporn enfcigt; bt> |ä(f«ndfrnit^«JfÄpfelnf|)rinäen eimvart* auf, 148- Delphinium consolida. ^elb- riircrfporn : mir Quinten , bie ein weißes XltftavbiSttdyen fetiben , ünb einen vieifad) %evttyeilten Stengel. 'Linn. Sp. pl. ?l8> Slpotty. Confoiida: regalis , live Calcatrippas rlures. Proririj. tforn * ?{ÜDer fKitterfporn* fercl;mfioue. JJorntYtmmcl. Cafp. Bau tu pin. 14.2* Confolida regalis ar» ver.üs. I)sd ptmpt. 252. Lob. hon. ?jp. Confolida regit» Tcbem. Icon* 62. Ejusd. 7\^lutcvb. 1. Cj)* 132. Confolida renalis arveülis. B/akw. Herb. t. 26. %txn 6r6n. pf. 25. 2. pl. 4^4. >3efd?r. X)tefe ©omiuerpjkn** treibt einen «ufred.ten , affigen Stengel, unD fein gerf$nit!& ne klarier, toetten Die ünterfee lang geffrelt fmD, an De« £iiDeu Der gärigen ffcoen Die blauen, furoeüen »eijfe oDer Ui<$troiJjen Blumen ein* Jd, unO baben nur einen «staiiiwecg. XVofynort. Stuf Den Ülecfcrn im $etraiDe, Älu&ejrir. 3"umug unD 3ulm$. @£mmitsn$d$etr. (Sbemalä fcat man N$ Är«ut als ein aufLefcn&eÖ unD ^er^dfenDeS 3??it» Ul , unD Di? Blumen gegen ütugcncnHunDungen gebrauch; je^unD tjl eö ganj cuijjer ©ebrauci;. 149. Delphinihm staphisagria. Bte- pb&nafntut : mir 7t Dianen , tnc vier Vtefo*V' hlittfym fyaben , welche F»r$cr di* b*ß obe* re XIII. SftfiV. III. Ortnung. 223 tt Blumenblatt finb , unb fyanbfovmig in (rümpfe Wappen scttijeitten flattern. Lim* £>p. f • 7J°- 2(pocI). Staphi r ngrioe femina. prov'iüj. gäHfefaamen. täufefraut. Saug* ferner, ^tepfanäferner. Cafe. Bank. pin. 324. Staphifagria. ZW. p?mpL 366. Lob. Icon. 6gp. Staphisagria, five pedkularie, Blakw. Herb. t. 263. iluber Auftg. 05. 3- ^- 43- Befcfcr. £>iefe äroeijarige ^flan^e treibt ri» nett aufredjren «Stengel , roeldjer mit fcanOforrm* gen in fünf bi0 fteben foppen jertfceittvn ^lot= ter bcfejt ifl ; unt> am £ni?e f'crjene, grojje, blaue/ unten ge&ötute Blumen tra$t. ^?o!)n^rt. 3n ©arten, n>o ftc frei fort* fommt. 25lu^c^eir. 3umu$ un£> 3ultuö. Bammlu065eit. g"f t>ie &pot&efen rcer* fcen tue eaamen gcfam'mlet, fte finö fefrr (tarf unö brennenD , uno fo aifuhD gefoötet fcaben. 8lefrnUcr>e S&irEungen f«nn man in (§ m e l i n ä Pflanzengift p. 380. nacfclefen; fle »erfcen in Den Spoi&efcn ftujerlicr) in halben $11 $öl*tung fcer foufe unö Ungeziefer unter &em tarnen fcaw0* forncr, ©tep^anstforner g*brauej>t ACONI 1 UM. © ftl r 111 () U f. <6uufcungi>£. See ite(cr) fe&It; Die ffifu* mentroiie r;at fünf Blatter, w&wn H* oberjte feanofoetma gewollt i|l, tinD ^x>ei $i+ XIII. Äfoffe. IIL örtnun* gezielte umaefamimte #5mg&*|4ftmf#; fcte 3 obec 5 &ölf*fcac#§e ©aamenüapfelrt fprin* $en intvdrt^ auf» 150* Aconitum napfxlits. flauer &tarml>mt beffm Blatter in jflcidjbrtitt* vadty ober.311 aber breitere, unb mit einer £t* nie geseiätnetc Happen jcn^eilt fmb. Linn. %pOtl). Napclli herba recens. protun$. £3(aucä Gtferii&tfcin. 5ud;&uurf. SBtaue 2BolfÜrour|. statte K'appenblgme. Siegen* ttbt. ^eufelännirj. Starrenfappcn. 2)i6n$$fappciL SSärgfrng. Stemiiroagen. CirjJ». ZfawÄ. i&'j. Aconitum coe-ruleum, live Napellas. Dod. pempt 4+2. Piirg. 31?. Lobet, hon. 67g, li-fi. 38?, Tttbern. Jcon. j.y. TXvZnterb. 2. Cfc. 30g. Napelius major iutitbAius . JBlakw, Herb. t. 561. Storch LibelL de Streun, t. 5. ferner öfon- Pjl 23. c. pt. 5*. 2$ef<$r. T>ieperenmreni:>e rüScnformtgg 3Bur* $ef treibt 2. big 4 gufj po&e, aufregte, ffeife Stengel, n>efd;e me&Mn fcie#6fce, af$ feitwärtä »adjfen; Die $tt«tt«r fte&en tt>ec&fetnmfc , |ie fin* oben fdjrcarjariin , unten ptH%vkn 9 glänjcnö unö ffeif, unb kt^ an fcen ©ttel in 3 &i$ 5 tief ein* ; gef$nittene Sappen $ertbeilt ; am <£nöe beraten» §el ffc^ct eine n>ft(|enf*rmi*,e roeitfefcroeifiae ^lu* atena&re ferner, red>t Dunfelfctauer Blumen, j t>eren •bertfetf^fatt grof, unb einem J?elm gfetd> , ift, worunter bie jrco tiub^rnajnli^e DMtaru» fcerborgeu fifen. XIII. .Stoffe. III. örtnunj* 12J "Wohnort, Spiet feiten , außer in ©arten. 3» fccr £ifel bei S^iembesg unö Q a(;rti?eile« &ifÖ. lolhlcsät. 3'uf itig uitb Shtgufi. &6inffiitm$63etJ; Äße ${>eile t>icfer <£flan$e, &efoni>cro Die SBttrjel (i«D f rt f\i> ein fei;r narret •§iü;'|ie baben eiv.cn Bufejrt'gea , giftigen (*)erti^ unD einen fdjarfen fcrenn*nöen ©efefcroatf. Xüe jftarfc SSNrfuna. Oiefetf ©ift* fcat ftcf> &«bttr4 fre* P«fti$i, baj man Hilfen, ^miöen, £«feen un* fyU^fen biefe^SJur^el fcei$e&racfii &. Stucfr iir ciefe ^flan$€ für $ten$$en ein fe&r gcfä&rlt* 4fyc$ Gift; biefei (>at man Cetera ^n 9fom unter Sern f 43abjl £ lernend VII. an fcier ffiiijTet^öter iemiefen , Deren jroei fcom (Seuuß fcer ©utjel 2t>ßfenaMnig unö cafenb unter jämmerHefcetv&ri im- pfen , aüer ^eltungSnuüd üwgeacfciet, geftc^rsi ftn'o ; |»ei a&er, naci; au£$cfranöenea -großen Scfcracrjen, Dua$ beigebrachte £>iilf*mittef ( rpefa cl>e in Qtefymittel, öe&l HnD Sitten be^eijen ) ge* reitet rooröen. Mehrere S$fifpi*Je> n>e Steige« tntwe&er &urd) UntsijFen&eii oDer au3 § J cöl;eit t'ur,i) 'cen Qn\w$ big Krauts fotueM, als Des SBurjei umejerommen fln-D, fatin man in ?D? u r* rai> Appar. m 0. tora. -3. p. 11, aueb in ©me* ünö ©efcfcicfcte Öer ^äjijengifr« na^'efen. >?r. ton (Stört fcat au$ \a fciefer ©iftpflanje freiC? faiiie 8lr}n'eifräftecf* ttnaen in Den Brufen ttnö Itjmp&atifcben ' ©efagen, gegen verlerne gmpjinöurig unt> #eß>ea(id>reit , aud) 0*0cii $encrif<$* liebet gebraucht. &ucfe f)at biefer Straft r&euriiaiifd&e Sufaiie un& ©lieber» fttfttyeJttn , moöu«& einige %§e\\t beä ßorpertf nefc|I Dielen &<^mer$en griaijmt, juifammenaejo« gen, unt? u«ferautkar icaren , unD a:«t>ere Spciln mittel nidjt Reifen »oilien , »eüiq gei)c&e*i: n>oa frei, um Die aufiellöte &&ie» fer Sjrtratt verliert atlmaiig feine Kraft, Dat)er i(t feine s Birfung oft fe^r ungleich, unö Die Öo? ftö ungewiß. Unterriebt für $elb« tmb Äan&«r$te t. a. p. igo. befftmmt anfänalid) laV lid? mitsei bi# Dreimal einen (jalben cDer ganzen ©ran De$ £/:traft$ mit je&n Bran rcciiTen Bucfer »ermifdjt |u nepmen, unö fttc DofiS biß jur t>er = langten »IBirtuna, *u fcermc&rcn. 3n Den Äpoibe* fen lütrö Der ton Den frifcüen öor Dei Üölü&e ge^ fammleten blättern bereitete (Ejctrafl aufberoal>rt. fem mel)rere5 uon Der «Sirffamfeü unö 95e&anD= lung ötefeä (£jctraft$ fann in Dee> $trrn t>on (3 1 £ r f Lib«l! de Stram. Hiosciamo , Aconita p. 71 , unö in 3tfurrai> Appar. med. tom. 3. p. 15. aud) SRein&olö Pin- unD 2. £. Itolie Specilegium ©bfervarionum. de Aconito. Erlang« 1788. (, wo« Jet man eine fe&r gute Ü&bbilDung Deö Aconitum napelius ftnbet ) unb in «Samml. auaeii. %bfyanbl. für praft. Xer$tc , 25an?> 11. B. 531. nac&gele* fen werben. Sünfre (Drönung. Aquilegia. §{fc(Ct> attiwg6& Der J?e(c|> fefcft; |t9ifcf>«t fcen ©Idttern Der SSfomenfrone tiefen werfet* weife fünf wie £6tner gemattete 8?eftarien; bie fünf billfenarttae ©aamenfapfeln fimniei» inwdrt* auf. 151. Aquilegia vulgaris. (Btmeint l&feley: mit frummen #tfr. 98. Aquilin*. Blakw. Herb. t. 40p. Gcertn. dg Sem. pl. tom. 2. pag. r?j. tab* 11S. fig. 3. 2$efcfcr\ $ie perennirenfce 3Bur$eI treibt auf* rechte , afli%e, frautarnge Stengel , an .rochen auö einem tyinft Drei etiele ^cr&orrd^tcffcfi , öe* ren jeöer ein bretf«$f$.; jltimpfeä, ntnolic^eö, etngefdwitteneä, oben jtmnfeh unD unten £ed« meergrüne^ 25!att tra^f ; Die feinen Hauen QMu* men bangen an Den SrtD.fn fcer Steige etnniartö, fo, Da§ &ic eingeMmmte Corner oben flehen. XPojjnort. Sm. StforDfopellc&en bei JßoppeW» fcorf om Anfang Deö $8al&$. &udj roirö fte in gärten gefüllt unO &on öerfc^ieöenen färben 3c* legen. . Älabejetf. $tc»r>, 3umü6. &*tmmltiirtg*3eit. ©er ©aamen ttmrDe e$e* bem *utn Austreiben $er Torfen, unD t*a$ ö Die 93eil$en ktien fthD y feirb aus ben bfauen £lu* men . unD &er 3$ttr$ef Der Florentiner «Scb^erb* liüc ein 6nrup bereitet, bei bei« SBtflenfö.rup untctTc^oben ivirD, ber aber öcn cen ebenen Hrdf* ten öe* äcfctcn JÖiolenfyrup* nichts btj"i.,r. $ 1 NlGEL- 22§ XIIL Älaffe. V* Ortnung. Nigeixa. 01igelfe. er £ef$ fefcft; bic 53 fw meiurone &dt fünf Sldtter, irnö ad)t jwei* üppige, breifpaftige SR^ttarien ; Die meistens funfa^iig? ©aamenfapfel ift o&sn ge6ffnet, 1 52* Nigella arvensis* 3(cFcrni#Clk # bereit Blumen fünf ötÄubvrege, unb un$esr* tjjcilre 2Miimeitbl«tter> unb birnf&nni#eÖaä* mcnfripfcln &4ben. £*»n. ■$?. pi. ^jj. 2fp0t|>- Nigeltoe fernen. propinj. Silber @du»ar$fi$mmef. Siofor* fc^murjfümmct. !ebid>tbtume. Cä/jp. /Jäh'/. f/Ji. /^j. Nigella »rvenfis cor- nuta. Dod pempt, 30 J. Lobe'., hon. ?$2. Melänthiiim fylveürre. Takernam. Icoti. 72. 2tr*». pf. tom. -2. ^ag. j£j. tab, u8.fig. i. £ef$r. ©iefe Meine cinjälri&e Vffon|e J«t I i etil ( i $ u n f e f 3 r ü n c , fem * e rfefe ni ttenc , f «bei>» förmige &{te <$aamen biefer unt> fcer $autnm$eUe, ^N^eii* fativa; ftnD f$«rf un& XIIL ÄfaflV. V. Örbmittä. 229 «Hb ge»ärs^«ft/ un& werben in fcen QCpot^cfcti unter Dem tarnen fo&wat itümmä auffre«?a$rt. Siebente (Dvömmg. Sttit öiefm Staubnn^eru Anemone. Sine motte. äfottirngsk Die SSIiimen &ai*n feinen JWcfo, aber oft eine Jg>ü£Te; Diu Ölumfnfrone feeffe&etau* fi'mf, bt« $c(m SUitter; &ie@äa* nica fuifc» mei|ien$ mit tfcwi ÖJrijfefw wie $e* fcj)wdnit. 153. Anemone hepatica. £eberFrgut: ihit breilapplcfcn, gkttrAnM^en 2M«i*erff. 2tpoti). Hepaticse nobills Herba. provinj. <£t>el Methaut, ©offcen £e6er= fraut. 2cbevHee, ©öfoenflee. ^er^raut. ©djrcarj SHaUerfraut. SMaue Öfte^bfnmfein. C«y^. i?aw/z. /?*«, J5p. Trifolium hepaticum flore fimplsci & pleno. Sehr eher Specit. 3p. Lobet, hon. 2. €!). 34. Hepatica rubra. Tabcrncem. IrQn.527. 2Kviutab. 1.1p).1$%. Hepatica aurea Üore coeruleo & rubro. Blakw. Herb. t. 20?. Hort. "Eyflet. vern. IL iah. 3. fg. 3. Hepa- tica aurea tlor« rubro , & tab. 3. fig. 4. Hepatica aurea flore coeruleo. Sine #&• 25ef<$r. £tu3 ber pcrcnnircn&en SSifrjef bie* f« RicörigCH^fianjc warfen Sie flauer unfc£Hu V 3 men %$o XIII. .Stoffe* VII. Örinttmg» men unmittelbar auf einjclen Stielen ; Die 5*551* tci (Inö in örci et) formte, etrtiaä fpifciae i?äpp*n geteilt; C>ie bUue .^(uihen fcaben einen Dreiblatt* ri^en, tUvati afrgeröcftcn Relty , unO fe$6 in £n>et £HetE>en »tet>enoe gUumen&ätter. VOofytwrt. gtmfcfoen &em SttorfcfapeScfecn unfc jtrcugberj irii t%bujd;e; fonft in äüälöem unO &ergid;ten ©egenöen. ^5Iul)e$eit. äfferj Unt) tfprü. eammluncrsett. i>a$ ffrait! würbe efjefccro «t<* ein gelinöeö, ^ufamtnenik&cnBeÖ ÖÄittcl in* nerüd) in ^äteer oöer 9lufgu§en in Kränkelten, tJie üon Srf^laffuna. Der gafern fcerrü!)WT> unD Äiiferli^) a(ö ein öhinfoniitet gebraust. 154» Anemone nrmorosa. XOalbanc* mone: mir fpiijigen @4*men, cingcf&ynittt* nen £>tiittkin, unfc tinbiumigem Brendel. jLinn. Sp. fL 762, 2ipot\)- Ranunculi albi flbres. Pr0Pm$. 3B«(H*&ii4feii. ^eiiTer SSftffcHft« nenfu;}. etorcfeMume. SSciflfe SBinOblnme. SBciflfe $$Uf4>üeil$en. Cafp Bauk. pin. i?6. Anemone nemorofa flore majore. Dod. pempt. 435. LobeL hon. 673. Objeru. 384. Ranunculus nemorofus. Teibevn hon. 45. 2U'£uterfe. 1. Zfy. 109, Ranunculus ntmorofus» albus. ferner iten. pfl. 2$. 1. pi. 4*- 3$efc£r. Tue perenmrenfce friecfcenbe «SHir^el treibt einen einfachen ©tengcl , in freffen ÖKitte «u$ einem fünfte Pier stiele eMfpringcn, m* fcon XIII. Älftjfe. VIL Örtmmj, 231 fcon öcr mittlere' eine meine, auc^ fttttveüen eine rotf>iien^me^ im äöalöe ; auefc fon(l in allen SBälbern. J&lu^cseit. Sföerj unb 3pri(. eammliiriöföjett. ©iefc «PfCange t(! ntd>t me&r im ötrfneigebraucfe ; fte ift fo föarf, Öaf öer &«ujise (genug Dem SBiebe öaä SUutyarnen serurfaefct. 3n Omelind ^flanäenajft 438. fott bie SBurjelfotöofo!, ai$ Daä Ärairt au$ Densen* fd?en giftig UriÖ a,efaj)rti4> fein. 155» Anemone pratensis. @$w6r$e Äud)erifct>elle, beim TbUimenftiel mit einet ^ulie verfehlt ift; beten 3&\umenblatt. 1. Cl). $1. Pulfatilla coerulea minor. 232 XIII. £f*|fe. VII, Drfcmmg, Äffi;r. ^Die 8Bu?$el iff percimircno, fcuf un$ fang; Die ©urjelbütter (tnD jjefteötfrt , unD bc= fieyen aus fctjtnÄten länglichen ^Uaiiu^cn, %&U fd)ea biefcn »a<$jl ein btäu\\lid)t ^aan<\er €rten* gel, »el^er oben eine au3 fängliebten, braunen paarigen £>idtfd;cu oefsel;enöc £>i?l'c, u«Ö am ISnfce eine bräunliche, fcijmar^luaue, paarige - , g(oe6euf£r*u£e Winnie, mit umgebogenen £p-:ijcn unD gelben Staubbeuteln traat. XDobnorr. 3n 5tepS« Regent» frabe kl; f?e tted> mrt oefi:nl\u. Jgrcrr Scfrolajtee Kcri'efr brcwtie f|c mir »©» fcer &br mit, n>o er fie auf einen; $5erg bei l'anfcßfren gefunden &at. 25iu£)e3cit. äftan. ^amrnlup0l$cit. 3n alteren gehen würbe fciefe ^ffanje innerlich a(y ein aujlofenDeä , %tfU Unt fc&roetjjtreibenfceä £D * 1 1 1 c f , uno «ujjerttcb in faulen ifrtt) Gasartigen öefcfyrouren empfohlen* Jperr fcon ötorf i>at tyre ÖBirffdmfeit ourci> Öerfuc^e erprobt, unt? in einem eigenen untere Stoerk de ufd medieo Paifatillae nigrteantis Vuidob« 17- r. beftyrfefeeiu 8l8e $&eitc &«ben r.acb obes- toä^ntera $udj <5, g. einen fefcr fcfcarfen, fiarf enöen, und ic>n§ anhaltenden ©efcfcmacf, rociitcn Die ^3irt\;ci eich förtäfytv $at. £r (>at fie in beftigen (Hlietrer ferner jen uno fcäbmungen, in »enerifct)cn fciv&M M anSeren @efdjn>ureh iü-0 ©er^rmnge« mit bera grofren Diuijeii ge* bt; befonOerä bat (le fi4 tuirck gute s Ißir* fung fegeri Den für.uaucn 6taar uno mehrere SrUgj^HfVanfbeiJen au^gejciajiet , unD bat einer im #inöbette Mino gersoröenen Stau, uno ei* »cm Der »tcr§e(ti 3«&r blinfc mar, in fafr |n>et flftsnatb &af$ öeftebt wieber fcer^ejteßt. $?e!frcre gflüe oiejer C'trr rönnen m obcnca!;ntcm &uü)C »ac^aeiefen merDen. er braucht Den Straft ec$ Ärauiä anfänglich in Keiner föabc, , tatf.id) %\i 5 M 6 ©ran* mit einem SDracfcmen Sticfer t>er* mifci/t/ xur, jtatffb vir öibtttt»^ 233 IMfifcf, und Öaä ton t^cn SMatteni imb SMumeii bejHUirtc 9Bajfcr $11 groci S)racbmeit / unö uei* iuel;rte Die (Sabe aömäUa., fctä Die 3§irfiing er* folgte. T>er gjetraft imö Da£ befitftttte ^ajTcr uurD m ben &p9t(}tfcn bereitet auf&eroa&rt &?($? fereö f an 11 Dpn Des 3$trfaih?cii Dtcfer $jfanje un fcaniTöV. SÄa^i. I779. N. föf: p. 166.5. auefc Z m- merrrfou Dill", v:^ Ext. Ctcutgj & fulikt. §. 14* Argent. 1779 nac^^Iefcii werben« Clematis 2$rif&tci>f. <5attMt$äZ. £>er 5&f$ fc&t; t>te S5fu* mencrone tft Vüt f feiten fVi nf Dia tthef); Die ©aamen finb §ef<$tvdn$t 159. Clkmatis . .ejiecta* 3Cu freute JQtelö^ebc. mit gejiebcrtcfi Mattem, bereu ftiattc^cii eyrunt»* llu= tnai , bie rbeile vier, t^äle ' fünf 3&lunun* hi$ttd)m fjaben. /**"««. 6/?.. p/. 7^7. Sfpottj. Flammafse jovis folia ; florw.. Prprmj. Q3rejwfr«ut. SBrenncnbe SSalfcre* %c. SJrmnenbe ti)\\c. ^reroin>ur$. Cafp. Bank. pin. 300. Flammula reeta. Dod. pe/npt. 406. L&h. Icen. 627. Obf. 346. Flammula altera furreeta. Tabuem, hon. 883- ZUanrerb. 2. CF>. 59a, Flammula juvis. »emer öfoti pfi. 23. 2. pl. 184. 3&cfd>v. Sie perennirentc SBitTjel freifr* J«f>rlicfcö neue aufrechte ©iengcl, an n>c(d;en bic 3?oei$e unO glatter gcgcneinanbci* über ftct)cat 234 XIII. ÄCäfl?. VIL Örtmntig«. ftc ßnb bUrd) Drei btä ticr^aar (an^enforniiijcr , ungebahnter glätter ino einem ungleichen am <£nbe gefiebert; am (Enbe lieben gcrabe, tieften« foemtge ötraujje fcfemujigrocijyi'r , etieaä paariger Jöiumc«. S£>o^n$rt. (Sic tpad)|t frier nicht n?ilD ; fann aber aUent&aibcn gelogen werben, Da pe Die ftrengfle jiaite anö&ätt. %lubt$cit. 3«Mud. unb &uga|t. Ö4ij?mlürt^B5C!t. &{(e Steile biefer $fTan* je find fri|d), fa>arf, unO brennend, n>cld;e$ ftd? aoer burdiü Xrocfnen etroaä öerlicrt. ©iefc tft btejenige Stematiöart, u>eld>e £r. Den ©torr* unter öem DJamcn 'Flammula jovis fo fefjr emp= fielt ; er beteetft in einem befonberg Da&on ge* fd>rtei>enen 2)11 dje Staerk übel, de t'lammul» jo- vis Viean. 1769., bog er fic im fyeftigcn JfCop{= roefce unb Sftelamtelie , bei jtrebßartigen , bo^ trugen (^efdjwnrcn, bei Der JUA$e, bei fd;tuams tntc^ten Clu*»ttd)fen , barten ©ef^mufflen , tene» rifefcen knoten, unb anbern &cnerif$en 3uf«Uen wii Dem grollen SiitQen fowofcl äugerfieb alä tnnerid), auep oft auf bcibe 2trt$uglei# gebraucht tyabt. <£3 würbe nad; eberiDabtem ^ufa B. 9. ein au$ einer baibe lin^e S&lätter mit binldngh* em äSaffer gemachte Aufguß ta%liä) |wef = Drei s ober ^iermai §u vier Ihnen; Der aus ben fri» fd;en flattern gemalte %l>trafr aber tagtid) Drei* roa£>i &u ein ober &t»ei @r«'n mit Sucfer »ermtfrijt §ebraitd?f, unO nacfcjunb naefa bic ®abe vermehrt. JJr. »on ©tor? bat b,a# $u(eer &e* $farter in tc^^rtijjc (Srfdjteürc gejlreut, $ur £&ega$ung deä rcüben $(etfn>ömmt4)ten jt'rebtt mit meiern gföugen gebraucht, n>o eä b«£ fdm>ammige JÖefen eeflig tcr&e&rt , imö feinen «uberen £i)eil anareift 3« ben $lpot$efen wer* ben bte getrockneten SBfättcr unb ein auö ben .friftfcen ^tattern textiitte Straft aufbewahrt» 157* XIII. Äfaffk VII. -Dttnunj. 235 157. Clematis vitalba* cn (Kr$f6rmi£ Jini>. L^*„ Prö\?ih5. Gte&eribe ©afOreSe. jtfetternfte 5BalDrefee. ÖUter 3HannS&irt Cafp. Bauh. p\w $ z °- Clematis fyiveltiif Ittifoiia. Dod. pempt. 404* Lob. fron. 626. Viorna. Tahern. Ican. 892. Ikrzuterb. 2. Cl>, £05* yitis nigra. iL Hort. Eyfl. tsß. 6. i. 5. /. 2. Gcev'M. de fem, pl. fem. 1. pag, 335, iah* • 74- H- 3- 23cf$r. Xie !;o!*anue bütroe Stauten fiel* lern fttrtlf unD Rubrere ^ä)ul> &o$; ök Stenge imD i&tattcr (lel)cn an Den Tanten gegenüber; bic ^crifoirriiigen / gugefptftten , oben ajänjcn*« tmnfci, ur.tcn foettgrünen ibUttcr jtnb metltenä %\i jroei paaren unD einem ungleichen gefiedert» aite Den SO infein Der glatter ipai^fje« Die f&ttiil; iigroeijTea, rooblriecbenöen Blumen in <6iraufen # rocldic nad) Dem fBerMöben megen Den ^ufd?dn ti>ren fu{jertüeiiTenScfcn>änjenöer©aamenein [$$• neö Clnfefren machen. Wohnort. 3m aittn Äreuft&ergäroeg , auf Dem ©ade fcroifdjcn Dem (~teinfoi)lenmöga$tn, unD Dem Beugr>aufe rechter £«nD naob Den JU* fernen, unD fonfi faft in oüen SSälDeru, unö ©ejlrauc^en. 2&labe$eit. 3ufiu$, 5luau|r. €5ammhin£0$eit. ®a Die ftirfifebe Cieroa. tis rtfta an Den meifien Orten. nic^t rmlD »äcfcfr, unD alfo frifefo in SQtenge ni4;t ju baben ift, $«» fren »je XIII. «äffe, VII. Örtnirnj, feen einige QCer^te , unt) unter onDern Jperr CDZatter genaue &erfu$c mit Der gemeinen Pal&rcbe cmgefteßt, um \\x entDccfen , ob unD n>k n>etf fte an Kräften imo s ii3trf}'amfeit Der Clematis reeb. ähnlich Uie , \\-nb flatt jener in fccrme&rter £>ofi gebraucht tbe'rDen fönne. £>e$ £r. Ä. 2. STÄ it fl e r Differc. inaag. de Cieraitide vicalba Li n. «j -voce u!Vi rtiedieo. Krangae 1786. »erfettete mid; Diefe ^flan^c , ob fee gleich in &en Äpot&cfen n t d> t «ngencnnr.cn l#, frier ein* jufcfcalten. 3n obiger DijT. §. 3. jinD sie fcor &er&iu[)c gefarnmleten , iinö gehörig getrorfneten §M4tter jutn uv^nei^ebrauc^e beftimmi ; Du* frU fvijen $(umen unD Glättet i>ernrfad;cn auf Der Sunae eiw brennen, unD jic^en Dafelbjt , «nö «uf Der J)aut Heine Olafen, roa$ fte aber a.e* irocfuit gelinöer t&uiri. 3m §. 4. betreibt J)r. Sftu.fler btc d;emifd;e Unterfttdutng Der $etrocf* tuten glatter foiüsöl auf uaffem alö trorfnem SBege; giifolgi» Der Darin gefunOeneii fijcen unD fluchtigen v^ej'iannDt&eilen, unD angeheilten 93er* fiut.cn aeJ.crt \ic (§. 14- ) unter Die auflöfenDen, fccrDünnenDvn , fd; ;üei§ s unD urinimbenDen , ünD (färfenDen Mittel ;' augertiefc i\i (Iß blafenjic- fcenD; unD in ©cfri> untren gebraucht, reiniget fie biefefbc Durd> €r$eiigung eineä guten (Eiteret , unD j&erme&rf Die gederfraft unD <3tärfe Der ©efägen fc:vol)l, alt and} öeä §efltc|>tefi $eu>ebeö. ^Dte jungen jorten ®l&U4t merDen Den altern , unü Die frifögetroefneten Den alten, imt> (rarefgetroef« ntlcn öergejogen , rceü fie, n>ie alle fefearfe ^ftan* $en, liegen Der leiteten tttttf&inßitng Der feinen Styfftfe Üjre öcberfe sedieren. 3m § 17« pnl> einige auf (Erfahrungen gegränDefe ^erpetfe an= geführt/ bief&etiä im ttintfd:cn 3nfrityt |u £rlan« gen unter SJuf(l$t De$ Jpr. £ofr. SBenM, tircil* bon i£m felbfr angefrettt »orOen, worauf er&eöet, fea£ fle in fr'ropfiicfoier ein^ XIII. flfofiV. VIL £>rt>nung, 237 eingewurzelter 23enuäfeu4>e , aitd> in eine« fcene* rtfdjen Ära$e mei|ton$ altf &ufaufi*e gebraucht fefcr a.ifU Dicnfle gemein &aoe. 3m ©d;lu§ tmp* fielt £r. Okulier Den prafüfdjen achten in gat'icn , wo Die Flammuia jovls ofrer Die Puifä« tüle nigricans unD t>er}"d;iefc?ne SKanunfelarten gebraucht roerfcen , Di: gemeine ÜBaförebe $11 »er* fud;en , Da er twrcfc Nhiftge (Erfahrungen «föer* jeugt feie-, Dag ftftert inldnöifcfee 5U$neicn fcon grofem SBtrfung feien, atä öiele emrcfc Alfter unö langet biegen auf ber SBlftteriätfammer im-» »irffam geworbene, t&euc-r fre&a&ften aiitttfirti* fd>en 5lr$neimitte{. Sfte&rercä uem Öer ^igen« fd)<\ft unD SÖfrfung Der Clemuis vitalba fann nadjgclefcn reeröen in Vicary Hiftoire de la So- ciete royaie de rnedieme Anno X779. avec lss jnemoires de medeeine &c. Paris 17S2. Thalictrum. 28icfenraute. (Kattuitgat. ©er Äelcfc fefcft; bie £ro* ne bat öiei: föl&tttv, bie inet* oft fünf faa* mtnfyniifye Äopfeln Pub gefurcht rtnfaamtjg» 158» Thalictrum flavum. &e\b$ XOicfcnrauvc : mit blßtnicbrem aefurdnem «Stengel; imb vielfacher JÖlumenrtfpc. Juät», aipotj). Thalien radix. prorunj. • ©rofjc Ü&tefenratrte. S^afbratfs te. SQJiiDe flaute, $rutterfrdur. fyeitblatt. ©ratl Igeramanöel. §a(fd?e SRj^ä&arfeer. UufnUrratit. Ctf/'/?. Bauh. pin. 336. Thaiiccrurn majas fhvum floribus iuteis. Dod. pempt. 5^. Lob. hon. SS> Ejusd. Ob/er. 50g. Ejusd, Adv. 391. Rata prateufls herbariorum* gut. Täh x 13r. X)tc perennirenDe frteifeenPe s 38ur$ef {reifer ^>ret bt6 ftafeti @a)u$ ftobe , Dünne, fcin unP l.?er teframmte Stengel, au roeld>en Die Zweige, unp Pic |wei * M0 Dreimal geßcPerte glatter »ec|>* feiweife freien; Pie glatter befielen auö (- runDcn , om £nPe in fptjige Sappen geseilten , Punfelgrunen , unten frarr geaPerten $>lätrcpenj «m £nDe Per jjmeigc freien aufreefore ©traufe bt^rtlner Blumen, roclcbe' in Der gal;t Der faOeri unP sstau&roege abanDcren. YtVpnorr. söei JletTemd) in Den SCBiefe« f fcä @4>i»empetRi imp Üttmerfcfclicf im UBalDe; fonjt in feilten ©eb&fc&en. 2MälK3*tr. 3uniu$ unP 3u(iit$. &£Öitt*jtob£te&ctt. (£bepem rourPe Die 5Bur- je! Rai -' innerlich in 3Defoften ge« trauet; fte farfct Pen gpetcfetl, Urin.u'nP ©tu&f* gan$ gelb; äuferütfe wurPe f(C in Umfragen ge^en Päd $uft»ct gebraucht. Ranunculus. jp a ö n c n f u (L ffifattsptg*?« ©er .ftclcfc ifi fAnf6l4ttit$| Pie $>Uime*uVone bat aud; fünf 23Ut.ec, De* reu jePea unten am 8tagel eine ©rufe oDer er** fcaPeittn |>Uftft tat 3 Die Staunten fürt nart. 159» Ranunculus acris. e<$4rfrr <§<*&» penfo£: mit äuscrebi treten iMumenr" eldjcn ; ninom^inmefvtieieii; in 1 viele üb fa>nirte, Pie «a Pen oberflen glei^brett fmP, Scrfpaitc« rten J&lattcrn. Li««. *S>. y/. ^7^. 3*p$t£. 'Rananculi herba. XlIL fllafie. VII. Örbmtnj* 239 prot>ifi5. ©cfcarfcr, brennender Jpa&nenfug*, €>cf;mirgeln. cfd)r. £u'e perennirenöe ^afcrid>fe SSBurgef treibt einen Ocfclen , aufregten, *iemiicf> bo&en, affigen (Stengel ; Die langgefietteri 38ur$e(btiUter flnö meijientf in fünf 2ibfd>nitte biä an Den ^-tiet getljctlt, rooöon Der mittlere in brei , Öie anDe* ren in ftroeen Sappen tief eingefebnttten finö ; Die oberen glatter ftnö- in fcrei (olefeer ftbfrfenitte, uns Die ganj oberften nur in einige (ituenformtge QMdücl;en ,&erf4)nitten, fie pnD auf betöen leiten etroas baarig, unfc fraben naefc Dem Stiel ju mei* ffenä einen fd>K>ar$en glecfen ; an Den (SnDen äer Steige ftfben glan^enD gelbe Blumen. VOofynon. 3n liefen unö SBalDungen allent- halben. Jölufyciat. 3Kao unD 3uniu$. &ammlun$6$ät. 8Üe ^H>ci!e biefer ^ffanie, (efonDerö Der $raefctfnefen enthalten ein fd>a rfe£ ®tft, n>elcfce$ in einem befanöerö pd;iigen 2B«; fen bejlel)t; §erqtiftf$t auf Die Quin "gelegt , ent- fcün&et ei Diefelfce, giept Olafen, fnjt ein , unt oerurfacfyt Q&fd)tt>üre/. 3nne*ü«jj macht e$ ein (ana, anfcaltenDeö faaefes Rennen im Jpalfe, S$a* «en unO (ScDarmen, uViO oft toctUÄe £nt$jkffi> Bungen. £>iefe unö tue anderen ^aOncnfugarten bellen iijre giftige .Kräften' nur, oDerDocfc jUr^ fer, in iljrem Darren ^tanfcorte, tx>c!d^c pe aiui) fcurcfc Die jiuttur verlieren. ©egen Diejes ©ift £40 XIII. jtt*(fc VII. ßrtiumj, i{t ein 0Qr£&gii£:e! fcer (Sauerampfer, neb ff SgrecfcmitteUi , unö bäufi ; ieiit Srinfen (auer CDtUc^ unD äöajfer. fl£&.ct}ttn rouirDe Das frifcfe« jrräuf «u§erlict) gegen ©edjfelfieber, unö bei fei?v Jffti« gen Äepffebraerflen gum ^fafengtelKn , f o , «>ie and) anftatt Der fpantfd)en Stiegen, gebraust, roo- frei man afcer Den 0iacl)töeH bat, Daß Die t>afcon gemachten ©ef^tvöre fd?u»er $u 6^Hen finO. 3n* ner(id) rouröe Der ausgepreßte &afi 9 c i> 6 r 1 3 »er* feünnet, mit Meter Vorfiel)* gegen* uerfäueöene (>artnäcfic.e 6'totfuft$cn gebraucht, vtud? t)at £>err ton C3 t 6 r ? Ann. med. tom. 2. p. 123. f.d; Def- fen in fe&r bartnücfigen fd)mer?,!>aftcn (Sttcber* Irtanf&eiten mit Kielern 9£ü$en beDtent. 8«|t •&&■ itd)c üräfre unö <£isenfd)af(en bejtfcen aJd> Die I)ier n>ilDi»ad;fenbe : iiatouneulm fceleratus', (Bift* pabnenfuß. Raunnenlits fiammula , Heiner £5mnpf£)ai)nenfnß/ pöer (tgcifr&üt.» Ranuncu* ins bulbofus, h\Qii\$cx ^T;nciifufj, unD Äa» Kuncu'iiS arvenßss, Scfcr^g^iicnfuß. 9>on b'ie* fer unö anberen £abnenfui?arfen , Otfaiur unD Äräf* jeu rönnen nacfcsclefen i»erbßn jfc r a p f- feixperi- xnenta de nonnuiioram Kanuncnloruin venenata qualitate, horum externa & interno uiu.. Viea- «se 1766. 160. Raxuculus ficaria. Sä$war* $cnvrautt mit gefricltcrt, bev$ßrmigcn, edh gen T&littcm, uno cinbiumigem &ten$cL JLinn. Sp. yi. 77^. HpOtty. Chelidanii minoris radix ; herba» propi/15. Weinet ©cfcoUfraut, ©djarboc?^ $abnenfu§. SBÜD feffelfraut. SM&tcrf'raur. Seigbintter. &iber$»bl?in. SRäufebroD. ©olö» ßcrnblümlein. Ca/Jf. /fawA. f/w. 50p. Chelidonia rotundi- folii major & minor. >Dö(/. pempt. jß. XIII* glüfit. VII. Ortntittj. 241 Lobet, hon. Cheiidornum minus. Tabern. Icon. 753. Ejn-^.&r&iterb. 2. C{>. 454. Cheiidoniutn minus. Blakw. Herb. t. 5/. Hort. Eyfl. vern. IX. fol. 1. ßg. *. Cheli- donium minus. ferner ofort. Pfl. 23. 3. pi. 274. Tbefdyv. Die perennirenDe 5Öurje( tiefe* enDe, ä|rige, Ufii$e Stengel (reiben oft an Den OWenfe« gffürfttlii; Die Blatter g!eid;.en Den fofe(frau^ Mattern, fte ßnt) runWicfc , flumpf , unge^nf, glatt, fafti*., glän$enDgriin, unD fifcen auf langen Stielen ; au£ Den ai>tnfeln Der glätter entfprin» gen einjte gezielte QMumen, n>efct)e nur Dreiiietdj)= bldtter, unD meiffenä 8 bi^ 9 langlige, etrcaä fpi^tge , gelbe, oft fcon aufen grüne Jtronbfdtt* e(?en r)«ben. 3n vUnfe^ung Dtefer unrichtigen Äa* rafterjugen De£ ßel fanD fte aber aud) fefcon mit einem funfbldürigen tteld) \\r\b tveniger M ad>tblatt* rtgen ^lumenfrone. XOtfynort. hinter Der Q3aumfd;ufe i\\ Den liefen nact) ^oppeleDorf, auefc an Den 5öiefen Der iXbeinöorfer $ac&e; fonjt auf liefen- unfr fetten feud;ten Orten. 0$lü\>e$eit. StpriC , Wien). ÖÄmmUmgöjeif. 'Sie glatter MnD Q$(umetr< tiefer s $fJan$e (jaben gar feine <3d>drfe, Die fnol* (ige 38ur$elaber, nmn fle uor Der ^(üt&e auä* gegraben roirD, ifr fdjarf unD Mafen^iebenD, ge* troefnet, oDer gefoefct ift fie aan§ gelinD unDfcfrleis mif, jie i(l Von SHrfcaoe in einem $ranf unD ü einer 24i XIII* ÄlafiV VIL Ortnung* einer €ra(be in t>er (9o(fcctfer gebraucht rcerberr, €m mebrereä fcen i&ren Jtraften ftnfcet man in ©(e&ifcr; ^>flangcngefc^. i. $1). <5. 539- unö im 9lrjte beö J?rn. Un*cr $$. 6. iefem troefnen „Kraut unö Q3ier gemachter Xranf innervier;, unö Die barin eingetauchte $ü* cbfr flu§erficj) $u tlinfd;loacn bei &*r fe&r jlarf fliefenDen @oi&at>er gebraucht rochen. Helleborus, 0? i c f3 n> u r j. ©vttttinga^ £>ie Slumenfrone fröt fflnf SStättcr, unfc einen Äreiß reifenförmiger iwetlipptger 37ef tetnen ; Me .«apfeln fint auf ^ u4ft, öiilfenactig, melfaamig, 16 1* Helleborus Niger« Gd)VD&Y$e tTTicgwur* : mit meifrenß ftceiblumiafn , ftemlic^ n*tFtem 35lumenfd?tc perennirenbe fnoüige SBurjel treibt viele fritfe, f(J>»«r$e, fteifc^ige Sofern: Die Difffiij XIIL Äfnffe. VII. Öibnun^ 243 bicfen, leDerartigen, fadenförmigen, ae$äf)nten, Danfelgrunen ${«4>fcn unmittelbar auf runDcn langen Stielen auä Der »Bürget , unD fie* J>en ju Heben btä aefct franDförmia, beifammen ; Die großen roettfen, auefc oft ettoaö rot<djen Blumen , fteben auf runDcn ©tiefen, unD f)aben gelbe SMtarien unD ©taubbeutet, unD tot\$ grucfytfnoten. XOol)nort. JJier in ©arten, fonft auf raupen bergigen Orten. X>liifyc$eit. Dejember, 3anuar unD ge&ruar. ©4im»ilun^6$eit. Wan fammlet für Die Spot&efcn Don Diefer ^pfTanje Die Dicfen gafew unten Der fnolli^en 2öt:r$el, ibr ©efcfcmacf ijf ge* rour^baft unö fcfoarf, »eicter fiel) aber Durcfcd iroef* nen ettuaä sediert. Qiefe jSurjetn pflegen oft Don Den &3ur|clgrabern oDer SBurjelpänDlern auf Unroijyenbeit oDer betrug mit anDeren Diefen «&*• ticken untermifci;t $u roerDen, j. 23. mit Der Ado« nidis vernalis, Afese fpicatae , Trollii europaei* Aftrantiae majoris, unD gar Deä Aconiti napelli, Durd; welche festere im SSurten&ergifdjen jroet Sföcnfcfoen jämmerlich umgefommen jinD. Um Die? fe$ $u Derbüten , rodre am befien fief) Die roabrejt ©urjeln (elb|i in ©arten $u Rieben, unD Durifr $8erfucf>e ibre £r«fte unD Dofiä ju feefliramen. ÜKan füf)rt in Den Äpotbefen nod) eine9?ie§n?ur$, nämltcr) Die n>ei|Je , unter Dem tarnen : Hellebo- rus albus; Diefe mu§ mit Dem Helleborus niger, ffelt roe.rDen, roeil Die Gurgeln Der roeiffen Diel (larfer ftnD, unD *on einer »abren ©iffpflanje Dem Veratrum album Linn. Oerfommen. S)ie fetnoarje 9?iegn>ur$ wurDe ebeöem gegen Die ÖKelancfcolie, gegen gie* &cr, 2Bürmer, ©afferfuefot, £autfranfbeiten unD luruefgeblicbenen SKonatflujj gebraucht. 3n Den 5tpotbefcn »erDen einige Sinfturen unD Straf- ten Da&on bereitet, SMe TinC.tura Melampodii, O 2 mU *44 X1IL JHfljfe. VII. örtnuwg. toelcbt nad; öamml. Äucerl. Jlb^anM 75. 3- ^. 291. gegen feie 23erfropfung Der monatlichen ©Reinigung tdglid) gmeimal gu einem t'eiTel Dotf §ebrau4)t roirD, roirD au« Diefer ®ur^cl bereitet. 3n t>cr 95ic&ar$neifun|t ijl fie ein Doräüdtd) gu- leä SERittel in Dem $0$ Der ^3ferDe, in Der gc* theinen Jjornuiebfeucbe unD €niiiinDung Des 3)?«; ^cn^ / in JUanfbeiten Der ©dwine, unD bei feicfcenDen unD auiJauigen ^fevDen. trie roirD ins «ertieb mit einigen Sufätjen in i'airocrgen 9e= Jraucbt, äujjerlicb roirD eine Unge ÜBur$cl (tatt fineö £aarfeil* Durd? Daä äußere Ob* oDer Die 4>aut gebogen , um Den SuejUtjj &u unterbauen *, «uf Diefe Art bat man fcierbunDert ern^ Hieb gerettet, inDem man jeDcm com Kopf biä |u Dem <öd)n>an§ auf Dem Otucfen fünf bi$ fed)3 gurgeln Durcb Die £aut gebogen , unD Die 2£urt» fcen offen gebalten l;«t., roeld)e$ man rccUläufif «aebtefen (ann in Victj d'Äzir exfrofe des Doy- ens contre les maladks peftilentiel-s des Betts h comes. p. 304. 5BiDer Die SXauDe unD ^oefen fcer €5d>aafe Dienet folgende (galbe: 4 ibtt febroar* §e Sftiefrourj, 4 totb 2UanDrour$, unD 4 tyf. fle.tn* $efcbnittene6 £eiDefraui mit 2Buraeln , Stengeln unD Blumen roerDen in 10 f^aaf SBaiJer gu ei* Item $5re$ gefeebt, bier^u tbut man, roenn etf fcurebgegofien unD «uägeprefjt tfr, eine t?att>e $?aa§ ÜJfenfcbcnbarn , 1/2 SWaafj $ocM oDer 5"ifd)Ia* fen , unD 1,1/2 ty . 9efd>mol$ene$ ©cbaaf Dfteretu fett; man rübrt atleö roobl Durd;einanDcr, unD furniert Die rduDigen, fra^igen ©teilen Damit, unD giebt ibnen $ug(eicb 2mal Dcö Sag« ify fcotb »on einem au« 4 £otb ©alpeter, 12 t'otl) 5Bcin* jrein, 1 i'otb gelben roefel, unD4l'otb 2llanD= rourjel gemalten tyulDer. £>bige (Balbe Dienet aud> »iDer Die Saufe Der öcfcaafe unD Des DuttO* ¥ie&f*. SSier* XIV» ÄtoflW h Ötömmg. 245 QStcräe^ntc Haffe. 5ttit jwei fangen unb |um furjen ©taufc* fd&en / in einer einMättericl>en iiwtn* ober Dföasfenbfame. Sfr|te (Dränung. 9ftit naftem Gaameit» Ajuga. ©ünfef, cnOcn 25iu«ienä$re, hellblauer mit ounfelbfauen Streifen wrfe&enci 83litmen, roel« 4)e mit fleinen grünen iLUattctjcn unterfejt fmD. Wohnort. 3« fcen fÖtefen had» SXJcinöorf, itni)- feinten t>er &Eaumf4?ulc; fenft an $a$en unt) feuchten SLötcfcn. 2Mubc5cit. ftpnl, 3»ai> , 3unüt$. ©amrnlüö^e^it Triefe $flanfte irttvbc ebe» fcem a;ß ein ettvaö bittere^ gelinge ftufammen* $ie(?cnDe$ Mittel bei ü>ungengefd;H>üren unD Der Jßraune äufjerlicl) alä ?in äöunDintttel gebraucht. £>ie Ajuga pyramidalis, pyramidenförmiger <£unfel, n>eU1;e in allen Sfectlen großer i{f , unö feine fried>ent>e5£ur$el , noc&auälaufent>e hänfen $atf i(l &on o(;n(ici;en Gräften. Teucricm. ©amanfccr* ©attiwgefc* Die »fumenfrone fcöt flatt fcec oberen Jippe eine Sluefcö^lung, wo Die ©taubfdDen ourc^ge^en, «nö fcecüorrctgen. 163. Teucrium scordium. iUcfcenfnoh; Uud? : mit unßefrtdte», lan#lid?te» , fügen* artig* gemalmten ^Martern , in beten XOinhln zwo gcfrielrc 23lumen heifammen fletyen , unfc weitf<£tt>eifxgcm ötengei. Limu Sp. pL ZQO. %poil). Scordü Herba. provinj. SBafiTerfnoblaucfc. €corfcien. flnob« laud;rraut. £noblau$$gamanfc?:. SaiTergaman* fcer. S&afFer&atfecngeL Ca/p. Bauh. p/n. 2^. Scordium. Dod. pempt, iz6. Lob. XV r Iv ftfafli. h Örtming. 247 Li bei. hon. j$?. Ejusd. 06/ 261. Scordium. Tabeni. hon. ?6r 2trJuterb. 2. C^ 4^5- Scordium , unD ^eurdiurn majtis jtnD die nimln1>en "4>fJan^en *on öerfd;icDe* nen (BtanDortern. Blakur. herb. t. j?j. 25efd>r. $ie perennirenDe friec^enbc 5Bur* jel treibt äjtige, auf dem $oöen liegende, ^uioei« teil an Den (SJelenfeu würzende ©tengel ; Die aufre#tffe&e»de Stoeige find mit gegeneinander« uberfre&enden , länglichen, etroa* runj(id)ten , ungejlielten, am DianDe geja&nten , auf beiDen glasen meig&aarigen blättern befe$t, au$ bereu üöinfeln Die (leinen bkidyvott)cn Blumen mei* ftend |U jtueien auf furjen Stielen ftefccn. Wo&nort. hinter 9vo$dorf naefc Q5orn$eirn ju in einer etroaä tiefen ©egend, auefc jenfeit* de* Dtfrcrn* bei äKunöorf , fonfe in etwa* fuwp* flgen liegenden. Älofceseic 3uüu$, 3ugu|!, September. Gammltms*$eit. gär Die 2lpot$ecfen mir* fca$ Kraut i>or unD in Der $lü&e gefammlct ; n>et( eä fic& letcfci er&ijt und fdnsarj roird , mtif eä ^etm Srocfnen niefct aufeinander liege«; frifefr $*t eä einen frarefen, flüchtigen, fnoblaucfrä&nli- d?en , me&r aber Dem frifc^en £opfen ä&nltcfoeit ©eruefc, den eä aber Dur*^ Sraefnen meijren* »erliert; dafcer cä auefc id^rltc^ frifd) gtfammlet wird. Der (Sefcfemaef deä frifd;en fen>e()l al* iroefnen Krauts ift bitter, etroa« fcfcarf, unD ge* linde jufaatmenjie^enD ; eä roirD alä ein f4>n>ei§* treibende*, auflöfendeS, Der Säulnifj roider treten* de* Mittel in langwierigen Äranf&eiten , Die »on «Erfölaffung Der fetten S&eilen entfielen ^ bei Der» fd>ieDenen Arten de* fcurcfcfall*, unD fe&r |rar» ten üöauc&flüffen, und Sufatten don ©armem, *u£ Die 23erdauung*roere$euge ju (tärfen, Die & 4 »e** 248 XIV. Äfaffc, I. Örtnung. SSerflopfungen Der (f mgcrreitJe 511 erofnen, unD fcie natürliche Wfc&tuig Der ©aflc mieser ber^u* (Teilen , gebraucht. #Un bedient fiel) nad) ^erfdjic- feenbeit D*r Umffände enttveDer Deö frifet? auäge^ preßten ©aft* , Peä rcafferiefrien livtrafttf, oDcr ber Slufgüge mit SBaffer oDer ffiefn,; aud> roer; Den in Den 8lpotf)efen einige Bereitungen, unö unter anöern mit noefr etlichen 3ufä$en Das» Electaar. Diascord. Darauf gemacht. SUugerlid) wirft H in S3emumfd;lägen alö ein ftarf jert^ci* .fernes ätfittel bei^ntäünDungen, unD naä) 23sr = baiHMi^ eigenen Erfahrungen in Ölufgüfjfn mit tBein ©Der öfttg beim fyeifjen unö falten ^ronö gebrannt. 3" Oer *8ie!>earjneifunDe ijl eö Dur 4) etrcaä Afta roatida unD Knoblauch berftarft, bei Den ^ferDen ein fefyr gutes» Wurmmittel, unü man ijat einer ftarf tpütfcenDen t^euetje unter Den *pferDen, Die »cn äBürmer entjtanDen, Durd) Den häufigen ©ebrauci) Des ©forDtcnfrautg am be|?en felntyafi getl;an. SBtOer Die 53crfcopfung DcäSÄinDs »ie&e6 Dient ein t>ou 4 i'ott) ©fprDieufraut, 1 i'otl) Saunrnbenrour^el, 3 l'etl) scneDifd>e Seife, unD 1,172 totö öaipeter tn $bier gefönter Sranf. 164. Teucriüm chamädrys. >-£Mer (Bt* manber: mit rtefneireii , Feilformtet * tyrun* oen, eift0efd>nii:rcnefT , ^cFerbten .flauem, «11b gcfrielrcn, eim"£en?u£u\ ! i toirtclförmigs je 3» fcrei i>eifammen}rekeüoet)2Mi?men. £/#»• 2fpotI). Chamaedrios herba. provinj. ©amanDerlein. Öatfocngef. Cafp. Bank, phu 24g. Chamaedrys major & minor reptns. Lohet. Icon. 491. Chamaedrys. Tabern. Icon. 378. 2tr£lf tffft, 2. Z\). 101. Cham3edrys major. Blakw. Herb. t. igo. Hort. Eyfl. vern. VIII. tat. 9. fip. 3. ivfdjr XIV. Äfaffe. I. Ordnung; 249 3$cfd>r. £>ie perennirenbe au3laufcnbecld;e mit paar? weife gegeneinanberfrebenDen feilfermigen t Dun* Felgrunen, etn>a6 paarigen , tief eingeferbten, Den Cicfccnblättern fajl äbnüeben flattern k?{?it flnD ; in Den SBinfeln Der blattet (te&en bte foeWau rötl)lici) cjcjlteltcn Blumen meiffenä §ti dreien in einfeiti;eii balbcn £Birteln betfamnien , unD ()a = ben eine femge&ä&ute Unterlippe, unD fafi feine Oberlippe. Yüobrwrt. Btif einem ^5crot Dei $pnf; fle roirb aud> in ©arten gebogen , roo man bie fl5rf* (lenSÖürjeljtocfe alle $n>ci3a&rc auäeinanö&j reift, unD DttrcH Verlegen terhie^rt. 251uf;e5eit. Suniuö, 3uiiu$, 2Cugu|t. &zmmhmge$tit. gür Die Sppt&efen n>trD »om ©amanberlein Daä blu$>enbe Kraut gefamm« let; fnfd) i)at es einen fcb»ac&en , angenehmen, balfamiftten ©eruefy , b*r jUb aber binM 5rocf» nen batb sediert; Der (*Jefit>macf De$ triften unö troefnen Krautes tfr jiemttdj bitter unb fall fo jla\t jufammen;ict>enD , roie Die Stebetrinbe unt>Q3ruci>* »etbenrinbe. <£$ rcurDc als ein aujUfenbeä, fUr* fen&eä , f$roei(j = unö fearntrcioenöeä »Ditttel m fcer (Sidjt, üBedtfelftebern , bn Der ®elbfud;t unö ©corbnt in '©efoften oder Slufgfifen gebraucht. 93ot Der tn £eutfd;lanb befannten peruiianifcfceH gieberrinbe n>ar fcer anhaltend gebrauchte 2lufgu§ fceä iirautS mit Söafier oDer 2£ein , auefc be$ 3)utoerti unD £jrtra?t3 bti falten giebern ba^ bc* fte unb fiäjerfte Mittel 3a ber ©tefct unb QHie* beweinen bat bat 1>efo!t oft fcle! SWufccn, unl* fcer fortqefe^te ©ebraud? grofie Üinberung ver« febaft ; unb ein fcon bem ^>ul*er ober ^jctrat't mit Jponia. gemachtes Üattiuerg fommt beim Zungen« frujren Den Jpet'lfräften Deä »einen 5tf>nborn$ beü 165. *5o XiV. Stufte L Örtnu«0. 165» Teücrium chamjepythys. @d>i^^« fr&ut: mit Mättevn, t>ic in brei fd>m*üe, gieicbDreit, gtettraribtge 2lbfd>mtre jerfpaU vcn finb, un& xoät(d}voeifigem öteitctel, 411 beftert Öeiren einsclnc, uirgcfrtelre Jbiumen ffrpcn. ÜLijin. iS/?. pf. 787. %\>\>tfy. < -hamsepytbys herba. Provinz- geftcpprcjfe. 8Bilber J&anf. 3e langer je lieber. €rDpin. 6d?lag?raut. £r&« tiefer. C0//7. jÖjm/;. gr/it, 249. Chamxpytbys lutea vulgaris , fotiö trifido. Dorf, petnpt. 46. Chamaepythis prim3. Tabern. hon. 383- Ärluterbac^ 2. e»fe gegeneinanDcrfie&enDen , in fcrei lange fa>me!e, fufc gleia> breite Wappen ^er^, feilten flattern genj MAI feefc^t ; Die fcb&nen leflgelbcn, «uf Der Unterlippe rotj getüpfelten S5(umcn (r^en einzeln in Den ©infeln Der ty&U ter; t>ic 'Stengefblätter , unö jtclcfcc ftnö mit roei» 4>en weiften paaren be^t. XOoJpnott. 3a> fanö fie ^ter nur einmal &in« ter Der ®4>ro?tn{>etaier £iiDe; in ben ©arten »irö jic w$ Dem ©«amen ge&ogen. 2Mobc$eit. 3uitu$, SlugufJ, September. &ammlun$&$cit. 3üe Zfyiic biefer tyftanje fln^ ei»a$ fleferid;t «niufujlcn , unD $afcn frifefc einen XIV. Äfafli. I. Orimung. 2jt tmzn farfen ftcfrtenarügen ©erud), unD einen etroatf biitciren, fefearfen &ufamnffh$ie&enöfn -@b fcfcmacf , e£ ift Dem WamanDerlein cn üröften unD €tgcnf4>afieti fall ä&niicb, unt> roirD als ein auflofenDes unö reinigendem drittel fcefenDcrä ge- gen Die C53ic|>t unD Jpi;pod?onörte gerühmt. Satureja, <6aturci). «Sattitttgdt. SDie 93Iumenfrone if! in jiemlid) 9Ut(fte SIbfd>nitte gefpalten; Di* ©tÄubfdbm flefcm »onrinanfcer entfernt. i66* Satureja hortensis. <£ärten* €terurey: mit l)ori$ont&l ■- abgefrorenen 25lu» tnem&irteln, unb gicifybvemn , l4n$enf&rmi* 0cn Älattern. Linn. Sp. pL ?83* StpOffr. Satureja; herba. Provinj. £iol>nenfraut. ©ergenfraut. $fef« ferfrattf. tSeinmerifop. groiebelifop. Cfc/p.- Bauh. phi. 218. Satureja hortenfis. Dod. pempt. 2%8. Label, hon. 426. labern, hon. 358. Ärauterb. 2. €j>. 7$> Satureja. Blakw. Herb, t 4/0. 25ef$r. ©er rot&licfo roeif&aarige 6tenge( biefer (leinen @ommerpflan$e hat fciele 8e{re , an roefci>en Die f leine , fdjmale , fpijige , Dunfelgrune, auf Der untern <5eite getüpfelte glatter paarroeife gegeneinander ftefcen; Die fleine roeijfe Wäulicfcie Blumen fti*en $u $n>een auf einem ©fiel in Den sföinfetn Der glatter ; Die Ifflanje fie^t *or Der $l«&e Den jungen 3f<>PPfl«W« S^i*- Wo)** 252» XIV. Stfojfe. I. ©rbmmj. 29dl)nort. Sföan ftabet fte fcie un& &a n?ilb »acfcfen ; in allen ©arten fajl wirb fit jä^rlidj «u6 Dem ßaaroen gebogen. 2Müfce$cit. 3uniuä bt$ Oftober. Öammluntfoseit. §ur Me &pot(?eefen wirb ba$ bfö&enbe Kraut gefammtct; eä hat einen burcfobnngenben ger»ür$baften t$entd> , uni> fcfcar* fen, krenmenDcn , gerourjbaften urfce efcebem aiä ein jlarfreisenbe* , berbünnen= fcc«, auflöfenbeÄ S&itiet in Jftranf Reiten, biefcon einer 3leroenf$n>acfee, £vfcb(aftun3&erfefren Ztyeu !e unb SSerunremiguna ^er8äfie berrufcrten , mei* ftens in Stufgaffen gebraust; and) babcn Dieje* mgen, rceld>e n>egen febmarfjer ©erbauung, ober wegen *iel»m «5i$en mit bauf.gen 2)laJ>ungen unb Äufirogen gequält ©aren , na$ Der -jRab^eit *o» bem troefnen jUautbeä Gatuteo , ober Der jtraiife- mün i , ooer ^ferfermunje einen $(>ee gettunfen, SHan rr&altburdj Die ^ejiittatton bon biefer^flanje febr Diele* unb ungemein (?arft$«tbcrifei>e$ £>eb( , fead im € s erodc|)6reivi}e n>enig feine* gleiten bat. Hyssopüs. 3 Top. <54tturtg$£* £>ie obere nm$ 253 Ca/p. Bank. pin. 21?. Hyfiopus oiiicinarum Ccruioa & fpicata. JDod. pempt. 282. Hyübptts vulgaris. Label. Icon. 433. Ejusd, ddverf. i$$. Hyflb- pus Arabum. Tabern. hon. 36$. Ejusd. ^uuterb. 2. €j^ £j. HytVopus Arabum. Blakw. herb. t. ipö» 23ef4>r. 3>ie fd;raar*e faferid;te SBurjef t>te* fe$ ntcDrigcn ftauDenavtigen ®eu>dd;fc« treibt Dun» ne , 1 1 c tn l i 4> lange, auäöaurenDc (Stengel , welche mit gea,eneinanDerubcr(rer)enD?n fadenförmigen, glattranöfgen , fdjmalen , fpiQtgen glattem befeftt jinD ; Dtt meiflentJ blaue, aud> oft rot&c unD »eiffe Blumen freien in langen tmfütiqtn &ebren, un« ter »elcfcen Heine fd;male £>lattci>en freien. Wohnort, ©ie »äd;fi in Den ©arten in er» nein leisten magern unD troefnen $oDen am be» fren , unD »iiD Durefc Verlegung Der 2£ur$eln, unD Durcfc Den (öaamen *erme|rt. ^Mu^ett. 3ultu$, augu|?, September. 6ammlun#*$eit. S«r bie Slpotbcfen »er* *en Die glatter unö Die Blumen gefammlet; pe fcaben einen angenehmen , balfamifcfeen , fampfer* artigen ©erud) , unD bitterlichen , fd>arfeii , unD gfBä.rtfaften (Scfcfomaef; fie befoen fiarf&erbän» nenDe, gertr)eilenDe, ouffdfenDe Strafte, unD »er» Den bei r'atfrarrafifcfcen giebern unD &ruj1befd>»er* feen alt Sfcee, bei (Engbrüffigfeiten unD t>crjlopf* ten eingerceiDen öon SJerfcijlcimung, unD gegen Die 6pül»urmer am bejlen m Stuf g äffen »on 2Bein oDer äö affer gebraucht, (Sin ~S>cr'oft oDer (iarfer Slufguf mit Jpentg unD 3ftcer$»iebeli«ft Dienet bei fetyleimigtem Jpujten Den unterDrucften &u£» »urf »ieDcr r>er$ufteüen. 3n Den &potfcecfen roirfc ton Dem j^raut ein Gaffer »nD ein €prup be* reitet , £f$ XIV. Äfojfe. h £>rtnw& rettet, tvefc^er bei öerfebiebenen 53ruft6ef4>8H>rVit gebraucht foirb. 33on Den meöijinifcfocn Kräften unfc genauer djemifeber SöefcanDlung [tiefer *])flan$e fann De$ Jjerrn "prof. (i a r t i) e u f e r iViar. med. MnÖ £erm 3icumann Chemia roed. cap. de Hyff. nac^gelcfcn werten. Nepeia. Pepton. 4tmng*H- SDitf Ouetlippe i(t aufrecht un& runt, bie unten ifl ganj, oben am ©cfctant^ $ti betten guten um^f^la^en , tinb an bem äbrijjen unteren Z\)tik geferbt; lit ©taubfdben |lejen nabe jufamroen. l68* Nepeta cataria. lugen X?epte: mit 25iumcnabrcn, bie aus fc£r t-'ur^^efHeU ten XPirtcln befielen, unb #c|rieiten, b er $ J förmigen, f<2f0enarti£ « tfejäbnten flattern. Äpot^. Nepetoe herba. prorinj- JtaQcnnißnje. flaßenflerft. ®ttin> ttün}e. ^a^cnncffel. ©teinneijef. Jiafjenfraut. Cafp. Bauh % pin. 228. Mentha cataria vulga- ris major & minor. Dod. pempt. gg. Cataria herba. LobeL hon. 511. Kjusd. Obferv. 2?6. Men- tha cataria. Tabern. hon. 3$& Ejusd. Ärduterb. 2.C{>. 65. Mentha ielina. Btakw. Herb. t. 455. #ef$r. Sie perennirente SOSurael trct&t ei* tten 2 bi$ 3 ecbufje froren aufreckten, ftd> in *iele 3Rebcna|te unt> Srpctge «utft&eilenDen er gruci^c einen ä&renfevmigen $(umeiij:rauf. Xüc^ftor*. ^or t>em €tocfenffror bei fcem Bimmeipiaije iinfer JJanfc an fcer Jperrenmauer auf fcem SÖege naefc &?«» R$Pf Wiffj im €?ci>utr. ©wijt an SBegen, Mauren unD unbebauten vörtea. 2Mni)e$eit. 3uliu$, %ü$üft eammiufigs$eir. Sic ganje. ^ffange frat eiaen (farfen gen?ür$fraften melifjartigen ©erudfr, unö biüern frifjigen (Sefdjmacf. ©ie »uröe efre* fcem bei ^(lerif^en 3uf?Sen, SWuttcrbefcfcmer&en unD mehreren ßranffreiten innerlich gebraucht; jegunD ivirö fie feitner gebraust, Lavandula. CatofnöcJ. rcn. Lmn. 6)7. pl. &00. 2*por&. Lavandul» folia, flores. Provinj. £at>enfcc(. €picf. Salfc^er 9ftarfcu& Cafp. Bmth. pin.216. Lavandula anguftifolii. idem: Lavandula latifolia, eine Slbart» Dod. fempt. 373. Lavendula altera» Tab. Ä56 XIV. ttlufie. h ©rtntmg, TiUivnccm, hon. gög. Äraütcrb. 2. (Li). 88. LttvetiduSa. Bhkitf. Herb. t. 295. ferner or'on. Pfi. £>*inb 3. pUttc 220. 25ef4)i\ ©iVfe f leine fraubenartige Sßflange $at aufredete banne öfengel, i&efcbe mit fcl;ma* len , gleidjbreitcn , fpiffigen klaftern lu-K^t |lnö; «m £nbe ber Stengel lieber« i>ie (nulblauen Q5IUT* men auf fur;cn <&ttcu'n in bicr)ren Sichren. (£$ jiebt eine SlbÄnberuticj . , welche, Die ötfümtn auö = genommen, in äffen ^peilen grofjer ijt, unö brei* lere SBloticr i;-i. XDo&nort. 3n ©arten. 2Mui)e$cic. Sun'iuä, 3u!iu$. €Umm)tmg*5eit. 5-ur ti: -apoitjefen famm- fet man DaöSraut mit ben unaufgeblübeten ^Ul- men; fic fyaben einen (larfeh angcne&men ©eritcb, unb einen feigen bitteren (#efct)macf; fte roerben in ben Slpotbefen foroo&t §um äöeiHgerud) , o\% ju einer ertjitjenOen , nerUenjldrfenben Str^net ge= *raud;t. Sttan bereitet auö ifonen ein SöatJer unb einen (Effig , &a# frefannte 6picfö|l, unö einen Üeift , roelcber wegen feiner ^3tdrfe äujjerlicfc bei fafcmungen ber ©lieber; befonber$ Der Sunge, unb bei 0(>nmad;ten gebraucht iptrb. Sideritis. (Sit e&f rauf. lteb* Fr4ari#err blättern ; tfe5«i)ntcn. fract)» XIV. ÄfeflV. I. ÖrtitifHf, i$1 hfoten 5DccfblIttlciri , unS) borftigen , barnie» fcerliccjfcnc>en täteitgeln. Zunft. Sp. pl. #>j. propi«5. Su&enwUn&ffäut, &aurenbeüfraut* fRaupcö €ifenfr«ut. C"«/j*. # m'i, pin. 2JJ. Si dentis hirfuta pro* be... £ted. pe.npt. pj. He bä judaicJh Lobe!, hon. 523 TetraHit h^rbariornm. Tabern. hon. 12g Ejusd. ÄrluteVb. !.£&♦ 379. Sideritis herbariomm* 2*>ef4>r. Öie pcrenmren^e SBurjef tttxht ffef« fe, baan^e, auf frem $efe*n liegen&e ©tengeP, tpelt-c mit gegfnetnänber^berfiebenfceji eorunfr« Üngücfeten, baarigen, fa^enartig em^efcfenittcneni felättetn befe§t (InÖ» an Den Snöen Der £t»eige (leb n Die $lumen tn ungetfielren, jicmUcb weit »oneinan&er fiebenDen 3§trteln. UPaf>nort. ^et ^te^bur Dinier Der ^djroein&etmeü £eiöe; fewT auf u»as (feinsten warmen Orten* J6ifi^e^eir. 3uniu$, 3u;iu0. &a mmiun^^at. £Me(e ^rTanje wirb *or Itti in öet &lü&e gefommtet; fie baite *or 1 ni« jc'i 3eü in serftbiebenen ^ie(t|en Wegcnben, &*• fon&rre in n6In einen fei>r ^roj^en :)fuf- unb ?•?%, fie wutOK t*ei fcungenbufien , &ruftbefcb&erren unD bninnenöer ©*n>int>fucbt unter öem Spanien: inuerif'c a-ve r , ftart gebraucht, unö anfänglich fi^r treuer, meiflenä *on &lanfenbeim belogen. Mentha Slünje* ©attungs?* Taq 5Qiu\ntnttont iff itittte* fajl g*ei$* Stöfönitte ^etbeUt/ leren oberer 91 etams 35S XIV. SfafiV. L ßrbmmj* ctxoaö großer unb aupgejaft tj!; &ie ©taufe* fäbea fmD aufrecht/ unü fttym EoneinanDer tntfant. 17 u Mentha crispa* 2*nuffemun$e j tmt JMumenföpfen ; ungclrieltcn , ^ersformi* #en, cm &&nfec £fe3«^nten unb wellciiförmt* tfen Blattern, unb Btaubfaben , bie eben fo ianrr finb, aIö bte BlumenFrone. £w«. Sp. Hpotl). Menth» crifpae folia ; Acres. Provtn$. (Bartenmünie. JJauämünje. flraufer SBalfam. C^. Bank. pin. 22?* Mentha rotundifoli* cn.p'i fpicata. ZW. pe.upt. 95. Mentha fativa altera, Blakw. Herb, t, 290. 25cf$r. £>ic peremiirenfce frietfoenfee, ftarf »ucfemifce 'IBurjd treibt mei|ten* einfache , »ier* ecfije Stengel, an welchen btc {"ebr ranjlidje, lanaücbe, fefeine, btinfelf r&ne , I>eräf6rmi$e, lief jc^iinue glättet pa*utf>ci|"e gegeneinander ofenc <&uclc fiQi)ct\ ; fcie rttbücfee Blumen , Seren € taub* fäben f«> lang, al* frie Krone nnö, fiijen am £nDe fcer en Mentha fativa (jabmer Ulan'sc ) umerfepeiöet. 3# babe Sic Jtraufemiinüe in »er» febieöencn Rubren $iemitci> auigeartet beebaefetet. \*>oi>nort &\4 »irD in Den ©arten in (o«fe* rem tiroä* feuchtem 33oöen a,e$o§en, unD aüc $t»ei 3aprc Durd>ö »Abnehmen ber Höurjel üerme^rt. Jb\hbe$eit. 3untu$ , Sultutf, &t*au|h e>ammhinte ftpo^efsn famra* (et man Da* Jiraut o£ne SBliije im >2)?a» unb 3w# muf, XIV. ÄfdffV. t Örtnunj* 259 mtti, *n& fcaäfX&e mit fcer QMö&c imSuftuäunt) fcluöufr. Slfie Steile öiefer ^fian^e, befonfcerä fcie ^Mattet t)a.bcn ftifri) einen fe£r f?arf Ourdj* fcnngenoen , baffaratf4> = gcrrürsbaften (3erud?, unD einen fdparfbitteren ©efd;macf, wooon aud> fcurcfoö Srstfnen menrg verloren gebt. 2#* Traufe« niunje retrt* ihrer befonDem Slrjneifrafte wegen «16 ein Äufl&fenfetä) ner&en * un& magen|Iärfcnt>e$, fud) bla$uner ufcri* $en $UerDauung£werf$cuge wegen §3erf$(etmun§, fcei einem perio&ifcfcfn Erbrechen einet* jäf)cn €>c^ eimS , fd)leiffiid>tcn Tntrd>fdHen, ^»>ilertfd;cti gufaSen aon Den Formern mit vielem Stufen rnt»eDcr in Sfceegetrdnfen, in $ufgüf?eH unt> ie* föffen, in einem . De|(, beicnfcerS aber in einem abgezogenen Sßajfef ce&raucfct. >4euj?erttd) i fr e* naci) Liqn. Di r l. dt Mentha nfu p. 7. eine$ fcer frefren jert&eilen&cn un$ frdrfen&en .Kräutern in Öustf&uhsen ani &9pfk', fo wie auefc bei ge- fc&WoBenen, uno ton ftccfcnüer $Tild> »erwarte* ten Gräften r wo Da^ f[einJer?ronene ftraut in SBein gefeefct iw warmen G>ä.cf$ep atif^eleat wirty welche* «ud; bei yticfewoilenen unt> gelähmten ©üe* fcern , bei einer &A$e hfcfcwl&e ., Äolifen unb 33?«s genfrämpfen , unD bei Durchfallen «uf Den Un= tcrCeib gelegt, oft gute Dienfre ifcut. Die fau* genDen Leiber beotenrn (ujß fceö tfrautg nad) ob« erwähnter DiiT. p. 9. unt> betf £>efc!$ £ufff(h$ um Die 3Kil4> $u vertreiben , wenn fte $u fdugen Aufböten wollen. 3n öon &poibefen wirt> ton &em Kraut ein ©affer Defnllut, weid)e$, um e$ reefct fraftig 511 maefefti, einigemal über frifd)e SMätler übaejogen , unD &l$ fre.mpfiußenD unD fttrfend in Spuren betgemtföt w*rD; auet) wirt> «ine itnftur unö ein öefl t>afcon bereitet, »et* #eä bei heftigen tfeltferi $u einigen tropfen in fcer ©egenö fccä *&agen$ eingerieben, uro ju JUpftiren, unD halben bauftg gebraust «uro. JA Z 173. 26© XIV* Äteffe. L ©rtiums/ 172. Mentha aquatica. *£4ffennunje * mt 2£>iumcnfbpfcn; gcfticlvm, tyrunben, pi.}cJUrri# geinten JbUttern, »n^ B Sp. pl. &üj. 2fpOt&. ßlenthae ruforäe Herbei ; Mores, Provin$. ' 23ad)mun£e. ftrote»nrun|e. §ifc£* munje. 'ISaijersalfam. .Krötenbalfam. äBajierpolei>. Cß/jp. ßauh. p. &2~. Mentha rotundifelia pa- luitns , live aquatica major. JD od. pempt. g?> LobeL heu. $o£. Tabem. hm* 353. Ejusd. %riutzrh.2. <££> <Ö. 72 Calamißtoa aquauca. Blakw. Herb, t 32. 35k* f^r. £>ie ^IPurjel iff pcrenmrenb; M* ei gaj jfroä) , unö mit a,e,üeUen, paarweig aeqenciiiartfers pe^inben, cöfcrmijcii , ge^men, fpiftigm, ct* roatf rwicMHtartgtn flattern bef^it ; am £nDe t>er Stengel unö 5»eige ffefren Die btof« puvpurfar* feigen gHumen [a Dickten SMuiiienrepfen. VPo^/torr. &»i Den Ufern &rr $ol>c$6e*«;ef 85a fte, fonfE an feuetoiea ic^arti^ten £>rten, unfe najfert $rafrcn<. Älu^e^eit. 3twiir*, 3uliü$, *äugu|t« <6aft»mluttg*$etf. SBie Vorige, mit Der ffe (iuc|) ifenttebe', aber fcfrmäcfeere Jft raffen bat; auefe tjt i&c ©eruefc un«ttö,eiic&i»cr, uuD etn>a$ ruiDrig* 17;. Mentha sylvestris. xoilbcXYi&tu 5c: hm- Uli iicfccen Mumcttüfyrtn, ungcflici* ten , Ungiiddten, (affenartige $e$tynten , fib Si^'urt iTiättcm; un& ouKbfa&en, bie iari» £cr XIV* Äfoffe* I. Oc&ttunä. a6* &tv finb, äIö fcte 23iumenfro«c. Limu £p+ jpi. 8oj. 2ipotl>. Menth« fylveftris Herba ; flores» provm$. SBilDer ^aifam. &c(j&«lfam. ^ßfer* bemunje. SKogpole». Ca/p. !?««&. jpjfn« -22^* Mentha fylveftris fo- Ho iongiore, Dod. pempt. 96. Lobe!, lcon. 50g. Blakw. Herb* t. 2ps. Äefcbr. £>ie perennirenbe SBuraef trei&t eis Ken aufrechten biß fttoei öefru^e l)ofcen, afugm ©renjcl ; t>te £>fattcr finb un^eftiett , Uno, , fdjmaU tief, i'unjlici) unö auf Der unterflache met)r , alä- oben mit einem roe;glicfeien gil$ beffeiDet ; am €nDe Der 3n>et9e btlDen Die in Dickten 3&irteln fr. cnöc Maultet) &eHrot(>e Blumen eine wallen» firmige lege mte fcie vorige; f*e i(l nfcer an .Kräften noifr Qtmaü fchmad)er. 9Kan (In* fcet fafl immer Den fc^oafHi glanä8nDgrunen<£ra£* bUttfafer, ( ClirijfoniTa graminis auf Den $>l«t« fern oiefer uaD Der vorigen $jian$e, Dte er «fr» »eiDet. 174. Mentha piperira. pfefferm findet mit $himenföpfen ; gefüllten, eyanben, fugenareig • ge^nren &lä~trcrn , imb *&t&ub* faöen, Öie Furjer jlnfc, äU btc äfiumcnfivnc« « 3 »P*i&< 2$i XIV. $*p. % Örbwittj. %pOt^. Piperit« herb:?. Cajp. Bank, pin. 22?. Mentha crispa vcrti« ciilata. Lobet, hon. 507* Mentha cruciata. BUkw. Herb. t. 291. 25efd>r. £>ic perennirenfce fried?ent>e 3Bitnef trefft aufrechte , a\U$e Stetige! Witt ettf^nrig* langenförmigen , bURfefaruncn , geja^iiten , paar« U>c\$ gegen einander flehen öeji flattern , unt> rotf)» litten / am (rnüc Der Sivcige in langen SUfcvcrt f^yenöen Blumen. Xt>o^nort. ©ie mtrb in fcen ©srten gewesen, linb burefo Daä Vorlegen Der fne4>enDen 8Bor$$| unD &en <5aamen fcerme&rt. 2Mu^e$cit. ^ttnttiä, 3i:(iu$, StuguH. <^4 rt^ ml M M Äfi5 e ^* $«r ^ e ftp.©tt>efe» n^trb fcdö Jiraat mjt euer oi>nc Flamen oxfornmlet. (£e bat frifcl) forroM n(ö getroefnei einen fc&e faxten, feinen, geroörj&aften ®erua), unD einen ftbtu-fcn, pf'cffcrarfU * brennenDen, fampferarti* gen l#efcl;niacf. €6 ttmirfacbt, ^erbi^en im äftun» fcfe, anfiiiuiul) eine arojjc Jpifce, unD ^ernad) eine ftitgenefrm« Jialie. 6ic i(i Die (Idcffie Stfunje, U11D rpirD a($ ein Sierjken» unD SKagcn * Jtörfen* fcetf unD \bUbt1n9cn treibenDetf bittet ju Sfrce, ©Der jti benit>a|Ter , ©Der $u tiin öVnl außöoprr^en Spaft unD &ucfer bereue* ten H'uäbclibcn^ebraucljt. 3n Den &potf)e?en nurD cä am beiUn nach i-h^rm. Lond. p. 53. au£ Den gehörig gcirDtfneteil flattern unD nietyt auä fri# fdj'fii Deftiitrl* tueü eä afäöann me&r Die Dem JUu ?f eigene Scharfe unD £$arme, auc^ De« fampferartuen (3efct)atatf crbalt. <£ä reirD Den ötiöeVe« ©iSnjroaffern t>0rse$»gen, unD (>at np$ tiefe befjnocre &uenfdbaft, Da£ naefc ©aubii Adverf. va:, Arg. p. 99. fca$ fc^r gefattigte, gut XIV. Äfajfe* I. Örtntmj. 263 fcerfcfclotTene alte 23«fTer fampferarttge gaben a&= fe$t, unD mit Dem Kämpfer §ro£: Ueberefnfftm= mwng jeigt. &u# erhalt man einen fltaifen 0e|f fcaraüä. 175* Mentha pulegium. poley: mit 25lumcmx>irreln; cyrunöen , /rHittpfea, fei X}t* jßfeFcrbfeii 22ria?ttero; $iemiici> runben , ttio* epenfcsn Stengeln, twb dtdubfabett , fcie l&wjcr jiiit> , ala bie 2Mumenrrone. i-j»fr. Sp+ ■pl. Jo?. 2tporJ). Pulegii herba. provinj. ©emeiner, fcreitfcl«ttrid;er spolep. J&erjpolep. 5Ief>(raut. Ca//?. Bauh. fin. 222. Pulegium latifoiium. Fuchs Hiß. 199. Pulegium vulgare. Lobet, hon. 500. Pulegium regium» Ttbernam. Äraurerb. 2. €i). 73. Pulegium germanieu.n. Blakw. Herb. t. 302. 2$efd?r. ©tV percnnirenDe 5Bur^ef treibt tiefe lange auf Dem JöcDen liegenDe ötengel, ipetei>e mit gegenetiianfcee überffefrenDen eiförmigen , frum* pfen, gejd^wten flattern fe>efejt jinö ; auä tl>ren 39 t nie (n entfprinjen aufregte Steige mit langen auä Q3lumenanrteln be|te&enöen Sieben , bläulicfc« rotier Blumen, Deren «BtaubfaDen langer fing, *l$ Die Ärone. Wohnort. 55ei Äcffenicfo in ben 5?ruaen fanD icf) fie einmal, fonjt an fumpjigen'» feuchten Orten. €3ie fann au$ in Den ©arten otogen, unD Durcf> Ablegen »ermefcrt werben. Jölüfccseir. iuliufi», ölugufr. €»Atnmiun^05eie. £>iefe Sri fommt Der Äraufcmunjc jicmlicb nalje; pe i(r aber siel iA 4 fcfcär* 364 XIV. Äfofffc L Orömmg* fdjärfrr, utö Den @erucb unD ©cfcfcmacf ange* neimier ©ie tvurDe c^eDecn ta SerbmDunj mit SDcr Gleroma hcederacea (Ounfcdrcbc J in einem (Üuffjufe ofcer €>t)rup gegen .tfet$[)ufren , vin^ &?üfii$feii, unö jjjejferteit gebraucht. £in auf* gufi topn Oem Jtraut mit weifen SBein unö ©tafcl f# ti«(>) JJall. Stirp. HelT. 221. ein fui;crc0 unD fftjl unfruglicfceä SDiiticl unter Den unorCentltcfcen Sfteürät|tiiji. ^mtterf. $ic Mentha cervin* Linn. £irfö» ittnnje, fdimalMaüncfcer £trfd? * oDcr Diofjmarin^ polen, tyat mit oiefer gleiche <£igenfd?aften ; fle ifl aber ton ©eruefc unb ©ej'cfemarf Stet anejenefcs wer unö ftarfer. Glecoma. ® u n & e r m a n n. QSawmotet. ©« J&Htte&awm Der Untere fippe ift fli*6$er unD ausgekerbt, Die S- tauft* 6eute( pnD paatroetje in ^eftalt cine^ Jfreu&e* |itfattimengenetgt, 176. Glecoma hederacea. (Gemeiner Cjunbcvmann: mit mctcnfoi raigen, ctererb* 2fpoti). Med ne terreftris herba, s Provfnj. ßräütefjcn Durch Den gaun. ©im* fcelrebe. <>3iunt>vcbc. £>onnerrebe, <£rDep$eu. Cafp. Bauh. fin. joö. Hedera terreftris vni* «ans. J2ei. femyt, 39$. Hcdera tcrr> Uns. Label, leon. 61$. FjM.d. Ubferv. 336. Hu- milis hedera, five CHa ,; ;;e iflii . Tabernczm. Iran. 88& EJasch &r£tlfcrb. 3«. £b- 595- Hedera terrdlri» minor. Mtakw. Herb. t. 225.. XIV. «raffe- I. Örbuttn* 26s 2£efd}t\ Sie perenntrenDe 5Bur$et treibt fe&f fan^e, «iü3e, auf ocm *>oDen UegenDc, jm»eiieit nmrjlenDe Stenge!, mit geffteUen t nierenfärmtä gen, ffumpfen, etipa* paarigen, g'eiaftriten , paar« weife gegenetnanDer fteoenDen Splittern / jn Deren SBinfelu. Die meidend blauen gedielten Süunen in einem halben ®irtel ju »1er , aud> oft |U aebt beifammen freien. €6 roac&ic oft fo fraiifta , oajj? ein ganzer Spetl Sc* sBooen* Pen Diefem Äroul; f>eDerft i(f. Wofentrf. Sajlin aßen Jjeifen, 3*unen unb ungebauten Orten. Äläjjejeit. &prii"unD 9ffa$. ©Ämmlun^g^eir. gue Die $pot&e?en famm* (et man OaS buu?enCe Kraut im 38ar>; mit) Die glatter öen ganzen ©ommer oureb ; e* &«t cinciv febr irarfeu föcrucfc, uno f<$arfen »itferlift bat* [«muffen (Sefdjmarf, rocoon e$ Durcfoä 2t*cfnen nid)t ötet verliert; eä fann §u »efferer $eu peb«'tun uno »ei Sungengefcferrurcn, in einem oon t>en Kraut, £jTig uno J6omg gemachten Djcjrael, «uei> als 2f?ee ooer in Äüfgufea, uno (Snrup ge* kraust. 3n Den Slpot&efcn rotrD eine Sohfer** uno ein ©prup Da»on bereitet. 3n Den $3iebe» «rjncien tcurOe Das frifefce unö treefne .Kraut bei Spferoen als Wurmmittel gebraust. £*er au$* Scpregte (Saft Deg frtfe^en Ärautä mit *&ein oer* mif&t, >fRer$en$ nnO Slbenos Den $fe&en auf £>ie £ornpaut Der Äugen geftrtcfcen , *erijreibt Die Darauf bcfinolicben »eijfen gierten. ..©unöelrebe» itnD Säfepappelfraut, IcOei eine j&an&pall mit 6 M$ &66 XIV. tffajfe, h Örtmwj* 6 2otf> 1al$ in einer falben $?aa§ Sffig geFocfof, giebt eine gute ©atte für geöe&nte oOer öerDrurfte <öe(men Ded SKinööiel)e$ unD Der ^)ferDe. Lamium* $3 ie tun fang, <54tmrtgs£. £)k o&ere Sippe ij! gewoi&t; fcer umgefallene 9tcmb Der unteren Hppe fcat am ©cfclunDe- jnm fpigigt 3^ ll 4> en - 177. Lamium album» X£eif]cr dienert* pttiöf: mit gefüllten, &cr$f6mii#en, fd?arf» 3u£«:jpir3ren , ßgenavtig g. Xpotfy. Lamii, five Ürtic» mortuae flores. Propin5. SoDte, taube, roeific D^eiJel. SSeiffe ^rt-nniu'iyef. ©einer £r$cn$el. Ca/p. ßauh. pin. 231. Lamium tlbum noa toetens , folio objongo. Dod. pempt. 152. LobeL hon. 520. Ejusd. Cbferv. 2S0. La- mium, live Arcbangelka tlore albo. Tübevncem. Icon. 536. Ejusd. &r«urerb. 2* \L\). 252. Lamium aibum. Biakw. Herb. t. 33. 23efd?r. Qie perennirenDe, frarf frieden«?« 5Bur^t-( treibt aufregte, lc\d)t *crbrc3>!icfcc tiPte-it* gel, mit öe3enetnanDeruber|ref)enöen , <$e|Iteiten^ ter$f*rmigen , $ugefpt$ten Gattern, ttnö großen meinen, in 5i>irteln (fe&enDcn Junten ; Der€>ten~ *el tinfc Der .Seid) fcat unter jeDcm &£trtcl einen f^roar^raunen gießen. \pofenort. 9iflent&a($>en an Raunen, dauern vnD fc^atti>>tcn Orten, #lul?e= XIV, ÄfoflV. h Crftnttng. i67 ^lui)c$cir. OKan unö 3uniu$. €54inmluncft$$eit. S» r t>te Spottycfen »er» fcen nur Die Blumen gefammiet, n>e(d)e an eint» «en Orte« fefar bauftg bei Jlat^arren mit Jttcfer *>erfufet flart Z'oet gctrunfen »eröen. €&eöcm miit* t>e Da$ Prallt bei €Q?uttcrt>(utflu$cn / Dein roeiffert glug-, und gegen ©cr^eln nuperiicfc un& inner« lici; jcbi"auct;t. Betonica. 95 e tont fit. ©4t*iwg$& 5Der J?e£4> M fiinf granen* 4(jnlici)e i>n?ige 3AwtJ *i* obere Sippe i(i flact) unö awfcedj)t|let?enO ; bi# 9f ofere ijt Qe* frummt«. l~§. Betonica officinaliS. <5txcty\u iityc Jöetonie : m.it ünrerbroei>encr J$lume:rt? aijre, unbiMumcnfronen, fcereu mittlerer 2ib« fd??ittr lumlein. Cä^. J?Ä7t£. pin, 235. Betonica purpurea & alba. Dod. ptmpt. 40. Betonica. £06*/, leon. 532. Betonica. Tabern. hon, 5./-. Ejusd. IKräutcvb. 2. ££. Ä58. Öetoriica. £>afcibfc iietonica alba. \ü eine 9lbänDerung. 2$cfdE}r. £>te pcrenmrenoc5Bur$el treibt auf» rechte, einfache, niefct affige, aueb mit frenigert Syfctfra feefeue ©tciigcl; Die a^urjelfUlter finQ lang* g<58 XIV. Äfoffi, I. Öcbming. fangfjefHelt, ber^formi} * ei)runb # unD ge$«§nt» «n Dem *öten$el fielen oft nur $n>.ei.,$aar gej&fcnte JÄngficbt = eiförmige gHatter gegeneinanDer u.er;' unö am SnDe Der Srcriotel entfprtngt eine 9te&re purpurroter, feiten roeijfer in äBirtetn ficbenDer Slumen Xüobnort. 53ei »Bitterfcfelicf , aud) Gintec foem Steueren, und bei 'ioSenöorf; fonft in 28äl» feern, fanDicbtcn liefen unD auf bergen. »lu^eir. 3uüu$ , Siuguft. Bannulim^ejett. S^r Die Spotpefen famm* fet man im 907ai> unD 3untu* Die äöur$elblätter, unD im Julius Die §3lumenl|ren ; fcciDc laben gtnen etnjaä gcmur*uaftcn ©ernd), unD bitterlich fc«lfamifrt)en , $ujammenjiei)enoen (SJefcfomatf. Tie- fe yffonft nmrDe in alteren Sitten Qani aujjcr* erDentltcfe gepriefen , unD a(8 ein bcfonDereS Jpaupt* tinö Heroen * (iärfenDeä, unD in fe!)r Bieten KranN leiten »örtlich guteö bittet -gelobt. S'cacb&er tyat man fie in Sngbriifftgfeit »on ©erfcfcleimang, unD bei 2ungengefc|»aren um Den &u$t»urf ju fceforDercn , belauften, rbeumatifdjen unD foU Ä)fn gufailen, n?e gelmDe betoegenDe unD auflo« fenöe, fd>«*et[j unö barntrciueHDe »Bittet erfo; fceri nutroen , fo wie Den £i)renpreif} in £|ew getränfen unD ftufgnfen gebraucht. Jnötemrol. *ueerl 2(bt>. für proFfc %cv$te 15. 4.' Ö. 493- RurD Der j$ur$el eine purgirence jfUaft beigelegt. Marrubium. Sin Dorm CStottimgst. Ser #e(d) foat }e(m Streik f#n, i(t tact)terf6rmtg unt> ßqf? ^ obere iip^e i(i fd?mal, gfcicfc&mt, aufregt, un& |«?etfpatti|. 179. Marrubium vulgare. ¥£etffer20t* hm; init fetrßatfOrmitfcn $.el$s£pn c " ' ** c XIV* «raffe* L Örbnuttj. 269 fld? in eine \}&rfcnformi$e .Bpit^t tnbigtn* Unit. Sp. fl. 8t6, 2tpoti). Marrubii albi herba. prot>m$. ©emeiner, »eifper 9£nborn. JJeff* fraut. äßiloer , roeijTer Lorant. &>eijje Seuc^tc« tearienneffel. ©cticsfeulfe. Cfl/p. ßauh. pin. 2jo. Marrubium album vul- gare, UrtÖ Marrubium elbam villrfm. iöiefef&ige VfUnje in einem «nDerera StanDort ga*pfen. r jDji. pempt. g?. Marrubium* Label. Icon, j/f. Marrubium albura odo* ratum. Tabern. Icon. 53p. Ejusd. ftrtfurerb. a.Cft« 252. Marrubium 1. albura. Blakw, Herb. t. 4? p. 05efd>r. &te ®ur$e( iff jafertef f , itnt> t»5*|t. ntdr>t tief in Die (ErDe ; fie treibt geraDe, aierecfi* gc, meif njoUige , un\) nicfet fefcr artige Stengel 5 Die S3tatter fieOen aepenetnanDer über, fie ftni ^erifltmig/ fojl nmüM, lun^ltcfet, rt>oa?d>t / %t* (fielt/ am SÄanoe geferbt/ unD auf Der Unterflacfoe i»ei§Ucfct> in Den Stetnfeln Der Blätter flehen Die Kernen nn'tfjVn Blumen in Siebten ungejtielten, tiefen, rirnben Mitteln, reelle n>ie fugeirunbe 5Uj>fe um Den Stengel ton einander entfernt in einer laugen Dieipe (leben. tt>o(>nort. Jenfeit öe£ SK&einä frei SregDerf, unb auf einem £5er$ (>ituer $onf; fonfl 2iemli$ feiten. 2Ma^e$ctt. Suliuä, Stugu(f. ^Sßmmluncfeseit. JJfir Die $por&eFen n>er« Den Die Blatter fcpr Der vMhIk gcfammlct s fe &«« fcen einen gerben, etroati fcalfamifeben , na<$ $$er« fateöenbeit De* &tanDori9 UiD jittonen, Ulö bifcäls *7o XIV. Äfofle, t £>r&nung* fcifamctrtigen ©erud> , unD einen fauerlid) efn*«$ Gitteren balfamifd;en ©efefemaef, *en beißen ae^t tmrebt* ^rotfnen fttwtf »frieren. 9}ad> täglichen Erfahrungen f)en £Hättern unö £Bein gemad)ter Stuf* juj? ( fcon SSa)Ter ift er all;un?iDrig ) Dienet nad) Öammi. Äiieerl 3lbi>. für prafr. 2icv$tc £5. 13. «(g ein bitter feifenartigetf / etrvaS föarfeg Mit- tel , jur SBicDer&erfteauna Der Kon (Bdjwddje unö 23erfefcfeimung unterbrächen $tonat$ett faebefti* fct>cr grauenjimnier. SBei bartnadigen frarfen puffen unb übruft^ei^hleimungcn tvirö Daä mit febrtar^em Suder unb &Ba)7er gefö$j* Är«ui mit fcfelem .Sftutjeri gebraucht ^d Der ©ifyr&m&fuc&i, unö l'ungengefdjroüren rü&mt 35 6 r & a & c Hiß-., plant. Den frifdjen Saft Detf ftrautä mit fybni§ t>ert>icf t , a(ö einö Der betten Arzneimitteln, n>eU d>e$ Daä £iter »on Der l'unge «bl*fe, Diefelbige reinige unö oeile; «ueb babe er (lein einem Slfrbma intt einem Dicfen , gelblichen, fefcr jä&rn äuf^ würfe; in Jebergef^roahlen , unö in Dielen anDe* ren tfranf&eiten, Die t>om ©cfcleime abbangen, fefcr gut gefunben. Foreft. ü»>er. Lib. 19. Obf. 19. &at eine foartnaefige ©efbfucfct, wobei anDere bittet nidjt geholfen , unö eine «nbere @c(bfu#t, t)ie in eine 5öa|Terfud)t übergienge, Durcf) Öa£ tDefoft unD ©ijrup öeä Krauts gehoben. Linn. Fl. Suec. N. 331. bat einen öure| Den 0ebr«uc& fceäüueeffttberä serurfaefeten, 3a&r unö Za$ fort« fcaurenDen tft gan$ tmb (?o&l; bie ©tau&beuM ftn* mit glänjenben ^unftm wrfe&en. 180. Leonurus cordiaca. <&et'$gr fpänrt, Neffen Flitter am Stengel in brei i4n$eri* förmige /Uppen gcfa<cn \lnb. Linn. Sp, pl. 8cr$§efpann. SüBelfätrappe. J^er§« traut, aßttorautterfraut. fcöivenfcfcroanj. Ca/p. Bank. pin. 230. Marrubium , cardiac* dictum. Dod. pempt, 94. LobeL Icon. 545. Ejusd. Äriutcrb. %. Zfy* 261. Cardiaca. Blakw. Herb. t. i?i* Befcfcr. $er etenget ijr aufrecht , febr äf?i§ ttnb 1)0$ , mit paanpeife aea.enetnanber|fe&cnben, cr>runb* herdförmigen, bunfelgrunen, (tarf geaber* len , run$(id)ten , unten m fünf, oben in brei f ap* pen jertbetlten geferbten, ctroa^ nieberroärtä bkn* genben glattem , roofcon bie oberen langenfärmig tmb länglid) ftnb; in ben SBtnfeln ber SHatiet fiijen bie etroatf rot&lid>n>ei}Ten , an Der Oberlippe paarigen Blumen, in unge(Heften »on einanbe* entfernt frtr)enDen fffiirteln. 91 n ben Staubbeuteln flnöe iefc auefc mit JJfclfe einet üHtficfcope. feine gUnjcnDe fünften, auger Heine »eifle Jtüge'lcben, »clcfcc ber 6aamenftaub, oöer ^oUen ju fcpn fctyeinen. Ä>o5>norr. Um ©itfer an 3««n^n , SBegen, tinb ungebauten orten. 2Mü£c» *7* XIV. Äföfi^ I. örtitttitj. Garmnlung^seit. IMefeg etn>«£ (HnfenftG unb bitterliche Jffr&ut rcare e&eöem H>i&eröa$.6ef& s gefparm Der Jlinber, gegen fßtiitterbefc&tperben, SftagcnDrütfen- unb £er$flopfcn berühmt; je$un& wirO e* f*fr #«r. nifyt gebraucht. Öriganum. 2)ofien- CEfottwtgs?. Eine twretfige, japfenarttejf Slefcre, Neffen je&e ©flippe eme £>tume ent* igw Öriganüm vulgare. Gemeine 5>o* ften: mit ritnblidfyen Älumenabren. , bic in einer fofrielfärmigeri&tfpe tsaepfen, unb cy* runbc SDccfbiattcbcn i)abeu, bic tfngcr *la 2(potb' Origani vulgaris nerba. Prolins, ©übe, 5.Balt>, Selb, braune, rcfyß Soften. 9BtlDer ättapran. <üd;ujlerfraut. OranD* £>r«.an. aßoölgcmutO. CVi/'p. Bank. fin. 223, Fuchfii Hiß. 552. Origanum fylveftre, fett Vulgare. h%b. hon. 492. Agroriganum, live onites m ijor. Takern. Icoi. 344. Ejasd. ftrduterb; 2. Zfy> öi. Origanam vulgare. Blakw. Herb. t. 280. 25cfd>r. £3ic peresuitrenbe fSur^el treibt IPA%? f »t&tfdbe, ett»d« nacu-taic «Sm< (, n^t paarrodf? gegeindnanöer ober (Ufcenben , ur^e* Äieüen, e^nis.^e«/ fpu&igcn SHattern > D*o 88 i afein XIV* Äfaffe. I. Örfrntmg* 273 SBinfcfn fcer glätter etitfprinaen 9te&enfUn$et> foö&on Die oberen an ifcren Spieen eine fur^ tutidltc^e / auä eiförmigen frraunen £$lätt<$en oe* ffe&enöe &cbre t>a^cn , Deren jeöc-3 t>ie tleinen, meiffen£ rottyticfcen Blumen enthalt, ¥Pdi)nori-. ?ln berjtcfcten , troefre* £)rten* €>ie toitD ausi) in einigen ©arten unter Dem Dia? nien : Söinrermajoran , oDer peremwen&er ftltjo* ran g^ogen. ^lä^eir. 3üüu< , SUigufK <3t*mmlim£*5eit S>te(eä &em fofaenbert CSKajovan «Online Öewurjfraut »irD al£ ein *er* föeilendeä, fäuintfttiDrtgeg SKitiel nn&r äußert ic| aiö innerlich gebiaud;t. 182. Origanüm majorana. JYTtfjor«n z mit eprunben (rümpfen -©tattern, unb rtinb» liefert , bi&ttn , ctvoxe fyaxiigen Jblumen* äfyiCti. Linn. Sp. pl. <£jj. 2fpotj). Majoran« herba. C^/jy. Bank. pin. 22J. M: jorana vulgaris ÖS tenuitbua. Lobet, hon. $g8. Amaracua vulgatior. Tabenu Icon. 340. EjuW. Bxauterfc. t. Cjh 53. Majorana temiiioiia. 25efd?r. ©tefer gemeine oDcr ^smmermajo* ran rciro fafr in aßen ©arten jährlich aus t?m ©aamen gebogen- §ür öie 2tpotbefcn t v i r & ca$ Kraut unD bie £3(uraenf6pfe gefammlet , unD mei* frort* auöedici) gebraucht, öe&merj&afte G>efdm>üU jlc Der ^ruften roerDen burdj fratf frtftye aitfge* legte Jvraut jerl^eilt; au$ bei £aupt»MnD*n nnt> <£rfd)utter»ngen De3 Be^irnä unö äu§erft$en ©e* febajuifren unD £Luetft1>ungeh roirD es alä ein &er* ■ t&eilcnöeä un& iterpcnftarfcnDe* 2)?itt«i i« Um» © fei; II' *74 X *V. Stoffe* I. Örbnung. fcMo^en a,ebraud)t. T>a$ *f)uf&er aefcfcnupft ober fc«0 öeröönnte 20?aj&ranroaffer cfcer £>e()l in Die !R«ft 9cftrtd)C« , loijt Den biefen ja&cn €>ri)(eim auf, n?e(d?er Dte ^t'aTc »erjtopft. £ö n>irD »on Dem Kraut ein s lBfl|Ter Defiiiltrt, unO ein Ocl)l eri>a'ten, weu^eä ledere ein rampferarisgeti $ßc» fen abfefcl , rooöon mau Daö »euere in £3 e r g i u ö Mat. med. p. 552. fxnDet. Thymus. £ £i) n\i an. OattimgsH. £>ei* iweilippige 5W$ i(t fcurcp fieifc Jpaace De rfd; lüften. 183. Thymus serpillum. öucnbel : mit P&Uimenf Opfert; Friederiken Brendeln, und fUd)m, Rümpfen, au ber J&afi* mitwar* <^t.i eingefahren 2?IJttern. &*'«•»• »S)?. pl, $25. 3fpOt|). Serpi li herbi. Prolins- SSMl&cr <;;vmian. Jtiinbetfraut. ^üi)iu'rfjQUi. JJuOncrfOv'l. Ca/p, Bauh. pin.&to. Serpülum vulgare ma- j.is 6i minus, & citri odv>re. ZW. pmupt. 2~~. Serpilium vulgare. Tabevn. Icon. jto. tjusd. 2fcr&ircrb. «. 1E}[. 8^>. SerptfUum. Serpülum album & citri» nutxi , ftnD Ci&anbeiungcn. Blakw. herb. t. 418. 2*>cfl!jr. Qiefeä flcine ßfTi^e <£tauDcfren M ungeftieltc, paarrunfe gegen einanöer tiebenDe Heine, rpfärnitge, glatte, unten am DianDe et» rcau fcaaiiae &Utter, un& «n Der <£pi$je Der Btengel meitfer.ö purpurfarbige in äBtrttin freien* De Blumen. i£ä gte&t tyitt etne Aoänocrung, Dcffen glatter unö üüria,en tyeils grt^er ftnö; iinO XIV. ÄfAffe. L Cibnung* 275 unb eine cmöere &b«nDerung mit weiften QMtu nun; unö noci) tiiK Dritte, n?eld>e aimn Warfen gurwiengerucfc bat, rote oben deim (Sitat Deä Jvafpar 25 a u i> i n , unö Melkern« montan ftngejetjt iff. Stfo^nort. hinter bem tfreuä&erg auf »er* fcfcte&cnen ^iatjen; fonftauf Dürren Jpeiöen, ber- gen unö irotfnen Orten. 2M&t>e$ctt. 3uniuä, 3uliu$, «ugu|r. &,xmmhm$85eit. £>a£ tfraut biefer ^jTanje ttirb metfiend au^erltdj , unter andern aud> ger » feilenden unö ner&enftärEenöen .Kräutern, bei Äuetf4>ungen in SBcin gefönt $u Umfragen ge* braucht. Vinnduä Hör. Suec. p. 535. lobt öaf .Kraut in einem Slufgufc ober al$ $pee getarnten bei fepr (tarfen Äopffd)mer§en , bie tton einem SKaufci; ober £runfen&eit ^erfommen. 184. Thymus vulgaris» Gemeiner Cl;y« mi&n : mit aufrechtem Örmgei; cyrnnben, juruefgerottten ^larrem; unb au» XOittdn befreien bin 2MumerutKcn. 2ipot^)» Thymi herba. Ca ff. ßauh. pin. 219. Thymus vulgaris fo- iio tenuiore & i*tiore. Dod. pempt 2?6. Thymum durius. Mlakw. Herb. t. 211. 25ef<$r. SNefcS tkint, afcer aufrechte, unb md>t fnecfcenbe ©taubc&en roirö in öen ©arten meiffenö ^ur (ginfaffarig Der gelber bauftg gejo* gen; eö ifr oorigem an @eftair, rote aud> an £i= genfdjafte» unD Kräften in vielem dt)nhd> <&ic tft aber inetjr eine Äudjeu= als Slrjneipflanje. 5>er feyr (farfc ät&erifcfoe £>ei)I , Denen man bei ber ^eflilatton öiel erhalt, fejt (£r»|rallen ab, 6 % n?el4)C 376 XIY. Äfoffk I. Othrnnj, speise nad) @ a ti b i U 3 Adverf. var. arg, p. iod. Sern »afcren Kampfes ä(n(i$ pnö. Melissa. gReHfffc <3>Ättimgrf. Scr 5Mcf) iff trocfen , fünf? etf'ig, ofren öreijäftttig flad> ; MeÖtiimenfeone fcat'eine jweifpalttge fafl betböftfe £>6erHppc> unö eine fttetjpaftige Unterlippe/ beten mitt* lern* iappen ^förmig iji 1 85 ♦ Melissa officinalis. C?err6l)nli4>e itleltfje: mit T&lumcnt rauben inben Winfeln <&er £>i«tter, fcie aus X&irtcln befreien, wtU d?e aus einfachen JMumetiflteldjeri sufammcii $cfe$t flnb. £/*». 6'y. p/. $27. Hpotl). Meli (lye citrinae he'rba. prot>in$. harten, Nitrenen = Wcriffe. Am- inen» oöer iötenenblatt. Süroncnfraur. Cafp. Bank. p/n. 22p. MeliÜa hortenfis-, Dod. pt'tnpt. pi. Melifia. Lob. hon. 514, Ej usd. Obferv. 227. Apia- (rriim, live Meliflbphyllum. Tabern. hon. 354. Eju>d. ZU'lutcrb. 2. E^. 71. Apiaftrum. Meliffa. ferner ifon. Pfl 25. 3. pi. . ago. 25ef%r. 2>ie per.ennireh.de 5Bur?.ef irei&f «|tigs, Bterecfige, biö Drei ecl?ul)e bebe ©tenget, mit QCflielten / paarir-eif*' gegen einander lieben* fcen , berjförmigen, ungieid) gekirnten, bejDer* feit ^ paarigen flattern; feie lueijjen, bisroeiien et»«e rotblicfeen Sbittmen, fi$4i ü» öni £rinfdu %tt Flitter in -Ouulcn. XIV. ÄfÄfie. h örbmmg* 27? XOofyntrt. ©ie roirD in Den ©arten in einem iocfern etwas troefnen 25oD#n gebogen , unD Dur# Sen ©atmen , oDer Dur$ frie abgeriflfetien ÜßurseC^ froefe öcrmcfcri. ^lu^e^eit. 3u(tutf/ Äugtlff. @auimlutT^5eir. §ur t>ie tüpot&cfen roe»* Den Die jungen »Stengel unD glatter im ?0tap unb 3uliu$ im trotfnen SBetter unD fcor Dem $&au gefammlct. <5te fraben einen angenehmen balf«= mifd) - gcroürjfjaften, jitronenartigen (*>eru»t> / unD einen ettoaä fcfctrfen balfamifci;en (Sefc^marf; fcei* feeiDen gebt DurdjS troefnen Diel Verloren. "Die frtfci;en , unD gehörig gctrocfneien glatter btben feine ganfl gelinDe bercegenDe, unD gelinge jafam« iNenjic&enDc, nerDenfiarfenDe JCraft; unD reerDem jba&er bei flranf&eiten Der fersen unD Der (£n*» fciloungefraft, um $u (tarfen, Da3 (Semütfr $u erweitern , unD »erlorne Kräften $u erfeßen , an- Deren balfamifcl;cn Krautern fcorge^ogen, S- «0 ff* mann Diu*, de Remed. domift. §. 20. rttbmtDa^ ^)nl»er Der ^Härter eine seitlang tag(i& ju ein 5>r«cfcma genommen/ gegen Die Melancholie unD JjpOPfC&onDrie. £5 6rl?a}>e Chem. T. 2. 0.67. *ciftcbert, Daß er gegen Das? iperjflopfen , gegen Die >Jteland>olic uni) #i)ped;onDne ( roenn fciefe Übel me(?r uon einer ©emutbäöerfaiTung als einn onDercn jiranü^eitöurfad)e fyerrübren ; fein btne- teä SDcittel, al£ Dg£ $ul»er unD ben aufgug Der glätter fenne; aitd> geben Die frifeben foroofclalS getroefneten glatter für gefunDe entmeDer allein, oDer mit einem 3«fafS fcen ^fetfermün^e oDer an* Deren, nac^ eigenem ©efcfcniaef gewählten Jftrcu* fern , einen febr angenehmen S&eetranf. 3n ken Slpct&efcn nmD Daü befannie3>?eli}Tenn>affVr, unD ein ätfoerifcfecä Otbl &on Den ^Uttern DefliOirt; Dieieö über frtfct>c glatter DcftiÜirte SBaffet hat einen nid)t fef?r ftarfen ®erud) , tvet$er aucf> niefet fefcr Dauerhaft i$ , n>cil er me0r uon Den flticbtU gen feilen, al$ »on einem fcoKig erjeu^ten at§e« © 3 rtfe^en 278 XIV. «faffr. I. Drbruma* rif&en öe&le, befien man 6ei Der £>ejiil*anon ber frifct>en glätter wenig erfrdtt, (jerjn&ret. ittacfc Sciiulxii Difjf. de Meli-Ta. ( Hr, 1730 .; p. fo. er- halt man t>on Dem fcodig verbluteten -^eütfenfraut bei Der $eiriflation ciel me&r De$ ätyerifcfcen Ö.e&l$ ; auef) Die Nepeta italica , tmaefrre neue Htcncn« melt{7e ( meiere Der ©artenmeltjje an C 5 3cruci> unö Gräften äiemlidj ötynltcfc ifl) liefert bei jtar Xftßi't* lation r?eit mefrr *en einem fefrr angenehm rie* 4>cnDen wefentltcljcn ätt?cn|'d;en beple. i8<3- Melissa calamintha. Bcrrfmnnse : ntit sweirbcilicten Älumc»(üeUn in £en Xüin« Fein ^er 23ltfd>r. X>ic prrennirenDe SBur^el treibt r in Der Witte, einige ed>ritfe ffttwärtä t>om Sßegc ab. @ie mirD aud> tfl (gärten gebogen anD Dur$ Den 6aame» oDer &frle$cr »crmefcrt. £i»&e* XIV. Äfofp* I. Ortnunj. 279 35iuS>e$eit. 3altiiÖ, «Uguff- ^te Clpot^cfen n>irl> fcaä biübenöe Kraut gefammfet ; e$ fommt im &erü4> unD Jtrdftcn mit Der SB? An «e unrein , unö i|r ebe&em äaferlict» in £5ä$ungen unO ^a^f/rii bei $D?uiterbef4rn>cr&en , innerlich M £ngbraj&g= fc.t, unD ausgebliebenen Sttonatfüif gebraust iporDen. <3ie muj mit Der t&r jiemli^ oftniii-en ^MUn$e Ciinopuänim vulgare L im. ( X&trbeU b offen ) »ej4>e t>iel gCBietner xohtyfi , unO gar ferne ^rftneifriftc be{tjt , niefct &en*ec&fett rcetVen. Uracoceph alüm. 2) r i\ c& c n f c p f. (SutmwgeH* SD« ©<$iutib ber Stornen* frone iß auf^eblafen; fcie ©frere iippe ijl gvoß, 187. Dracocephalum moldavica. %ix.i fifebe iTJeliffe : mit Blumeiimirfccln, imb tan= 3cnf6rmiiTcti 2>ecf blarrlcin r beren fage Hurtige; %$bnt j>ir5j c 6rmi0 jlnb. Am«. 5jp. pl. 830. %\>ot\). ftfeiiffae turciege herba. provtnj. üjä&rige 2>?cü|Te. gitronenmeline. 3itrcnenfraui. Cafp, Bank. pin. 22p. Melitta peregrina fb- lio obiongo. Lobel, Icon. j/jt. Melyffophyllum turcientn. Tabern. Icon, 535. Ejusd. #r aar erb. 2. £i). 71. Melifla turcica. Blakw, Herb. t. 55/. Meliffa turcica. 25cfcbr. £>iefe irrige $ffonfte $at einen auf* rechten, febr fcojen, unD äfrtgcn fdieitgel* mit paarroetj; gegen einander ftebenDefl atarttu,, lang* lichten , tief gejälwlen flattern, unö fe&r fielen <& 4 unD s8o XIV. Sfafle. h Örfcmmg* unbsrofe^, weiften ober fjeflblauen, in fron SBiru fein Der blatter in öBirtelii |lc$en&en Blumen. lt>o^fiort. (Sic roirD jä&rlict> in Den (garten «US Dem Baamen gebogen. SHa(>e$eir. 3u(tu$, Stagüfh Q»afftntittri$0$cit. £>tefe$ fe&r angenehm önt) f?are ftürone»ariig riecfjen&e eemmergercad^ xft in &nfef)uoa Der (Sigenfcfcaft unD Jvraftc Der gemeinen ©artenmcliffc öimlui), unD freftyl außer feeii &atf«mtfol}lriec^enDe$ Gaffer De* (haut unD ein Oepl erhalten. Ocymum. etuunD; Die Slumen* frone ift jurttefgeneigt unD jttmlippig, bereu eine üreit tinb ftumpf/ Die ortDere ftf)trnUer tmD fd^enartiä fci-d^nt if*. 188* Ocymum basiltcum. Gemeiner 25a* fUiFiipt: mir cyrunfecn rtUtccn flattern ; unb mit ^ärdycn eingefaßten 2b{iimauäd)cn> Linn. $v. pL &33> 2tpctf). Bafitici herba. Ca/p. Bank. pin. 225. Ocymum viride lati- lolum, buUstis foliis , maculatum & CTifpiim. Lob. hon. 505, Ocymnm , five Bafilicum. Tabern. hon. 343. Ejusd. VXrautexh. 2. ££. 57. ! Ocymum magnnm^ medium live citratjutn« caryaphvfiatum minus, latifo- Uum unD criijpum 'finö SlfcflnDernngen. XIV. flföße, L örtmuiij* 2>3t tycfdbv. Qiefe befannfe r angenehmen, fcfcarfcn l§e» ruci) , uuD gcroürjbaften ©efcfcnnuf , n?o*on Durci>& Srocfncn ntcfetä verloren gebt. SEK an erhalt Durc^ Die QefHftatton »on Dem .Kraut Dielen unt (!ar* fen Oer/I , iveicfcen £r. ^ off mann ObC phyf. ciiem. p. 19. «lö 3?er»en * frarfenD r«])mt. £>«$ ^utoer gefcfcnupft t(l tSc&feimjte&enö ; Die fbiät* ter ftnö bei Den oerfdjieDcnen ÖlbanDerimgeti Die- fer s ])nan$e nad) Den oben angezeigten (Eitaten Dc# Jtafpar SO a u 9 i n unö '£ aber nämon tan ba(D grün, batD purpurfarbig, Dreifarbig, »ar^ia f Majlg , gre£, gefranst öfter fraufj, fo, roie fie aue^ fcon ©eruef) &erf<$jeDcn jtnö. Scütcixariä. ip c i m fr a u t. üfottung&H. Set* Sefcf; &at eine tth§tt* teilte 92ilnD(ing> imD if! nai$ Der SSlütfce mit einem JKltnf6rmi§en 2)ecfe( a,efd)loffen* 1S9. SCUTELLARIA GALERICULATA. <£e = meines -iSdmr'raut: mir ^er^förniiep Un$m* förmigen , cceFerbten flattern , in bereu ü&iii» fein ^tc Blumen xp'&d^fen. Liw. 5^. p/. £35. 2fp<)tt>. Tertianarias herba. provtn$ Sertianfraut. gie&erfraut. §feäen« fraur. flauer &ugentro|t. 23lau©ci?ÜDfraut. Cb/p. £>£&&. jpm. 3-^. Lyfimachia caerulea gelericulata , five gratioia caerulea. Dod. pempt. 93. Judaicse herb2e alia fpecies» Lobet, hon. 344. Kjusd. Obferv. 186. Lyfi- machia galerieuiata. Tahern. lern. ?66. E.jusiL Tkxiuttxb* % ££* 99. Tertianaria. Blakw. Herb, t, 51t. Tertianaria. a§z XIV. Stoffe« I. Ortnunj. 25efd)r. 3>te~9trenmrrnbe frtecbenfce &urjet treibt juerecfige dffige , biü $roei <8dntb bo}e*9ten> gel; C?ic furj^cfticlrcn »Natter [Inen paarroetfc $e= gen cinanDer unö finö bcrjformtg , lan$cnförni!| unt> gejatjnt; t>te 951 u mrn tfeben in Den unrein fcer 8Uttff auf tHumenrtfptn. tCobncrt. &m Ufer Der er iinö SK^cinCorfer deicht na$c an Der Sptegeläfrurf ; fonft in vgümpfen, ftrtbta, uno an £3ac$en. £>iä£e$cit. ^uniuö, Suttuf. &ammlttn06$ttr ^Diefe^ bittere , nanpt, 136. ttfuotUa. MtL Lobe!, hon, 4?;. Symphitum petroeum. Tübern. I;o:u 553. Ejusd. 7£r$utcvb. 270. t'runetia. Blak /ff. Herb. t. 2+. 0ctfe ge'se-ii emanber |te£en= fcen , (inglid) « enrunDen , kaaria.en blättern be» fe$t pob; am C£nDe Der ötmgcl liefet eine gc- fcruna^ne fleijrc oDer ein lüna(id;t?r ^opf pur« purblatier \blumen , treibe ber^c»rrrtia.e, rünfcliae 3)ecfblattd)en unD braune Äcid'Cn haben. £$ giebt *on fciffcr $ ; 1an$e einige tflbanöerungen 1 roelcbe in #mn $rof. <6d)rauf. Äntr. $ur rzofcnort. 95ot bem *?ternt$or an ben ©ar* ten um Sie >Kaari fonff auf feuchten liefen, an <&eaen, Jpccfen, unO in Ben gufueegen cec SBemgarten. J£Ak\)t$tk. 3umu6 # 3utiutf, 9ütau|t. Sammlung *$eit. £aö graut ifr etroa^ bit- ter unö &erb, rd);eimig unt> flebrt^ ; cö rouröi efte&eai gejen &lut» unt> $«u<&ftaie gebraust/ jeijunS rcirö Der ausgepreßie kböii , öfter Datf .Kraut \\\ QBajfcr gefoctot un& mit Jponi| termifefct *(6 ein ©uracl unD &uän>afd?man?r bi\ Der £>tau~ v.c , unO c^efd)n>uren Dcö CDhniDcs aebraudu; «ud> n-erDen nach Jprn $rof. $ ( e n f Mar. Chir. p. 160. fcie glatter |ufamniengej?o§en , et^er «efod)t , in ^re^amfc^lajcn au§er(i^ über Den Jpa'tä gclest. Zweite 284 XIV * Äfajfc. IL Orbntmi. oivüte (Drömmg, EqiHRASiA. Slttgentrofl. ©attmtgsg. ©er Äelcfc i(! •ifrfiwfKg , f&afyenföimig ; an. Ben §ween unteren ©taub* deuteln etibiget firf) Daa tmterffe Sdppcfcien in eine Ueint S-piße; bie <5aamenfapfel i(l ey* raufe* (äng(i4> tmD jwcifdc()m#* 191* EUPHRASIA OEFJClNALlS, <£emets ner 2UJ#eiir-off : mri: cyf6rmi$en geftretften, tinfc» fcfcÄtfgc^ljrucii Glattem. Lm«. *Sj*. pU 3(pOt^. Euphrafiae herba. provin$ SBetffe* 2iu$entro|f. $lugcnbicn(J. ^irnfraut. Weiter Sag. CWp. Bank, pin.233. Euphrafia officinarum. Lobet, hon. $$6. Euphrafia. Tabevn. hon. 862. Ejusd. ftrattterb. 2.€£). 562. Euphraüu. BMw. Herb. t. 42?. Gartn. de Sem. pl. tom. /. pag. 25 7. ta&, 35efc^r. ©er ©tcngel fctefe^ deinen niebrt* gen ^flänjdjen fyat , fo mt btc Sftcbenffengef ober groetge, Heine epfoimige, f$arfgefta>nte'> unge* ftieUe, pa*rrDeife gegen cinanber fle&enbe £5lcige cntfpririgcH aug Den SBinfetn Der 33tätter Die fleir.cn mebtidpen weift; r$tl)ltcbe ober bl«uft$e mit gelten fünften, imb f»ur?urf«r&ia.en Linien sedierte Flamen XIV. Stoffe. IL Orbminj, 185 fapcdc^en unö Kreuzer«. , awü auf bera neuen (öpaäiertpeg arotfdjen bei» ©eDeä&eraer SDräitfd)* frrunnen unö SKarienforfh fon(c auf trotfnen SBie» fen ; Triften unö in 8Bält>ern. 2Mut)c$eit. 3uliu$, &U3UJ?. &ammlange$cit. ( &a$ ßratit fciefe3 % T)ffän$a d)cn raare e&eDem a(3 ein bcfonöcreä unö &er* jueli^ a,uteö 2tugcnnriitel beräumt; nod) jejt pflegt man es in einigen Orten in trocfnen eäcf* c&en auf fc|>tt>ac|>e $iua_en $u fegen, andere tau* 4>en fie in Sfeein ober rcarmetf Gaffer, unö fcMa* gen fte auö^eorutft über enfjunöete unD fd)#«ifce au^en. Da* fcon Oem .Kraut DeftiUirte Gaffer frefot feine .Kräfte. Antirrhinum. fübtoenmauL (Butttungefc Ser ff cid) fff ftfnfbfdt trieft J Sie cacbenformt^e SfawunfrorK gUict)t einem iowenmaul, uni> (duft unten in e-n^omoöec .(Epotn aus; tu Äapfel i(! jwetfd(i)rig. 192. Antirrhinum linaria. <£emeined &rinfr*ut: mit Un$a\ßrmig ■■ ghid)bvtiten, gtbtinßt ftci)cnben 25littcm , einem aers* bcn Stamme, uno *uf bcn&piqcn flgenöe* ^Murnenafrren, beren Blumen wie Z>ad}$ie* gel kbeveinanber liefen. Linn, Sp. pl. s$x. 2{pot\). Linarise herba. Prownj. £3ro§ ?emfr«ut grauen » Marien» «Satö-- roilDcr gtad)«. gfa*öfraut. @rbfr-£ariü fraut. ©rofj$anffraui. JtatyartnenMumeft. geig» »arjenfraat ö/jp. ÄawA. pm. jra, Linaria vulgaris lutea üüre majore. Cum- 286 XIV. ÄfofiV* IL Örtming. Cammer. Epit. 390. Tabem. hon. 82.6. Ejusd. Kraut erb. a*€&. 528. Ofyris major. Blakw. Herb. t. 115. Gcertn. de Sem. pl. tom. 1. pag. 248. tat. 53- fiä> P. 35efcbr. Die perennirenbe 53ur$et treibt et* tien «ufreebten , in gutem $oben btd Drei §11 § Soften, ftfitgen (Stengel, mit fielen fdjmaien, li« nienfärmtgen, jerffreut ffefcerföen blättern'; an ben Snöen Der Jroeige freien Die großen bleich f etben / unten lang gefporten, am @d)lunDe baa= rigen, golDgelbcn Blumen Ä^renformig biebt bet^ fammen. ei(iger S3lumcnfrone unD fünf (ötaitbfaDen , welche icfy aber ()ier nod> ntct>t finDen rennte. Wohnort, jfruf Dem 23'ege nur 2>aumfd)U(c; fonfe fa|l aflentbalben auf ungebauten Orten, an Stattern unD Satiiien. Ü\ht>estit. 3üliu$, Sugujt. &*1ntfilita0*$fit. $tefel etrra^ öftere, na$ SKettid; rit$enfe* Äraut, »urbe 0eDem a(ä ein 5)arn = unD ©tufclgang treibenDeä Sföiitcl in ber @etb= unD Sßafferfud&t gebraucht/ ictjunD brauet man cö innerlich nidjt mc&r, Ded) foüen bie Blumen iu einem Sfceil urD fcier 2(>eil Der ©Jörnen Deä Oßolifraut^ ( Verb af cum tstpfits) in einem £bee §etrunfen, gegen langwierig? $a\\U gefefcroure unD SlusfcMag fet>r guten 9&a|en ge» febafft baben. Qleuf erlicl? roirD Daä jer/fopene äraut wnD Die Blumen alg ein er weiche nDeö, Ijnber«* beä, $erti)eilenDeö, unD f#mer*flilIenDe0 SDtittel fcei Der fdjmerä&aften blinDen ©olDaDer , entM* ber in 3Kild> gefod;t }it Umfragen, oDer in 53ut* ter cDermaij JU einer <£albe gefreut, mit vielem Sttuijen gebraust. £uefe bekannte Salbe XIV. Ätajfe, IL Örtmmg. 287 galbt rcirD in fcen Clpotftcfcn unter bem9?amen: Ungüentum de linana berettet unö aufbewahrt. linmert. Slcugerltcb ift t>iefe Vflanje öer SSaphorbh esiila, unö Cyparifcias äiemtid? gleU&i fic unterfcfceiDcn (icfc aber Dom geinfraut Ourcfc tfc» ren äRilG&faft. SCROPHULARIA* $&t QU tt W U t J. <5>*&eimg*e. ©er .fTek& if! fünffpftütg; t)ie Stumenf rotte if! wie umgefefcrt, mit einet fugelförapgri) SKöfere 5 feie Äapfel ij! $wei# 193* SCROPHULARIA NODOSA. ÄflÖttgC 25raunu>ur$: mit ^er$f6nnicren , breinervieb* ten Tblittcrn , unb einem fiumpfecfrcrcri&ttm» mc. Linn. Sp. pl. 863. 2Jpot!). Scrophuiarise radix , herba. provtnj. Jtopfnnirj. $noiennwr$. SRanfert« »ur$. Jtf^wiirj. ©auiüisrj. äßiirmröurj. 9Uu4* rourj. ©ro§ Seigenfraut. Ca//7. ZfazeA. f/;t, ^5. Scrophularia nodofa foetidi. Uorf. pempt. 50. Lobet, hon. 533. Scrophularia mr-jor. Tabern. hon. 542. Ejusd. 2fcrlutcrb. a. C&> 256. Scrophularia major. Blakw. Herb. t. 8?. t&efät. £ie pcrenmrcn&e fnotige SSurjef treibt einen fciereefigen, «feigen , rottjlic^en, bi^ fünf ©ciuije fco&cn Stamm; fcie gro§en, &er$# förmigen, |?ar£ jeftäbnten, gefriclten breinerfcicfc» ten %imti flehen yaarweife, auefr pft $u dreien gegen *>88 XIV. Äfoffe, IL ^rtnurij. gegen einander über ; am (EnDe ber ©fengel f?rt)t iin großer (gtrauj fletner grünlicher/ an Der Oberlippe brauner Blumen. Xtfö^nort Slm Ufer Der 9t$eint>&rfer 23«d)e, ni4>t nveit t?cn Der Sßura; fc;\\l in äSäldern Unö auf fdjattigten unD feuchten £>rten. Älu^C3cit. 3uniü$ , üJuliuS. 6amuil«n^5$cit. £>ie fnotige, tueifjücfoe, ttrtai fd;arf unD bittere, frmfcnj&e äßurjel »uro« e&eDera mebr alö jeQunÖ gegen Die braune, <6cro= pl>e!n , Äröpfe, ©efcbrofire am Cifter, m\§ tuet* flenä gegen Die gefcfciöottene fd;merj(>afte töolD* aber gebraucht ; tv.0 ledere beffättigj ©leöögt Differt. de Scroptml. (Jen. 1720.) p. 27. roo er fie a!ä Da£ be|?e unt) ß,ef4>tt>inöcfte Mittel bei Der f&mer&fyaften gefdpollenen C^olöaDcr anrubmt. *2>ie Vierter &iefee ^Pffanje und Der aud) an Den §*äd)en unD feuchten Orten reilDroacfrfenDen Sero- fkularia aqvatica, (XOafferhrautiwur$) tuelcfce man aud) ejje&em für ein SBunDfrattt t>iclt , foU len faft gleite Äräfte nie Die obigen &Bur$eln tyaben; Die OBaneibraunrourj unterfcfoeiDet fnt von obiger, Daß fie meiflene großer unD $»eijä&rtg iß, feine fo fnotige fBurgef, unoetroaä Den arten« $el berablaufence glatter fcat, moDurcfc felbiger wegen Den gütigen uhö blättrigen 8lnfa§en fpit** etftg nrirD. Digitalis, $tn geteilt. ©ÄtdMtgsS* Der ^elch tff fiinft&eiffg; lie Sfumenh'one ift g.ftftfenfärmig , mit einer langen, unten ^audjiger 9J6fer^4 fcie ©aamen* jfapl d tft epfortmg, jweifd^eric^ i9f. Digitalis purpurea. PiirpnrfÄr* H#er ^m#crfcwr: mit eyfönmcfeu fpitpi^eit 2Ul<£= %IV> JEfafle* II. Or&nungo 289 2ktld)bl*ttdym , fluropfert £himtnh , ontn , tn bis Oberlippe ungttkcilt ifi* Linn. iS>. pl. &6C tHpotfy. Digitalis herba. proviftj. ©rojjer rot&t* 5i«gfr|ut. ©rage «t^cüalOgtocft» <&pi$i«, ©un&rraut ätfalöfcbaa« fraut. ©rofer $ er 3 fam.fr i. 2tfe*r|?««feetfr«itf. Unje* jrautn £en£fci;u&e. CV//p. /faztÄ. jpi'ifa 229. Digitalis purpurea fo* iio afrero-, £W. pempt. 168* Lohe!, hon. 572. Ejiasd. Obferv» 30S. DigU talis parpurea. Tabtrn. h§n. 568. Ejusd. ÄrJutcrb. 2. C&» 285» Digitalis parpurca. Jftafcw-. Herb. t. 16. Hort. Eijfl. aß* II. Üb, 2. Digitalis flor« rubra, Gcertn. de Sem. pL tom. 1. pag. 2+7. tab_, 53- fig- J- 2Scfd)r. £)er Stamm fciefer aweija&rigtn ^flanje »trD oft fünf bit fed?ö ©cbu&e fcod) ; €r i|i aufregt me&r einfach M *ad)ft pe ntd^t i»il&, aber jtnfeit fce$ SKoeinä, ituci t£tunDe t>on |ier im 2Ba(D bei $?6Dina.tn, «ud> bei ^ensberg unb in fcer (£ifel fo fcäufia, frag fte fcen Faltern feur$ Die äftengt t|rfi SSIumcn uöÖ i^rer ^o0en fetämmtn öa* fcfcenjte Clnfe^en mafyt. ago XIV. Äfofle. IL Orbntittf. %>\ü$z$eit. 3uliu$, ttisguß. &«mmlun#*3tst. Jfcr t>ie$potf)e?en werben' &ie platte r am btften *.w ber $lu$e gcfammlet; fie fraben innerlich in SSReng* genommen, eine feftr frefiifl a täleerenbe tivöft. ©ie ftuO naef; ge* machten 33frfud>en in ber €pitepfte, in ber en$e lifeben .ftran'rbcit , «rtö rta<$ 6«it»nl. äüsert. 2tbfc. f«f pr«Fr. 2(er3te, &*n& i> Srucf 2. Cfr iiv rotber fcrop&ulofe (^efdjnmre fefcr »irf» fam jefunben werten. 3n jf&er Äri äBafferfuc&t, feie 6*cf»affcrfue^t «umgenommen, baten fie f fcefonöcrß auägefrrictynft, »o*on man in einem »011 Jjerrn "3>. SB t ti) e r i ng 1785 fcerau$gegebe| *• n 3 Ulfe eine SRenge gliuftiffrer, }*tm Srfhrunejp §c{d>ro nDer Sturen flnbef; er bediente ft cj> fcer Irocfmn Blattei entartet in tyttf&er ja i bi* 3 <&'« n tä$ltci* '>.j.r. .. mit einem dromatiföe t^ 5 f 4 > ? •• , 6bet im &ufgu§ emeb Änintdjen Der £5iat* u mit einer i)*lt>en pinte foebenb 23«ite* biet 4ri,u\ '.mi (an? £>tgerirt , unb mit einer Unje gim* imt, ober anderem aromertifefeen ^Baffer »erfcjt, §u eiiu'r U^e täglich jweimal, ober; im X>efoft unb <ßil(enf*rm , fafl aÄ|eir mit Cent befren &r* folg. SOtaii f*nn ferner and> ton ber k $ereüung#« Art ?Hc»er glatter unb &m bem Öafcon in tcr J©iiffer|"u4t ort mit vielem Sfrigfd gemachten 0c» l . . 1 Bamml. ÄUöerl. fcb£. für? pr*Fc.3Ur$tc, 2$ 11. 6» 1? . u~rt& 155. 5lnge« fni fco fle in ber S$«jTerfucfet ge* ri«M :..u-;-m, finbet m^n in ^. 12. bin id) üo'ri Der §üt< 1 ^Öitfung lavier kureb ein 25eifpief gilbet« fäfHg : fen »oSfcn, burefc öen ükferauej» biefer $fCa.ni# »©ü^ $>er$eftCiU ^at. XV, tflaflk % ÖAmtnj* s$s giiitfaefjttte f laffe* ^Ktt öier lan$t$ itnfc §wei furjen ^teufo fdben in finec Merblätmgen^reuä&lume«. ^tfte (Drönuntj. Sftit breiten @cfcotc£en. Lepidium. treffe. c einen Saamen. ^95. Lepidium sativum. <5irtcnf refft l mit Blumm, wd$e fe&$ Staubfaden £4* be», nn& I4ngii<£ten , Ptclfp*lti#en 2Mfrm«. Lintia Sp. /?/. A^p. 2fpot^. Nafturtii hortenfis herba ; Semen, Cty/?. Bauh. pin, 103. & 104, Nafturiium horcenfe vulgatuna & erifpum. Dod. ptmpt. ??i. Nafturtium horfcenfe. ferner bfon. pfi B. 1. platte 63. Gartn. de Sem. pL tom. 2. pag. 2V 1. t*hx W*- fig- 5- Befdjr. 'X>iefe genug 6cfannte$emmerpfl«inj|e n>trt> in attcn (Särten jafcrii4> au* Dem 6a«me« gebogen ; (ff Dient n>it>er öen <£cor(>ut , unö löät len »cfcteim Öer #ru(t unt) in fcrn erflen »iBf^crt auf, <£* gtcbt eine Ö&ait mit f raufen #Uuern. £ 2 1^ 2?2 XV. JtfÄflV. I. örtmmj« tg6. Lepidium latifolium. ^tcithlatt* tid>tc IX reffe : ro4t cyrmtb? Ui»$cnförmitfeti, unterteilten, flgenarttg» ge^nren Älat* gern. £*»*». 5p. ;;/. gpo, Cfl/p. AfittA. p/«. p;*. Lepidkm latifoliunu Eod. fernst. ?i6. Lepiditim Piinii. Lobet, hon. 31g. Lepidium a?ginetse. Tabern. hon 456. Ejusd. 2U*äuterb. 2. ££. 177. Lepidium seginetie. Befcfcr. $i*f* perennirenbe tyfTanjf »tr& auf fc&attigten etn?«s feuchten Orten in Den (-'Urtcn unter &em dtamen 53?o|tart«blatter , ^feflfvrMäJter, Senfftütter gebogen. 3)ie fdjarfen, feiifarlig febmecfcnfcen glätter fcaben mit 6er »•riejen 'fyflanje faft afynlidje Kräften, unö ftnö ahßatt beöSenfg beim 9tint>flcif4> eine angenehme unb $efunbe ©peife. S>er£teRgel r»äei)|t (>cdj, unö tr«$i oben «ine mettfffcwetft'Jie SKifpe fletner ttetjjer QWmuven ; fcic glatter ftnö glatt unD gldiiicnD , unö Die im? leren feftr lanj un& breit. Thlask. Jdfc&elfrdut, ©4tt»ngö^ £)a* iiifammcnge&rücftf aus* gerotiDete, üerfe&rt &er|formiße ©cbStgert trägt einen ® rtffei; bie fd;iffformiße jtlap* pm fca&en einen erhabenen zkanb. 197* Thlaspi arvense. 3fcferfjfd>el» tfraur : rot* frci$runfcen &cb6f£cn, imfc üncr* lichten, rjesl^nteti/ gUttcn jSlärrern. lam. Sp. pl. 901. 2Jp0tI^ Thlaspeos Semen. Pro* XV. Äfaffe. t örbmm§* 293 Provinz ©ro|S täfcfcelfraut. ^ au renf reffe. Sgaitrenfenf. $fennmgfr«itf. Cafp. Bauh. pin. /05. Tiilaspi arveaf* fili- quis latis. DocL pempt. ?ix. Thlaspi latius. Lobet, hon. Ejusd. Objtrv. iog. Thlaspi drabse folio. Tattern, hon. Ejusd. Änfttterfc. 2. C(p. 179. Thlaspi majus. Blakw. Herb. t. öS. Gcertn. de Sem. f\. tont. t. pag. 2.80. tat. **'• fig- 3- 25efec$) feiweife ofrne Stiele, unO umf äffen Den Stengel jur Elftes Sie glumen pnD tlein unO n>et§; t>te jtemlt* bretteil runbe e^otgen fcaben einen ^äuttgen Dlani). X^o^nore. affcnt6«f*cr«uf93rac&ia$ ffraut &«i einen fnofrlaucfcarttgen öerudj unö ©efcfcmacf; Ott et» »a* fd;arf unO bitteren unb ?nebtaucfc*rtt« «*• cfcenbe clf\auti mit umgefc^rt jterjftfi* tnigen Gcfcottfen, unfc in i&ucrftocfe geigcif* *en XOur$elblattcm. Linn. ty p/. $oj. 3lp«r^ ftiri* paftoris herba. X 3 Pro* 2^4 XV. Äfoflfb, I. Orbnunj, - p ovinj. #trtentafc&el. (eäcfelfraut. $a$$* fraut. Ca,/?. Z?Ä» f /. /?m. zo«£. Burfa paftoris major f<> io tinuato, ck media. JDa^ pempi. toj. ß irft pisto is. JLoasl. hon. 22 f. Ejasd. Objerv. no, Burfa paftoris. Ttbern. hon. 198. Kjnsd. Ärluterb. i.Cfc« 528. B *rü oaitoris major de minor. , Gizvtu. dg Sem. yl. tom, 2. jeag. 280. tab A Tbefär. £>iffe ecmmcrpftanje ifr in ifyrm w«f)r*n Stänkerte §u»m!id) fcoci) unfc Ifht; t>ie umeren glätter ftu& tief etB$«fctmuren , Die obe= ren ftnö (anglich unb umfatT?R Du f&tcnjel; Ne fblümcbfn (tnD it>ct^ , unD ö»e ^cfcotaen gleiten einem jjmen. £d giei?t eine ?tt>art, welche in «Sem Heiner ifr, tmö am ^icn^el feine glatter XOobntvt. SKt-ntMOen auflegen, an galt* nen, ©Uuern, auf gebauten u nO ungefaßten yi«§?n. ^tu^ejeit. $?at> &i£ in ben $ft&|t Otoutnlungastir. £>aä efcrsas f&arfe Kraul iwirbe fiebern in £3fufflujen gebraust; jegunö i(l eä auefr mdrt mefcr im ©ebiauc^, COCHLE AREA, £ 6 ff C ( f T a U t. Äatetirtgsfc 2Das 0<$p;tjjen i(l meinen** ©en &>uv$üoUtt€rn , un& Unglidptctt , cu xom Aue$ei)$vltcn ^tammbUtuvn. Linn. Sp. Oipofy. Coehlearese hortenfis herba. pv*vin$. Üoffelfraut. Söffe treffe. 6c$arDocf$* Gafp. Bnuh, pin. mio. Coeblearea folio futr- rötundo. #od. pempt. 594. Coehlearea. L§bel. Icon. 233. Eju*d, Obferv. 156. Coeh- learea faaüava. Ta^rra. /fflw. Ejisd. &riuterb. 2. Zl).x m & Coehlearea« Blakw, Herb, t 237. ferner 6Fon. Pfl. 25. i. PI. r^ 3$ef&r. Qiefc einja&riae, «ucfr oft $n?eijl(M rige ^fianje ttvibt auö ber fafertgen äöurjel *iefe &icfe, faftige, fatf cunOe glatter auf langen cht* icn , jwifrhen Dtefen entfpnngt tcr faftig« ^tcn=. gel, an Dsffen ©piije öte weiften Blumen ire&fd» n>eife ftef>en ; Die £er$rk**t$e, nr#t «ü^gerwiOCfe Kapfei freu in jefcem gaern toirD in t>en Öärtcn in einem cüva^ feu^s ten 23o$en auä &em Saamen gelegen. 25lfiJ)e$cir. 3uniu0. @aminlun£s$cit. gar fcie 8petf>efen »erben »ur feie &ldtrer mit Den ©tief«» gefammfei; fte tyaben ett»*$ gerieben einen (farfen (lucungen We* ntcfc , unD einen fcfccufen frefjarttgen, aührert ©ef^maef; fc muftn frifefc gebraust »erben, wü fte getre«fnet »efcer (5eru$ ru># ©efönwuf % 4 §afcen, 29Ö XV. fifafft. h JDrbtttmg«, laben, melden bie frifefeen $i«tter aud> bur#£ jloijcn verlieren (£>ie fcaben frtfcfc jlavt reiften» fce , oerbünnenbe , fcfcweifc imo urmtretbenbe #rdfte, unO j*nb gegen Den öcerbut, roelc&er *oit tterc-orbenen Säften, unb fcfcleimigter 2Kifci>ung if>rer ö>li$» ren, uhö fc^>arf fähigen Steile Die fd;lctmigert unb »erbieten vöafte ^eri^eiten, in i£re fleiiijleni 2beile nneber auflöten, unb ifcncn DaDurci) t^rc Uortgc glü^igfeit roieber geben. £tnen &ereeif ibicr befonbern £eilrraft beim ©corbut geben fle Den teeereifenben, roelcbc bei t£rcr guriuf fünft »en biefer auf Den Skiffen oft fe^>r heftig tou« ttnöcn Jftranföeit , fcom läufigen Qenuf De* in liefen (Regenten &äufig toÜbtsacbfenfccnBiifelfrautä geseilt »erben &ud) in enteren Jtranffreiten , fcie ton »erbofbenen i&hftzti unterhalten tt^rben, f>et ber laufenden &i$t, anfangenben SSaffer« fuefct, unt) '&iujioerfa)ieimungen i|I $a$ Reffet» traut befonber* »irrfam. »JKan brauefet meiitenS fcen aus ben fnfcfce :i flattern ausgepreßten 6aft, $bei oic bur^ üie ©ttyrung bereitete Sonfer&e, o£?cr üen toffeihaut -- föpirttuö , n>pt>on einige Stopfen eine y??aajj ©ein fci)on fef>r fraftig ma« efeen. &cr ausgepreßte ©afi wirb in Den $rt;i>* ljng#; unb &iutr*inigung£furen oft mit Siesen- mtld; ©bei mit SBein unb guefer oermifitt, uro Die *u groje ©cfcörfe $u mifbern, oft aud; mit &ä?tn\ frft j&itterff'wf , tforbetg, vBauerampfers, unb anDcrer trauter *enmfd)t, bei fcorbutifd>en 3uf«tlert mit Dcußen gebraust ; aueb fann manf flco Der glatter, fo wie öer ©artenfrejfe , im gruoiaorc in ben ©a!aten bebienen. ileujjerJicfr in feorbitufd>en 3ufäCen bed Babn$tifä)t4> , mt eueb in fcorbutifiten SRunb unb £atögefe&n>ureit ili Der frijsi) ausgepreiste @aft mit ober ofcneSKo» fenbonig, bte lisfftur, ober ber geb&rig Derbünnte fcjnmuo. ein »or^uglick $mi ÜBittel. 3n bew XV, JSfaffi, I. Cibaung, 257 &potfcefen mirD ein Gaffer, eine (Eonfertre, ein Straft / ein v£piritu$ , unö ein Sijrup Dctö&n bereuet, ®te glatter Des »itÖ*üad)fen&en Ramm- citlus ficaria Limi. , Chelidonktm minw ojftd o£er De# [©genannten ivilbcn &$ffeifr*ut0 , xsüöenj Ö^ÄrbocfefrÄatf, finD Dem &fte(?raut friem* lid? al>iiii^ , an »iiSirrungäfraft aber §an* »er^ fcfcieDen, unö ftnt) oon Äräuierfaitmuern für Die Spot^efen gefammiet unD an Denen jiatt gekraucht werfcen. ^eifpiefe tyierfcon frnOet man in ©U-- fcitfd? $3otan. tSb&anöl. unö in $rn £öfr. 2$ak Singer* neuem üRagaj. 2K 4. ©. 31a, 2O0* CoCHLEAREA ARMORACEA. ITJeer- retti#: mit Unsettformtgen $e?cvbtm VOur- Beiblättern , unb et&gefc&mtteften kStitmm* blättern. Linn. &p. pl^poj. 2fpotl). Armoraciss , üve Raphani rufticaüi Radix. Cafp* Bank. pin. 96. Raph-nms rufticanus. Lob. Itm, 320. Raghanus lafticanus craila radice läpathi fuUdL Tabern. hon. $z$. Ejusd. ZUaaterb. s.C^, 130. Raphanus marinus. £/a*z#. Her*, r. 4/5. Befi>r. ©tefe pereanirenDe gro§e 5Bu?$eit treibt lan$e breite unD arojje Söldtter , unD einen !?Dt)en fc^ipacfeen rutenfermigen ©ten«el , mit ftet» nen »einen ^inmefoen. $>iefe ^fianje toirt) in fcen ©arten raegen Den ^urjein ge^oge«, rcefcfce för Die 3lpot&cfen im s Binter, unD im Srufcja&re,, e&c fte auäftufcWagen anfangen , gegraben tser= fceu. (Sie äugern in tfrrera ©eruefc unD ®ef4>mac£ eine fdjneK Durchringende flü^ti^e (ö*bärfe, roeU ^e fld> Durd^ Kochen unDSrotfnen fcerüerL fcte ifl ein fe&r gute* «mtifcorfcuti|\i;ee Sfötttel, un* UM 2q8 XV. 3U0* h Orfcmmg. tturö a\i<\) bei Der anfangenben s 3a)Tcrfud)t , fc©r* tuu 1 1 a> •: n 3 uf dft^n , £K ö e u tu *u i £ in e n D i efer * » f f uiw öer laufende« @i$t entmeDer im a. Sgeprejj« tcu mit aiaiTer DerOunutcn u*aft, ot>«r anoerea tjerfct;tcct*ncn Zubereitungen gebräunt, gtoc tot> jefcBabtcf uöiirjclu tn ein« oiu.up öter 12 riun* fcen la .3 gelegt, geben einen gefURöeu unO an- |ene|mfn "iranf. £ i nna u$ Fio . Su«?c . 2 £# nennt beii falten ©&rup biefer 3Bur$e[ bei etner fcort)wti("a?en £ngbEü|tigfeit etn gotiltcfeeö Mittel. £> e r g i u 8 fr**t. med p. 559. ruonu t u gef$abt€ 2öur$et ugiicfc borgend einen Sftonat laug *tf einem £fcffct »oft/ unö 1/4. ^aafc Des ron Den ©pi^en cer ä£a$&plDerfteMget gemalten 5De« titfi* al* ern oft erprobtet gute$L äfötttel gegen feie laufenbr (Sicfct unD Scorbut äeufcerhü» nnrfc Öie öurjel allem , »Der mit «senffaamen , ^üig linö JJ>rcuteid? »ermif^t, jum gießen aufgelegt. Zweite (Drönung, Djyiit langen gebeten o^ne ©riffel. Cardamine* oote bringt fefceraetij auf «"** ftyMä* ibn 6c&almjuKfe jueiief. 20f. Cardamine pratensis. XPiefen* fJutumFraut : mit gelieferten Äütterri, woran fcie an ber tüur$el fle^enfce ranMitfe, fcie am Stamme aller Urt$ertf6rrot£e &Urt$cn fca* Ijcn. £*tw*. ^. ?/. £/j. 3(por^» Cardamines florei, Pro* Ptovin$, ©tefen, ge(!? f braune, nult>e treffe. gjtefengfruc&friinne. ©urgufä&hntie. Cafp. Bank, pin. iof. Nafturtlum pratenfe foliö .retundiore flore majore. Dod. penwi. 592. Flos eaeuii. Label. Icen. 210. Ejtsd. Obferv. 106. Car» damine altera * üve Siivinbriam carda- roine tecandum« Tabern, fton. 84$. Ejusd. 2Ua4Ufcrb. 3, £b* • 173, Cardamine f. Blak w. Herb. i. 223. Crantz fiirp. aufi. p.44. Cardamine prateßfis, 23efd>r. $>er eten^e! i(l attfrec&l, fcferoacfc imb nict>t fe&r aftig ; Die geße&erten o&en Unjen* förmigen fd>maicn , unten rürüucb breiten ^(af* ter einigen frei) m:t einem größeren urtgfei^en ; Sie $iem(f$ grogen »eilten, aiut) oft r6tf)ii^en Blumen (Seen *n t>en föufe in fcen g&iefen nz$ ^oppeUDorf ; fonfr an feuchten Ot* ien, triften unö liefen. Sla^eit. £prii, 3tfai>. 6*mmltiri£0$cit. <3or einigen 3«$ren t»ur^ fcen fcier Die Jöiumen biefer $flan*e aüfgefucfrt, unD für fcie &poi(>efen gefammlet. Sie fino t>t t» ter un& flcrf toon föefcBmacf, unfc> n?er&en bei. $&fterif$eii $erfenen giefcterifite Verlegungen "jU. Wmpfen # wnfr in fM»ulfUHf$cn JUtntycuen ge< Iraucfct. SlSYM* jo© XV. J?foffe* *If. Örbnuriju SlSYMBRIUM. SlaUrfC. e-a einaiifter a'o, im& lejtere t)a\>tn |el;r Keine Stapel*; Die @aj&ien* ftude Der ©djotfte rpffen ftcr) beim &uf|p?tift flen nict)t |iuücf / fonDem bleiben gera&e* 202. SlSVMBRIUM NASTURTIUM AQUATI- CUM. JörimnenFreflc : mit niebevgehogenen &d)ootcn ; gefiederten allerem , Deren JbUrt« dfyen fen. JM&beseit. 0Ta9, 3uifitt$. @Ammli*rtg6$eir. Stefe W«"H tfl an ©e* tuA-tm* Qfftmarf, aud; an Gräften Drm WffeN traut fr«u* jiem(i4> a>nli«r), aber efwaö f#n>äcf)er, unÖ feefat unter allen «brisen jffregarren Die flüchtig* ffen unJ) f^arfjten Steile; ße treibt öen Urin, unb tobtet Die SSärmcr, ba&er fte Don Kin'oem, Ötc furnier fraben, al3 v^afat mit (SfriS/ un& *ie(cm £>e&f oft mit Sftuijeii gebraucht »ir&. 3^ ÖäiwuI Ä»öerl. 2ibb- für praft. ^er^te 23. 12. ö. 363. tfi ein $5eifpiel angefu&rt, n?e ein fefcr ftarfer mit eiterartia,cm»Äu$n>urf tterbun&ciierijit« ften Dur<^ Den häufigen @ e nu§ Mefer $ßan$e*»(» lig gereift rooröen. $m JrütMwge, fca Diefe ^Pfidn^e a^Öftnn am ffdifjrcn ift, »trö entweder fca$ frtfebe #r«ut, o&er Der ausgepreßte <£aft al$ an antifcorbutifctyeä, auff6fent>eö Mittel gebraust; aucl) beDient man ftd? bitfeü &*U$ in jU!r'»a|Fcs. iuserltcfc bei fcorbutifd?en ©efcfotDören. §ur tue Slpet&efen roirfc Da* frifefce .Kraut gejammlet, reo man eine (Sonfer&e öaraui bereitet* £# $irtt «ud> eine Heinere Abänderung. Erisymum. $ ei) f rief). ift a/fäfoflfettj feie ©c^ooten ftnö getabe un'o i>i«<(fi{j. 203. Erisymum officinale. <£emei«er •Zicbcvid); mit Bdjocrcn, toeiJje hiebt &m Ötengel liegen, unk ^btlförmtffen&Umrn» Ltiui. Sp, pl, 922. 2ipotl). Krifyini berba ; Semen, Prolins. «S3i(Der, ©affer , üBegfenf. 8etfc Cifenrraut. ^ifenfraut -- 2Be iblein. Ca/p. Bank, ff in, izo, Eri'yrft»» vulgare, Dod, peupt. ?i+, £?Hymutn. Lobtl. Icoti, 298, Erifymum. Tätern* 502 %% Slaffe. IL Örtmuvg, Tabern. hm* 448. Ejusd. ZVrayterb. 2. £($■ 1*70. Erifyraum 1. Blakw. Horb. t. 28. Rotiii flor. Genn. apt, Sifymbrium officr- nale. Crantz flirp. tiitfi'r. f. 5*. Sifymbrium , ofE- ctnarum fc/riiymum*. 2Sefd>r. "Siefe jäbrtae VftoW *> Ä * ^ new il| f s rechten, fd>t»ad>en , »telafftgen SirogeL ©ie im* ttren glatter (tnb tief umjleicb einaefefemttet! > f*ft tt>ic gcpcDerr , Die oberen finD fptcffirmtgf «n Den £nDen Der Dünnen t?ten$ef ftefren fleh« selbe ^töme^en , unter melden Die eoten i&* rer i'ange mti) am ©tcngel angeDrücfi liege*. XOofenorr. aaentfcatöen auf tanDjlrapen, an Reifen unö ungebauten Orten. #täbe$eit. 3uniu$, 3ufiaf. ÖÄmmlungascir. 3>te QMumenfptljen unb lie ©aatfienfptljen paben eine Dvm Senfsame« «fcnlicfae 6d y uufe: fie tourDen efcecem bei £iifer* fetten »&n ©freien , bei fatarrbatifefcen JufaRen, unö »SruirbefcbwerDen fcon ^erfcfoletmuns in tu nem ©prup unD al* S&ee gebraucht. 204. EaisyMüM ALLIARIA, <t>bUucb5* fraut : mit $>c reformieren Mktttxn. Linn. Sp* fU 922. Zipttfy. Alltariac herba. provtrn. itütytL ©alfefrairt. Ca/p. Bank. piti, jio. Al-Uarfö Dd. pemju 6 £6. Ltbel. hon, §ßO. Ejusd. Obferv. 2$5. Alli- aria. - Tabsrn. XV. .Stoffe* IL Ärbminj* 3Ö3 Tabern. Icon.iTjf. Ejusd. Rritltcrb. 2. Zip* 464. Aliiaria. Blakw. Herb. t. 372. Kothii Flor, Genn. 291. Sifymbrium aliiaria* Crantz jiirp. auflr. p. 2?. Erifymura aüiarisL, Bef^r. $iefe $it>eij«l?r?a,e, aucf> oft fanger fcaurenöe ^>{Tan§e fcat einen big öret @d)ufre fco- $en, fdjmad&en, nta>t fe&r atfigen Stengel; t>ie Blatter (InO geflutt, unö fagenartig - ge$ä&nt, fcie unteren ftnö rwnOItcb , öie oberen fpi§\$ ; öie »etiTen 2Mumen , unö runöen Schoten fte(>en tengel. Wofyntvt. &Äent(>af&en an ge&aitfcn unö im* ^fl»«utcn Orten, meiflens in Jpecfen. 2Mä£>e$cit. 3uniu* @>Ämmlun#*$eit. $a$ &ittertic&e efttaS fcf>arfe .Kraut M jeVrieoert einen fnoMaud>arti» gen $eru<$; eö »uröe ehedem a(0 ein Öcforoeig» unö fjarntrei&enöeä Mittel aum Bertfreilcn unt> <£eofnen gebraucht. SSörM*? l)*t äugerüd; ^ort &cra gcq.uctföten jlraut, unö aufgepreßten Baft in freoä&aften ® e fd> «? a ren , unö tm falten 25ran* t>e oft gute &Birtung erfahren. Cheiranthus. £ e b f f c. <35ttt tätigst 3>r Jrucbtfnoten & ö * ***' fcerfeits einen öii'i|Vnarti^en'3'^^5 Die^cfyoö* te i;l iufammettgt&rücft, 00m jitmfpaltig; l>ie Saamen finfc> platt. 20?. Cheiranthus cheiri. (Pffieirtetf* Äesfoie: mit kn$mf6rmtcven fpiiji^en #!ätf terr Äiatfern; ceftgen 2\tfta\ , unb einen» ftrÄW^rtiercn €>rammf. £iw». »ty. /?/. p^ 2ipot^ .£04 XV. SicrT.. II. &änsn§6 . Cheiri flores. ^r^r.JU. 6trtn*ttf. (*fifre Bitten. (Selbe fetana^nriolen. $ rieiu O/. i . .. 802. Levcojum luteum nilgare. i?örf. M . Levcojum Luteum. £...'::!. üoii. 350. Levcöjum luteum. Kairi. Takcrm. Je**. 3fo Ejflsrf. 2\rsiuerfc. 2. £&. 23. L?vcojaBa luteum. MU&w. Herb. t. i-p. 3?cfcbr. S>tcff Ji« unter frem tarnen ©retf* *iofe jcr.113 »efanniv P Janje n?«d?}l Jlic niil i »ilö ; in Sen ©ar» ten ttur^ eine feiffiftc öorte au£ fces Die abje= aomraenen j - gute £r^e ge jrerften Steige >ernutrt nr.rD. Pen fammltf man Mtlfftnti fron bec c. ige tm »Iftai? unö ^unius Die Blumen mit fren Xtia^cn. 0ie »ur« •en ebcDem tnnrrlidj in &uf$ugen >on ££etn un& 55ier; i .-.:$ £pee bei baftenfeben SufaüeR und 251 1; au$ alt cen $e* firderunfftmiltel &ir «91 1 Steinigung ; unö «u^erüc^ Cw9 &% . . 1 ju eröeicfcen&en unD 5^' Dtofcenfaleen %t* trauet. Brassica. &4>H öättimgst. Der ÄrMj ffcfct oufrrtfct; #te? £ rufen fötil imfcfpii Cen £e!d) unt> t^cri etftufrfdtarf; Die @$9tU iß lang, Dir @ftft# *ti?n (soft frigrtnsstfe. 20^ XV. itfaifc. II. £>r&nun|* 505 205- Brassica rapa. &kbe: mit einer fttmmuiibmben , runben, ficiftygcn XOut* jel. Linn. o>. pt. pji. 3*pot$>. R*p« rtdix r-reem. C«/jp. Sauh. fin £p. R±pz fttira ofelocga, ilve i renn na. £>ef$r. £*on öreftr «enu« brannten in «!• len gelöera §an$ gemeinen |»efjf>rtgen PfUnje r>«t man in ftufetting Dei feejfriff, Jarbe U::D @r»§e »eifdneorne Abänderungen. £ie Mfren faD für f«*>a$(te|e ^;r!«njn eine ingefundc fernere &peife, t»«o lerurfacfcen $l«$ungen; i^c &*ft ift i'afciii), (tn&ernft und fenfreiienü, unö »iro mit ftontg termififct in SÜCu3ö($n»«mmcn IMt9t(tfent|«n9ttngen gebraust "iton einer tu£ = ^e.^oUtn , mit Ö:$i gefugten* unb in fcer vljaje gebratenen DUfrc erhall m«n eine 6*lfre, n>ei6e bei Jrafrfreulen Dient. ©ie &aam*n gnö Den &aamen bei ü iili 1 napui £U&seanu*n ) an SPefiarri$t(etlen unS »Sirfun^en a&nlicfc, u«D nur« fcen e&efrem fra* £>lut t u *erOünnew, un& fcen €>$s>?ij; unö einen du*|^taa. 5 u befördern |t* trtu&t. Raphanus. 9\ e 1 1 1 3* O^ttunse! 3 . Sie Äelc&bliittcben ffnb ge# ffcloßen; iroifcfeen D m ftel$ itnfc )en£tau6« faöen fittyn um Crüfeii; Ote S^oote ijt rurtf), fnotig, imc* faß gtgliedevt« 20^. Raphanüs sativus. 54bmer 3Set> titf: mit runden Fnerigen, fwcififycrigcti 3$pot^. Rapbani i'arivi, uve nigri R*u'ix r»> CCBI. U C.r,. 3oS XV. JWaffe, IL örtunng. Ca/p» Bauh. pin. $6. Rsph*aus msjor crfei* cu'aris. 2$,*fc!>r. £>ie SSurjefn ber in ben harten Jan* ^cBieiner *lSintmetti$en dienen aura 8r;tm« jcbraudb; fie f»nb anttfcorbufifc*} fd>fetmtufli6 enb, wnb »trfen auf Escn Urin unb QHafenfiein. ©ie 5Burjcln roerben irrt«, für ein 3M«bung treibenbe* CD^tttcl g^^alten , tteecrurfaefeen toielme&r wegen brr in ilrem rofccn Baft enthaltener häufiger Suff , im* »egen ben »on ju (an^famer ^erDauuna entfU* fcenben eUftifctoen Sänften, SBin&e unö ÜRlä&un* jen unb finö be*»eae« feindlichen teilten , »elcfee lanafam »erbauen , unb beren fd)»ad?e€in» §e»eibe Diefe $lar)un«ien ni$t austreiben fftnnefy oft fijjdöliffe unb unbequem. SlNAPIS. <5cnf* «Btottitngrt. Die £nabef* 10^. Sinapis nigra* e^w*r$er öenfs mir cjtUtrcn am ber Jblumentraube anejebiücf* *en Ö4amen. £*«». 5/?. p/. p.?^. 2fp>ti*. Sin«pis nigri Semina. Cafp. Bank. pin. pp. Sinapi rapi fo!io„ Dod. pemvt. ?o6. Sinapi fativnm prias. L*btl. hon. 202. Sinapi fativum. Tabern. Äraurcrb. *. £j>. 167. Sinapi rapi folio. Blakw. fark. t. 446. Seför XV. Äfoflfe. IL Or>nunjt 307 25ef^r. ISkU jß&rige y$at\}>t bat einen un* ten Rfbfrt fe$r affigen etcngel ; Sie ^iaft?r ^e^fn »ecfcfejtveife, unD finö in ungleiche tappen tief ringefcbnttteä ; Die leuttgdben ^turnen ft^en «in <£nDe Der £tveige in fangen $>lumentrauben. XPoiwort. Auf ftrefem unt 10 harten. 2Mu£e3eir. 3uniu*. @*mmluti0*5ctt. S»r &»« SpoffjeFen t*irb *en tiefer ^)fltnje nur fcrr ©aamen gefammlet; er iji flein , runt , fcfentarjHri}, etrva* iufammen- getrurft, unt b*t einen fcfcarfen , fe^r beijjenben ©efefcmacr 5 ; au$ tiefem Saamcn n»irt Der bei ©peifen geferäufic^e <§enf cter fO?oftar& bereitet. ©ie ©tarnen fy&btn (im antifebrbutifc^e , »Iftaseri ftarfenbe, unt £arn treibende Ärafr, unb »erben für fefcn>ac$e 8D?agen SOforjfcnl unD Ebenda ju einigen Äornem genommen} ein ven ten |u 'ßuf» »er geliehenen Gaameti mit Gaffer oder ^?ier je« matter u«t mit Jjonij oerfüjter ftufj|U$ »trt ei* ein au*efente$ , unt Urin treibente* äRttref tu anfangender SBafferfudjl grirunfrn. 3um auf» fertigen öeb*aU!$»irD ein «utf einer Un^e aer;toi?e« nerSaamen, unt» uier Un$en Sauerteig mit fr?«» länglichem sBeineiTig »ermjfcMer UmföUg um cid feilen SOeile $u reiben, unt.tir &*ftt "ton ent» legenrn S&eilcn abui;ie!^n auf tie gujjfofen, traten , unt afitere ibeife te* Mtpttt *uf$e* legt; tiefe ÄuffAUge ton« bei ten $osfen , ttm luracfgefcfelaginew SKeftfauf, in £nt*ünöwn«en f beim ^aläroepe, unt» 0eitenf?edf>en, um Die & : nt« $ätftung üutmävtf in Die Jpaut ju'jie&en, eft gute £)ien|re, unt »erden jureeilcn ten fpani* fefeen 3(ie§enpf[nflern »orge*ogen, »eil fie »enü u i ©ec5^ 308 XVI. Äfofe* III. Örlntitt* €e$8$en&te tffoffc. SKifc ©tau&fdfcen, »efehe tmteji in eilt Ctütf v>erwa$fen ftnö. ©ritte (Dränung. SHit je&n ©t«u6f inwendig ber hinge nad) offnen* 209. Geranium robertianum. Hup* tcfoitt rdut : mit jwtibiumi^en &lumtnftics len, unb tjaÄri^cn, je^ncefigen 2Uld?cnr. 2fp#tl>. Gcrinii robertiitfl Üterha. provinj. P.'inffnicr, rof&er Stur^fcftnaftef. Älein &4»alfrenfraiit ^(urfraut 5^tuttt>ur§l JUem &c|fl»ur}. ü^otölauffraut. öiftfraiu. Cj/W. ifau/s. /•/«. j/p. Geranium robertia- duih primam. ZW. penipt. 62. Lrb*t. l'on. 65?. Goranium r»htrtiarum, Tabern. hon, 56, Ej»fd. 2fcrluter&. *. €&• 123. r lum L Bißkw. titrb* t. 4S0. XVI. JKafl*. III. Ör&mittj. $09 Äefdjr. ©er ©tengef tiefer ^f(an$e ift ö*a» nij unD oft $ar\i rot^ , un& treibt aus fcen ?no= ti^en ©eienfen utefe lange 3»eige; die iangge* ßu'üen paarigen ^5Uttfr be-Tcfcen aus Ärei auc|> oft fänf fe&ertig fte&enlen tief einaft »uröe e&eöem bei 3MutfUf= f»ueen innerlich und auferli* gebraust. SUtf 23ie&ctr$nri bieni ein Defofi &e* Äraut* freim SJlut&arrirn *e* 3?ief}etf. Sanfte (Dränung, SRit litltn et«ufrf, Althxa radix, folia. flere*. U 3 fr#> 3 xo XVI* «foffe. V* ©rtming. \>fvin$. tifctf*. %bi($?apptL SBeifTe^ap« >el. tiammetpappeL ^eiiwurj. CiT/*. Äiimä. pin. 315. Aithaea dioscoridis & Plinii. I)od. pempt. 655. Aithaea ibiscus» Loh. Icsn. 653. Althaea ibiscus. • Tttbern. Icon. ?6$. Ejusd. &r«dttterb. 2. t£lj* 472. Althata. Hibiscus. Bismalva, Blakicf. Herb. /. 90. CtvanMes ta'*\ jo, ^Sj. *. 25e fcbr. Die perennircnbe SBur^ef treibt et* nen aufrechten , anfefcnlicfljen, |tauöenarrigen nm§» ftljiaen €>tamm , ivtfc^cr ffjfc in »erfcfricöenc weck* feli*cife fte^en&e Riefle $erti)eitt ; an diefcn ftef>m Die gejtieüen, $*rff|rmt$en « gejdfcnren, grau^ra» tten , bciDerfVitS tuci.vfitgigen Blätter »eäbfclrcetfe ; fcie bla^rott)en $(umen flfjen in t>en f&infeln Der jtHatrer un& «11 fcen 6pi§en Der €5iengcl rifpen« fcrnicg jufarnmen. XOttynert. 3* fanfc |?e einmal amSSufc & e $ ^«0 bei 3n*ä&orf; fic isirD l>ter in fcen @ar» Jen gälten, reo (ie aüe Drei 3«M in einem locfo ren, erma$ feuchten #ol?en ^ur4> t>aä Verlegen ler SBurfteA termefcrt tt>irt>, €5 $uguf! fcre -Blumen; unfc feie SBurjem im £erb(le, ebfr gfeieb naefe beroj hinter, cSe Drei 3"df;re, »e($e aiöDann n?eöer |U n»Ä|Jrrtci> nscfc |ti $ä$f Hnb; fie Jtnö jiemli$ lang, emeä ftagerg iid , auäiurnbi« $rats!i$,j inreenbig w\% , ©fcne ®uu(k, unfc fcon einem fö£U$en # fifcr fcfcffimlssn @ff<$»i«cn rrweiefecnDen fcfyleimigen Arzneimitteln ftnfr Die $Ufeacn»ur$eln fafl &iegebräucfefid>flen, tbciltf weit fie fc&r x>te(en fefear» fen ($e|'d)maef bat- £>ie glittet foseobl «I* Die SDurjcln , ( »tiefet iri Den glpoifeefc n 9etr0cf.net «ufbewabrt , unö unter Die fünf erreeicfoenDe Kräu- ter ge$ablt roerDen.) beftijen vermögt Diefeä fcfeleis migten SBefenä eine fcorjiiglicfee tivaft Die fcfteit Z'gtik §u erf«fel*fen , ^ie flugigen, Durd; eine «dcfcärftf $u fefer aufgelohten tfretie §u oer&icfe«, «nö Denjenigen (tätigen Zfytiitn , »elcfee Durcfc eint etoefung i» »frer aujkrfealb Der ®?fk$tn »erfeir» tet finD, Durd) DteetngeDrungenefdj(etmi9[e$feeU» 4ien i&re natürliche giaiigfeit »teDer $u geben. SRan braucht fie tri ^ruftbefefewerötn, £etferfetf, tretfnen Jfeu|ien unö ©eiten{ied;en , Qtjfenttrie, ©cfc$wer$en Der Jparnroege, unö bei 35erb*rtangeit linD ^ntjunDungen Der £ingeweiäe, jungen unD Stieren, in Deformen un^ ftufgufen oDer in Dem »011 einer Un$e äöurjeln unD eiium ^funö SEBaf« fer, unfeinem fcaiben ^funb roeiiJcn guefer ge« rockten eyrup. ^ei beftigen JJuJfen Der äinötr, welche &on einer Bcfcärfe, Die man niefct fo leicfct ausführen fann , fcerräbren, finD Die SBurjeln mit Cföücfc unD jjutfer gu einem €>d>(eim gefegt, oft febr »irffflim. $ti SöranDfcfeaöen De* #?unC$ ©Der 6$iunöeä Durc^ ju ^ei^e Reifen , ©Der correfli»e tDtineralfäuren , ift ein Dicfe« 'Defofi Der $t(tb*eR>urgel ein an^nefymei , hnöeinöcf unö Deiienöc* Mittel, »elcfee* auefe gegen Die feefit« gen ©efemerjen in Den Öeöirmcn bei Der $) en* um gute ©ienfte tfcut. 3« *3*mml. *tt»erl. Zbfyznbl für prar't. berste, #. *a. e. 19?. rerröen 2 Unjm €ibifcfefi)fup oevmi'du mit einer ftbfocfeung öon 1,1/2 Ün^e 6eifrn?r««tfcUuer, •Der V2 Unje ®cifenfraut»urjel in 4 $f. *8*f« U 4 f« jn XVI. Äfofffc V. Orlniiffff* fcr ü\i ein fe&r $uter $ran? frei »enerifi&en ©e* fcfrn>uren §erui>mt; aucl> rceröen J6. 12 ^. 298. SBci'picfe an^efä^rt, »0 wirtficfce tenerifdjc Rrant» Reiten öurcfc fctefe* X>e£oft gebellt »oroen frnö. fleu?erlt<& »eröen die in SBaßer oDer W\l$ <$e* festen 95(aiter un& SBurjeln |it «rö&eicfcen&en, fcampfenfcen unt> linfcern&en S&yßttn, aud? $u UmfcMafe» bei fdmeq&afien nnt? entzündeten ©e* fdtroölffen, Verhärtungen und ©efcfcwuren, fs> wir Öie ÖUtbäefalbe bei aufeefprungenen Hippen, unö ®«r|en fcer 35rüfle gebremst. 3n Den &po« f&efen »trD au$ Den £Bur?,dn tit\ <ö»rup , eine ^afbe, unö ein harter Sucfer unter öem Slamen : Jtyto Alliieret, (Yvetffcr pari fcr 2fcr»ff $urfer ) Pate de guimauv* , bereitet, reeller beim Ruften $efer«u$» wiid. Alcea. sifeee, ert, fcf* air. Alci^. rosea. Keferulcee: mit 4a*0fi)ö^Utn , eefitfen 2$lumf<$ lagen tpiöer Die 8t$fc. $10«! »er fte($ tft Doppelt , fcer äußere tjt Dreiblättrig, ß>i?iäi öer innere fänfffnalttg* 212. Malva rotundifolia. 2fclfep«p» pel: mit einem iiecfen&en €>r<**nm ; ber$for» mi^ rretgruniDett, anmerfitd^ fknflappigm blättern , icnfe abwart* geneigten $uid)ttxA* $tribm ^lumenf fielen. Linn. Sp. 'pU yö$. Üpttfy. MftlvK vulgaris herb;a. pro*in$. Gemeine 2J?*I&e. ©önfe* tfeM Jp#* fenpappel. JWtfeef«9<$en» Äaslemhaui. jtofe» pappet. Cä//>. Jäwä. j?/h. j/^. Mtlva fylveflris fölio finuato. Dod. pempt. 653. Malta fylveftris proceriofi L§beL hin. 650. Cjusd. Obferv. 37z. Malvt fylveftris proctrifr vulgaris reptn 314 XVL Äfoffe, V. Drbming* Tab er n. hon. 1150. Ej»sd. Äraurerb. 2. €£. 470.- Maiva iyiVeitris miaor. Blakte. Herb. t. 22. Cat an. tab. 26. fig. 3. ^efct>r. ©iefe jä&ria,e Wan§e $at &ft fefjr fange, auf oem £}eDen liegen De Stengel, rectal roecfcfel* tvf ife mit tlumpfen, ^erjflrmtgen, lanajeflteltcri, in fünf geinte Meppen $ertt>eitten flattern be* fejt (inö ; in fcen SÖinfe^n Der glatter flehen £»tc roeifftefc rollen Blumen einjdn auf eigenen Stie= U'A , unD fcmtertajTen eine runDe fiadjc gruefct. XQofynort. Söen£[>alfeen auf ungebauten $1e Daö Äraut jum Ärjneiges frraud) gefammtet; eä enthalt fo tvte frie <&«e «ine üftenge @d)let'm, iß auc$> felsiger an s Blrf* ung unö Gräften faft tyulid) , unö Dtrfte ibr (Da c$ weit rseyffeiler, unö fall aSent!>alben umftn(t |u fraben i(l) bcfonDcrö jirm äußeren ©ebrauet) »argejogen roerDcn. ©er aft nmfc in »erfaßten Tränfen inner(id) in Kränkelten , bte &en©cfc«rfe *er©äfte entfielen , frei Der iXuj&r, jpuftfn, unD frei €ntjttnDuna,en Der «äingerociöc unD anderer feilen; äugcrliß) aber in )Ui)j?ircn, fo, rote Die jerricfer.cn gfc&titt in Labungen unö ©rci)umfcr>Iagcn bei ©efefrrauren und SScr&artun* §cn als ein »or$ug{i$ guicS fcb-mer$Jiiffenöc*, i>ie Scfrarfe einfruflenDrt unS Die tiiterung.be« fjrDerenöed SRittei gebraucht. £ie railfce rot^c Rappel, $vQfiXO*lbm*lvi, ( Malva jyivefiris) %t$%i mit Der Jlafepappel gleite #eiftrafte, unö tann, »0 fie fcaufifcr ' ivä$ft, an Denen (fatt ge- #rau<^t »rrDetu 6ieb* XVII. 3f fäfle. IL -Orimuni. 31g 6iei)3d)nte f [äffe. Sflit @c$)meiterfirtgö&himen, üecen ®t* @tau&fä&en. Fumaria. CEr&rauc&. <5er Äffcfc fcai $n>ei ffeine fpi#tge Q31dttcr; Die SfuiRfitfvoiM {wt rjtmi Deren jefcer §m @tai»&fceuU'l n*dgf. 213. FüMARIA OFFICltfALlS. ö>ffieiReUr4Hd> : mir einfzamiacn rr^obermrffg bei? f4imttcit fidmi&m Bovine» ge^aj*f«tt, imfc *man weitf$x&cif?£cfi Bcammc. JLism, Sp> fi. 9x4. %$$t}). Fumari« herba. Provinz. CSBilbe , gefD, 8tferr«ute, Äaöcn* fordet, 'aUubcnfrcpf. £au&cnfor!>eL 3?enneH* fraut. Ärö§fr«ut. Cä/Jo. ßauh. pin. 143. Futnaria ©fficiaaraÄ & dioscoridis. ZW pemvt. 59. Label, hon 756. Ejusd. Obferv.437. Capaot. Täbern. hon. 31. Ejusd, Äräutcrfc. i.Cja, 85. Fumaria L Slakw. 3 i6 XVII. *(•$«. II. Örtmunj. JSlakw. Herb. t. 23?. ferner bUn. pfl. #. 1. pi. 60, 2>efd?r. ^>tcfc deine ©ornmerpftonje fiegt roeijienö auf Dem \*>eDen, unö \\t we^feüüetfe mit Dielen ("«fiifen, meergrünen, doppelt fem ge» ficöcrten flauem befejt ; Die fletnen rüfenfarbi* gen, an Der *?eue mit fci>tDar$roti)tfn ^(etfen , unD in Der »Sfiite mit einem grauen .»p&tfer »erlesene Flamen fte^en am (fcnöe Der ^mei^e a^tenfbrtni«, feifammen. XOojjnort. ÄKent&aJben i« Den fBemberjen, fjärten, unö öctrciötfildem fe&r ^äufig. Allheit:. 58ai>, 3uniu*. ^*mmiiin00$cif. 3n Den 5*Wi n ^ moRa# ten »trD für Die &pot*e?en Die ganje binbenoc $tfön*e gcfammlet, n>e man fle *um £t>eil trocf= net, mei ftenl aber Den frtfäen öaft darau* jm^U fcief\r &afi, fo mie Da* Kraut &at feinen <&e* ruc& / aber etnen unanjene^men bitteren ®cfd)matf, unö entlad roabmi Salpeter und Jincl?eufa(|. $>ie beflen unö geMu^licfrüen äubereitun^n f*ud fcer auftjcprefcte &aft , Der näfieü&te Straft , oder Die mit äöein oöer Gaffer 10m frifefcen oöer fetroefnetem Jlrauie gemachten Äufa/^e; fie find HutreimgenD, geunöe aufltffenD , unD ßarfend; fle Itfrn die tJerftopfungcn unö 93erfö(etmttftgen fcer £tn$e»eiDe, Der £eber unD 3Kil$, und d?r^ fcejTern Die #lutmaffe, nnti Die &urc$> eine&c$>«rfe Verdorbenen t^afte; fie roeröen Da&er ket Der (Belbfucttf, ©icfct, facfceftifäcn 23ruftbefcfc»erden, «u$ bei .Kränkelten Der #aut , alö $urucf$etrete* nen Äuäftyiifen, und der Krau? mit Dem bereit fcrfol«. aebrauefct. 3n Öamml. auseri. 2ib& far praft. 2itx$tt , J$. 3. Q. 61. &«t der auä* iepre^te eaft diefe* tfrauftf tnattcfr jn 3 bi$ 4 iaffel, neb|t einem gelinde abfahrenden 8Ktttel um Kn andern Xaa, fft einen &ui|"4U$ im ® e W* unD XVIL ÄfoffW & Orbniittj. 317 tinb cmfccren Reifen fce£ ftorperS &ertrie&en, fcer bei alen anöerert gcbraacfcicn 3)fcttfefn fefcr l>art* r.äcfig mar. £ext $Vof. £ e 1 b en f r o }t UifT. de Sei nsrbarum expr^fHs (Dui-b. i'751.) p. 27. r&femt naefj eigenen €rfa&run§,en Den Saft fcetf €rbrau^$ unö ¥awen$a$n$, (.Taraxaci) bei fefrr lartnätftaen, öem &uöf«$ ä&nficfyen #autgef(fc»ü* ren als ein »oqüglicfe gur?$ 8#Uief, und führet ein ^eifpiet an, iro er eine grau, Die fold^e t$tft$n»ättn fcon Sujjen^ auf $tbabt fcakc, biuc£ fcen ®?brau& fciefer t&«fre gesellet öai>e. £er €räraui» fömmt auen, wekfce im^et^eiU, und fo l Hpotfy. Aritfologiae cavae, fiv# rotundae vul- garis v&diX, pr*»tft$. 9?unbe £$Mnntr f . £annerflu<$. 8oCf*e ;Ü(krluce*. J&afcnen|>*rn. grauenfefcu^. ÄnsfiüVr Saubenfropf. Jarrenfaftmen. Cäj^. #*?, 9t ö* 93. i uraaria bu^büiü. Blakw. Htrb. t. ss*f* £> ©urjel Mefer $ffangf beßeji au$ einem unfirmhefe runben Änoöen &on fcer ©wge eine* Saubere*; fte tjt anfangt 8£« If otti 5 ig iVIL-ÄUtfle,. II. firtmmj. n>irt> öfter nacft&cr mefcr urü mehr, unö enfetid) *ojlta, fccb! : };e Hegt tief in fcer v£rCe , unö treibt {inen ci.f;tchtiii ungefähr «ödntbc fooben fafttaert ©tengel, a« welchen rrecefel weife &&ei gefrtelie defieöerte, in ungleiche Wappen «cttetltf glätter (leben; Öie pic*-puvrotf>cn , and? oft weiften, o&er jrunlicbten Blumen jre&en an Dem £nö« öes <25ren* §ei* traubcnfärim«, , unö fcaben lange ©porn, unö ungeteilte SDecfbfattlein. XSobnort. dinier öer 95(tuiufcfcufe auf öem ©cac nadj &nbfiu$ unter öen ©traute» jiem» itü; >4w(l^ 231ü^c3cit. SWerj, gprif. ©ammlnntTsjcif. Die SBurjel muröe f$e« fcem, na#Öem Die Blatter »elf unO troefen n>a* ren , für £ie ttpatfeefen ausgegraben , unö unter Öem Dramen Arißpiogia rotunda vulgaris, al$ ein feifenatrigeS, bütcreä unö reinta,enöe$ SRitiel in unö £u|erU$ sebraud;*. 2<5- FüMARIA BULBOSA MINOR* jftnoKi« ger Heiner ££rfer*Uccifbtftttrn. 3fpöti). Ariftologi« fabaceae kadix. Ca//J. ZfcraÄ. jr/fe. / cb r ä n F Äaierfd?. 5*0*'* N. 1057. Fa- rn aria digitata, 4 off mann &>eurföl. $lor# /?*£. 3*/. Fumaria iolida. ®cf4>r. XVIL Waffe, IL Örbnwij. 319 35efd?r. €3ie i(! o&i$cr fafl a^nftc^ , oufec tvr>£ fie in allen Seifen f (einer ?Tr, Die De^att* cfccii finD gebellt , unö bie fnoflue fiewerc *8ur- $el »trö niemal fc-cM; »ermöge tiefer Jtarafrer* ju^e, »defce id? einige 3<*?Ke unfceränDert gefun» Jen, fcorfte fte eine eigene 3trt fe»n. V^afenort. Senfeit fceä SKfceinä in fcer ®e» genfc fce$ 3uöenfircb&ofä. @*ntmlmi£r6$eie. ©ie SBurjeln »urfce« efyc* bei* in t>cn &pot(>efen unter Sero Dramen Arifto- logiae fab*ceae Radices ge&raucfct. £5tefe unö Der: vorigen tyfUnje ßötirjcin fo2en oft mit Den »Ißur« $?(n fcer Ariftöiogis rotunäae Lfm»; fcerroeebfett »oröen fetjn, womit fie aber tvetH'r in ^5etradt>t ber Blumen, n&cfy öeä äußeren Rnfefynigl oDer l)e$ &£ud;feä fcie geringere tynlityleit i?abcit» dritte (Drönunß. SWit ac^t ©tau&weaen* Poligala. r JMc& (rat filnf SMet# $en, wovon bie |wei größeren gefärbt ftnfc; bie £ülje i(! oer£e$rt> |ferif6rmta/ iweifd^)*' tig» 21 6* Poligala vulgaris. lume. IKamfel. £immeU fa&rMWäincfcen. Jjm9*t:*&ari.ein. 3*0 XVII. .üfojTf- III* JÖrtwana*- Cafp. Bank* pin. 215. Pollgala vulgaris. Dvd. pempi* 2j8. Fios ambsrvailis. Lob. Icoft. 416. Poligala recentiorum. T*beru. hon, 82g. Ejusd. brautet*. 2. C&i 531. Poligala mtijor »ih* . major caeru- lea, major parpurea, f?nfc &battöerana,en. Gsvtn. ds Sem. pL tab. 62. fig. /. 2Sef$i\ ^iefeö fCetne fd)»«cfce ^flcmefccn tat eine percnnivenfce, etn>a$ Oicfe Mji&e flöur* §e(; «u« liefet treiben einige einfache, fcunne, fefowaefee, fautn einen falben <ö«fcufce £ofre ^ten* jel , »clte meitfenä Haue, aud; oft roföe oöer »eifie 3Mümd)en fte* $en an ben fcpiijen Der. Stengel in fernen $>(u= mmtraubsj«. XCofynovt fyinttt ^oppetöfcorf in Der neuen ^romeiuDe üu ££*ID auf »ergebenen ©ras* pU^c-n jiemlicb feftufia, r «ud> bei ®&Oe*i>er& uni> Sßuurfdjlitf im >I8alöe ; |»nft in äSalfcern, auf Werfen unb Triften. 3*Iufr«$ei*. ©Ja»/ 3uniu$. &Atnmlnn$*$cit. $)ie ein wenig fefearfe tttteruefee Söur$ei unö Kraut- Diefer ^ffanfle i?at tiad» »erf^ieDenen , befonöer* in Sranrmd) «emacb» Un 35erfu<|en, ai$ ein £arn« un& fefraeijucis htnbti Sixucl in $ru(*em$&nöun|en, iretfnen Ruften, unö in fcer *ödj«un&fu&t fielen 25eifaU fefunDen. 30? an bat in t&nen fcer PoiigaU S*- ■ega aftnfüfee .Hr^fte entterft, öa f!e afrer »ief febm^cber |EnD, wurden fte in frt§erer ®abe «c* ir«ucfot; audj foulen fte Sem l-Mum catkarticum {purgicriiin) gletcfre afrfw&ren&e Ätaften fre* tftjen. 3« frtn läfretf • febea &nj. 17^4 6t- 4- »uö fc*S Kraut ft«tt bei fcbineflfcfren S&ee ai$ «in «nfeniftmee unO gefunöer tr«nC empfahlen. XVII. SlÄJf*. III. Dctourngt g;^ 217* Pglygala amara- £ni? H%rmt* fSnnitf -- tr4Hb*eii4irtf0er bcijfamrften ?rc!j;n> ben Staaten , bringe 4Ufre<$£ ße&enbeii örlmmeii , urtb Kiwgcrcbrt- evrunDc:: , $icm» lidj> großen XOuir$tlbUittern. Linn. Sp. plp$?> 2fp^r!?. Polygalae amar?e radix ; herba. Caff. Bjnh.pin.2r5. Polygalsj vuigaris , fo« iiis circa r.dieem rotundioribus, flore caerulea, frpore admodum amaro, Tabern. UKtäiltcrb. 2. ZI). 53*. Polygala V. purpurea. Polygala VI. caerulea. Poly- gala Vll. alba. 25ej"i^r. 8ie i|i Den Vorigen ifl atai er$e jii r afrer feiet feU teuer. &&mm\ung&$cit. ©tefe $|Tnn$e mirD Der 1 r 1 2 r n im 2lr$jTeige&rau# ööro.ej?geiu sSerc v&n CoUifi ru&mt fie al$ ein öorjtiglicb fjuteS S^ititei t:i 5er <&onjinDfuct}t, unt> bere^tcriiti 2un* genfuefct, un& f i • ö r t öerfcfcieDene SBeHpttfe See Sunt) Den t^ajicb aeb rauchten ä&fut ftefcö ftrautä §el;euter Zungen/ un&.G$i&inbfäcbttgen an. De« rechten ©ebraudj u«0 Die QBtrfungen btefe*fe 3&it« lelr« fann man n«&er naefelcfen in •gerrtt r> a ( ö i n $ e r Ify** fc*. für 2er$rc, ite* et£cf , B Sa. ftatt Dec €£in*nnDe a,efrraud;t weisen finnen» & Vierte %2i XVII. ßkftc. IV. örtnung. Dierte (Drönung. föiit je^n 6tÄu6fittm. Spartium. q> f r t e m e n f r a u f. unten »erldngert; fcie 37«rbe ift Idngfic^/ an fcer ©fite angeiua4)|>n ; t»ie ©taiibfitöm finD etwa« mit Dem gru^t'cneten ömweutfefee kapern. Cä/Jp. 2to*/Ä. pln. 395. Geniila angulofa & fcopyna. JDod. pempt. r6i t Genifta/ Lebe!. IcGn, 89» Genifta feoparia. Tabem. hon. nco. Ejusd. 2U'4uterfc. 3. VÜ$. £23. Genifta. BUkuf. Herb. t. 144. Gartn. de Sem. pl. tum. 5. pag, 338. tab. J 53> fg> 4- 25efcl?V. liefet &ta\td> i(? oft fec&ö b\i , ötc gnjeigc jmfc febroad) , £art, jöftc unö trotfen, eefig unt> Dauerhaft grün, mit Ott fen tieii.cn Ulkrjtfn Uefejt ; Sic flcin.cn , grünen, raupen glatter fielen meiftenä ju Dreien sufam* im*n ; XVIL JKaflV. IV. Ordnung. 32$ men ; tue großen goIDaelben SHutnen flejjep ein* jeln auf fietnen »3ticl<5cn , unb fcinterlaffen lan* ge, fcfcwarje, raufte J^ölfeii. XÜol)nort. 3n bcm e^cmattgen £annenbufc&= gen ; unö fonfc in SÖalfcern auf trotfenem fanöt« gen £)ofcen. GviMiiiiluii^ejcit. Sie flauer unb gmetge finb ecfelfcaft bitter ; aus ber »äfdje brefer 3n?et= ge, roeld;e &iet tfaugenfafg enthalt, würbe ba^ feemflenfftfi bereitet /rae!d?e3 mit äöein öcrmtfc&t gegen Die SSajTerfuc&t gebraust marDe. $ceab monit. & prsec. med. p. 77. röbmt ben au» ben grünen Spttjen mit SBaiJer gelten Srant*, #?or* gen» unO VtbenDs$ $u einem l)oAben fyfunb , naefc Dem ©enug etneö freinen £6ffel ganzer ©enfforner, <\U ein feefenberä gnteö Mittel gegen Die 5Ba)Tcr* fud?t. ©er Heinere, ()ier aud> toitO wad)fenbe ^«*rbe#in(rer, gehifta tin£taria , ftat mit biefem gemeinen Pfriemen a r> n li 4) c Kräfte unö (Eigen* Ononis. ipau&ccfel. <&4ttimg*E. £)er JMef> iJJ in fünf fpiijw 8« 3-M>m setfceitt; b«$ g4ncben tft geftreift; frie ©tau&fäöen fmö i«f«mme»i gercatfjfen; fcie |>ÄIfe if! frrogenö im& ungejtieft. 219* Ononis spinosa* £>orm#e -^äu- $ec£el: mit ein$dncn traubi&yten Blumen; 3U brei fiependen. etn$elncn- Älarrern-, unb hornigen $yp eigen. Lim. Flor. Suec.294. 2fpotI). Ononidis, five reftae bovis herba; radix. Propinj. ©tattfraut. £arnfraut. Olafen* *re$. $|lugffer$. 58 2 Ctf/f . 324 XVII. Äfafie. IV, Ortnun«. Cufp. Bank, fin. 389- Aüonis fpinofa tione" pur»>ureo. Lob. hon. 1. Ei>. 2& Ttbern. Leon, 518. Kjusd. Tsväutcvb. 2. Z\). 240. Ononis. Blakw. Herb. t. 301. fig. 1. & 2. Gstrtn. de Sem. pl. tum. 2. pag. 313. tat. ] 5i' ftS' ^' Önonis fyinof». ?£cfd)v. 3)kfc0 fieine €?tnuM&ffiH i fT a|tig , |p(}iSi redlich uaö ternis, und Die enriiRöc» geja&nten glatter fielen an ben jungen jRir eigen ii>ed>feln>cifc , fo, ine Die aei£ftc|> rotten Blumen traubenartig. XPofenort. Snf &em Slfcemfrorfer, JrantH fcorfer und anderen Sd&iwjfcn , uat> Darren, tu* denen v ptä^n. JiMu$>c$dr 3uimt3 fciö <&epffm6er* Ä4inmiung3d5f!t. Sie iöur^cl , Da'ti Ära unD fri* junaen öprcijen »mr&en ebenem a(ti ^arntrcibcRtc BRitrtJ ije&Tfauajt; Sfcttfc d«H*en rat. med. ('. 6. p. 289! (j>ai ber fertgafe^e 0e- Urau* ci»e^ aus einer £anb »eS !»-?& XraiUf itnD rcr ÄJur^ein mit ö limen SÖatTet bereiteten Se* totti 1 wrlcfceä rijtfrlj äjormiita^ itt»efc ünO naij genommen »ärben, toten' alten ©feinpaiienten leUfVmrcen 9 1- ».; c i U i , t'e , feafj *.!i ?er g^lge nkfct $;e geringften gufäfte ruiertr vrfeyienen, unö tete St* SfKlafö .\v.- t. racHer an emtiran$ere*J?"ranrV örti ft.'.il^ S'i Der teicbenafwrtnq nut: &ie efcaafen , gdmil ber feu^ftfr '^Hrenrna. ?ft febr iurragliefc* "öfn fjyfei&fn |Ml>t m*n ein* &on Ber$fUn£ettn$ teeren tJBui f t;;i tertftetf &&ft«$ulfg , wenn fte md}t fallen ftr.acn. XVII. jtfaffe. IV. Crimiiift. 525 lUv.ncx?. Die tmfccnu&rfe Onouis arvenjis , { &cferf)ftijt>£($el ) fett im! biefer eine Art fenn 5 fcier »>alv id;, Die junge 8Biic$ef. JL?/. IU~X Qtpcir^. Meiiloti herfea cum tloribus. pr\>üirn. Leiter 6ieiwf(ee. $oni§f{ec. @d)ec«= fenflce. (öciic <5iebcngej*ü. ÜRel liefen. Unfer üe* fcen grauen tud vera. BLakw. Herb. t. gd. ferner 6f*rt. Pft & 3, pl. 221. 25tjf$r. $>icfe &iseija&«g* ^>ffan|C l}&t «tt f - te*tc, &artr, nfrig , jtkmfteJj (jofce Stengel , roeU i$€ mit epformigtu , §e$4ynfen . ^ti dreien |uftnt* ölen feejenden blättern befcjtftnD; ouö Den ^in^ >B 3 fein 326 XVII. Ätajfe. IV. Örtmmj. fein t>er 5H«tter entfpringen t>ie gelben , «ucf) crft »eiffen SMumcn in $icmlidj langen SHumentraubem XOsJmctt 3uf einigen $lä$cn in fcer @e* gent> Deö Dracfcenfclä ; fcnff auf trccfnen, fanOi» gen töcgcnDen unD auf sbergen. 2&\ix\)z^cit. 3tf(iuä , 2tugitjf. 6»4mmltin0*$£it. gür lue Slpotftefen roirö fra$ Jfcraut mu öen Blumen gefammlet; e$ bat einen eigenen fc l> r flarfen b«tfamifc^en ©erud), »olcfoer burcbö Srocfncn v,c&> (rarfer »irö, unO etneu biüerlid)cn, fetfenarrigcn, eaeln ^kfdjmaef. <£$ wirD feiten innerlich, äuferltd) aber in $er» ibeilenfccn unD fd>mcr^fulIcnDcn Labungen unb Umfc^lagcn, t n blibiingtieibenfcen JUnfnren, unö gur Bereitung Dcö aKelilotenpflajicrä gebraucht. <££ »itö no$ eine autuue jäbrige&rt: Trifolium melüotiis cotrulea , blaue Öiebenge$ett, too^U ried^enber i^eilfimcr Rice , bier in Den ©arten jä&rlict> *u* &eni öaamen gebogen, woüen t>te runDcn blauen $5lumer.[-opfe in Oeb! ai3 ijauö* mittel jitm Reifen, unD Da$ ^uloer öcr Blumen mit etroaä .Kampfer »ertnifötj um *ie bartcu^e* fd;»ül|len Der ' iSrufle |u gcrtfceilcn, gebraucht f»erDeii. Trigonella. Z r i g o n c H c. gel ftnb faff gleich fermig, unfc tfe&en in free ©*(UiIt einer fcmblattrivt)en SSlume t>on tint anfcer ab* 22% Trigonella foenüm äkjECUM» d?rted)ifd) -4eu i mit uiu?ef?icltcn , frarrenben, ^iemltefr «ufrec^ten, beinahe fid)dfbrmi$cn , fcbarfsuijefpt^tcn Ralfen, unfc einem gera* öm Btamme. /*/»». $p. pl. 1095. Spot}« XVII. ÄfoflV* IV. örtnuitä. 327 Sipötl). Foenugrseci fernen. f>vovin$. 35otf$bcnr ßw&fcorn. gonugrecf, Ca/p. Bank, pin. 3 ff. Foenum grsecum fai- tivum. Dod. pumpt. 336. Lobet, hon. 2. C^. ringen n>ei|Je Blumen , »et» ä)c frumme, lange, einem 25ocf£i)orn d^nlic^c Wulfen ijintcrlaiXcn.. SPo^ticrr. 3n Den ©arten reirfc jte jä£rlt$ au$ Dem Qaa'men gebogen. Älu^ejcit. JJuliuä, 8luju(?. Qtammlunctgsett. 3n öen ^potbefen »erben fcon Die-fer . ^Pfianje nur Die ©aamen gebraucht; fle (Inö am kernet) , (Sefcfcmacf unti SU^neifräf»- len Dem Öteinflee äi)n(iei). ©aä SÄcbl mit$tilc& jjefoc&t wirb in »armen Q5re$unif$Ugen &um €r* weisen, Seifigen, unö Seriellen, unö herauf* gepreßte ©cbleim unter Die errceicijenben ©al&en 1111D ^flaffcr gebraust. 5lud) wirb er *li ein er* roeicbenDeä unö linöerenbe* Mittel auf Die fcb»&* Ktyten &ua,en1icöerranfte gelingen. Jänugrecf,. rotten SöefutS, ^bernnirj unö Jencbei je^f* t i'otl) mit 2 Zoit) Hepar antimonii * <5piefa,U*lefrcr tfl ein fe&r $uM Mittel rct'öer *te S&ürflttr, Die ©rufe, unö an'oere Äranf&eiten Der s ]}ferbe; ei wirb mit SBaffer unö ipafcer oöer in einem 2eig gegeben, »obet man fte immer faufen lagt; aucj> ifr cä §ur £älfte gegeben, eine gute ©lutreint» gunj für gefunöe ^ferbe. 32g XVIII. JHafl*. IV. Ötbunnj. ' %kntf>m fflaftt: 501 ifc &ertt>«#fenen SftautfAtn in mehrere Steile. gierte (Drömtng. SDJit Tillen im gru^t&e&en eingefügten Gtauftfdfctii* Hypericum. ipartljeu. ©rttttmtttf. ©er JMd) iff fünfteilig; t>te »fumenfsoiw &at fi'mf . gleite SMättcr; i>ie ©taubfviDen ftnö in Drei btö fünf Steife 9erma'($fen \ ^>ie ^aöinrnfapfel i|l t>rei bitf fünf fd$*rtg. 2^2. Hypericum perforatum. cremet* fiea ^!)ÄfirtC6fratiti mit 2Mumcit, bie biet CBfrifpci frAben., einem sweffcfonci&ictcn *3ram* tue, uiiö (rümpfen, burd>ffr&rt#s ptmFnrtm 35Iatrcrn. Lw«i. &;?. f/. /'05. 2(potj). Hyperici herba ; flores ; fernen. provinj. SfHfeiäffucfct. ^agereufef. Äonrafcä* traut. #ejrenfraut. *£a(D!)epfen. Unfcrä JJerr @ot* te$ jffiunDerfr«ut. ©c&eniecfel. Cafp. Bauh. pin. 2-9. Hypericum vulgare. Dod. pempt. ~6. Hypericum. Lohel. hon. 398. Hypericum. Tahent. hon. 564.. Ejusd. &r$Utctb. 2. €£. 56$. Hvpericon. Bllktff. XVIII. ÄfoffV. IV. Orbittitig. 329 Elakiv. Herb. t. 13. Gxrtn. de Sem. pU iah. 62. fig. u. 25cfd>r. &i?{c pcrennirenDe ^Jffohje r)af tu ne« glatten, aufrcd)tcn, jiemtid? fcofcen ©teugef, röefcber pd> in paa weife a&er frcugrocife $egcn rtnanDer über }let>enOe ?n?^$c thciict ; Die cj>fors mig- lärigUdmi , fpifctgen gHätter jlc^cn paarircffc gegen einander über, miD ;!nD mir fielen Heineli retten fünften burd}fto$en ; Die gelben Blumen, H>cld)e Drei ©riffel fragen , flehen an Den ©pitjen Der jWtge, unö &afeen in Den jlc(d;en unö SBlu* menfrenen eben fofc&e fünften, tote Die glätter, ipeld>e eine rot&e gar&e rieben. XOofynovt. Clm SH&ctn in Der ©roneut ; fenjf an frotfr.en Äugeln, ttnD SelD&ufc^en. Mü'$e$cit. 3u(it:3, ?lu§u(t. @&mmhm£f£$cit. §ür Die 2Tp©t^efcn roitb Daä Jtraut mitten $lurnen gefammlct; es bat einen ctte-aä fugen @crucf>, unD einen balfami{e$« fcaraiebten, fcitterltcfcen , unö ge(inDe jufammen* jier>enDen ©efefomaef. 9?ad> £ in nec$ Diff. de Hvoer. p. 9. i)at eö in SKubren ; bei- gieren = unb Üunaen$efd)r»üren in §luf$uf}en mit Sfeein ooer SÖajter genügt, ©ic SHumen öe$ 3$&anmgr>aur7 J)oUunDer&lumcn , unD SOIeliJTenfraut mit rtroaS £crpenttnc>{)( in einer $(jecfanne mit fccfccnDcm Staffet &&ergo(fen, unD Den Don Diefer Sfiifduuig auffieigenDen Dampf eingeatmet, roirD iv. Den Bannnl. 4Udci'l. 2tb!;anM. für praFr. 2ict$re, 25. 9. ^. 112. a(3 ein giftet iffltttel b(\ Der fun» 9 en flicht gerühmt. £>ie rcit)cn S8ftö4>cn in Den blättern unD übrigen S&cilcn cntl v alti n ein baU famifefoeä ©ummt , Daö bic Defylc unD 2£e*ngctft retft fatbt. Sicujjerlidj umiD eä a(3 ein bcmäbn tcö Jpcih unD SBunDmittef in einem Öc'$l , (ralbe o&er ^fajfer bei ^SttuDen, ®efd;n?ü» cn, unD £ ranl» fffeaDcn fectr*u$t. 330 XIX. ßfoffe- h Oftoimg» ffilit öermac&fVnen fetau&fieuteln in einer |ufftmm*ngefejten §3(ume» ÖJrfte (Drdnung. SRit lautet' 3wtttcr6füm4)etu Scorzonera» ©forjoncre. (ßAttimcjd?. £)ie am Sianfce &4uti$m ©puppen Des gemeinfc&Äffcficfcen Seidjs üe* gen wie £)ad)$iegcl übereinander; Der atfge* meine 231umenbüt>m t)*t feine €preue; Oie ©aamenfrone i(l geßeöert* 223. SCORZONKRA HISPANICA. BpÄfllTd?e ©Forjoncrc : mit einem &fti$cn Stammt ; onb felbitjen umfcffcnbcn, ungeteilten f3$m* artig* geinten blättern. A/h«. »S)>. pLitis. 2(potI>. Cp//?. i?a?«A. jr/ri. «^5. Scorzonera latifolia (in u ata. i7oif. petnpt. 25?. Scorzonera. Lobet. Icon. 551. Scorzonera üve viperaria. Tubern. Icon. 602. Ejasd. Tvrauterb. 2. £{j. 3^0. Scorzonera germanica 1. Blakw. Herb. t. 406, %tmtv 6Fon. pi. 23. 1. pi. 9*- Garin. de Sem. pt, tom. 2. vag. $5?. tab. XIX. Äfafle. I. 0&mtft§* jjf 25efli>r. $>ie perennirenDe 5Bitr$ef treibt eu nen oft Drei Gdm&e ooben ©tengcl,' roetdjer fidj» oben in einige viffee «uöljetlt ; Die Blatter um* fajTcn Den ©tcngel, finD lonjlicl) unD $e$ä$nt; Die grofen gelben Blumen (igen an &en@pt$en bei* Steige, unD &tnterl&ffen einen runden .Kopf langer, rcei'Ter, fcolftiger vcaamen mit einer ge* Derfcrone. »liefert. 3uliuä, »ttgiift Öitjmnluncjejeit. §ur Die ^Kpot&ePen tt)erDett nur Die SBur^ln $efaromfet; fie rcuröen efreöeni me&r al3 je$un& aiö ein tverDönnen&Ä< gelinge aufl&fenöeä $(ittd gebraucht. • Sie t*oilDn)acfefcnDc niedrige @r\>r$o«ere, Sc&rzonr.ra humilis, £at ä(}nli$e Ärafte unö ^ijjenf^aften- Leontodon. fi 5 n> e nj a & n. «StoeimgeP* J)er gvmemffyaftß&e 3Wcf> tat fit^Caffe ibl&ttfytn, Die wie SDac^teäeC ti&ereinanDer liegen; nnm natfen&en 55öt>eti/ wnö eine gezielte J^aarfröne. 224. Leontodon taraxacum. pfaffen» roi)v\cm 1 mit einem unten 5111 iid gebogenen 2\ciä?e, unb ebenen, fyobclförmigcn , §t$ifon* xen blättern. Lim. Sp. pl. 1122. 2fpOii). Taraxaci radix ; herba. prpvinj. Dotterblume. (Sperblume. Retten* ro&r'ein. Äettenblume. ®anfe&Uime. ßü&btume. flKöndjdfopf. ^faffenblatte. $faffcnDi(tct. Cafp. Bank. pin. 126. Dens leonis latio*i folio. Dod. pempt. 625, ' el. Icon. 2$l leonij vulgi uou. pempt. 023. Lobet. Icon. 232. Ejusd. Obferv. u?. Deal leonij vuleu Tabem* 332, XIX. ÄfaflV« 1. Örfcmm«* Tal/em. Jfön. irj. Ejusd. IKvmttxb. r^. 496. Dens ieonis. Btakw. Herb. t. 2. Gxrin. de Sem. pl. tem. *. p. 363. iah 15K fig. 1. 2^cfobr. Tic perenntrent>c &itr*ef. treibt tiefe auf fcem 5ioöen licgcnöc fange, am Ofanfre um *(ei(er S$Uimrnfrief cnt'prinot, ftelcbcr auf feiner €?pifce emc geffre &fumc tragt, wnö nad) Der 25lubc einen runbrn Äcpf cr|f ein- facher, rad)t'Cm gefiederter ©aamen fytfitcrtäft. Wohnort. afient&atben auflegen, liefen, nnt> Sßjctfren, in bieftgem $cf garten unD aflen anöeren ©arten in Den Gan&tvegen. Blftprstit. ffRarj ort 3tUtu«. &&mm\iw.Qe$at. f)ie Blumen rteeben 6af« famtf^s pdnigarttg, »nö fefemeefen (0 irie cie fettet?, ^Mattet un& ©ttrj;Hn bitter, ein »cm$ ju(aHtW«|t*fccnD , unjb geben beim 3erfcfoneiöcn einen bitteren, recitfen, mjfdurttgcu Saft »en (ich. gfir bis Äpottyefcn »erben im erftcii $ui&* finge t:;. an fonnenreiefren Orten (jeroorfemaien* hen' tyftonjen mit ben SBurgefn, linD fpäter im $Rät) unfe 3uniu^i t-o fiepoüia au$gctr>aifcfen jlnö, ihit-Dlri Rättern, Stielen,, Q5(ümcn unD 2Bur§etn in gro$er SERenge gefammtet, reo man Den bauftg darin enti ;atten«n ^üft fcarauä prefjt. ©iefet ßöfl Lff vermöge feiner bitteren , feifenaxtigen $jUn}enmifd)Urig ein je&r nnrffames , 9 etinif er* ottnenöetf , reinigendes unfe ffarrenfce^tRittet , unÖ i«irö bei oerf^iefcenen eferonifd^en jtrajttyetten , •it Don Üterfterfririf unt) 5>rrr.t(eimung feef Safte un^ een 33crfropfun;en Der £ingeuyeit# entfteben, wie audj Den ©&letm bei tu". Kräfcc , bei vlu$* fcfclagcn itnö aperen (angroiefigeij 5tranf^citen au$ Dem m&ortenen ®e(Tfutc auäjufüpren mit Bietern XIX. $tejffe, I. jörtoirtig«, gg£ fctcffii '$ug*n öeurÄiidjf. 536r(>a^e i)ar Durcf> Den ^ußfen ©enufj tiefe» ©ftftg eine fearineicfi* ae &elbfud>t geseilt \ unO Sttm öfter leM ifct* nw Sen $e* J>6rt Diefe $f!an|€ §u Den .Krautern Dergru&lingä* turen, uwfc Die- SSutytJ 31t Den $ttfancti, igruir* unö 4tfutreinf9itn$Ötränfen. 3 {1 fr* 1 ' 1 5ipcf&efeit it)ir£> ein Hp.x.üi t uro Durd) Die @^imifg ein 5Ba|Jer Daöon bereitet, welche Delii Difl". de Tar»x»co §. 32. in fcer SBrifft»öfFerfa«fet , unö in Der DsrrfucM Der ä'inDer oDts fogen«nn?en &$£* peilen ©fieDecn empfohlen nmDen. f£n ^tefi-gct Öe$enD i(i Dtefe ^ffons* uic^t aw&ere a!£ MrtffS Dem tarnen : uüibe Cisherey, fcefannt, (n>eMj£ S3ene»iutng eigentffrfc Der folgenDen tyflanje gl* $ort) »oöon fie aber, Die i>ei(£rdften aitägenem* men , Die fSe mit iör Jtemiut aj?»Uifc £at, {W\i in allen Reifen gan^ *erf#ieDen iji. Cichorium. 2g f g tt> a r f U *B#twri§&* Der gemfjrTf^aflH^f J?eicf> tf! Doppelt;*' Der 23oDen ift mit etroew Streit ^efejt; Die tarnen fyaben am fypfoty&Wi ein ivenii} paarige Ärpnr* 225. Cichorium intvbus» üfpü&e XOcg- WAvtc- mit kapselten imgeftidtm J&lnmcn, Ünb fyvbdförmigm blättern. Lim:. Sp.pt. rrjhi 2ipot^» Cichorii Herba ; Radix; Semhia. ; Rores. Provinj. 28i(De CEicfcoret?. SBegefcuAre.* JJnn&^ltfufte. CennemsenDeL ^(bfraftctuHrl &L 2?erfiud)te 3un$fer. • Ca/p. Bank. pin. it$ % CichoriKm fylveftrev five uifickarum. Dod> 334 XIX. Äfofie* I. Örtmung. Dod. pewpt.635. Cichorium fylveftre. Picris. Lobe', fcon. 228. Cichorium fylveftre, Tabcm. Icon. 171. ivjusd. Ärlutcrb. 1. Z\)* 481, Cichorium. Blakw, Herb. t. rgj. Tkcvncr SFoit. pfl. 2$. 2. pi. 134. Gartn. de Sem. pl. tom. 2. p, 363. tab. ijg. fig- r- 3$efd>r. £>tefe $flaa$e ifl gftetjä&rtg; pe Iteilt im erfreu 3«$te grofe unD lange ungleich tief eingefallene ädutyrtolätter , uuo im $u>ct = ten ,3ai)re ein«! efi vier &d;ufce fro&en, oben in fRebenjroeige get&eMten, fietfen, raupen Stengel, mlcfcer mit rauben, Heineren, unö roeni^er ein* gcfcfcnittenen &Mfterji bt fc^t i|t; ttie grofen blau= tu, feiten »eiften ofcer purpurroten Blumen £* $en auf ben€?p*3en bfr£*eige unö tu DcniBlatt» tpinfeln p««r&ei|e, o(?ne €5iicie, jufammen. Wo^norr. Sti-cnt&aiben aufm 6cJ)Utt, (in SBegen, unD ÖUferrinDern. £$ tptrD aud; eine ja&me ©orte in harten unö auf Stetfern ge&ogen* &lg|>cgett. 3uliuö, ÖUtgufr, ®cptewtet, &ammlimc$6$cit §ur B>ie Spotfrefen folten tigentlic^ nur von Den nuiDroacfrfenSen (Eicfcoricn, welche bitterer, a(ö Die jä&mcn ßnD, -oie Sßttr* §eln im »uTierj unD %pn[ auägejjjaben , uno fcte SÖUtter im Öfta», cl>e Die Stengel auäfd;ie(jen, »on ler 3$ur$eU afegefcfentften roeröen. Sie S&ur* $etn enthalten einen ra tieften Saft, unD fmö fo »ic Die SHättef bitter Don ©efd; in acf. S>ie gan^e ^fUnje i(i Dem obigen *pfaffenröDvIein an 53ejlanDt^eilen \mb (Etgenf&tfffen Hfr ai)nltd> , unb löiro $1$ ein <>utc0 gelinöe AUf&feaDes ,, oerDnn* nenDeti uno« frarfenDeti Mittel bei $$nJKb$n Bu* fafien einer (Selfcfuefct, SJerpopfung Der fceber unD übrigen €Jnaen;eiDen, vat |tarter *8eifcp(eimung Der XIX. ÄfaflW t ßrimung* 335 fcer Säfte, unb einem fcerDorbenen fefrarfen 2Mu* te in einem frifcb auige^vegten Saft, Straft/ oDer in einem mir "»Bein ober SBafFer ton Der äöurjel g/cma$ten 5luf«ug e oöer S)cfefte gebr*ud>t. Sei facbffiiföen uno ^ppc|)onbrifc^cn gufäßen fotdber ^erfonen, Die öurd> ^u aieleä 6i$cn un*> ju wenige JSewcguncj ade üßerriebiungeR Derber» fcauun«tftt>eröeuae fe&n>acj>e^t , unD fraget mttSger» (fopfurrgen unD Labungen geplagt ftnb, empfieft £56rl)a&e Den ©ebrautfc Der (£irf)orie, Da fte alä ein bittereö feifenartigeS Mittel bte 23crDau* ung gelinbe |t«rft, unD Den Abgang Deä Unrats aus t>cn ©eDärnien ae^Srig befördert. £ä wäre ja toünfäcn, Dag Die SBarjeln $u Raffe ae* brannt, ^ tji reeller abfielt Die jabme gehörte jcJjUnD alä ein anfebnitefcer Sföötertalariifel in ©arten unD $elDern &äitjtg ««bauet reirö) Die an* gelten SBirfungen gani Ceifle^ tonnten; aber Da Die bälgten unD fcfcleimigten fetfenartigen Streue Dimt* brennen seränöert unö {?erau$se= trieben werben , bleiben ifcnen nad) Deren Äbgen« wenigere Gräften fcbrig. COJan $at »or einiger $cit in einem fliegenDen^faft ben£utonenfaf?e bef^ulDi* get, Dap er Dura) feinen @enu§ Den &ugen fd)av>e mit» garblinb maefce. ®iifc$btftatti%et |1$ in fcieftgen (Segcnöen not& gar niitt, i